Senegal Reisen: Mit SKR Reisen die faszinierende Kultur und Natur Senegals erleben

In den Senegal zu reisen ist ein ganz besonderes Erlebnis, denn in diesem westafrikanischen Land finden Sie die unterschiedlichsten Klimazonen von der heißen Sahel-Region bis zu den tropischen Regenwäldern im Süden. Ein besonderes Highlight für die Gäste des Landes ist auch der Nationalpark Djoudj mit seinem Vogelschutzgebiet. Hier gibt es nicht nur Pelikane und Flamingos zu bewundern, sondern auch europäische Singvögel, Störche oder Reiher, die dort überwintern. Seit 1981 gehört der Nationalpark im Deltagebiet des Senegal zum UNESCO Weltnaturerbe und gilt als eines der größten Vogelreservate von Westafrika. Auch die Casamance im Süden des Senegals ist eine Reise wert. In kleinen Gruppen von maximal 12 Gästen und unter erfahrener, deutschsprachiger Reiseleitung lädt SKR Reisen seine Gäste ein, die vielen Naturschönheiten und kulturellen Besonderheiten des Landes authentisch kennenzulernen. 

  • Goree Island

Senegal Reisen: Informationen

Vorstellung des Landes

Geschichte

Prähistorische Funde wie Felsmalereien und Werkzeuge belegen, dass das Gebiet des heutigen Senegals früher von einem Hirten- und Jägervolk besiedelt wurde. Die bis heute rätselhaften Steinkreise aus dem 8. Jahrhundert vor Christus, die im Sine-Saloum-Delta und am Nordufer des Gambia River gefunden wurden, sind ein weiteres Zeugnis dieser Urvölker. Mit dem Jahr 1450 beginnt der europäische Einfluss im heutigen Senegal. In diesem Jahr entdeckte der Venezianer Alvis de Ca da Mosto im Auftrag der portugiesischen Krone die Mündung des Senegal-Flusses, des Gambia River und des Casamance-Flusses. Infolgedessen errichteten die Portugiesen etliche Handelsstützpunkte an der Küste und ihre erste Siedlung in Sao Domingos. Die portugiesischen Siedler wurden jedoch bald von den Niederländern und Briten nach Süden abgedrängt. Ab dem 17. Jahrhundert gerät das Gebiet zunehmend unter französischen Einfluss. 1659 wird St. Louis die wichtigste Niederlassung der Franzosen. Im Gegenzug besetzen die Briten im Jahr 1663 die Sklaveninsel Gorée.

Sklavenhandel

Die Ile de Gorée verkörpert auf eindrucksvolle Art und Weise die grausame Geschichte der Sklaverei. Die ersten Europäer, die Portugiesen widmeten sich als Erste dem lukrativen Geschäft mit dem „schwarzen Elfenbein“ Westafrikas. Engländer, Niederländer, Franzosen, Schweden und auch die Deutschen waren für einige Zeit beteiligt. Der Sklavenhandel erfolgte von Afrika in die Karibik, wobei Sklaven gegen Branntwein, Glasperlen oder billigen Tand aus Europa getauscht wurden. In Amerika wurden Sklaven an europäisch-stämmige Plantagenbesitzer verkauft, die wiederum ihre Erzeugnisse wie Zucker, Rum, Tabak oder Gewürze nach Europa verschifften. Der Handel und das Geschäft mit Sklaven florierten. Zuverlässige Zahlen über das wahre Ausmaß der Verschleppung existieren nicht, jedoch spricht man in Schätzungen von über 10 bis 60 Millionen Afrikanern. Die Insel erinnert heute mit dem steinernen Symbol „Maison des Esclaves“ aus dem Jahre 1778 an jene Tragödie.

Sprache

Da der Senegal eine koloniale Vergangenheit besitzt, gehört das Land zur frankophonen Zone. Die Amtssprache ist Französisch, daneben werden traditionelle Stammes-Sprachen wie Wolof, Serer, Mandinko, Diola und andere gesprochen. 

Religion

Die älteste Religion im Senegal ist der Animismus, die jüngste das Christentum. Zu den weitaus wichtigsten Religionen gehört der Islam, zu dem sich rund 90% der Bevölkerung bekennen. Der Ruf des Muezzin: „Allah-u-akbar“, Gott ist groß, erschallt heute in jedem Winkel des Senegals. 

Land & Leute

Im heutigen Senegal sind viele unterschiedliche ethnische Gruppen vertreten. Man zählt neun Hauptgruppen, die sich jedoch auf verschiedene Regionen verteilen. Es kommt eher selten zu ethnischen Konflikten. Dies ist vor allem auf den integrierenden Einfluss des Islams zurück zu führen. Die ethnischen Grenzen verschwimmen langsam, aber stetig. Ein Beispiel dafür ist der verstorbene Staatsgründer Léopold Sédar Senghor, der stets stolz auf seinen Stammbaum war, der auf Namen der Sérèr, Mandinga, Peulh und den kreolischen Namen aus der Casamance verwies. Auch das Verhältnis zwischen Christen und Moslems ist harmonisch, zum Teil auch eine Folge der Religionsfreiheit im Land. Ohne Musik zu leben wäre im Senegal undenkbar. Die Hits der senegalesischen Musiker ertönen aus Radios, Kassettenrekordern, im Taxi, in Bars und auf jedem Markt.

Regionen

Das Land hat eine Fläche von 197.722 Quadratkilometern und ist in die 14 Regionen Dakar, Diourbel, Fatick, Kaffrine, Kaolack, Kédougou, Kolda, Louga, Matam, Saint-Louis, Sédhiou, Tambacounda, Thiès und Ziguinchor unterteilt. Diese sind durch eine für die jeweiligen klimatischen Bedingungen typische Vegetation, wilde Tierarten und geschützten Gebiete geprägt. 

Essen und Trinken

Die französische Küche wird in Senegal klar favorisiert. Außerhalb der Tourismuszentren wird oft nur einheimische Küche angeboten und gute Restaurants sind Mangelware. Wer vor allem Fisch und Meeresfrüchte bevorzugt, ist im Senegal gut aufgehoben. Auf den Speisekarten finden sich oft Flussbarsch, Meerbrasse, Rochen oder auch Schwertfisch. Dagegen kommt Schweinefleisch nur selten auf den Tisch. Trotz des Islams sind alkoholische Getränke problemlos erhältlich. Ein großes Angebot findet man bei nichtalkoholischen Getränken und Softdrinks. Besonders zu empfehlen ist beispielsweise der so genannte Bissap-Saft, der aus Hibiskusblüten hergestellt wird, sowie frisch gepresste Fruchtsäfte aus Mangos, Orangen oder Ananas.

Besonders für die Überfahrt mit der Fähre empfehlen wir die Mitnahme von Proviant, um den kleinen Hunger bis zum Frühstück stillen zu können. 

Wetter / Klima

Die Vegetations- und Klimazonen sind im Senegal äußerst vielfältig. Von den Ausläufern der Sahara bis zum tropischen Regenwald ist dort alles gegeben. Es herrscht ein angenehmes subtropisches Klima. Die Trockenzeit geht von November bis April, in der die Sonne scheint und die durchschnittlichen Temperaturen in Meeresnähe bei 24-28 Grad liegen. Im Landesinneren herrschen weit über 30 Grad. In den Wintermonaten treibt der trockene Harmattan aus der Sahara sein Unwesen, sodass die Luft mit feinstem Sand durchsetzt und die Sicht stark beeinträchtigt ist. Von Juni bis September ist im Senegal Regenzeit. Dann steigt die Luftfeuchtigkeit drastisch an, wodurch die Temperaturen wärmer wirken. Durch den Wind aus südwestlicher Richtung, kann es zu kurzem, aber heftigem Monsunregen kommen. Nach so einem Schauer ist die Luft sehr klar und die Natur zeigt sich äußerst prachtvoll und beeindruckend. Zum Reisen ist die Regenzeit jedoch nicht geeignet.

Praktische Hinweise

Einreise

Für Ihre Reise in den Senegal benötigen deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger einen Reisepass, der mindestens noch sechs Monate gültig ist. Ein Visum ist nicht notwendig. Weitere Voraussetzungen für eine Reise in den Senegal ist die Vorlage eines Rückflugtickets und den Nachweis einer Unterkunft – beides belegen Sie mit Ihrer Reisebestätigung. Reisen Sie aus einem Gelbfieberland (gemäß WHO) ein, müssen Sie zudem eine Gelbfieberimpfung vorweisen.

