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Begegnungen in Riga

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Am dritten Tag machten wir uns auf den Weg nach Riga. Nach ca. 1 1/2 Stunden hielten wir für einen kleinen Zwischenstopp bei dem beeindruckenden Barockschloss Rundale an. Über mehrere Etagen besichtigten wir die prachtvollen Säle und die sehr detailgetreu eingerichteten Zimmer. Es war ein perfekter Halt nach einer etwas längeren Busfahrt, da die liebevoll gepflegte Gartenanlage zum Spazieren einlud. Durch die Gartenanlage führte uns eine humorvolle junge Dame. Während unserer Führung hielt uns ein Herr an. Er führte uns in ein riesiges Zimmer voller Kostüme. Hier durften wir uns verkleiden. Mit einer über 100 Jahre alten Kamera sind wunderschöne, historisch anmutende Fotos entstanden!

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Gegen Abend kamen wir dann in dem gemütlichen Hotel Konventa Seta an, das direkt in der Altstadt liegt. Von dort aus machten wir uns zu Fuß auf den Weg in ein uriges Restaurant. Als wir ins Kellergewölbe abstiegen, fühlten wir uns wie im Mittelalter. Die Kellner waren verkleidet und es wurde Live-Musik gespielt. Zudem war das Essen köstlich.
Am nächsten Morgen führte uns unsere Reiseleiterin Inguna durch Riga. In der Altstadt kommt einem als deutscher Tourist einiges vertraut vor. Sehr überrascht waren wir, als wir die Bremer Stadtmusikanten auf dem Vorplatz der Petri Kirche entdeckten. Unsere Reiseleiterin klärte uns auf: Bremen ist eine Partnerstadt von Riga und die Statue war ein Geschenk. Ebenso findet man deutsche Spuren am Schwarzhäupterhaus. Es ist das beeindruckendste Gebäude am Rathausplatz mit einer faszinierenden Außenfassade. Hier findet man deutsche Schriftzüge und eine riesige astronomische Uhr. Auch nicht zu übersehen in Riga ist die Jugendstil Architektur. In der ganzen Stadt entdeckt man immer wieder Jugendstil-Gebäude. Interessant war vor allem die Alberta-Straße. Hier kann man innerhalb weniger Meter mehrere prachtvolle Häuser mit Jugendstil-Fassaden bewundern.

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Mein persönliches Highlight in Riga war, als wir gemütlich über den größten Markt Osteuropas spaziert sind. Hier bekommt man Souvenirs, Kleidung, Blumen und vor allem lokale Spezialitäten, aber auch Obst und Gemüse. Der Markt ist sehr belebt und ein guter Platz um einen Einblick in  den Alltag und die Kultur der Letten zu bekommen. Man konnte lokale Speisen probieren, die häufig von den Einheimischen selbst zubereitet wurden.

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Nach dem Besuch in Riga machten wir auch noch einen Stopp im Gauja Nationalpark. Als wir ankamen, wurden wir sehr herzlich von der Familie Vinagi begrüßt. Die Tochter der Familie führte uns übers Grundstück, zeigte uns Fotos und erzählte uns sehr offen ihre Familiengeschichte. Sie zeigte uns die Fabrik, in der die Familie Holzlöffel und andere Küchenutensilien herstellt. Die Führung war sehr interessant und selten bekommt man so einen privaten Einblick in eine Familie. Nach der Besichtigung fuhren wir in die Sandsteinhöhle. Diese wurde sehr liebevoll eingerichtet. Das Kerzenlicht und die Holzmöbel sorgten für eine gemütliche Atmosphäre. Uns wurde ein bisschen über die verschiedenen Weine erzählt, die alle selbst von Familie Vinagi hergestellt wurden. Diese durften wir dann zusammen mit einem köstlichen Snack probieren. Für das Mittagessen hielten wir in der alten Hansestadt Cesis. Wir besichtigten die Burg und spazierten durch die schöne Parkanlage!

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–  Larissa Werner, Sales & Operations Managerin bei SKR Reisen

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