Braunschweiger Hütte

SKR Reisemagazin: Süddeutschland

Qi Gong im Kloster


Braunschweiger Hütte

In spiritueller Umgebung Zeit haben für Körper und Seele

Für meine Kloster-Woche entschied ich mich für die bequeme Anreise mit dem Zug und wurde am Bahnhof Plattling zusammen mit weiteren Frauen vom sympathischen Transfer-Busfahrer und Wanderführer Rudi herzlich begrüßt.
Das Kloster selbst erreichten wir nach 30 Minuten und ich war sofort angetan von seiner herrlichen Lage in unberührter Natur. Unsere SKR-Reiseleiterin und Qi-Gong-Lehrerin war auch gleich zur Stelle und versorgte uns mit den wichtigsten Informationen zum weiteren Ablauf. Alle Menschen, die mir dort im Kloster begegnet sind, strahlen sehr viel Freude und Herzlichkeit aus und haben gewiss zum Gelingen dieser Urlaubswoche beigetragen.

Unsere Gruppe bestand aus acht Frauen und zwei Männern, wobei ich unsere Qi Gong-Kursleiterin Brigitte Bernhart gleich mitgerechnet habe.
Wir haben zu zehnt immer gemeinsam die Mahlzeiten genossen und haben uns nach und nach immer besser kennen gelernt.

In dieser Zehner-Gruppe fanden wir uns am Vormittag für 2 Stunden und am Abend für eine Stunde Qi Gong zusammen.
Brigitte ist eine sehr sympathische und kontaktfreudige Frau, die es verstand, uns mit ihrer freudigen Art sehr schnell in wesentliche Prinzipien des Qi Gong einzuführen. Wir führten zusammen Übungen aus, die ganz poetische Namen haben wie „Die vollkommene Harmonie der Atmung“ oder „Die kleine Atemblume“. Ebenso führten wir spezielle Qi-Gong-Übungen durch, die ganz gezielt Körpermeridiane ansprechen. Zuerst fiel es mir nicht leicht, mir die Abläufe zu merken und mich immer wieder daran zu erinnern, dass ich ja ganz locker in den Gelenken stehen und die Bewegung fließen lassen soll - ganz ohne Anstrengung.

Mit der Zeit stellte sich beim Üben in der Gruppe eine ganz intensive Konzentration und Ausrichtung nach innen ein, in der sich jeder Einzelne still der Ausführung der Übungen hingeben konnte.
Wir lernten auch wichtige Meridian-Punkte kennen, die wir durch Druck-Massage selber stimulieren konnten.

Brigitte führte uns in die Kunst des Guolin Qigong ein, eine besondere Art des Gehens mit einer speziellen Art dabei die Arme mitzuschwingen und rhythmisch zu atmen. Eine Therapieform, die sowohl bei Tumorerkrankungen und zur Unterstützung bei Bestrahlung als auch zur Behandlung von chronischen Erkrankungen dient. Für diese Übungen sind wir meist auf die Obstwiese hinter dem Kloster gegangen, um die gute Luft und friedliche Natur um uns zu spüren.

Brigitte vermittelte uns, dass Qi Gong ein Teil ihres Lebens geworden war und sie konnte sehr überzeugend alle unsere Fragen und Unsicherheiten im Umgang damit aus dem Weg räumen.
Auch verstand sie es auf die individuelle Problematik, die jedes Teilnehmers, einzugehen und jeden Einzelnen hilfreich in seinem Prozess zu unterstützen.
Die Zeit ging immer schnell vorüber und ich nutzte oft die Gelegenheit, mich nach den Übungen in mein Zimmer zum Ausruhen zurückzuziehen. Der Körper reagiert doch stark auf die Energien, die wir durch die Übungen zum Fließen bringen.

An drei Nachmittagen standen Wanderungen mit Rudi auf dem Programm, die uns in die herrliche, waldreiche Natur der Umgebung führten. Rudi erklärte den Interessierten viel Wissenswertes über den Bayerischen Wald und es war Gelegenheit sich in der Gruppe besser kennen zu lernen.
An den übrigen Nachmittagen konnten wir den herrlichen Wellness-Bereich am Kloster nutzen und uns sogar mal eine wunderbare Massage von den dortigen Fachkräften angedeihen lassen.

Alles in allem war die Reise für mich ein Genuss für alle Sinne und ermöglichte mir, meinen „Energietank“ wieder zu füllen.
Auch für mein Leben hier zu Hause sind einige Qi Gong Übungen fest integriert.

 

Autor:
SKR-Teilnehmerin


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