Kambodscha Reisen– faszinierende Tempelanlagen

Lassen Sie sich auf unseren Kambodscha Reisen von traumhaften Landschaften und den geheimnisvollen Tempelanlagen Kambodschas verzaubern und erleben Sie unvergessliche Einblicke in das tägliche Leben der lokalen Bevölkerung. Das Königreich Kambodscha, umgeben von seinen schönen Nachbarländern Thailand, Laos und Vietnam hält eine unglaubliche Vielfalt bereit. Besuchen Sie das UNESCO-Weltkulturerbe Angkor Wat und tauchen Sie ab in eine Kultur, die den Entdecker in Ihnen weckt. Besuchen Sie Tempelanlagen inmitten des tropischen Urwalds. Erleben Sie auf unseren Kambodscha Reisen einen Teil Asiens, der Zeuge einer längst vergangenen Hochkultur ist. Unsere Kambodscha Reisen werden bereits ab 4 gebuchten Gästen garantiert durchgeführt. Durch angenehm kleine Gruppen haben Sie die Möglichkeit auf unseren Kambodscha Reisen Land und Kultur besser kennen zu lernen. Unsere qualifizierte Reisebegleitung macht es möglich.

  • Kambodscha Reisen

Kambodscha Reisen: Informationen

Top Sehenswürdigkeiten

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Angkor Wat
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Angkor Thom
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Phnom Penh
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Mekong
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Bayon Tempel
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Tonle Sap
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Banteay Srei
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Siem Reap
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Sihanoukville
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Apsara

