Dalmatien: Blick aufs Meer

SKR Reisemagazin: Dalmatien

Reisebericht von Sonja Maria Hölzle


SKR-Reiseleiterin Sonja Hölzle, Kroatien

Die Schönheit der dalmatinischen Küste, die verträumten Inseln, die karstige Berglandschaft und die Herzlichkeit der Menschen haben vor neun Jahren mein Herz berührt. Seitdem kehre ich immer wieder zurück und verbringe die Sommermonate mit meinen Gästen im Süden Kroatiens, um sie mit auf Entdeckungsreise in dieses kleine Paradies zu nehmen. Untergebracht im einfachen Franziskanerkloster direkt am Meer ist unsere Unterkunft in Zaostrog ein idealer Ausgangspunkt für verschiedene Unternehmungen, Ausflüge und Wanderungen. Das über 500 Jahre alte Kloster lädt uns außerdem ein zum Innehalten, Ankommen und Einfach-da-sein.

Ein kleiner Einblick in unseren Ausflugstag auf die Insel Korčula

Wir beginnen unseren Tagesausflug mit Mini-Bussen und schlängeln uns etwa eine halbe Stunde entlang der wunderschönen Küstenstraße zum Fährhafen nach Ploče. Dort setzen wir mit der Fähre auf die zweitgrößte Halbinsel Kroatiens über: die Halbinsel Pelješac.

Im Fährhafen Trpanj erwartet uns ein Taxi, das uns  zum bekannten Seefahrerstädtchen Orebić im Südwesten der Halbinsel fährt. Hohe, macciabewachsene Berge und üppige Täler mit Oliven und Feigen, aber auch Wälder mit Eichen, Buchen, Pinien und Zypressen, vor allem aber der allgegenwärtige Wein kennzeichnen das ebenso abwechslungsreiche wie interessante Landschaftsbild der Halbinsel. In Orebić steigen wir in ein kleines Taxi-Boot, durchqueren den für Windsurfer bekannten Windkanal zwischen Pelješac und Korčula und erreichen nach 15 Minuten Korčula-Stadt – eine kreisrunde, ins Meer hinausragenden Halbinsel.

Unsere Stadtführerin Ivica erwartet uns schon an der Bootsanlegestelle und wir spazieren durch das bezaubernde mittelalterliche Städtchen, vorbei am Marco-Polo-Turm, hinauf zur Kathedrale Sveta Marko, vorbei am Palazzo Gabrielli.  Wir beenden unseren Stadtspaziergang am Seetor.  Zeit für eine Pause in der Konoba Aterina. Maja verwöhnt uns dort mit ganz besonderen Spezialitäten der Insel: Hausgemachter Ziegenkäse, Kichererbsen, Fischaufstrich,  dazu marinierte Anchovis, Zucchinis und Auberginen sowie ein kühles Glas Weißwein der Insel, den „Pošip“. Zum Dessert serviert sie uns ein feines Stück Basilikumtorte. Anschließend haben wir noch Zeit, um selbst im Marco-Polo-Städtchen auf Entdeckungstour zu gehen. Am frühen Abend fahren wir wieder zurück in unser Kloster am Meer.

- Ein Reisebericht von Sonja Hölzle, Reiseleiterin bei SKR Reise


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