Einzelheiten betreffend Verfahren und Gebühren sind bei der zuständigen senegalesischen Botschaft zu erfragen. Die Kontaktdaten der senegalesischen Botschaft in Deutschland lauten:

Klingelhöferstraße 5
10785 Berlin
Telefon: +49(30) 856 219 0
Fax: +49(30) 856 219 21
E-Mail: info@botschaft-senegal.de

Um für den Fall des Verlustes Ihres Reisepasses vor Ort vorzubeugen, empfehlen wir Ihnen die Mitnahme einer Kopie Ihres Reisepasses, die Sie bitte getrennt vom Original aufbewahren.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können Sich kurzfristig ändern, ohne dass wir hiervon unterrichtet werden. Rechtsverbindliche Informationen und weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft.

Banken & Geld

Die Banken sind in der Regel montags bis freitags von 9 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Durch die Verbesserung der Geldautomaten, haben Sie die Möglichkeit mit der Kreditkarte am Automat Geld abzuheben. Wir empfehlen, in die französischen Bankhäuser BICIS (Groupe BNP Paribas) oder SGBS (Groupe Société Generale) zu gehen, die in jeder größeren Stadt vertreten sind. Beide Banken akzeptieren VISA, MasterCard und Maestro- bzw. EC-Karten (Cirrus). Vorsicht sollten Sie bei Bankkarten mit dem V-PAY-Logo walten lassen, diese funktionieren im Senegal nicht. Auch Maestro-Karten werden immer häufiger von Kreditinstituten für bestimmte Länder gesperrt. Deswegen sollten Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Bank erkunden und die Karte für den Reisezeitraum freischalten lassen. Die Kosten für eine Barabhebung mit der Kreditkarte variieren je nach kartenausstellender Bank und der Bank, bei der Sie Geld abheben wollen. Überprüfen Sie am besten die Konditionen für die Kreditkarten, mit der Sie im Ausland gebührenfrei Bargeld abheben können. Sie sollten den Betrag immer in der Landeswährung abheben, da durch die Abhebung in Euro hohe Kosten entstehen können. Grundsätzlich ist es von Vorteil bargeldlose Zahlungen mit der Kreditkarte, anstatt Bargeldabhebungen durchzuführen.

Gesundheit / Impfungen

Die medizinische Versorgung im Landesinneren ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und /oder hygienisch problematisch. Dakar hingegen ist immer noch eines der beiden medizinischen Referenzzentren für Westafrika. Französischsprachige Fachärzte fast aller Fachrichtungen sind vorhanden. Ihr Reiseleiter steht Ihnen diesbezüglich zur Seite. Behandlungskosten müssen von Ihnen selbst getragen werden, europäische Krankenscheine werden nicht akzeptiert. Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Reise-Krankenversicherung. Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistung und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten!

Impfungen
Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Ärztliche Bescheinigungen zur Befreiung von der Gelbfieber-Impfung ("exemption certificate", "waiver") werden bei der Einreise jedoch anerkannt. Da der Senegal von der WHO zum Gelbfiebergebiet gezählt wird, ist eine Gelbfieberimpfung jedoch empfehlenswert. Bitte sprechen Sie hierzu, sowie zu anderen Schutz-Impfungen und der Malaria-Prophylaxe mit Ihrem Reisemediziner.

Der empfohlene Impfschutz umfasst die folgenden Impfungen:
- Tetanus-, Polio-, Pertussis- und Diphterie, sowie
- Hepatitis A und B
- Mumps, Masern, Röteln und Influenza
- Meningokokken-Krankheit
- Tollwut (vermeiden Sie aufgrund der Tollwutgefahr den Kontakt mit Tieren – Hunden, Fledermäuse)
- Gelbfieber
- Cholera
Eine Malariaprophylaxe wird vom Centrum für Reisemedizin ebenfalls empfohlen.

Malaria
Malaria, französisch le paludisme, ist im Senegal ein ständiges Thema, zunehmend auch im Stadtgebiet von Dakar. Die Übertragung erfolgt durch den Stich der nachtaktiven Anopheles-Mücken. Die Erkrankung kann auch noch nach Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt über den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Bei Aufenthalt in den Risikogebieten empfehlen Europäische Ärzte eine Malariaprophylaxe.
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken ist auf folgendes zu achten:
- Ganztägig und nachts körperbedeckende Kleidung tragen
- Ganztägig und nachts Insektenschutzmittel (z.B. mit dem Wirkstoff DEET) auf alle freien Körperstellen auftragen
- Ggf. unter einem Moskitonetz schlafen

Reiseapotheke
Stellen Sie sich für Ihr Gepäck eine kleine Reiseapotheke zusammen, die neben Verbandszeug, Blasenpflaster, Insektenschutzmittel, Kopfschmerz- und Desinfektionsmittel auch ein Darmtherapeutikum enthalten sollte. Denken Sie unbedingt an Sonnencreme mit einem Mindest-Schutzfaktor 20, wir empfehlen 30 (auch für die Lippen).

