Kampanien Reisebericht: Traumhafte Ausblicke, Geschichte und italienischer Genuss
Reisebericht von SKR-Mitarbeiterin Leonie über ihre Reise nach Kampanien
Kampanien – Eine Region voller mediterraner Lebensfreude, beeindruckender Geschichte und traumhafter Küstenlandschaften. Während unserer Reise durch diesen faszinierenden Teil Süditaliens haben wir malerische Orte, herzliche Gastfreundschaft und eine einzigartige Mischung aus Kultur, Natur und Genuss erlebt. Von den lebendigen Straßen Neapels über die antiken Ruinen von Pompeji bis hin zur spektakulären Amalfiküste mit ihren steilen Klippen und bunten Dörfern reichte unsere Reise. Kampanien hat uns mit seiner Vielfalt und seinem unverwechselbaren Charme sofort begeistert. In diesem Bericht teile ich meine persönlichen Highlights, Eindrücke und Tipps, die wir unterwegs gesammelt haben. Vielleicht finden auch Sie hier die eine oder andere Inspiration für Ihre eigene Reise nach Kampanien.
Anreise
Nach einem entspannten Direktflug von Düsseldorf bin ich am Morgen in „Bella Napoli“ gelandet. Der überraschend kleine Flughafen hat mich sofort mit seinen schnellen Abläufen und den freundlichen Mitarbeitern überzeugt. Kaum hatte ich mein Gepäck erhalten, wurde ich schon herzlich von einer SKR-Mitarbeiterin in Empfang genommen. Nach einer kurzen Wartezeit ging es schließlich mit dem Bus in Richtung Hotel. Bereits auf dem Weg dorthin wusste ich, diese Woche wird etwas ganz Besonderes. Schon der erste Eindruck während der Fahrt versprach viel und ich wurde nicht enttäuscht. Nach dem Check-in konnte ich direkt mein Zimmer beziehen. Auch hier war der Ausblick erneut einfach fantastisch. Nach einem leckeren Abendessen ließ ich den Tag entspannt ausklingen und genoss den Sonnenuntergang auf meinem Balkon.
Unterwegs entlang der Amalfiküste
Nach dem Frühstück brachen wir gestärkt zu unserem ersten Ausflug entlang der Amalfiküste auf. Die 40 Kilometer lange erhöhte Straße bietet einmalige Aussichten auf die beeindruckende italienische Steilküste. Nach einigen Fotostopps erkundeten wir den Ort Amalfi. Ein kleiner typischer italienischer Ort mit vielen verwinkelten Gassen, Boutiquen und vor allem ganz viel Flair.
Ein Stopp in einer Gelateria, um das berühmte Zitronensorbet aus einer großen Zitrone zu probieren, durfte auf keinen Fall fehlen. Es sieht nicht nur besonders aus, sondern war auch das beste Zitronensorbet, das ich je gegessen habe.
Nach einer kurzen Verdauungspause ging es für uns aufs Boot. Jetzt hatten wir die Gelegenheit, die Straße, die wir am Vormittag gefahren sind, vom Wasser aus zu beobachten. Auch wenn man dachte, es könne nicht schöner werden, war der Ausblick erneut überwältigend. Mit tollen Bildern im Gepäck fuhren wir mit unserem sehr talentierten Busfahrer in Richtung Ravello. Dort besichtigten wir die Villa Rufolo und die Villa Cimbrone. Der Panoramablick von der Terrasse rundete unseren ersten Tag perfekt ab.
Auf den Spuren der Antike: Pompeji und Oplontis
Heute haben wir die im Jahr 79 n. Chr. durch den Ausbruch des Vesuvs verschüttete Stadt Pompeji besichtigt. Die antiken Funde lassen bis heute vermuten, dass Pompeji einst eine wunderschöne Stadt gewesen sein muss. Auch Oplontis wurde vom Vesuvausbruch im Jahr 79 n. Chr. verschüttet. Dort besichtigten wir die Villa der Poppaea, die faszinierende Einblicke in das Leben der römischen Oberschicht bietet.
Wer mehr von Kampaniens kulturellen Highlights erfahren möchte, kann sich hier zu den Kampanien Rundreisen von SKR Reisen informieren.
Am Vesuv: Kraterblick und römische Vergangenheit
Aufgrund des warmen Wetters hat unsere Reiseleitung den Tagesplan leicht angepasst, und wir starteten mit dem Vesuv. Allein die Auffahrt auf der Vesuv-Höhenstraße machte deutlich, wie groß und mächtig dieser Vulkan ist. Oben angekommen, sind wir bei klarem Wetter bis zum Kraterrand gewandert. Eine Tour, die man so schnell nicht vergisst. Der Ausblick auf dem Weg nach oben war magisch und zeigte, wie klein das doch so große Neapel erscheinen kann.
