Pilgererfahrung auf dem Jakobsweg
Eine Wanderung auf dem Jakobsweg läßt niemanden unberührt. Dies durften unsere Reiseleiter auf zahlreichen privaten Touren und auch bei Wander- und Reiseführer begleiteten Touren immer wieder erleben. Sie möchten Sie an den beglückenden und tiefgehenden Erfahrungen teilhaben lassen.
Neben Rom und Jerusalem ist Santiago de Compostela seit dem Mittelalter der wichtigste Wallfahrtsort der Christenheit. Seit der legendären Entdeckung des Grabes des Hl. Jakobus Anfang des 9.Jahrhunderts zogen unzählige Pilger auf dem Sternenweg zum äußersten Ende der damals bekannten Welt. Zurück zur vorherigen Seite Diese alte Tradition des Pilgerns entdecken immer mehr Menschen für sich wieder neu. Wie die mittelalterlichen Pilger erkennen auch heute die Wanderer den Weg als Metapher für ihr Leben. Ob Wüstenweg, Pilgerweg oder Lebensweg: Nur wer seinen Weg findet kann ihn mit Leib, Geist und Seele erspüren.
Der äußere Weg der Veränderung beginnt bei unserem Jakobusweg an einer Stätte der Kultur: Das Guggenheim – Museum in Bilbao. Eine titanglänzende Kathedrale der modernen Kunst.
Der nächste Tag bringt dem Wanderer den Aufbruch zum eigentlichen Jakobusweg. Im ersten Schritt liegt der ganze Weg. Aufbrechen – der Sehnsucht folgen, aufbrechen Neues wagen!
Für uns wird bedeutsam, was auch für die Pilger früherer Zeiten bedeutsam war: Kunst, Kultur, Landschaft und Spiritualität des Jakobusweges zu erleben und zu genießen. Beim Besuch der Kirchen und Kathedralen entlang des Weges immer wieder innezuhalten und sich auf das innere Unterwegsein zu besinnen. Wenn wir nach den Anstrengungen des Tages in einem guten Hotel Aufnahme finden, kommen wir gerne den Aufforderungen der mittelalterlichen Pilgerführer nach und
Der Weg durch den wasserreichen Norden Spaniens führt auch immer wieder über Brücken.
Neben römischen Brücken zählt die der Königin, die Puenta la Reina, zu den schönsten auf dem Jakobusweg. Brücken verbinden, überwinden Gräben, bringen Menschen zusammen und sind bis heute ein Symbol des Unterwegsseins, des miteinander unterwegs seins. Auch wenn wir viele Kilometer den gleichen Weg gehen werden, geht doch jeder seinen Weg. Jeder kann sein Tempo, seinen Schritt selber wählen und trotzdem sind wir stets begleitend für die Pilger unserer Gruppe da. Gemeinschaft entsteht nicht durch die Anzahl gemeinsamer, gegangener Kilometer.
In den Städten werden wir staunend das geschäftige Treiben, den Glanz der im Mittelalter gebauten Kirchen, Herbergen und Palacios wahrnehmen. Und, wir werden uns freuen, zu entdecken, dass wir weitergehend auf dem Jakobusweg der inneren Freiheit entgegengehen.
Nicht immer ist der Weg leicht. Es gilt die Pyrenäen und andere Höhen zu überwinden. Ein ganz besonderer Weg geht hoch zum „Cruz de Ferro“. Bei dem Eisenkreuz legen Pilger seit Jahrhunderten einen aus der Heimat mitgebrachten Stein ab. Wir legen unseren Stein zu den anderen Steinen. Ein Stein unter unzähligen, eine Last unter anderen. Noch ein weiteres Mal steigen wir an. Auf den O Cebreiro, Grenze zu Galizien. In der vorromanischen Kirche versteht der Wanderer, dass pilgern auch ein Prozess der Selbstheilung sein kann. Einfach zur Ruhe kommen, anhalten und besinnen.
Ab dem O Cebreiro ist das Ziel nicht mehr fern. Wir dürfen noch zwei Tage wandern durch die traumhafte Landschaft des grünen Galiziens. Die Gefühle sind zwiespältig, zum einen die Sehnsucht diese neu erkannte Freiheit im pilgern zu verlängern, zum anderen aber auch der Wunsch ans Ziel zu gelangen. Vom Monte do Gozo der erste Blick zur Kathedrale, Santiago de Compostela! Die Ankunft erlebt man freudig, dankbar, mitunter mit körperlichen Beschwerden, aber auch in der tröstlichen Gewissheit: Der Weg hat ein Ziel! Das reale Ankommen beim Hl. Jakobus und mancher findet im Ankommen sich selber w
Autor: auf Anfrage vom 24.03.2009
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