Vorstellung des Landes

Geschichte

Bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. waren die Gebiete rund um den Mekong-Fluss im heutigen Kambodscha besiedelt. Der südostasiatische Staatenverbund Chenla, der dem Khmer-Reich von Angkor vorausging wurde im 6. Jahrhundert n. Chr. gegründet. Gebiete im heutigen Kambodscha, im südlichen Laos und im Nordosten Thailands gehörten dazu. Das Großreich war 250 Jahre lang die wichtigste Macht in der Region, welches jedoch nach Unruhen zerfiel. Im 9. Jahrhundert entstand das neue Khmer-Königreich Kambuja. Hauptstadt und Zentrum des Königreichs war seit 889 Angkor, das im 12. Jahrhundert seinen Machthöhepunkt erreichte. Die damals errichtete Tempelanlage Angkor Wat hatte etwa eine Millionen Einwohner und war damit wohl die größte Stadt der Welt zu dieser Zeit. Angkor Wat heißt übersetzt “Stadt der Tempel”. Der Tempelkomplex erstreckt sich über knapp 400 km² und zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Es ist das Nationalsymbol Kambodschas und auf der Flagge und der Währung des Landes zu sehen. Die “Stadt der Tempel” ist das kulturelle Herz des Landes und eine wichtige Pilgerstätte für die kambodschanische Bevölkerung. Im 13. Jahrhundert entstand im Westen das Sukhothai-Reich, das zu einer starken regionalen Konkurrenz für das Khmer-Reich wurde. König Jayavarman VII war der erste König, der den Hinduismus durch den Buddhismus ersetzte, wodurch Könige ihren gottgleichen Status verloren und die innenpolitische Lage geschwächt wurde. Er war letzter großer König und Herrscher von Angkor Wat. Bis heute gibt das schlagartige Verlassen der “Stadt der Tempel” im 15. Jahrhundert große Rätsel auf. Die darauffolgenden Jahrhunderte wurden geprägt durch Kriege mit Thailand und Vietnam. Im 17. und 18. Jahrhundert eroberte Thailand die Nordgebiete des Reichs und Vietnam Teile des Mekong-Deltas. Um eine vollständige Übernahme des Königreichs durch die beiden Länder zu verhindern, wandte sich Kambodscha an Frankreich, das das südliche Vietnam eingenommen hatte. Von 1863 bis 1953 stand Kambodscha unter französischer Kolonialherrschaft, jedoch bleib die Monarchie bestehen. Ein Konsultativrat, dass den König kontrollieren sollte, und Gemeindeverwaltungen, die das Land im Auftrag der Kolonialmacht leiten sollten, wurden geschaffen. Posten, die an Einheimische zu vergebenen waren, wurden mit Vietnamesen besetzt und die Franzosen verlangen zudem hohe Abgaben von Kambodscha. So entstanden Widerstandbewegungen wie beispielsweise die Khmer Issarak, die Freien Khmer. Die Khmer Issarak verbündeten sich mit den vietnamesischen Vietminh und führten gemeinsam einen Guerillakrieg gegen die französische Kolonialherrschaft. Das Land bekam im Jahr 1947 eine Verfassung und zwei Jahre später die Unabhängigkeit im Rahmen der französischen Union. 1953 erhielt es seine vollständige staatliche Souveränität und war bis 1970 Unabhängiges Königreich Kambodscha. König Sihanouk regierte das Land als Autokrat und war sehr um Neutralität im Vietnamkrieg bemüht. Im Jahr 1970 stürzten kambodschanische Offiziere unter General Lon Nol mit amerikanischer Hilfe die Regierung. Die Lon-Nol-Regierung war chaotisch. Der König verbündete sich mit den Kommunisten und bekämpfte die neue Regierung in einem Bürgerkrieg. Die Regierung verlor dabei die Kontrolle über große Teile des Landes. Die Kommunistischen Truppen, die sich Rote Khmer nannten, eroberten im April 1975 die Hauptstadt Phnom Penh. Neuer Staatschef wurde Khieu Samphan, Funktionär der Roten Khmer, und neuer Ministerpräsident wurde Pol Pot.  Die Roten Khmer wollten ein radikal-kommunistisches System etablieren und eine ursprünglich, agrarisch geprägte Gesellschaft schaffen. Nach Vorbild Moas in China wurde die Stadtbevölkerung aufs Land vertrieben. Die Schreckensherrschaft und Diktatur der Roten Khmer forderte das Leben von 1,7 Millionen Menschen, das war etwa ⅓ der kambodschanischen Gesamtbevölkerung. Sie hatten das Land unterworfen, um ein ultra-radikales Revolutionsideal zu realisieren: Sie wollten einen streng kommunistischen Bauernstaat erreichten. Seit 1977 verfolgten und töteten die Roten Khmer auch die Einwohner der Grenzgebiete zu Laos und Nordvietnam. Dies führte zu großen außenpolitischen Spannungen, weshalb sich innerhalb der Regierung eine Opposition bildete, die Vietnam um Hilfe bat. Im Dezember ein Jahr später starteten die vietnamesischen Truppen eine Offensive zur Beendigung des Terror-Regimes und marschierten in Kambodscha ein. Die Roten Khmer konnten dieser Offensive nichts entgegensetzen. Im Januar 1979 wurde die Hauptstadt Phnom Penh von vietnamesischen Truppen zurückerobert und die Roten Khmer zogen sich in den Dschungel zurück. Das Land war nun weitgehend abhängig von Vietnam und Besatzungstruppen wurden in ganz Kambodscha stationiert. Zur Bildung einer neuen Regierung trat König Sihanouk im Jahr 1985 mit dem vietnamesischen Ministerpräsidenten in Verhandlungen und bis 1989 wurden alle Truppen aus dem Land abgezogen. Eine Übergangsregierung von König Norodom Sihanouk und seinem Sohn als Koalitionspartner, der zugleich Führer der Kambodschanischen Volkspartei war, wurde gebildet und die neue Verfassung trat in Kraft. Das neue Staatssystem in Kambodscha ist eine konstitutionelle Monarchie mit einem demokratischem Mehrheitssystem u. einer Marktwirtschaft. Seit der Abdankung von König Norodom Sihanouk im Oktober 2004 ist sein Sohn, König Nodorom Sihamoni, Staatsoberhaupt Kambodschas.  

Sprache

Die Amtssprache in Kambodscha ist die Khmer-Sprache. Die Sprache ist geprägt von der Kultur der benachbarten Sprachen Thai und Laotisch und von den beiden Sprachen des Buddhismus, Sanskrit und Pali. Zudem werden in Kambodscha zahlreiche Dialekte gesprochen. Weitere Sprachen sind Vietnamesisch, Chinesisch, Cham und Thailändisch sowie zahllose Minderheitensprachen. In touristischen Regionen kann man sich mit Englisch sehr gut verständigen. Einige Kambodschaner können auch noch Französisch. Die Khmer-Sprache ist im Gegensatz zu den Sprachen Thai, Laotisch und Vietnamesisch, keine Tonsprache. Die Schrift der Khmer wurde von den indischen Brahmi-Schriften abgeleitet.  