Der Blick in den Krater selbst war jedoch unübertroffen, ein Höhepunkt jeder Kampanien Rundreise. Gut ausgepowert konnten wir uns im Café kurz stärken, bevor es weiter in Richtung Herculaneum ging. Wie auch Pompeji wurde Herculaneum vor rund 2000 Jahren beim Ausbruch des Vesuvs unter Schutt und Asche begraben. Deutlich kleiner als Pompeji, diente Herculaneum als Urlaubsort der römischen Oberschicht. Besonders beeindruckend waren die großen Säulen und die vielen Wandmosaike.
Sorrent
Das sonst so sonnige Sorrent begrüßte uns heute von seiner regnerischen Seite. Trotzdem kam der Charme dieser besonderen Stadt ohne Zweifel zum Vorschein. Um uns vor dem Regen zu schützen, besichtigten wir zunächst die vielen verschiedenen Kirchen von Sorrent. Jede einzelne war schöner und beeindruckender als die andere. Nach und nach zogen die Regenwolken weiter, und wir durften auch das sonnige Sorrent kennenlernen. Die kleinen Gassen und gemütlichen Lokale luden zum Verweilen ein. Hier kann man die besten Souvenirs für die zuhause gebliebenen finden.
Um zu sehen, woher das leckere Essen stammt, lud uns Maria auf ihren Bauernhof ein. Dort bekamen wir eine kleine Führung und konnten beobachten, wie Büffel-Mozzarella hergestellt wird. Ein absolutes Highlight in meinem Kampanien Reisebericht ist natürlich die Kostprobe, es schmeckte fantastisch. Wer nicht genug von den Leckereien bekommen hatte, konnte auch etwas für zuhause mitnehmen. Den Nachmittag konnten wir frei gestalten. Entweder schlenderten wir weiter durch Sorrent oder kehrten zurück ins Hotel, hier gab es keine Grenzen.
Weitere nützliche Tipps und Informationen rund um den Golf von Neapel finden Sie hier.
Neapel
Heute ging es für uns in Richtung Neapel. Voller Vorfreude kamen wir der beeindruckenden Großstadt immer näher. Bei einer Stadtrundfahrt fuhren wir an Kirchen, Klöstern und Palästen vorbei, bis wir das Archäologische Nationalmuseum erreichten. Über die klimatisierten Ausstellungsräume haben wir uns besonders gefreut, denn Neapel begrüßte uns mit 33 Grad. Das Museum gehört zu den ältesten in ganz Europa und hat viele Geschichten zu erzählen. Gespannt hörten wir unserer Reiseleitung zu und erfuhren, welche Geschichten die Skulpturen und Artefakte mitbringen.
Nach all den spannenden Eindrücken meldete sich unser Hunger, und was darf in Neapel nicht fehlen? Natürlich eine neapolitanische Pizza. Sie sah nicht nur fantastisch aus, sondern schmeckte auch genauso gut. Gut gestärkt schlenderten wir entlang der Galleria Umberto und der Piazza del Plebiscito zurück zum Bus, der uns sicher zum Hotel brachte.
Tag zur freien Verfügung
Heute konnten wir den Tag ganz nach unserem eigenen Geschmack gestalten. Wer noch nicht genug gesehen hatte, konnte am Ausflug nach Capri teilnehmen, während andere den Tag entspannt am schönen Hotelpool verbrachten. Der Pool war traumhaft und bietet einen herrlichen Blick auf Massa Lubrense.
Den letzten Abend ließen wir dann gemeinsam bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen.
Reisebericht der Kampanien Rundreise: Mein Fazit
Unsere Reise nach Kampanien fand im Juni statt und war voller Sonne, atemberaubender Ausblicke und unvergesslicher Momente. Selbst der kurze Regenschauer in Sorrent hatte seinen eigenen Zauber. Danach war die Sicht kristallklar und die Landschaft wirkte noch eindrucksvoller als zuvor.
Immer wieder begegneten uns kleine Salamander, die die Wärme genauso zu genießen schienen wie wir. Mein persönliches Highlight waren die beeindruckenden Panoramen, die uns während der gesamten Reise begleiteten. Egal, wohin man schaute, Kampanien überraschte immer wieder mit neuen, unvergesslichen Ausblicken.
Neugierig geworden? Bei SKR Reisen erwarten Sie sorgfältig geplante Italien Reisen, die unvergessliche Erlebnisse garantieren. Entdecken Sie die Highlights des Landes in kleinen Gruppen und erleben Sie Kampanien von seiner authentischen und nachhaltigen Seite!
Autorin: SKR-Mitarbeiterin Leonie
Mein Name ist Leonie Voß, ich bin 21 Jahre alt und als Reisespezialistin bei SKR tätig. Das Reisen fasziniert mich immer wieder wegen seiner vielen Facetten. Besonders liebe ich es, neue Kulturen zu entdecken, Land und Leute kennenzulernen und dabei unvergessliche Momente zu sammeln.
