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Aktuelle Seite: Startseite > Journal > Meditation im Urlaub > Gesichter Afrikas - Weihnachten 2000

Ausgabe 02/2001
 
Das Online-Journal von Studien-Kontakt-Reisen.

Gesichter Afrikas - Weihnachten 2000

Reisebericht - 23.12.00 bis 5.1.01

Vendafrauen in traditioneller Kleidung

Diese aussergewöhnliche Reise verdient noch einen kurzen zusätzlichen Kommentar.

Text & Fotos: Brigitte Lorenz,
SKR-Teilnehmerin Südafrika, Weihnachten 2000

(Anmerkung von SKR: Dies sind teilweise einzigartige Erlebnisse, denn jede Reise hat ihren eigenen Charakter.)

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Bekannte Bildhauerin

Ich war schon oft mit SKR unterwegs und habe viele schöne Eindrücke mitgenommen, aber diese Reise nach Afrika ist etwas ganz besonderes, vom Aufbau her, von den Menschen, die uns betreuten und von der ganz besonderen Ausstrahlung des Landes natürlich.

Sonnenuntergang auf einer Flussfahrt

Die Beschreibung im Katalog wird der Reise nicht gerecht. Im Gegenteil, beim ersten Durchlesen war ich erst mal nicht interessiert, da war zuviel die Rede von Mission, Krankenhaus, Gelegenheit zu Einkäufen. - es klang alles recht langweilig und irgendwie etwas frömmelnd für mich. Ich bin froh, dass ich mich trotzdem spontan zur Anmeldung entschlossen habe.

Feier des neuen Haeuptlings

Die Begegnungen im Vendagebiet unter der Führung von Traugott Fobbe, sein Kontakt zu den Einheimischen bis hin zum Königshof haben uns unvergessliche Eindrücke beschert. Wir waren anwesend bei den Feierlichkeiten für den Einsatz eines neuen Häuptlings, waren beim König und seinen Beratern zur Audienz, konnten Fragen stellen.

Initiation der jungen Venda Frauen

Der Schlangentanz der 250 jungen Mädchen anlässlich ihres Initiationsaufenthalts ging total unter die Haut und war natürlich etwas ganz anderes als die arrangierten Touristentänze. Das Fest von Vendas für uns am 31. 12. bereitet, werden wir wohl auch nie vergessen.

2 Tage im romantischen Buschcamp

Als Ausgleich dann die Begegnung mit der Natur und den Tieren. Auch hier waren unsere Betreuer Paul Girardin, Tarn und Rob auf rührende Weise um uns bemüht. Da war auf der einen Seite ihr Fachwissen, ihre Kompetenz, sicheres Fahren der Fahrzeuge; aber auch ihr offenkundiges Engagement für das Land und die schwarze Bevölkerung hat uns ganz stark berührt. Damit nicht genug sie waren auch ständig da, um Koffer zu schleppen (manche Damen traten mit mehr als 30 Kilos an!!), heisses Wasser für einen ersten Vorsonnenaufgangkaffee zu organisieren, Drinks zu servieren, nachzufragen, ob alles im Bungalow ok sei oder ob eine Spinne oder ähnliches wegzunehmen wäre, und das alles bei guter Laune und Freundlichkeit - einfach umwerfend.

Das musste gesagt werden.
Herzlichst
Brigitte Lorenz

Autor:
SKR-Teilnehmerin
vom 07.04.2001