Religion

In Kambodscha sind rund 96% der Bevölkerung Anhänger des Theravada-Buddhismus, der zugleich auch Staatsreligion ist. Der Islam ist mit etwa 2% vertreten und ein kleiner Teil der kambodschanischen Bevölkerung glaubt an das Christentum. Manche Bergvölker sind Anhänger von ethnischen Religionen und Menschen mit chinesischer Abstammung glauben oft an den Konfuzianismus, Taoismus oder sind Mahayana-Buddhisten.  

Land & Leute

In Kambodscha leben etwa 16 Millionen Einwohner. Die Region um die Hauptstadt des Königreichs Phnom Penh, ist sehr dicht besiedelt. Manch andere Regionen in Kambodscha sind dagegen sehr dünn besiedelt. Durchschnittlich sind Kambodschaner heute 25 Jahre alt, damit ist die Bevölkerung sehr jung. Traditionelles Nationalkleidungsstück in Kambodscha ist der Krama und fast jeder Einwohner besitzt eines der Baumwolltücher, die meist rot-weiß kariert sind. Kambodscha ist geprägt durch viele verschiedene Einflüsse. So sind bis heute Einflüsse aus dem Khmer-Reich, französische Einflüsse, aber auch welche aus der Zeit der Schreckensherrschaft der Roten Khmer spürbar. Überall kann man Baguettes und Croissants essen, es wird Kaffee und Pfeffer angebaut und zahlreiche Bauwerke aus Kolonialzeit lassen sich bewundern. Das kambodschanische Volk ist sehr gastfreundlich, tüchtig und unverwüstlich. Sie haben immer ein Lächeln auf den Lippen und sind jederzeit für einen guten Scherz zu haben. Die Familie und Religion sind im Mittelpunkt und oft leben unter einem Dach mehrere Generationen zusammen. Respektvolles Verhalten gegenüber älteren Menschen und Mönchen, Fröhlichkeit und Hilfsbereitschaft zeichnen die Kambodschaner aus.  

Die wichtigsten Verhaltensregeln: 

  • Nie auf andere Menschen zeigen. Das ist unhöflich! 

  • Niemals den Kopf eines Kambodschaners berühren, er ist Heilig.  

  • Zuneigung und Zärtlichkeit in der Öffentlichkeit vermeiden. 

  • Menschen vor dem Fotografieren um Erlaubnis bitten. 

Regionen

Kambodscha ist mit einer Fläche von 181.040 km² etwa halb so groß wie Deutschland und wird in 21 Provinzen unterteilt. Eine bunte Mischung aus ethnischen Minderheiten mit eigenen Sprachen, Traditionen und Bräuchen und vielen Einflüssen aus dem Nachbarland Laos bietet der Nordosten. Die Gegend verzaubert mit einer außergewöhnlich schönen Landschaft die von Kraterseen, donnernde Wasserfälle und dichtem Dschungel geprägt ist. Der bedeutendste Fluss in Kambodscha ist der Mekong, der auf 500 km Länge durch den Osten fließt. In der Stadt Kratie kann man die seltenen Irawadi-Süßwasser-Delfine im Mekong beobachten. Der Fluss ist auch Heimat für das größte Krokodil der Welt, das Leistenkrokodil. Der "Wilde Osten” Kambodschas ist die am dünnbesiedelste Region des Landes. Die vielfältigen Landschaften und ihre Bewohner zeigen, dass das Land nicht nur aus Reisfeldern und Zuckerpalmplantagen besteht. Grasbewachsene bis zu 800 Meter hohe Hügel, Kifernhaine, Tälern und im Dschungel versteckte Wasserfälle zeichnen die Landschaft. Hier leben Waldelefanten, Bären, Kleideraffen, Gibbons und Leoparden in ihrem ursprünglichen Lebensraum. Das Herz des Landes schlägt in der modernen Hauptstadt Phnom Penh im Süden. Die Küste am Golf von Thailand, in dem sich auch die 64 tropischen Inseln befinden, ist knapp 450 km lang. Weiße Sandstrände und türkisfarbiges Wasser, Bauwerke aus der Kolonialzeit, Nationalparks, Schutzgebiete und Mangrovenwälder zeichnen das Landschaftsbild. Auch der berühmte Kampot-Pfeffer wird im Süden Kambodschas angebaut. Nach der Küste erhebt sich eine Zentralebene in der hauptsächlich Reise und Zuckerpalmen angebaut werden. Der größte See ist der Tonle Sap. Er befindet sich im Nordwesten Kambodschas und ist bereits während der Trockenzeit mit etwa 3000 km² der größte Binnensee in Südostasien. Während der Regenzeit im Sommer kann der See und die Flusssysteme um ihn herum sogar bis zu 25.000 km² Fläche bedecken (das ist etwa 15% der Fläche des gesamten Landes). Der See ist einer der fischreichsten Seen der Welt und Lebensraum seltener Vogelarten. Die Stadt Siam Reap ist das Tor zur majestätischen und atemberaubenden Tempelanlage Angkor Wat und befindet sich ebenfalls im Nordwersten des Landes. 

