Qaboos Moschee

SKR Reisemagazin: Oman

Oman im Oktober - von Maskat bis zu den Riesenschildkröten (Teil 1)


Oman

Eine perfekte Reisezeit in das Sultanat Oman

Als wir im Oktober 2014 in den frühen Abendstunden in Maskat aus dem Flugzeug stiegen, begrüßten uns zwar keine Sonnenstrahlen mehr da die Dunkelheit schon eingebrochen war, trotzdem standen noch knapp 30 Grad auf dem Thermometer. Genau das hatten wir uns erhofft - für einige Tage den Sommer verlängern.

Und nach der ersten Nacht sollte uns auch der pure Sonnenschein bereits im Frühstücksraum wieder begrüßen. Das Erlebnis Oman bei unserer ersten Reise in das Sultanat konnte beginnen. Die Stadt Maskat wartete auf uns, um von uns entdeckt zu werden. Eine Reise kann nicht besser beginnen, als direkt in einen orientalischen Souk einzutauchen und die verschiedensten Gerüche wahrzunehmen: Von Weihrauch über Lederwaren bis hin zu der der immensen Auswahl an Parfüms für die Damen und Herren. Der Mutrah Souk in Maskat bietet oberhalb des Meeres dies alles und ist in seiner Größe überschaubar und bietet daher auch kaum „Gefahr“ sich zu verlaufen! An der Corniche und am Fischereihafen angekommen, fragten wir uns allmählich: Wo sind denn hier die anderen Touristen? Wohin auch der Blick fiel, es waren mit wenigen Ausnahmen kaum andere europäische oder asiatische Touristen wahrzunehmen. Dieser Gedanke sollte uns in den kommenden Tagen immer wieder begegnen: Ein Geschenk, dass wir genau jetzt unterwegs sind! Tolles Wetter und wenige bis gar keine anderen Touristen.

Dhau-Werft, Oman

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An der Corniche wurde uns noch was weiteres schlagartig klar: Hier geht es nicht darum immer alle zu überholen und danach direkt zu streben immer der erste zu sein. Die Hektik sollte man zuhause lassen und die Entspanntheit der Omanis annehmen und sich auf dieses Lebensgefühl einlassen. Das taten wir sogleich und wechselten den Rest des Tages gefühlt nur von Restaurant zu Cafe und dann wieder zu einem anderen Cafe - dazwischen einige Schritte vorbei an den Schiffen des Sultans - und wieder an einen Tisch in einem Straßen-Cafe zu einem weiteren omanischen Kaffee. Eine Geschmacksexplosion aus Kaffee mit Kardamom und einer leichten Zuckersüße. Dazu noch Datteln gereicht - das begleitete uns auch die restlichen Tage im Oman. Ein Geschmack, den man lieben lernt und am liebsten direkt mit in den Koffer für die Heimreise packt. An diesem Tag haben wir uns nur noch dazu animieren können, den Sultanspalast im Abendlicht von außen zu entdecken und den Ausblick über die Corniche und Mutrah zu genießen.

Quriyat Fischer, Oman

Die Erkenntnisse unseres ersten Tages im Oman waren: Wo sind die anderen Touristen? Man muss es langsam angehen lassen und den omanischen Kaffee überall mit ein paar Datteln genießen! Und die wichtigste, schönste und zugleich überraschendste Erkenntnis für uns: Warum sind die nur alle so freundlich, hilfsbereit und immer mit einem Lächeln für den europäischen Besucher bedacht? Mit diesen drei Beobachtungen und Erlebnissen liefen die restlichen Tage im Oman wie von selbst!

Am kommenden Tag sollte die Reise von Maskat über die Seefahrerstadt Sur in das Naturreservat Ras al Jinz führen, um dort in der Nacht Riesenschildkröten zu beobachten. Vor dem Aufbruch ging es gemeinsam in die Sultan Qaboos Mosche, eine der größten Moscheen der Welt und für Nicht-Muslime auch zu besuchen. Eine Reise in eine wunderbare Welt aus gigantischen Räumlichkeiten, Swarovski-Kronleuchtern und handgewebten Teppichen, die gefühlt so groß wie Fußballplätze sind. Ein absolutes Must-See bei einem Besuch in Maskat.

Auf dem Weg machten wir einen Stop in einem Fischerdorf namens Quriyat und suchten uns dort bei einem lokalen Fischer einen frischen Fisch aus, dieser wurde dann für uns gegrillt und nach 45 Minuten - frischer geht es nun wirklich nicht mehr - serviert. Wir entschieden uns diesen zu einer kleinen Picknick-Stelle mitzunehmen und aßen dort gemeinsam mit Omanis zu Mittag. Der Fisch war vorzüglich, die Aussicht direkt am Meer unschlagbar und das Lebensgefühl versprach Erholung!

 

In der Seefahrerstadt Sur angekommen ging die Sonne langsam unter und am Strand spielte sich nun das Leben ab: Beach-Soccer. Überall waren provisorische Tore aufgestellt und es wurde gekickt - die kleinen Kinder wie auch die großen Meister teilten sich den Strand und hatten nur den Blick für das runde Leder. Wir hatten auch den Blick für diese traumhafte Szenerie in dieser Kulisse. Aber auch hier dauerte es keine fünf Minuten und die Einladung stand mitzuspielen und den Weltmeister-Ehren Deutschlands gerecht zu werden. Die Müllers und Özils waren bereits überall auf den Spielfeldern anzufinden! In Sur darf natürlich eine Besichtigung einer Dhau-Werft nicht fehlen. Der Blick über die Schultern der Handwerker, die hier wie vor Jahrhunderten noch Schiffe bauen, ist eine Zeitreise.

Am Abend dann endlich das Highlight des Tages: Eine Nachtwanderung zu den Riesenschildkröten in Ras al Jinz. Wir hatten das scheinbar unfassbare Glück der Nacht: Es warteten Riesenschildkröten auf uns, die aus dem Meer an den Strand „kletterten“. Es warteten Riesenschildkröten auf uns, die ihre Eier in die Nester ablegten und diese danach mit ihren „Schaufeln“ wieder versteckten. Und es warteten noch jede Menge kleine Schildkröten, die in dieser Nacht das Licht der Welt erblickten und sich in kleinen Schritten in Richtung Meer aufmachten. Unglaublich!

Der erste Teil der Reise führte uns von Maskat entlang der Küste zu den Riesenschildkröten. Im zweiten Teil geht die Reise weiter in die Wahiba Wüste und von dort nach Nizwa und in die grünen Berge. Das Erlebnis Oman geht weiter! Zu Teil 2.

- Christoph Albrecht, Geschäftsführer von SKR Reisen, reiste im Oktober für 10 Tage mit seiner Familie durch das Sultanat Oman -

 

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