Ist Heimat für Sie der Ort, wo Sie geboren sind? Wo Sie wohnen? Oder ein Nicht-Ort, ein Gefühl, eine Hoffnung, eine Sehnsucht? Es gibt geliebte Orte, an die wir uns zurück sehnen, hinreisen oder hinträumen. Sie schreiben über Ihr Leben, über Ihre Kindheit, Jugend über das Erwachsenenalter. Über Ihre Lebens- und Sehnsuchtsorte, die Sie prägten. Sie erarbeiten sich einen geschärften Blick und eine Struktur für Ihre wesentlichen Lebensorte, Lebensthemen, Ereignisse, Wendepunkte, die Sie als erzählenswert für sich und für Ihre Nachkommen empfinden. Und Sie können erkennen und einsammeln – was Ihre Autobiografie (noch) vervollkommend macht.  Angeregt durch kreative Schreibimpulse, literarische Texte und Schreibtechniken entdecken Sie Ihre Schreibfreude. Willkommen sind Beginnende und Fortgeschrittene, die (weiteres) wichtiges Textmaterial für Ihre Autobiografie ausarbeiten und aufschreiben wollen. Seien Sie gespannt! 

Geplanter Kursablauf:

Die Gruppe trifft sich am Anreisetag um 19.00 Uhr zum gemeinsamen Abendessen. Nach dem Abendessen findet das erste Zusammentreffen mit der Seminarleitung statt - es erfolgt die erste Schreibeinheit. In den folgenden Tagen werden Sie täglich von ca. 9:30 bis 12.30 Uhr schreiben sowie nach einer Mittagspause am Nachmittag oder am Abend nach dem Abendessen. Den genauen Zeitplan erhalten Sie vor Ort.

Materialliste:

• ein Schreibheft, Stifte, Lieblingsstifte – Buntstifte und einen Leuchtstift
• Ein SchreibKlemmbrett
• einen kleinen Gegenstand, der Ihnen viel bedeutet
• 10 lose Fotos (in Kopie) aus verschieden Lebensphasen bzw. zu verschiedenen Sehnsuchtsorten
• Schreiblust; Neugier und das eigene Leben

Gerne können Sie auch Lieblingsgedichte oder -geschichten sowie Märchen mitbringen.

Kursleiter: Mechthild Messer

Mechthild Messer arbeitet seit über 20 Jahren als freiberufliche Beraterin und Seminarleiterin mit eigener Praxis "Beruf und Biografie" in Frankfurt und viele Jahre als Lehrbeauftragte an der Universität Frankfurt im Bereich Autobiografisches Schreiben. Der Rote Faden, der sich durch ihre eigene Biografie zieht, ist die Arbeit mit und an der Biografie von Menschen in deren (beruflichem) Umfeld. Ihre Aufgabe sieht sie darin, Menschen in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen zu begleiten, zu motivieren, zu stärken – eine unterstützende Initiatorin zu sein. Gleichzeitig fördert Sie die Bereitschaft zur Selbststeuerung, zur Achtsamkeit und zum eigenverantwortlichen Handeln. Seit ihrem Studium leitet sie die unterschiedlichsten kreativen und biografischen Schreibwerkstätten. Hierbei begleitet und geleitet sie Menschen sehr persönlich, Erinnerungsdokumente zu gestalten. Was sind Erinnerungsdokumente? Erinnerungsdokumente sind beispielsweise Hör-CDs oder autobiografische Bücher. Was ist ihr Hintergrund für die „Biografische (Seminar) Arbeit“? Ein Germanistik-Studium mit den Schwerpunkten Kunstpädagogik, Film- und Theaterwissenschaften sowie Erwachsenenbildung, Aus- und Fortbildungen in Personaltraining, Laufbahnberatung (ZML), Biografiearbeit, Meditation, Atemtherapie, Poesietherapie sowie Logotherapie (Viktor Frankl).

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