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Reisebericht einer SKR Mitarbeiterin: Shanghai

Shanghai – Neben Peking und Hongkong eine der Metropolen Chinas.

Eine Reise nach China ohne einen Besuch Shanghais ist nicht denkbar. Daher darf ein Aufenthalt dort auch bei unseren Reisen nicht fehlen. Ich habe mir vor Ort angeschaut, was Shanghai so besonders macht und natürlich kein Highlight ausgelassen. Wie man unseren Reiseprogrammen entnehmen kann, besuchen wir das World Financial Center, den „Flaschenöffner“, das 492m in die Höhe ragt und das zweitgrößte Gebäude Chinas ist. Natürlich bin ich ganz nach oben gefahren um den atemberaubenden Ausblick vom „Sky Walk“ aus zu genießen. Zu meinem Glück war das Wetter so gut, dass ich einen weiten Blick über Shanghai hatte. Wem 101 Stockwerke dann doch etwas zu hoch sind, kann natürlich auch „nur“ bis zum 94. Stock mitfahren und von dort aus in der Sky Arena mit einem Getränk die Aussicht genießen oder kleine Souvenirs kaufen.

Ausblick von WFC

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Von dort aus geht es weiter zum Bund, von wo aus man einen tollen Blick auf die Hochhauskulisse Pudongs hat, welche wahrscheinlich jeder als typisches Fotomotiv Shanghais erkennt. Es gibt eine lange Promenade, auf der man entlang spazieren kann. Abends bieten Sky Bars mit tollem Ambiente einen faszinierenden Blick auf die in verschiedenen Farben aufleuchtenden Wolkenkratzer. Sobald es dunkel ist, scheint ganz Shanghai in den unterschiedlichsten Farben. Eine Taxifahrt durch die Stadt, die im Vergleich zu den deutschen Verhältnissen sehr preiswert ist, war zu dieser Tageszeit eines meiner Highlights!

Shanghai war früher ebenfalls von den Franzosen besetzt, wo sie die „Französische Konzession“ errichtet haben. Ein Viertel, das einem das Gefühl gibt, durch eine europäische Stadt zu schlendern. Alles ist sehr gepflegt und elegant. Sie kommen vorbei an wunderschön verzierten Hauswänden mit kleinen verschnörkelten Balkonen, kleinen Cafés und sogar einem „Paulaner“ Biergarten. Trotz einiger Menschen strahlte dieser Stadtteil für mich eine bestimmte Ruhe und Harmonie aus, welche ich so ebenfalls im Yu-Garten, einem weiteren Highlight Shanghais, wieder fand. Der Yu-Garten ist etwa 2 Hektar groß und wurde 1559 erbaut. Jedes kleine Detail wurde mit Bedacht gewählt und hat so seine eigene Bedeutung. So wurde die sogenannte „Zick-Zack Brücke“ eben in dieser Form erbaut um die bösen Geister fernzuhalten und an den zahlreichen kleinen Seen wurden Weiden gepflanzt, die Weiblichkeit symbolisieren und daher damals einen Aufenthaltsort für die Frauen darstellten.

Besuchen Sie auch das Teehaus am Yu-Garten, in dem auch schon Queen Elizabeth Ihren Tee getrunken hat. Bei tollem Ambiente können Sie zwischen verschiedenen Teesorten wählen und erhalten zudem noch Kleinigkeiten zum naschen, wie z.B. gezuckerte Oliven oder Wachteleier. Heißes Wasser erhalten Sie auf Nachfrage kostenfrei.

Teehaus Yu Garten

Wenn Sie am Abend noch Zeit und Lust haben, empfehle ich sehr die Akrobatik-Show im Era Theater, welches sich in der Nähe der Metrostation Shanghai Circus World befindet. Natürlich können Sie, wenn Sie sich die Fahrt mit der Metro noch nicht eigenständig zutrauen, auch ein Taxi nehmen. In diesem Falle ist es immer ratsam einen kleinen Zettel dabei zu haben, auf dem die Adresse auf Chinesisch vermerkt ist, da nicht alle Taxifahrer Englisch sprechen und lesen können. Die Mitarbeiter in Ihrem Hotel sind Ihnen hierbei sicher gerne behilflich.

In den Nebenstraßen der Touristenzentren finden Sie ab und zu auch einen traditionell chinesischen Markt, auf dem Sie vielerlei Spezialitäten der chinesischen Küche finden. Über Gemüse und Obst bis zu Fleisch und Fisch finden Sie dort alles und kriegen einen Einblick in den Alltag der Chinesen.

Alles in allem bin ich definitiv der Meinung, dass Shanghai einen Besuch wert ist! Neben dem Trubel einer quirligen Großstadt, bietet Shanghai auch ruhige Ecken und ist somit ein Reiseziel für jeden Geschmack.

Kleiner Tipp:

Bei unserer Höhepunkte Reise haben Sie an Tag 10 die Möglichkeit diesen nach Ihren Vorstellungen zu gestalten. Eine wirklich schöne Möglichkeit ist der Besuch des Wasserdorfes Fengjing, welches etwas unbekannter, daher aber auch nicht so von Touristen überlaufen, ist. Entlang der kleinen Kanäle erstrecken sich links und rechts Häuser und kleine Geschäfte, in denen man Spezialitäten der chinesischen Küche kaufen kann. Museen, die den Besuchern etwas über die frühere Lebensweise zeigen, finden Sie dort auch vor. Besonders empfiehlt sich auch eine kleine Bootsfahrt durch das Wasserdorf mit 52 Brücken. Eine Tour dauert etwa eine halbe Stunde und pro Boot können 6 Personen mitfahren.
Wer ein wenig Ruhe von der quirligen Stadt sucht ist hier also genau richtig!

 Wasserdorf

– Ein Reisebericht von Carmen Dobiosch, Projektmanagerin bei SKR Reisen

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