Israel Reisen in kleinen Gruppen

SKR Reisen steht für kleine Reisegruppen. Auch auf unseren Israel Reisen bereisen Sie das heilige Land in geselliger Runde: 4 bis maximal 12 Mitreisende begleiten Sie auf unseren Israel Reisen. Lernen Sie Ihre Mitreisenden schneller und besser kennen. Die schönsten Reiseerinnerungen sind eben solche, die man auch teilen kann – so werden Sie Ihre Reiseerlebnisse nie vergessen. Unsere Israel Reisen werden schnell zu Reisen unter Freunden. Durch unsere kleinen Reisegruppen lernen Sie sich nicht nur untereinander besser kennen, unsere deutschsprachigen Reiseleiter können Ihnen durch die angenehme Gruppengröße auch viel mehr Wissen über Landschaft und Kultur vermitteln. Für jede Frage bleibt genügend Zeit. Zudem haben Sie so die Möglichkeit, Orte und Menschen kennenzulernen, die dem Massentourismus verwehrt sind. Oder können Sie sich ein Mittagessen bei einer Drusenfamile mit 30 weiteren Gästen vorstellen? Wir auch nicht. 

  • Totes Meer

Israel Reisen: Informationen

Top Sehenswürdigkeiten

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Jerusalem
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Totes Meer
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Tel Aviv
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See Genezareth
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Klagemauer
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Verkündigungskirche
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Grabeskirche
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Bethlehem
9
Hängende Gärten
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Caesarea

Vorstellung des Landes

Geschichte

Die ältesten Spuren des Homo Erectus, die bisher in Israel gefunden wurden, sind 1,4 Millionen Jahre alt. Bereits im 18. Jahrhundert v. Chr. siedelten die ersten Menschen in diesem Gebiet. Archäologische Funde belegen, dass um das 12. Jahrhundert v. Chr. die ersten Häuser entstanden sind. Die Zeit der römischen Herrschaft, über das Gebiet des heutigen Israels, begann 63 v. Chr. Die Römer teilten das Gebiet in zwei Provinzen: Syria im Norden und Judäa im Süden. Seit dem Letzen jüdischen Aufstand gegen die römische Herrschaft (Bar-Kochba-Aufstand, 135 n. Chr.) wird das Land “Palästina” genannt und alle Juden wurden über die ganze Welt verstreut. Im Zuge der islamischen Expansion und Eroberung der Levante im 7. Jahrhundert n. Chr., geriet das Land unter arabische Herrschaft. Seit dieser Zeit wurde Palästina mehrheitlich von Arabern bewohnt, die das Gebiet “Lateinisches Königreich Jerusalem” nannten. Sie beherrschten es bis in das Jahr 1291. Ihnen folgten, bis 1517, die Mamluken. Von 1517 bis 1918 was das Gebiet unter osmanischer Herrschaft. Keiner dieser Herrscher gestatteten Palästina eine eigene Verwaltung. Ein Synonym für den Namen Israel ist “Zion”, nach dem gleichnamigen Berg in Jerusalem. Der Zionismus bezeichnet eine Nationalbewegung, die auf einen jüdischen Nationalstaat in Palästina abzielt, diesen bewahren und fördern soll.  Zwischen 1880 und 1917 gab es mehrere zionistisch motivierte Einwanderungswellen. Zunächst gab es nur wenig Interesse am zionistischen Projekt, doch bereits zwischen 1904 und 1914 verdoppelte sich die Zahl der jüdischen Bevölkerung. Sie waren entschlossen, Palästina landwirtschaftlich zu erschließen. Besonders durch die Gründung der Stadt Tel Aviv (“Frühlingshügel”) an der Mittelmeerküste wird deutlich, wie erst die Juden es mit ihrer Rückkehr in die Heimat nahmen. Mitten im Ersten Weltkrieg erfolgte das wohl wichtigste Kapitel der israelischen Geschichte. Auf Initiative eines britischen Diplomaten gab der damalige britische Außenminister gegenüber einem engagierten, ebenfalls britischen, Zionisten die Balfour-Deklaration ab. In dieser erklärte sich Großbritannien mit dem 1897 festgelegtem Ziel des Zionismus einverstanden. Durch den Sieg der Briten im Ersten Weltkrieg wurde die Herrschaft des Osmanischen Reichs in Palästina beendet. Im Jahr 1922 erhielt Großbritannien vom Völkerbund dann das Mandat für Palästina und mussten die Balfour-Deklaration erfüllen. Zum einen verpflichteten sich die Briten mit ihrem Einverständnis für die Ziele des Zionismus dazu, eine nationale Heimstätte für das jüdische Volk zu fördern. Zum anderen sollten sie verhindern, dass die Rechte bestehender nicht-jüdischer Gemeinschaften beeinträchtigt werden. Die Araber lehnten das Britische Mandat als völkerwidrig ab. Die Juden standen jedoch hinter dem zionistischen Ziel. Insbesondere aus Osteuropa wanderten immer mehr Juden nach Palästina ein. In der darauffolgenden Zeit kam es immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der arabischen und der jüdischen Bevölkerung. 1947 standen die Briten vor einem neuen Problem. Wie sollte man dem jüdischen Volk, das durch das deutsche NS-Regime ermordet und verfolgt worden war, ein sicheres Gebiet garantieren, ohne zugleich die Rechte der nicht-jüdischen Gemeinschaften zu verletzten? Ein Teilungsplan für Palästina, von den neu gegründeten Vereinten Nationen (UN), sollte das Dilemma zwischen den Juden und den Arabern endlich lösen. Das Britische Mandat soll beendet werden und das Land in einen Staat für Juden und einen für Araber aufgeteilt werden, wobei Jerusalem unter internationale Kontrolle gestellt wird. Der jüdische Staat erhält dabei 54 Prozent des Territoriums. Die Araber wiesen den Plan erneut als völkerrechtswidrig ab. Die Juden dagegen stimmten dem Kompromiss der UN zu. Im Mai 1948 verließen die letzten britischen Truppen Palästina und im Namen des Jüdischen Nationalrats wurde der unabhängige souveräne Staat Israel ausgerufen. Kurze Zeit drauf wurde Israel von den USA und von der Sowjetunion diplomatisch anerkannt und die ersten arabische Armeen aus Ägypten und Jordanien marschierten in Palästina ein. Seit 1948 kam es immer wieder zu Kriegen zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarländern. Dabei ging es immer um die Frage: Wem gehört Palästina? Der erste entscheidende Krieg war der erste arabisch-israelische Krieg. Die Israelis eroberten knapp 40 Prozent der Gebiete, die nach dem Teilungsplan der UN für einen arabisch-palästinensischen Staat vorgesehen waren. Ein Waffenstillstand im Frühjahr 1949 vergrößerte das israelische Territorium, das heute Kernland Israels ist. Viele Araber flohen aus ihren Dörfern oder wurden vertrieben. Die Forderung der UN, alle Flüchtlinge zurückkehren zu lassen, ist bis heut gültig. Ein weiterer bedeutender Krieg in der Geschichte Israels ist der Sechstagekrieg von 1967, der dritte arabisch-israelische Krieg. Die israelische Armee besiegte in einem Präventivschlag die Armeen der drei arabischen Staaten von Ägypten, Jordanien und Syrien innerhalb kürzester Zeit. Israels Staatsgebiet war nun drei Mal so groß wie vorher. Der UNO-Sicherheitsrat beschloss daraufhin die Resolution 242: Rückzug Israels aus den besetzten Gebieten und eine gerechte Lösung für das Flüchtlingsproblem. Indirekt bedeutete die Resolution eine Anerkennung der seit 1947 von Israel geschaffenen Aufteilung des Landes, welche seitdem Grundlage aller Friedensverhandlungen ist.   

Bis heute begründen die Juden ihren Anspruch auf einen eigenen Staat mit dem Selbstbestimmungsrecht. Ihrer Auffassung nach, wurden sie von den Römern aus ihrer historischen Heimat vertrieben und warteten im Exil auf eine Rückkehr. Die Araber begründen ihren Anspruch ebenso mit dem Selbstbestimmungsrecht, denn sie leben seit 1300 Jahren in Palästina. Israel hat, seit seiner Gründung vor mehr als 70 Jahre, zahlreiche Einwanderungswellen in einen jüdisch-demokratischen Staat integriert und sich von einem landwirtschaftlich geprägten Land zu einer der führenden Hightech-Nationen entwickelt. Dennoch ist der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern noch immer nicht gelöst. Auch die Kriege in den Nachbarländern bestimmen Israels Geschichte bis heute.  

Sprache

Die Amtssprache in Israel ist seit 2018 Hebräisch. Zuvor waren die beiden Sprachen Hebräisch und Arabisch Amtssprachen, wobei Arabisch heute einen gesonderten Status hat. Die arabische Sprache ist Muttersprache von mehr als einer Million Israelis. Englisch wird in den Schulen als primäre Fremdsprache unterrichtet. Auch Jiddisch, eine Mischung aus Hebräisch, Deutsch und slawischen Sprachen, wird teilweise gesprochen und viele jüdische Israelis verstehen Deutsch.  

Religion

Die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel von 1948 garantiert die Religionsfreiheit. Gut 75% der Gesamtbevölkerung sind Juden. Somit ist Israel der einzige Staat der Welt, in dem Juden die Mehrheit der Einwohner bilden. Etwa 17% der Israelis sind Muslime. Wenn auch die Grabeskirche in Jerusalem und die Geburtskirche in Bethlehem als heiligste Stätten der Christenheit gelten, sind die Christen eine kleine Minderheit in Israel. Nur etwa 2% gehören dem Christentum an. Ebenfalls rund 2% sind Drusen und die restlichen 4% sind Atheisten oder gehören zu den kleineren Glaubensgemeinschaften, wie zum Beispiel den Bahai.  

Land & Leute

In Israel ist man sehr tolerant gegenüber Reisenden aus westlichen Ländern und erwartet nicht, dass diese die örtlichen Bräuche verstehen oder ihnen folgen. Aber es hilft, sich an die folgenden Regeln zu halten: Bitte denken Sie daran, keine Schulter- oder kniefreie Kleidung zu tragen, wenn Sie religiöse Stätten besuchen möchten. Kurze Hosen sind bei Männern generell unangebracht. Frauen sollten stets darauf achten, ebenfalls keine kurzen Hosen zu tragen. Sie sollten Knie, Schultern und Arme bedeckt halten und ein tiefes Dekolletee vermeiden. Es kann vorkommen, dass Ihnen der Zugang zu religiösen Stätten verwehrt wird. Männern mit kurzen Hosen dürfen die Grabeskirche nicht betreten und werden am Eingang abgewiesen.  In Synagogen müssen sich Frauen sehr konservativ kleiden und sollten das Haupt mit einem Schal oder Tuch bedecken. Von Männern wird erwartet, dass sie sich eine Kippa aufziehen. Für Spaziergänge und Besichtigungen ist sportlich, legere Kleidung angenehm. Festes, bequemes Schuhwerk ist auch bei den Ortsbesichtigungen empfehlenswert (Kopfsteinpflaster!) 

Regionen

Die Mittelmeerküste des Landes Israel verläuft von der libanesischen Grenze bis nach Gaza im Süden. Durch das subtropische Klima, werden in dieser Region vor allem Wein und Zitrusfrüchte angebaut. Um Gaza ist die Küste circa 40 Kilometer breit und an der libanesischen Grenze nur noch knapp 5 Kilometer. Im Zentrum des Landes, östlich der Küste, schließt sich eine Hügellandschaft an. Im Norden befinden sich die Berge des oberen und unteren Galiläa und im Westjordanland die Hügel und fruchtbaren Täler des biblischen Samaria. Südlich der Hauptstadt Jerusalem schließt sich das judäische Bergland, mit unfruchtbaren Tälern und Hügeln an. Das Westjordanland, ist ein kurzer Abschnitt des Afrikanischen Grabenbruchs. Gebiete des heutigen Staates Israel gehören zum historischen Palästina. Seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967, sind Teile des Westjordanlands, von Israel besetzt und teilweise annektiert worden. Zum israelischen Teil des Westjordanlandes gehören das Jordantal im Nordosten und die judäische Regen-Schatten-Wüste, die sich südlich daran anschließt. Der westliche Teil des Westjordanlands und der Gazastreifen an der Mittelmeerküste gehört zum international mehrheitlich anerkanntem Staat Palästina. Der Jordan ist die Grenze zwischen dem Westjordanland und Jordanien. Mit 322 Kilometern Länge ist er der längster Fluss Israels. Der Jordan wird aus den drei Quellflüssen Dan, Banijas und Hasbani im Norden gespeist. Er fließt von Norden nach Süden und durchquert dabei den See Genezareth. Am nördlichen Ende des Sees fließt der Jordan ab, um dann im Toten Meer zu münden. Etwa 60% der Gesamtfläche des Staates Israels ist von der Negev-Wüste, die geographisch zur Sinai-Wüste gehört, überzogen. Nur etwa zehn Prozent der Bevölkerung lebt in der Region im Süden des Landes. Sie gehört zum Wüstengürtel, der sich vom Atlantischen Ozean bis nach Indien erstreckt Das Wort “Negev” bedeutet, aus dem Hebräischen übersetzt, trocken. Die Landschaft der Trockenwüste ist jedoch alles andere als öde. Sie ist geprägt von Kraterlandschaften mit hoch aufragenden Gebirgen, tief einschneidenden Tälern und Erosionskratern, antiken Stätten und sattgrünen Oasen. 

Essen und Trinken

Israel ist ein Zuhause für Menschen aus allen Teilen der Welt. Das macht die israelische Küche zu einer interessanten Mischung. Zahlreiche Restaurants und Imbissbuden bieten neben der traditionell jüdischen Küche auch westliche, orientalische und arabische Gerichte an. Dazu gehören zum Beispiel ungarisches Gulasch, Wiener Schnitzel, russischer Borscht oder arabisches Mujaddara. Die traditionell jüdische Art der Speisezubereitung wird „koscher“ genannt. Die jüdischen Speisegesetze sind traditionelle und religiöse Vorschriften zur Zubereitung und zum Genuss von Speisen und Getränken. Weder in einem “koscheren” noch in einem muslimischen Restaurant wird Schweinefleisch serviert, denn der Verzehr ist im Judentum und im Islam verboten. Der Verzehr von Meeresfrüchten ist Juden ebenfalls nicht erlaubt, Muslimen hingegen schon. Zu den israelischen Spezialitäten gehören neben Falafel (frittierte Bällchen aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen) auch Shakshuka (ein Gericht aus pochierten Eiern in einer Sauce aus Tomaten, Chilischoten und Zwiebeln), Couscous (gedämpfter oder gekochter Hartweizengries), Humus (pürierte Kichererbsen oder Bohnen) und Baba Ghanoush (eine Art Dip bzw. Püree aus Auberginen und Sesampaste). Unwiderstehlich sind auch die vielen verschiedenen Kuchen, Kekse und Torten, die in Bäckereien angeboten werden. Israel ist bekannt für seine ausgezeichneten Weine und zudem einer großen Auswahl an Brandys und Likören. Zum Beispiel für den Tubi 6o, ein Kräuterlikör der aus der Nähe von Haifa stammt, oder die Limonana, eine israelische Minz-Limonade. 

Sollten Sie an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden oder gewisse Ernährungswünsche (z.B.: vegetarische od. vegane Speisen) haben, bitten wir Sie SKR nach der Reisebuchung umgehend davon zu unterrichten. 

Wetter / Klima

Obwohl Israel ein kleines Land ist, hat es gleich mehrere Klimazonen. Das Klima wird einerseits durch die subtropische Trockenheit der Sahara und der arabischen Wüste und durch die Feuchtigkeit der Levante bestimmt. Es ist aber auch abhängig von der Höhe der geographischen Breite des Landes und der Entfernung zum Mittelmeer. Im Norden Israels herrscht gemäßigtes Klima. Im Winter ist es kühl und in höheren Bergregionen fällt Schnee. Im Süden hingegen ist es subtropisch heiß und das ganze Jahr herrscht Badewetter. Am Mittelmeer sind die Sommer trocken, heiß und von hoher Luftfeuchtigkeit geprägt. Die Tagestemperaturen können örtlich bis zu 46 °C erreichen. Der Winter ist regenreich und milder.  

Praktische Hinweise

Einreise

Für die Einreise nach Israel brauchen Sie einen Reisepass, der mindestens noch 6 Monate gültig ist. Deutsche Staatsangehörige, die nach dem 1. Januar 1928 geboren sind, benötigen für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten kein Visum. Bei der Einreise am Flughafen Ben Gurion südöstlich von Tel Aviv, an den Grenzübergängen Taba nach Ägypten und an der Allenby-Brücke nach Jordanien, erhält jeder Reisende eine “B2 Stay-Permit" (Einreisekarte), die bis zur Ausreise gut aufbewahrt werden muss. Diese Einreisekarten sollten Sie, insbesondere im Westjordanland, zur Vermeidung von Schwierigkeiten immer mitgeführt werden. Frühere Reisen in arabische Staaten oder in den Iran stellen per se kein Einreisehindernis dar. Sollten im Reisepass Visa aus arabischen Staaten oder dem Iran vorhanden sein, so ist bei der Einreise jederzeit mit einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte zu rechnen (Ausnahmen sind Jordanien und Ägypten). Dies gilt auch bei Visa von Malaysia, Indonesien und dem Sudan. Deutsche Staatsangehörige mit auch nur vermuteter arabischer Abstammung oder islamischer Religionszugehörigkeit müssen ebenfalls mit einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte rechnen.  Bei der Ausreise aus Israel über den Flughafen Ben Gurion südöstlich von Tel Aviv finden zeitintensive Sicherheitsüberprüfungen des Gepäcks, sowie Befragungen der Reisenden statt. Elektronische Geräte, wie beispielweise Laptops, können durch israelische Sicherheitskräfte für eine Untersuchung einbehalten werden. Diese werden in der Regel nach ein bis drei Tagen an den Aufenthaltsort des Reisenden nachgesandt. Sollten Sie Staatsbürger einer anderen Nationalität sein, erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig über geltenden Einreisebestimmungen. Wir empfehlen Ihnen zudem die Mitnahme einer Kopie Ihres Reisepasses, die Sie bitte getrennt vom Original aufbewahren. Dies erleichtert im Falle des Verlustes das Ausstellen eines neuen Ausweises. 

Banken & Geld

Es ist vorteilhaft einige Euro-Scheine und US-Dollar (die wichtigste Fremdwährung) in bar mitzunehmen. Bargeld (auch Euro) sollten Sie am Flughafen oder in einer der zahlreichen Wechselstuben in die Landeswährung umtauschen, denn der Schekel ist die einzige gesetzliche Währung und einziges Zahlungsmittel in Israel. Restaurants und Geschäfte akzeptieren nur den Schekel, sowie beispielsweise die Ticketautomaten für öffentliche Verkehrsmittel. Bitte achten Sie bei Euroscheinen, die zum Umtausch mitgenommen werden, auf einen sehr guten Zustand. Nur intakte Scheine, ohne Risse o.ä., werden von den lokalen Banken angenommen. Bargeld ist in Israel, außer in kleinen Dörfern, kein großes Thema. Selbst kleine Marktstände akzeptieren Bankkarten. Bankautomaten sind überall im Land zu finden. Bei diesen sollte man auf den maximalen Auszahlungsbetrag und die -gebühren achten, denn diese sind von Automaten zu Automaten verschieden. 

Gesundheit / Impfungen

Bitte versichern Sie sich im Rahmen Ihrer Reisevorbereitung, dass Sie alle erforderlichen Impfungen für eine Reise in das jeweilige Land und alle erforderlichen Nachweise in Ihrem Impfpass besitzen. Ebenfalls vor Reiseantritt sollten Sie die Hinweise zu möglichen Erkrankungen im jeweiligen Reiseland auf der Seite des Auswärtigem Amts oder des Robert-Koch-Instituts nachlesen.  

Impfungen: Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgesehen. Hinweis: Lassen Sie sich vor der Reise von einem Tropen- oder Reisemediziner oder durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle persönlich beraten und ggf. Ihren Impfschutz anpassen. Sie können sich über empfohlene Impfungen auch im Impfkalender auf der Webseite des Robert-Koch-Institutes informieren. 

Bitte beachten Sie, dass die Mitarbeiter von SKR keine weiterführende Impfberatung geben können, da hierzu eine medizinische Ausbildung Voraussetzung wäre. 

HIV / AIDS: Die Krankheit ist, insbesondere in den Risikogruppen, im Land weit verbreitet. Ein hohes HIV-Übertragungsrisiko besteht durch beispielsweise sexuelle Kontakte (besonders bei Gelegenheitsbekanntschaften), bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen. 

Durchfallerkrankungen: In Israel kommt häufig zum Auftreten von Durchfallerkrankungen. Durch entsprechende Hygiene bei Lebensmitteln und Trinkwasser lassen sich die meisten Erkrankungen vermeiden.  

Wir empfehlen Ihnen auf folgendes zu achten:  

  • Auf Salat, Eiswürfel, ungeschältes Obst und Fleisch, das nicht ausreichend durchgebraten wurde, zu verzichten (Oder diese Nahrungsmittel selbst zu schälen oder zu kochen). 

  • Trinken Sie kein Wasser aus der Leitung (außer abgekochtes Wasser, z.B. als Tee) und benutzen Sie auch für das tägliche Zähneputzen od. Geschirrspülen gekauftes Wasser aus Flaschen.  

  • Waschen Sie sich regelmäßig mit Seife die Hände, besonders vor der Essenzubereitung und dem Essen.  

  • Wenn möglich, desinfizieren Sie sich Ihre Hände mit Desinfektionsmittel. 

  • Halten Sie Fliegen von Lebensmitteln und Getränken fern.  

Cholera: Die Erkrankung wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kommt sehr selten vor. Sie kann durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der infizierten Menschen erkrankt an Cholera, von dem wiederum die Mehrzahl einen milden Krankheitsverlauf zeigen. Es existiert eine Impfung gegen die Erkrankung. 

Weitere Infektionskrankheiten: Folgende Infektionskrankheiten, die durch Mücken oder Zecken übertragen werden, können vorkommen, jedoch insgesamt eher selten:  

  • Leishmaniasis 

  • West-Nile Fieber 

  • Phlebotomus Fieber 

Schützen Sie sich vor Insektenstichen.  Zur Vorbeugung gegen Insektenstiche empfehlen wir Ihnen:  

  • Langärmlige Kleidung zu tragen. 

  • Die Knöchel besonders gut zu schützen.   

  • Mitnahme eins Moskitonetzes. 

  • Insekten-Repellentien. 

In Israel ist es zudem an mehreren Orten zu einem Wassersport-assoziierten Ausbruch von Leptospirose gekommen. 

 

Medizinische Versorgung: Die medizinische Versorgung im Land ist gut bis sehr gut. In den Palästinensischen Gebieten ist das Versorgungsniveau deutlich eingeschränkt. Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren.    

Versicherungen: Im Reisepreis sind keine Reiserücktrittskosten-, Reiseabbruch- oder Reisekrankenversicherungen enthalten. Falls Sie bei der Buchung noch keine Versicherung abgeschlossen haben, empfehlen wir Ihnen sehr, für die Dauer Ihrer Reise, eine Auslands-, Kranken- und Rückholversicherung abzuschließen. Für diesen Fall haben wir Ihren Reisetipps ein Informationsblatt beigelegt (bitte beachten Sie die Fristen!). Vor dem Hintergrund, der mit dem Versicherungsabschluss verbundenen Fristen, empfehlen wir Ihnen einen umgehenden Abschluss. Falls Sie bereits im Zusammenhang mit der Buchung eine Versicherung abgeschlossen haben, erhalten Sie Ihre Versicherungsunterlagen. 

Reiseapotheke: Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit! Sollten Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, nehmen Sie einen ausreichenden Vorrat davon mit. Zusätzlich sollte Ihre Reiseapotheke mit einem Mittel zur Wunddesinfektion, einem Moskitoschutzmittel, sowie Medikamenten gegen Grippe-, Magen- und Darmverstimmungen ausgestattet sein. In Deutschland gängige Moskitoschutzmittel (beispielsweise Autan, NoBite, u.a.) sind ausreichend. Denken Sie auch an eine Sonnencreme (mind. LSF 30).  

  • Schützen Sie die Medikamente unterwegs gegen hohe Temperaturen.   