Essen und Trinken

Die kambodschanische Küche ist sehr vielseitig und weist starke Einflüsse der Nachbarländer Thailand, Laos, Vietnam, China und Malaysia auf. Französisches Bort und die Kaffee- und Pfefferproduktion sind ein Erbe aus der Zeit der französischen Kolonialherrschaft. Die Provinz Kampot ist weltweit bekannt für ihren weißen, roten und schwarzen Pfeffer. Der kambodschanische Kaffee wird in der Provinz Mondulkiri angebaut, und wird von Liebhabern sehr hoch geschätzt.  

Zu den Grundnahrungsmitteln und Hauptbestandteilen der Küche zählen weißer Reis aus der Provinz Battambang, Nudeln, frisches Obst und Gemüse, Fisch und Meeresfrüchte sowie Fleisch, vor allem vom Schwein und Rind. Gekocht wird traditionell in einem Wok auf einem Holzkohleofen. Die Gerichte sind meist nicht besonders scharf und werden mit Kräutern, wie zum Beispiel Zitronengrad oder Koriander verfeinert. Das Nationalgericht in Kambodscha ist "Amok" (Fischcurry mit Kokoscreme). Zu Mittag werden oft sogenannte "Sup" (Suppen) in allen erdenklichen Variationen gegessen. Das Gericht "Lok Lak" (Rindfleisch mit Zwiebeln und Salat) und ein kleiner Snack namens "Kro Lan" (Klebreis, der in einem Bambusrohr mit Kokosmilch, Zucker und roten Bohnen angebraten wird) werden überall an Straßenständen und in Garküchen angeboten. Getrunken wird in Kambodscha meist Tee, Kaffee und Wasser. Aber auch alkoholfreie Getränke und alkoholische Getränke, wie beispielsweise das kambodschanische Angkor Bier, sind überall erhältlich. Nur an buddhistischen Feiertagen darf kein Alkohol verkauft oder konsumiert werden. Die Kosten für ein Abendessen am Straßenstand oder Garküchen belaufen sich auf etwa 3-5 USD pro Person. In einem Straßenrestaurant Kostet ein Abendessen circa 10-15 USD und in einem normalen Restaurant etwa 15-20 USD pro Person. Allerdings können diese Preise je nach Lokalität variieren.

Sollten Sie an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden oder gewisse Ernährungswünsche (z.B.: vegetarische od. vegane Speisen) haben, bitten wir Sie SKR nach der Reisebuchung umgehend davon zu unterrichten. 

Wetter / Klima

Im Monsunklima in Kambodscha herrschen das ganze Jahr über gleichmäßig hohe Temperaturen. In diesem tropischen Klima, nur wenige Breitengrade vom Äquator entfernt, liegen die Tagestemperaturen zwischen 25° C und 35° C. In Kambodscha werden zwei Jahreszeiten unterschieden: die Regen- und die Trockenzeit. Regenzeit ist zwischen Mai und Oktober. In dieser Zeit bringt der Südwest-Monsun große Niederschlagsmengen mit sich. Die Wassermengen fallen oft schlagartig und teilweise sehr heftig vom Himmel. Die Niederschläge können zu Überschwemmungen führen. Die Luftfeuchtigkeit steigt bis zu 95%. In den Monaten von November bis April herrscht Trockenzeit in Kambodscha. Nordostwinde bringen trockene Kontinentalluft mit sich.  

Bitte beachten Sie, dass es besonders in höheren Lagen und Bergregion in den Nächten sehr kühl werden kann und zwischen Mai und Oktober es vermehrt zu Regenschauern kommt. Daher sollten Sie entsprechende Kleidung mitbringen! 

