Yazd

SKR Reisemagazin: Iran

Das SKR-Team in Persepolis


Treppen Persepolis, Iran
Persepolis, Iran

Seit feststeht, dass wir mit dem SKR-Orient-Team in den Iran reisen, freue ich mich am meisten auf Persepolis, die sagenumwobene Palastanlage des großen König Darius. Jetzt ist es soweit. Wir biegen in eine Allee ein, gesäumt von Zypressen und plötzlich zeichnet sich am Horizont die Ruinenstadt ab.

Etwa 518 v. Chr. legte König Darius I. den Grundstein zu seiner Prunkstadt Persepolis, der Stadt der Perser. Sie diente ihm und seinen Nachfolgern als Schauplatz für Feste und Empfänge. Die Anlage wurde nicht von Sklaven, sondern von freiwilligen Arbeitern errichtet. Jetzt stehen wir vor dem jahrtausendealten Rest des einstigen Prestigebaus. Das Plateau, auf dem die Anlage thront, erklimmen wir über die Herrschertreppe. Wobei „erklimmen“ wohl das falsche Wort ist, denn die Stufen wurden extra flach angelegt, um der königlichen Familie und ihren Gästen ein feierliches „Emporgleiten“ zu ermöglichen.

Oben angekommen empfängt uns der mächtige Anblick des „Tor der Nationen“ oder „Tor aller Länder“. Ein kurzer Stopp für ein Gruppenfoto ist hier Pflicht - vor dem strahlend blauen Himmel wirken die Säulen noch mächtiger. Wir staunen über die monumentale Größe der Ruine. Mit unserem Reiseleiter Camiar begeben wir uns durch das Tor und auf eine Zeitreise in die Welt des Achämeniden-Reichs. Innerhalb der Mauern von Persepolis standen damals noch prächtige Gärten, mit Gold und Silber behängte Türen und die Palastwände waren bunt bemalt. Wie die Gäste des Königs vor 1.500 Jahren warten jetzt auch wir in der Eingangshalle darauf, dass uns Camiar weiterwinkt, um über die Treppe in die Säulenhalle der ersten Palastanlage einzutreten. Spätestens hier ist uns klar: Persepolis beeindruckt selbst Ausgrabungsmuffel. Die vielen Säulen mit zum Teil noch wunderbar erhaltenen Stier- und Löwenköpfen, die unglaubliche Größe der Palastanlage und die zahlreichen Reliefs machen den Besuch für uns zum Erlebnis. Manche Reliefs sind so fein gearbeitet, dass sogar heute noch die Zehennägel und Ohrringe der Figuren erkennen sind.

Aber wir entdecken nicht nur den Prunk der Perserkönige, sondern auch eine ganz aktuelle Form der persischen Gelassenheit: Mitten in den Ruinen haben es sich zwei Frauen bequem gemacht und legen auf dem Boden des ehemaligen Militärpalastes eine kleine Mittagspause ein. Uns zieht es aber zu den Felsengräbern oberhalb der Stadt. Von hier haben wir einen herrlichen Blick auf Persepolis und die umliegende Wüstenlandschaft. Jeder macht noch schnell ein Selfie, dann geht es wieder zurück zum Treffpunkt. So schnell vergehen drei Stunden, wenn man einen Ausflug in die Vergangenheit unternimmt.

 -  Kristine Hempel, Produktmanagerin bei SKR Reisen


Sie suchen weitere Tipps und Informationen zum Iran? Hier werden Sie fündig. 

Kontakt

+49 221 93372-0 info@skr.de

Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK