Jerusalem

SKR Reisemagazin: Israel

03.06.2019

Reisebericht Israel: Zeitung lesen und Heimatliebe

Ein Interview mit SKR-Mitarbeiterin Farah


Frau im Toten Meer, Israel

Farah, Produktmanagerin in unserem SKR Team, ist durch Israel gereist und hat uns einige Fragen zu ihrem Reiseland beantwortet. Was sie besonders beeindruckt hat, und was man in Israel unbedingt besichtigen und welche Köstlichkeiten man probieren muss, erfahren Sie in diesem Reisebericht über Israel. Auch, ob das mit dem Zeitung im Toten Meer lesen wirklich klappt.

Felsendom, Israel

SKR Reisen: Was hat dich vor deiner Reise an Israel fasziniert?

Farah: Mich hat die bewegte Geschichte Israels sowie die große Vielfalt an Kultur und Religion (Jerusalem als Zentrum von drei Weltreligionen) und Natur (Mittelmeerküste, See Genezareth, Negev-Wüste, Totes Meer, Schnorcheln im Roten Meer usw.) sehr gereizt. Zudem war ich neugierig auf den Kontrast zwischen dem westlich angehauchten, weltoffenen Tel Aviv und dem traditionell konservativen Jerusalem.

SKR Reisen: Was war dein Highlight vor Ort?

Farah: Es fällt mir schwer, aus den vielen tollen Erlebnissen ein Highlight für meinen Reisebericht über Israel herauszupicken.

Aber eine besondere Erfahrung war in jedem Fall ein Bad im Toten Meer. Das Gefühl ist kaum zu beschreiben: Die Haut fühlt sich im Wasser unglaublich weich an und wenn man die Beine anhebt, spürt man, wie das Wasser versucht, sie nach oben zu drücken. Auf dem Rücken liegend fühlt man sich wahnsinnig frei, alles ist friedlich. Wir haben sogar versucht, im Liegen eine Zeitung zu lesen – es hat geklappt! Es hat uns außerdem supergut gefallen, dass wir unsere Israel-Reise mit einem Abstecher nach Jordanien verbinden konnten: Dort hat uns die legendäre Felsenstadt Petra, eines der neuen sieben Weltwunder, in ihren Bann gezogen. Nach einer Nacht im Beduinencamp, die uns einen zauberhaften Sternenhimmel beschert hatte, haben wir in der beeindruckenden Wüstenlandschaft von Wadi Rum eine aufregende Jeep-Tour unternommen.

Jerusalem in der Morgendämmerung

SKR Reisen: Was hat dich an den Menschen und an der Kultur vor Ort beeindruckt?

Farah: Ich habe die Menschen vor Ort als sehr zuvorkommend und herzlich erlebt. Man hat das Gefühl, dass sie ihre Heimat unheimlich lieben und jedem Besucher einen Teil dieser Begeisterung für ihr Land mitgeben möchten.

Besonders in Jerusalem ist der tiefe Glaube der Menschen stark zu spüren. Dass dies aber nicht immer mit Zurückhaltung einhergehen muss, haben die fröhlichen Bar-Mitzwa-Umzüge bewiesen, bei denen die jüdischen Jungen mit ihren Familien zur Klagemauer gewandert sind. Es wird getanzt, gejubelt und man lässt Luftballons in den Himmel steigen. Ich behalte diese Art Begegnungen mit den Menschen vor Ort ganz besonders in Erinnerung und empfehle jedem Leser meines Israel Reiseberichts, den Kontakt mit den Einwohnern aktiv zu suchen.

Ein weiterer Reisetipp für Israel-Reisende ist ein Besuch der zahlreichen Märkte. Auf dem Mahane-Yehuda-Markt in Jerusalem geht es beispielsweise sehr turbulent zu, vor allem am Schabbat. Es ist beeindruckend zu sehen, wie hier um die orientalischen Köstlichkeiten gefeilscht wird. Versuchen Sie es selbst: Ein frisch gepresster Granatapfelsaft ist immer für eine kleine Stärkung gut.

See Genezareth, Israel

SKR Reisen: Welche Gerichte hast du zum ersten Mal in Israel probiert?

Farah: In Israel wird gerne eine Platte mit verschiedenen Dips und Salaten serviert, die dann zusammen mit Pita-Brot gegessen werden.

Das gemeinsame Essen ist in Israel immer ein sehr geselliges Zusammenkommen. Bei einer solchen Gelegenheit habe ich z.B. Labaneh (eine Art gewürzter Joghurt) und Tabbouleh (Salat) zum ersten Mal gegessen – beides sehr köstlich! Klassische Gerichte wie Falafel mit Hummus in Pita-Brot dürfen natürlich bei einer Israel-Reise auch nicht fehlen. (Davon kann ich einfach nicht genug bekommen!)

Totes Meer, Israel

SKR Reisen: Würdest du noch einmal nach Israel reisen und wenn ja, warum?

Farah: Ich würde definitiv nochmal nach Israel reisen. Auch wenn Israel kein großes Land ist, gibt es viel zu entdecken, so dass sich eine Reise immer wieder lohnt.

Natürlich darf die Offenheit und Geselligkeit der Menschen vor Ort in meinem Reisebericht über Israel nicht unerwähnt bleiben. Alleine dafür würde ich noch einmal nach Israel reisen. Außerdem ist es ein Traum von mir, einmal den Sonnenaufgang über dem Toten Meer von der Festung Masada aus zu sehen, das haben wir bei dieser Israelreise leider nicht geschafft. Aber auch morgens um acht Uhr war der Besuch der Masada-Festung ein aufregendes Erlebnis.


Israel-Termine 2021 stehen schon!

Wollten Sie auch schon immer einmal austesten, wie es ist, im Toten Meer Zeitung zu lesen? Möchten Sie die Heimatliebe der Israelis hautnah erfahren? Und auf den Spuren des Christentums wandeln? Dann ist eine unserer Isreal Rundreisen sicher etwas für Sie!


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