Praktische Hinweise

Einreise

Für die Einreise nach Kambodscha brauchen Sie einen Reisepass, der mindestens noch 6 Monate gültig ist und noch einige freie Seiten hat. Deutsche Staatsbürger benötigen für die Reise ein Visum. Ein solches kann vor Reiseantritt bei den zuständigen Auslandsvertretungen (bei der Botschaft des Königreichs Kambodscha) beantragt werden oder es wird direkt bei Einreise ein Visum “on arrival” ausgestellt. Es besteht außerdem die Möglichkeit ein "eVisum für Touristen" vor Reiseantritt zu beantragen. Sollten Sie Staatsbürger einer anderen Nationalität sein, erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig über geltenden Einreisebestimmungen. Denken Sie bitte daran, dass die Beantragung eines Visums einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Wir empfehlen Ihnen Kopien ihres Reisepasses mit auf die Reise zu nehmen, die getrennt vom Original aufbewahrt werden sollten. 

Banken & Geld

Es ist vorteilhaft einige Euro-Scheine und US-Dollar (die wichtigste Fremdwährung) in bar mitzunehmen. Bargeld (auch Euro) kann man bei Banken, Wechselstuben und in einigen Hotels umtauschen. Das Geldwechseln bei Straßenhändlern sollten Sie unbedingt unterlassen, denn diese sind meist Betrüger. Bitte achten Sie bei Dollar- und Euroscheinen, die zum Umtausch mitgenommen werden, auf einen sehr guten Zustand. Nur intakte Scheine, ohne Risse o.ä., werden von den lokalen Banken angenommen. Mit einer gängigen Kreditkarte (Maestro eher seltener, Visa empfohlen) kann an vielen Geldautomaten (ATM) Bargeld in der Landeswährung abgehoben werden. Zudem sind Kreditkarten in Hotels, Restaurants und fast allen Geschäften einsetzbar.  

Gesundheit / Impfungen

Bitte versichern Sie sich im Rahmen Ihrer Reisevorbereitung, dass Sie alle erforderlichen Impfungen für eine Reise in das jeweilige Land und alle erforderlichen Nachweise in Ihrem Impfpass besitzen. Ebenfalls vor Reiseantritt sollten Sie die Hinweise zu möglichen Erkrankungen im jeweiligen Reiseland auf der Seite des Auswärtigem Amts oder des Robert-Koch-Instituts nachlesen.  

Impfungen: Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgesehen. Hinweis: Lassen Sie sich vor der Reise von einem Tropen- oder Reisemediziner oder durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle persönlich beraten und ggf. Ihren Impfschutz anpassen. Sie können sich über empfohlene Impfungen auch im Impfkalender auf der Webseite des Robert-Koch-Institutes informieren. Wegen einer Malaria-Prophylaxe informieren Sie sich bitte bei Ihrem Arzt bzw. dem Gesundheitsamt oder einem Tropeninstitut.  

Bitte beachten Sie, dass die Mitarbeiter von SKR keine weiterführende Impfberatung geben können, da hierzu eine medizinische Ausbildung Voraussetzung wäre. 

Zika-Virus: Infektionen mit den Zika-Viren werden vorrangig durch die tagaktive Aedes-Mücke übertragen. Die Viren können in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen, sowie neurologische Komplikationen bei Erwachsenen auslösen. 

Dengue-Virus: Infektionen mit den Dengue-Viren werden vorrangig durch die tagaktive Aedes-Mücke übertragen. In der Regel treten bei einer Erkrankung Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägte Gliederschmerzen auf. In seltenen Fällen, insbesondere bei Kindern, können schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auftreten. Insgesamt sind bei Reisenden Komplikationen jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw.  Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen den Virus.  

Chikungunya-Virus: Infektionen mit dem Chikungunya-Viren werden vorrangig durch die tagaktive Aedes-Mücke übertragen. In der Regel treten bei einer Erkrankung hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltende Gelenk- Und Muskelschmerzen auf. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen Erkrankungen unterschieden werden, die ebenfalls von Mücken übertragen werden. Die Erkrankung heilt nicht in allen Fällen folgenlos aus. Selten kommt es zu langanhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw.  Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen den Virus. 

