traditionelles Holzhaus

SKR Reisemagazin: Island

Ein Interview mit unserer Island-Reiseleiterin Aldís Aðalbjarnardóttir


Aurora Borealis auf Island

Ich kann überhaupt nicht sagen, welche Stimmung mir besser gefällt. Ich genieße einfach das Leben in Island, wie es ist. Jede Jahreszeit hat einen eigenen Charme...

– Aldís Aðalbjarnardóttir

Island Reiseleiterin

SKR: Island ist bekannt als Land der Stille und atemberaubender Naturschauplätze. Viele davon sind abgelegen oder schwer zu erreichen. Wir glauben, kleine Reisegruppen helfen dabei, diese zu erreichen und das Gesehene intensiver erleben zu können. Was macht für Sie das Führen von kleinen Gruppen aus? Was ist das Besondere, das diese auf der Insel erleben können?
Aldís Aðalbjarnardóttir: In kleinen Gruppen ist ein intensiver Kontakt zu den einzelnen Teilnehmern möglich. Mit einer kleinen Gruppe kann ich an Orte gehen, die ich mit einer großen Gruppe nicht besuchen kann – also abseits der Haupt-Attraktionen. Ich kann meinen Gästen besser vermitteln, welche Bedeutung die Natur für das Leben der Menschen hat.  Ich habe mehr Zeit in der Natur, mehr Entspannung für die Gäste.

SKR: Island hat zwei Stimmungen – in der nie enden wollenden Polarnacht tanzen die Nordlichter am Firmament, die Zeit der Bücher und der Familie ist gekommen. Im Sommer zelebrieren alle die Mitternachtssonne und genießen die langen Abende. Welche Stimmung gefällt Ihnen am besten?
Aldís Aðalbjarnardóttir: Ich kann überhaupt nicht sagen, welche Stimmung mir besser gefällt. Ich genieße einfach das Leben in Island, wie es ist. Jede Jahreszeit hat einen eigenen Charme, genauso wie die unzähligen Wasserfälle Islands! Die Dunkelheit oder Dämmerung ist gemütlich, warm und romantisch, der Sommer hell und herrlich!

SKR: Für viele Deutsche ist Island ein Ort fernab der Zivilisation. Sie glauben, Island sei ein Land der Einsamkeit und Stille, abgeschottet vom hektischen Leben der restlichen Welt. Was sagen Sie diesen Leuten über das Leben auf der Insel?
Aldís Aðalbjarnardóttir: Erstens gibt es, Gott sei Dank, immer noch nicht das Wort ,,Hektik" im isländischen Wörterbuch, und ich möchte es nicht einführen. Wir sprechen schon über ,,Stress" direkt  in Reykjavík,  also mehr Verkehr als zuvor. Ich denke, dass man eher über die Einsamkeit der Landschaft sprechen kann, als die der Einwohner. Sicher liegen die Bauernhöfe weit auseinander, besonders in den West- und Ostfjorden. Die  Landbewohner aber nehmen an allerlei kulturellem Leben teil, und ja, die Kultur floriert da genauso wie in der Hauptstadt. Ich selber komme vom Land und werde oft von meinen Gästen gefragt, ob es nicht einsam, kalt und dunkel im Winter sei. Die Antwort ist eindeutig ,,nein". Außerdem sind die Häuser, auf Grund des preiswerten Stromes, beleuchtet – daher spüren wir die ,,Dunkelheit" nicht so intensiv.

SKR: Was war für Sie das schönste Erlebnis bei der Begleitung einer SKR-Gruppe?
Aldís Aðalbjarnardóttir: Seit 20 Jahren habe ich mich auf jeden Tag mit jeder Gruppe gefreut. Diese Reisen sind wirklich mein Urlaub. Die deutschsprachigen Islandgäste haben hier einen besonders guten Ruf, und ich bin auf meine Gäste sehr stolz. Sie gelten als große Naturliebhaber, sie zollen der Natur großen Respekt, und sie interessieren sich im Ganzen für Land und Leute. Ich genieße das Zusammensein mit meinen Gästen von SKR. Sie nahmen an allen Angeboten teil, auch abends. Besonders beeindruckten mich die strahlenden Augen über das, was sie erlebten. Sie waren fröhlich,  positiv und ganz lieb in allen erdenklichen Situationen.

 

– Ein Interview mit SKR-Reiseleiterin Aldís Aðalbjarnardóttir in Island

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