Allgemeine Hygiene-Hinweise
Bitte nehmen Sie nur frisches zubereitetes gekochtes oder gegrilltes Essen und Obst nur geschält zu sich. Meiden Sie Salate, Rohkost, frische Milchprodukte und Eiswürfel. Wenn Sie Ihr Mittagessen eigenständig aussuchen wollen, kaufen Sie es dort, wo viele andere Menschen ihre Mahlzeit zu sich nehmen. Das ist das beste Indiz für gutes Essen. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen zur Vermeidung von Durchfallerkrankungen ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs zu trinken, d.h. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall können Sie gefiltertes, desinfiziertes Wasser oder abgekochtes Wasser benutzen. Achten Sie auch darauf, zum Zähneputzen immer Trinkwasser zu benutzen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Ihre Hände sollten Sie regelmäßig, vor allem nach dem Toilettenbesuch und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen, mit Seife waschen und/oder desinfizieren. Zum Trocknen der Hände verwenden Sie Einmalhandtücher. Geben Sie bei gesundheitlichen Problemen bitte auch Ihrer Reiseleitung Bescheid. Bedenken Sie bitte auch, dass sich in den Tropen selbst kleine Verletzungen leichter entzünden und behandeln Sie diese entsprechend sorgfältig.

Versicherungen
Im Reisepreis sind keine Rücktrittskosten-, Reiseabbruch- oder Reisekrankenversicherungen enthalten. Falls Sie bei der Buchung noch keine Versicherung abgeschlossen haben, empfehlen wir Ihnen sehr den Abschluss, damit Sie Ihren Urlaub entspannt genießen können. Für diesen Fall haben wir Ihren Reisetipps ein Informationsblatt beigelegt (bitte beachten Sie die Fristen!). Falls Sie eine Versicherung bereits mit der Buchung abgeschlossen haben, erhalten Sie anbei Ihre Versicherungsunterlagen.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft Dakar
20, Avenue Pasteur
B.P. 2100
Dakar

Tel. Rezeption: (00221)33 889 48 84
Fax: (00221)33 822 52 99 / (0049)30 1817 67262

Internet & WLAN

Der Zugang zum Internet ist in allen größeren Ortschaften Senegals möglich. Fast alle besseren Hotels und auch Gästehäuser verfügen über einen meist sogar kostenfreien WLAN-Zugang. In Dakar und anderen größeren Städten können Sie in zahlreichen Internet-Cafés mit schneller DSL-Verbindung (ab 500 CFA für 30 min.) ins Web. 

Währung

Die heimische Währung des Senegals heißt Franc-CFA (internationales Kürzel: XOF). 1 Euro entspricht ca. 656 CFA (Stand: Januar 2018). Der Franc-CFA wird auch nach Einführung des Euro weiterhin von der Banque de France unterstützt, was ihn zu einer stabilen Währung macht. In 13 weiteren Ländern Afrikas wie in Mali und Guinea-Bissau gilt der Franc-CFA als gültiges Zahlungsmittel. Zu beachten ist, dass er außerhalb Afrikas nur in Frankreich zurückgetauscht werden kann, Sie jedoch mit enormen Wechselverlusten rechnen müssen. Es gibt zu 500, 1000, 5000 sowie 10.000 CFA. Die Münzen liegen im Wert von 10, 25, 50, 100 und sehr selten 250 CFA vor. Mit besonderer Vorsicht sollten Sie 5000er-Scheine benutzen, es sind vermehrt falsche Scheine ohne Sicherheitsstreifen im Umlauf. 