Malaria: Das Malaria-Fieber wird durch die dämmerungs- und nachtaktiven Anopheles-Mücken übertragen. In Kambodscha besteht ein ganzjähriges Malariarisiko, verstärkt während der Regenzeit. Ein mittleres Malariarisiko besteht in den meisten Landesteilen, am höchsten im Regenwald der Grenzgebiete zu Thailand und Laos. Ein geringeres Risiko liegt in einem breiten Gürtel durch die Mitte des Landes von Südosten nach Nordwesten entlang des Mekong-Flusses bis nördlich des Tonle Sap vor. Ein geringes Risiko liegt innerhalb dieses Gürtels in der Umgebung von Phnom Penh sowie unmittelbar um den Tonle Sap vor. Die Hautstadt Phnom Penh und Angkor Wat gelten als malariafrei.Unbehandelt verläuft eine Erkrankung, insbesondere der Malaria Tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet ausbrechen.  

  • Bei Auftreten von Fieber, während oder noch Monate nach einer Reise in einem Risikogebiet, stellen Sie sich schnellstmöglich einem Arzt vor und weisen auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin. 

In Kambodscha gibt es in einigen größeren Städten internationale Kliniken, mit westlichen Arzneimitteln und Behandlungsmethoden. In den Provinzen gibt es oft nur Gesundheitszentren, dessen Einrichtungen begrenzt sind. Wir empfehlen Ihnen dringend, notwendige Versicherungen, für die Dauer Ihrer Reise, abzuschließen (bspw. Auslands-, Kranken- u. Rückholversicherung).  

Zur Vorbeugung gegen Moskitostichen empfehlen wir Ihnen:  

  • Lange Hosen und langärmlige Blusen bzw. Hemden  

  • Knöchel besonders gut schützen  

  • Haut regelmäßig mit geeignetem Moskitoschutzmittel einsprühen  

  • Kleidung mit geeignetem Moskitoschutzmittel imprägnieren  

  • Untere einem Moskitonetz schlafen 

HIV / AIDS: Die Krankheit ist, insbesondere in den Risikogruppen, im Land weit verbreitet. Ein hohes HIV-Übertragungsrisiko besteht durch beispielsweise sexuelle Kontakte (besonders bei Gelegenheitsbekanntschaften), bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen. 

Durchfallerkrankungen: In Kambodscha kommt es während der Regenzeit zu vermehrtem Auftreten von Durchfallerkrankungen. Durch entsprechende Hygiene bei Lebensmitteln und Trinkwasser lassen sich die meisten Erkrankungen vermeiden.  

Wir empfehlen Ihnen auf folgendes zu achten:  

  • Auf Salat, Eiswürfel, ungeschältes Obst und Fleisch, das nicht ausreichend durchgebraten wurde, zu verzichten (Oder diese Nahrungsmittel selbst zu schälen oder zu kochen). 

  • Trinken Sie kein Wasser aus der Leitung (außer abgekochtes Wasser, z.B. als Tee) und benutzen Sie auch für das tägliche Zähneputzen od. Geschirrspülen gekauftes Wasser aus Flaschen.  

  • Achten Sie beim Kauf von Wasserflaschen darauf, dass diese mit einer Banderole verschlossen sind, um zu vermeiden eine bereits geöffnete Flasche zu kaufen (Bei Kauf von kohlesäurehaltigem Wasser ist dies leichter zu prüfen). 

  • Waschen Sie sich regelmäßig mit Seife die Hände, besonders vor der Essenzubereitung und dem Essen.  

  • Wenn möglich, desinfizieren Sie sich Ihre Hände mit Desinfektionsmittel. 

Schistosomiasis (Bilharziose): Bei Süßwasserkontakt entlang des Mekong und seiner Seitenarme besteht ein Infektionsrisiko mit dem Pärchenegel Schistosoma. Dieser überträgt das Krankheitsbild der Bilharziose, die Entzündungen von Harnblase oder Darm hervorrufen kann.  

  • Vermeiden Sie den Kontakt zu Süßwasser. 

  • Pools in den Hotels sind ungefährlich. 

Tollwut: Die regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit Tollwut wird durch Viren verursacht. Die Viren werden über den Speichel infizierter Tiere auf den Menschen übertragen. Landesweit besteht in Vietnam ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und dem damit verbundenem Risiko einer Übertragung von Tollwut. Medizinisch notwenige Maßnahmen, gegen eine Bissverletzung bei nicht-geimpften Personen, sind in Indonesien nicht immer möglich. Es existiert eine zuverlässig schützende Impfung.  

  • Vermeiden Sie den Kontakt zu streunenden Tieren 

Japanische Enzephalitis (JE): Bei dieser Krankheit handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird.  Die Viren werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selbst zu erkranken. Bei Menschen sind Erkrankungen an JE eher selten, verlaufen dann aber häufig sehr schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden. Eine Erkrankung kann aber auch tödlich enden. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE-Viren. Es existiert ein Impfstoff. 

