Great Ocean Road – Einzigartige Landschaften entdecken

Entlang der Küste, vorbei an kleinen Dörfern, Traumstränden und imposanten Felsformationen führt die Great Ocean Road im Süden Australiens. Doch auch Wasserfälle, der Regenwald und riesige Farne sind an der Great Ocean Road zu finden. Die berühmteste Panoramastraße des Kontinents zeigt Gästen auf stolzen 243 Kilometern die Vielseitigkeit der Landschaft. Entdecken Sie die Tier- und Pflanzenwelt, besuchen Sie kleine Hafenstädtchen und verpassen Sie nicht die berühmten Twelve Apostles. Eine Fahrt entlang der Great Ocean Road gehört definitiv zu den schönsten Sehenswürdigkeiten bei einer Australien Reise.

Die Geschichte der berühmten Great Ocean Road

An der Region der heutigen Traumstrecke im Süden des Kontinents siedelten die Menschen schon seit sehr langer Zeit. Bevor die europäischen Siedler in das Gebiet der Great Ocean Road kamen, lebten dort zwei verschiedene Stämme der Aborigines. Zwischen den europäischen Siedlern und den Aborigines kam es gerade zu Beginn des Aufeinandertreffens zu einigen gewalttätigen Auseinandersetzungen. So entführte ein Europäer eine Frau aus dem Dorf der Aborigines, diese töteten den Entführer aus Rache. Im Anschluss verübten die Europäer ein Massaker an der Great Ocean Road, welches unter dem Namen Blanket-Bay-Massaker in die Geschichte einging. Im Jahre 1864 hatten die Europäer erstmalig die Idee, eine Straße im Süden des Landes zu bauen. Vorher waren die vielen Hafen- und Fischerörtchen nur per Schiff miteinander verbunden. Die Great Ocean Road sollte somit eine Verbindungsstraße darstellen. Letztendlich begann der Bau der Great Ocean Road aber erst im Jahre 1919 durch aus dem ersten Weltkrieg heimgekehrte Soldaten. 

  • Luftansicht der 12 Apostles
    Luftansicht der 12 Apostles
  • Great Ocean Road bei Melbourne
    Great Ocean Road bei Melbourne

Langwierige Bauphase des nationalen Denkmals

Die geographischen Begebenheiten machten den Bau der Great Ocean Road zu einem schwierigen und zeitaufwendigen Unternehmen. Im Jahre 1932 war die insgesamt über 243 Kilometer an der Küste entlangführende Great Ocean Road schließlich fertig gebaut und konnte erstmalig vollständig befahren werden. Offiziell beginnt die Great Ocean Road bei Torquay und folgt dann der Küstenlinie in Richtung Südwesten. Da die Berge vor Ort an einigen Stellen fast bis zum Meer reichen, schlängelt sich die Great Ocean Road teilweise in vielen Kurven entlang der hügeligen Landschaft. Die Great Ocean Road endet schließlich nach vielen außergewöhnlichen Abschnitten der Straße am Princes Highway in Allansford. Seit 2011 ist die Great Ocean Road aufgrund der historischen und kulturellen Bedeutung als nationales Denkmal ein Bestandteil der Australian National Heritage List. 

Die schönsten Sehenswürdigkeiten der Great Ocean Road

Neben den bis zu 60 Meter hohen Twelve Apostles, den Kalksteinriesen im Meer, bietet die Great Ocean Road noch weitere Highlights. Herrliche Panoramablicke über steil abfallende Felsküsten, malerische Sandstrände und den Indischen Ozean bietet die Great Ocean Road gerade im ersten Abschnitt ab Torquay. Die kurvige Straße schlängelt sich an diesen Stellen an den Bergen entlang und bietet viele Einblicke in ein unvergessliches Panorama. Ein landschaftlicher Höhepunkt ist auch der Great-Otway-Nationalpark, der besonders für die Beobachtung von Koalas beliebt ist. In diesem Gebiet befindet sich die Great Ocean Road nicht mehr direkt an der Küste, sondern verläuft ein wenig landeinwärts durch Regenwälder, Wasserfälle und ein tropisches Panorama. Ebenfalls sehenswert ist zudem der malerische Apollo Bay, sowie der historische Split-Point-Leuchtturm aus dem Jahre 1891. Ein weiteres beliebtes Bildmotiv ist der wildromantische Fairhaven Beach.

  • 12 Apostles
    12 Apostles
  • Papageien am Wegesrand
    Papageien am Wegesrand

Great Ocean Road: Eine der schönsten Straßen weltweit

Herrliche Küstenlandschaften finden Sie im Abschnitt der Great Ocean Road, der größtenteils im Port-Campbell-Nationalpark geschützt wird. Hier sind nicht nur die Twelve Apostles zu finden, sondern noch weitere berühmte Felsformationen. Nur einige von diesen imposanten Formationen an der Great Ocean Road sind London Arch, die schmale Klippe mit dem Namen Razorback, The Grotto oder Loch Ard Gorge mit dem mittlerweile eingestürzten Island Archway. Früher war der Abschnitt der Great Ocean Road unter Seefahrern gefürchtet und wird aufgrund der mehr als 80 gesunkenen Schiffe oft als Shipwreck Coast bezeichnet. Reizvolle kleine Hafenörtchen mit traditionellen Restaurants, Lieblingsplätze der Surfer und die exotische Tier- und Pflanzenwelt runden die einzigartige Great Ocean Road ab. Daher trägt die Great Ocean Road den Titel, eine der schönsten Straßen der Welt zu sein, vollkommen zu Recht und darf wirklich auf keine Australien Reise fehlen. 

  • Great Ocean Road
    Great Ocean Road
  • Sonnenuntergang an der Great Ocean Road
    Sonnenuntergang an der Great Ocean Road

Twelve Apostles als Highlight der Panoramastraße

Direkt an der legendären Great Ocean Road finden Sie auch die berühmten Kalksteinsäulen, die heute den Namen Twelve Apostles tragen. Die imposanten Säulen stehen direkt im Meer, unweit vom Ufer und liegen zwischen Port Campbell und Princetown. Mit der Kulisse des blauen Meeres, der Küste und den markanten Felssäulen gehören die Twelve Apostles zu den beliebtesten Bildmotiven in Australien. Mittlerweile gibt es noch 8 der riesigen Kalksteinsäulen, da die Neunte mit einer Höhe von 50 Metern im Jahre 2005 zusammengebrochen ist. Erschaffen wurden die Twelve Apostles übrigens durch die Wind- und Meererosion vor Ort. Doch genau diese Erosion lässt die Twelve Apostles auch nach und nach verschwinden. Da die Twelve Apostles durch die natürliche Erosion nicht für die Ewigkeit vorhanden sind, sollten Sie sich einen Besuch der Säulen im Meer nicht entgehen lassen. Interessant ist aber auch der ursprüngliche Name der berühmten Twelve Apostels. Diese trugen eigentlich den Namen „The Sow & Piglets“, übersetzt also die Sau & Ferkel. Als aber immer mehr Gäste das Naturphänomen besichtigten, erhielten diese den neuen Namen Twelve Apostels. Wie irrtümlich angenommen handelt es sich aber nicht um 12 Säulen, sondern zum aktuellen Zeitpunkt noch um acht Twelve Apostels.

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