Sicherheit

Tragen Sie Ihren Pass immer bei sich und verwahren Sie zur Sicherheit eine Kopie im Koffer. Beherzigen Sie die Tipps und Hinweise Ihrer Reiseleitung. Generell empfehlen wir, die Mitnahme von Wertsachen auf das Notwendigste zu beschränken. Beachten Sie die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen, die für alle touristischen Gebiete gelten: Gepäck nicht unbeaufsichtigt lassen, nicht sämtliches Bargeld mit sich führen, keine Zur-Schau-Stellung von Uhren und Schmuck (auch Modeschmuck sollten Sie nicht tragen, da er manchmal nicht von echtem Schmuck unterschieden werden kann). Bewahren Sie größere Summen nicht in der Handtasche oder im Rucksack auf, sondern direkt am Körper. Raubüberfälle auf Touristen sind nicht an der Tagesordnung, kommen aber in einigen Gegenden vor. Seien Sie bitte entsprechend umsichtig und besprechen Sie mit Ihrer Reiseleitung, welche Aktivitäten unbedenklich sind und was Sie vermeiden sollten (nächtliche Spaziergänge etc.).

Strom

Die Stromspannung liegt im Senegal bei 220 Volt. Soweit der Strom vorhanden ist, lassen sich in Städten und größeren Ortschaften Geräte mit den in Europa handelsüblichen Steckern betreiben. Bedauerlicherweise ist die Stromversorgung selbst in der Hauptstadt Dakar nicht garantiert. Besonders in der Regenzeit kommt es immer mal wieder zu längeren Stromausfällen. Touristische Einrichtungen mit mittlerem und hohen Standard verfügen jedoch über Notstromaggregate. Die Stromversorgung auf flachem Land ist meist ungenügend. Sie werden somit in manch einfachen Campements oder Lodges vielleicht auf die Situation treffen, dass Ihnen abends Kerzen oder Kerosinlampen gereicht werden. 

Taxi

Sollten Sie ein Taxi nutzen wollen, sollten Sie über tatsächliche Tarife Bescheid wissen, um überteuerte Fahrten zu vermeiden. In kleineren Städten haben Sie hier keine Probleme, da es dort einheitliche Preise gibt, die sich meist zwischen 200 und 500 CFA bewegen. Anders in der Hauptstadt Dakar, in der man mit „Spezialpreisen“ konfrontiert wird. In diesem Fall sollten Sie versuchen zu verhandeln oder den Fahrer bitten das Taxameter zu betätigen (falls vorhanden und funktionstüchtig). 

Telefon & Handy

Telefonieren geht im Senegal am besten mit dem Handy. Die Nutzung ist allerdings sehr kostspielig durch die internationalen Roaminggebühren. Informieren Sie sich bitte bei Ihrem Mobilfunkbetreiber über Roaming-Verfahren und Gebühren. Am günstigsten telefonieren Sie über Skype bzw. Facetime oder Whatsapp und andere kostenlose Apps zur Kommunikation. Möchten Sie Emails abrufen, benutzen Sie am besten kostenlose WLAN-Verbindungen. Um viel vor Ort zu telefonieren und falls Sie ein Mobiltelefon SIM-lock-frei besitzen, lohnt es sich eine örtliche Prepaid-SIM-Karte zu besorgen. Telefonieren Sie vom Senegal nach Deutschland wählen Sie die 0049, dann die Ortsvorwahl ohne Null und die Telefonnummer. Die Vorwahl von Deutschland in den Senegal lautet: 00221

Zeit

Der Zeitunterschied zwischen dem Senegal und Mitteleuropa (Deutschland, Österreich, Schweiz etc.) beträgt „Plus eine Stunde“ (MEZ +1). Es gilt die westeuropäische Zeit. Dies bedeutet, dass im Winter die Uhren eine und während der Sommerzeit zwei Stunden vorgestellt werden müssen. 

Zoll

Dinge des täglichen Bedarfs können abgabenfrei eingeführt werden. Die Ein- und Ausfuhr von Devisen ist beschränkt. Ohne Devisenerklärung dürfen diese im Gegenwert von bis zu FCFA 1.000.000.- (ca. 1500€) ein- und der Gegenwert von bis zu FCFA 500.000.- (ca. 750€) ausgeführt werden. Bei höheren Werten ist bei der Einreise eine Deviseneinfuhrerklärung abzugeben, der der Ausreise sind diese Erklärung und Umtauschnachweise vorzulegen. Auszahlungs- und Umtauschbelege sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden. Zollfreimengen: 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 250 Gramm Tabak oder Tabak-Produkte und Geschenke über den Wert von XOF 5.000.-.

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