Aviäre Influenza (Vogelgrippe): Seit kurzem ist die klassische Geflügelpest (aviäre influenza A/H5N1, Vogelgrippe) im Land bekannt. Eine Übertragung der Krankheit findet normalerweise von einem Vogel zum Menschen statt. Eine Mensch-zu-Mensch Übertragung ist noch nicht nachgewiesen worden.  

Tuberkulose: Die Krankheit, die über Tröpfcheninfektion oder engem Kontakt zwischen Menschen übertragen wird, kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. 

Hand-Fuß-Mund Krankheit (HFMK): In den letzten Jahren wurden gehäuft Erkrankungen der Hand-Fuß-Mund Krankheit in Kambodscha registriert, vor allem bei Kindern. Als Ursache gilt das Enterovirus EV71. Bei Erwachsenen und älteren Kindern verläuft die Krankheit oft unbemerkt. Anfängliche Symptome können Benommenheit, Schwindel, Fieber, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Übelkeit und Bindehautentzündungen sein, gefolgt von typischen Hautveränderungen in der Mundregion, den Händen und an den Füßen. Prinzipiell ist die HFMK eine harmlose Erkrankung, die keine medikamentöse Behandlung erfordert, da sie i. d. R. rasch und selbstständig abheilt.  

  • Halten Sie zur Prophylaxe grundlegende Hygienemaßnahmen ein, wie häufiges Händewaschen, Abkochen von Trinkwasser, Durchhitzen von Lebensmitteln und Schälen oder gründliches Waschen von Obst. 

Quallen (Seewespen): Insbesondere in den Sommermonaten kommen an der Küste vermehrt Quallen vor. Ihre Nesselzellen können bei Menschen starke Schmerzen verursachen, die normalerweise nach wenigen Stunden abklingen. Bei geschwächten Menschen oder Allergikern kann es jedoch zu einem allergischen Schock kommen.  

Medizinische Versorgung: Die medizinische Versorgung im Land ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In größeren Städten gibt es mehrere Krankenhäuser, die über einen etwas besseren Standard verfügen. Einige internationale Kliniken (Family Medical Practice, SOS International) sind oftmals erste Anlaufstellen für erkrankte Besucher bzw. Touristen. Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlungen ist grundsätzlich Vorkasse zu leisten! 

Versicherungen: Im Reisepreis sind keine Reiserücktrittskosten-, Reiseabbruch- oder Reisekrankenversicherungen enthalten. Falls Sie bei der Buchung noch keine Versicherung abgeschlossen haben, empfehlen wir Ihnen sehr, für die Dauer Ihrer Reise, eine Auslands-, Kranken- und Rückholversicherung abzuschließen. Für diesen Fall haben wir Ihren Reisetipps ein Informationsblatt beigelegt (bitte beachten Sie die Fristen!). Vor dem Hintergrund, der mit dem Versicherungsabschluss verbundenen Fristen, empfehlen wir Ihnen einen umgehenden Abschluss. Falls Sie bereits im Zusammenhang mit der Buchung eine Versicherung abgeschlossen haben, erhalten Sie Ihre Versicherungsunterlagen. 

Reiseapotheke: Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit! Sollten Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, nehmen Sie einen ausreichenden Vorrat davon mit. Zusätzlich sollte Ihre Reiseapotheke mit einem Mittel zur Wunddesinfektion, einem Moskitoschutzmittel, sowie Medikamenten gegen Grippe-, Magen- und Darmverstimmungen ausgestattet sein. In Deutschland gängige Moskitoschutzmittel (beispielsweise Autan, NoBite, u.a.) sind ausreichend. Denken Sie auch an eine Sonnencreme (mind. LSF 30).  

  • Schützen Sie die Medikamente unterwegs gegen hohe Temperaturen.   