Diplomatische Vertretungen

Botschaft des Staates Israel 
 
August-Viktoria-Straße 74-76  
Postfach 33 05 31 
14193 Berlin  

Tel.: 030 - 8904 55 -00 
Fax: 030 - 8904 55 -55 
E-Mail: botschaft(at)israel.de 
Website: www.israel.de 

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland  
Embassy of the Federal Republic of Germany  

Daniel Frisch Street 3  
Migdal Tower, 19. Stock  
6473104 Tel Aviv  

Tel.: +972 3693 13 13 
Fax: +972 3696 9217 

E-Mail: info(at)tel-aviv.diplo.de 
Website: www.tel-aviv.diplo.de

Internet & WLAN

In ganz Israel ist das Internet gut. In größeren Städten reiht sich ein Internetcafé an das nächste. WLAN gibt es in den meisten Hotels, aber oft auch in Restaurants und Bars kostenlos. 

Währung

Die Landeswährung Israels heißt Israelischer Schekel (NIS). Der aktuelle Wechselkurs beträgt 1 € zu 3,91203 Schekel (Stand April 2020). Fremdwährung kann bei der Einreise am Flughafen oder in Banken, Geldwechselstuben und berechtigten Hotels umgetauscht werden. Wechselstuben sind in der Regel seriös, dennoch sollte auch hier der Wechselkurs verglichen werden. 

Sicherheit

Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen. Vor Reisen in den Gaza-Streifen und in das unmittelbar angrenzende Gebiet wird gewarnt. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gaza-Streifen und in den dazugehörigen Küstengewässern praktisch keine konsularische Hilfe leisten. Gleiches gilt für die Ausreise aus dem Gazastreifen. Von Reisen im unmittelbaren Grenzgebiet zu Libanon und Syrien wird abgeraten, ebenso wie von Reisen in das Westjordanland. Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund sind in den letzten Jahren signifikant zurückgegangen.  

Trotz einer sehr niedrigen Kriminalitätsrate in Israel kommt es auch hier immer wieder zu Kleinkriminalität wie beispielsweise Diebstahl von Handtaschen, Geldbeuteln und Schmuck. Nehmen Sie teuren Schmuck oder andere Wertgegenstände am besten gar nicht erst mit auf Ihre Reise oder lassen Sie diese im Hotel. Achten Sie stets gut auf Ihre Handtasche, Rucksäcke und Fotokameras. 

Strom

Die Netzspannung in Israel beträgt 220 Volt Wechselstrom bei einer Frequenz von 50 Hertz, eventuell kann es auch zu Stromausfällen kommen. Die Steckerdosen sind dreipolig, daher empfiehlt es sich einen Universaladapter mitzunehmen.  

Taxi

In Israel gibt es nicht nur die Möglichkeiten des klassischen Taxifahrens, sondern auch die sogenannten Sheruts. Diese sind eine sehr populäre Alternative zum normalen Taxi. Sheruts sind Großraumtaxis, die sie sich zusammen mit anderen Fahrgästen teilen. Um von einem Sherut mitgenommen zu werden, müssen Sie sich vorab telefonisch anmelden und einen Treffpunkt ausmachen, oder Sie steigen an einem Sherut-Sammelpunkt ein. Die Sheruts sind oft deutlich preiswerter als normale Taxis und die Bezahlung erfolgt bereits bei Fahrtantritt.  

Telefon & Handy

Die Ländervorwahl für Israel aus Deutschland ist 00972. 
Die Vorwahl nach Deutschland ist 0049.  

Internationale Telefonverbindungen funktionieren in der Regel störungsfrei. Telefonate innerhalb Israels funktionieren i. d. R. problemlos. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Mobilfunkanbieter, über einen Datenverbrauch außerhalt Deutschlands und ggf. zusätzlich anfallende Kosten, in Rahmen Ihres Mobilfunkvertrags.  

Zeit

MEZ + 1 h. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit ebenfalls MEZ + 1 h. 

Zoll

Alle Informationen und Hinweise dazu, welche Souvenirs Sie bedenkenlos mitbringen können und die Zollbestimmungen für Deutschland, können Sie auf der Internetseite des Deutschen Zolls nachlesen. Informationen und Hinweise zu den Einreise- und Zollbestimmungen und zur Einfuhr von Waren im Zielland, erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen des Ziellandes. 

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