Diplomatische Vertretungen

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland  
Embassy of the Federal Republic of Germany 

No. 76 – 78 Rue Yougoslavie / Street 214  
12251 Phnom Penh  
 
Tel.: +855 - (0)23 - 216 193 / 216 381  
Fax: +855 - (0)23 - 217 016 

Website: phnom-penh.dipol.de 

 

Botschaft des Königreiches Kambodscha 
 
Benjamin-Vogelsdorff-Straße 2 
13187 Berlin  
 
Tel.: +49 - 3048 6379 01 
Fax: +49 - 3048 6379 73  
 
E-Mail: rec-Berlin(at)t-online.de 
Website: kambodscha-botschaft.de 

 

Internet & WLAN

In ganz Kambodscha ist das Internet wirklich gut. In vielen Ortschaften reiht sich ein Internetcafé an das nächste. WLAN gibt es in den meisten Hotels, aber oft auch in Restaurants und Bars kostenlos. Hinsichtlich der Schnelligkeit des Internets muss man jedoch in manchen Regionen einige Abstriche in Kauf nehmen. 

Währung

Die Landeswährung Kambodschas heißt Kambodschanischer Riel (KHR). Der aktuelle Wechselkurs beträgt 1 € zu 4.391,09 Riel (Stand April 2020). Einige Geschäfte und Restaurants akzeptieren auch US-Dollar als Zahlungsmittel. 

Sicherheit

Generell ist Kambodscha ein sehr sicheres Reiseland. Dennoch kommt Kleinkriminalität wie beispielsweise Taschendiebstähle, Handtaschen- und Smartphoneraub regelmäßig vor. Vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Märkten, an belebten Plätzen, in Cafés und Restaurants sowie an touristisch beliebten Orten sollten Sie besonders gut aufpassen und achtgeben. Nehmen Sie teuren Schmuck oder andere Wertgegenstände am besten gar nicht erst mit auf Ihre Reise oder lassen Sie diese im Hotel. Die Sicherheitsvorkehrungen in zum Beispiel Hotels, Restaurants, Cafés und Clubs entsprechen teilweise nicht den europäischen Standrads. In einigen Landesteilen von Kambodscha außerhalb der Ballungszentren, insbesondere in Grenznähe zu Thailand und Vietnam, besteht weiterhin Minengefahr. Die Haupttouristengebiete sind von Sprengkörpern geräumt.  

Strom

Die Netzspannung in Kambodscha beträgt 220 Volt Wechselstrom bei einer Frequenz von 50 Hertz. In kleineren Orten gibt es oft nur 110 Volt Wechselstrom und es kann jederzeit zu Stromschwankungen kommen. In abgelegenen Dörfern steht Strom oft nur ein paar Stunden pro Tag zur Verfügung. Der in Deutschland gebräuchliche Zweipol-Stecker passt auch in die meisten Steckerdosen in Kambodscha. Da es jedoch noch andere Steckerdosen (Stecker-Typ G oder Commonwealth-Stecker) gibt, empfiehlt es sich einen Universaladapter mitzunehmen. 

Taxi

Klimatisierte Taxis und Tuk-Tuks sind ein sehr beliebtes Fortbewegungsmittel in Kambodscha. Steigen Sie, wenn möglich, immer in ein Taxi am Taxistand ein und achten Sie darauf, dass es als ein offizielles Taxi gekennzeichnet ist. Achten Sie des Weiteren darauf, dass der Taximeter bei Fahrtbeginn eingeschalten ist. Bei einem Tuk-Tuk sollten Sie nur einsteigen, wenn Sie den Fahrer selbst angesprochen haben. Beim Ein- und Aussteigen sollten Sie besonders auf Ihr Gepäck ein Auge werfen, hier greifen gerne des Öfteren Diebe zu. 

Telefon & Handy

Die Ländervorwahl für Kambodscha aus Deutschland ist 00855. 
Die Vorwahl nach Deutschland ist 0049. 

Internationale Telefonverbindungen funktionieren in der Regel störungsfrei. Telefonate innerhalb Kambodschas funktionieren i. d. R. problemlos. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Mobilfunkanbieter, über einen Datenverbrauch außerhalb Deutschlands und ggf. zusätzlich anfallende Kosten, in Rahmen Ihres Mobilfunkvertrags. Luftpostsendungen nach Europa benötigen i.d.R. circa eine Woche.  

Zeit

MEZ + 6 h. Während der europäischen Sommerzeit MEZ + 5 h. 

Zoll

Alle Informationen und Hinweise dazu, welche Souvenirs Sie bedenkenlos mitbringen können und die Zollbestimmungen für Deutschland, können Sie auf der Internetseite des Deutschen Zolls nachlesen. Informationen und Hinweise zu den Einreise- und Zollbestimmungen und zur Einfuhr von Waren im Zielland, erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen des Ziellandes.  

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