Moldawien Reisen – ein echter Geheimtipp!

Kommen Sie mit SKR auf eine spannende Reise in das unentdeckte Moldawien! Fernab des Massentourismus erleben Sie auf unseren Moldawien Reisen die unberührte Natur sowie die lebhafte Kultur und Gastfreundschaft der Einheimischen hautnah. Das kleine Land in Südosteuropa hat viel zu bieten: Begeben Sie sich auf die Spuren märchenhafter Natur, sowjetischer Vergangenheit, autonomer Landesregionen mit diversen Kulturen und probieren Sie leckere Tropfen eines der heimlich größten Weinproduzenten Europas. 

Unser Reiseangebot für Moldawien führt Sie zu zahlreichen Kulturstätten wie dem mystischen Höhlenkloster auf dem Butuceni-Hügel. Außerdem werden Sie auf unserer Moldawien Reise tiefe Einblicke in moldawische Bräuche und Kulinarik erlangen. Dank der kleinen Gruppen von SKR, die nicht mehr als 14 Gäste auf den Moldawien Reisen umfassen, erwarten Sie authentische Erlebnisse. Ihre kompetente Reiseleitung wird Sie sicher durch das beeindruckende Land führen und Ihnen dabei die Geheimtipps der Einheimischen verraten. Hier finden Sie unsere Moldawien Reisen: 

Vorstellung des Landes

Geschichte

In der Frühzeit wurde das heutige Moldawien von verschiedenen Völkern besiedelt, ab dem 2. Jahrhundert von römischen Siedler aus Dakien, sodass die Region zunächst unter ungarischer Kontrolle stand, bis 1349 das unabhängige Fürstentum Moldau ausgerufen wurde.

Zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert erstreckte sich das Fürstentum Moldawien etwa zwischen den Karpaten und dem Fluss Dnister. Das Osmanische Reich als stärkste Macht übte Einfluss auf das Fürstentum aus, trotz weiterer Unabhängigkeitsbestrebungen.

Vom 16. bis Anfang des 19. Jahrhunderts gab es zahlreiche Kriege um das moldawische Territorium, auf das neben dem Osmanischen Reich nun auch das Russische Reich als Hauptrivale Anspruch erhob. 1812 gewährte der Vertrag von Bukarest dem Russischen Reich die Kontrolle über Ost-Moldawien oder Bessarabien, das Gebiet zwischen dem Fluss Pruth und dem Westufer des Dnister. Das Osmanische Reich erlangte die Kontrolle über West-Moldawien. 1878 erkannte das Osmanische Reich die Unabhängigkeit des rumänischen Staates einschließlich des westlichen Moldawiens an. 

Nach der Oktoberrevolution in Russland erklärte Bessarabien 1918 seine Unabhängigkeit und sein Parlament forderte die Union mit Rumänien. 1920 erkannte der sog. Vertrag von Paris die Vereinigung an, die Bolschewiki und die später gegründete Sowjetunion allerdings nicht. 1924 wurde östlich des Dnister in den rumänischsprachigen Teilen der Ukraine die Moldauische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik gegründet.

1940 wurde Bessarabien im Rahmen des Hitler-Stalin-Pakts von der Roten Armee besetzt und von der Sowjetunion annektiert. Mit dem größten Teil der Moldauischen Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik zusammen wurde Bessarabien zur Moldauischen Sozialistischen Sowjetrepublik (MSSR). Zwischen 1941 und 1945 stellte Rumänien nach deutscher Besetzung die Kontrolle über Bessarabien wieder her, bis am Ende des 2. Weltkriegs die Sowjetunion wieder die Macht zurückerlangte.

Ende der 1980er Jahre lebte der moldawische Nationalismus im Zuge der Gorbatschow-Reformen in der Sowjetunion wieder auf und Anhänger übernahmen noch vor dem Zerfall der Sowjetunion die Macht. Russisch als Amtssprache sollte abgeschafft werden und durch das Rumänische ersetzt werden. Zudem wurde eine Vereinigung mit Rumänien bestrebt. Ukrainische, gagausische und russische Minderheiten widersetzen sich dieser. 1991 erklärte Moldawien seine Unabhängigkeit, die 1993 bestätigt wurde. Während dieser Zeit gab es auch vermehrt Konflikte von Minderheiten in bestimmten Regionen, insbesondere in Transnistrien und Gagausien. Diese erklärten 1990 ihre Unabhängigkeit, die jedoch seitens Gagausien 1994 wieder aufgehoben wurde und eine Rückeingliederung stattfand. Transnistrien stellt sich weiterhin unabhängig, die moldawische Regierung erkennt dies jedoch bis heute nicht an. Der Konflikt gilt als „eingefroren“.

Sprache

In Moldawien ist Rumänisch seit 1989 die offizielle Landessprache, die jedoch regional moldawisch leicht abgewandelt ist. Regional wird auch gagausisch (in der autonomen Region Gagausien), russisch (aufgrund der langen Zugehörigkeit zur Sowjetunion) und ukrainisch (in der autonomen Region Transnistrien) gesprochen. Laut einer Studie besitzen fast alle Moldawier Russisch-Kenntnisse.

Um die 90er-Jahre wurde durch die Moldauischen SSR kurzzeitig sogar eine „moldauische Sprache“ in der Verfassung durchgesetzt, heute jedoch findet dieser Begriff keine Verwendung mehr. 

Religion

Moldawien ist überwiegend christlich geprägt. Der Großteil der moldawischen Christen hängt dem orthodoxen Glauben (moldauisch-orthodox, russisch-orthodox, ukrainisch-orthodox und orthodoxe Kirche Bessarabiens) an, ein kleiner Teil dem katholischen Glauben. Auch das Judentum und der muslimische Glaube sind in Moldawien in Minderheiten vertreten, hinzu kommen Baptisten und Zeugen Jehovas. 

Auf Ihrer Reise werden Sie Zeuge der gelebten Religion, während Sie zahlreiche, prächtige Kathedralen, Kirchen und Klöster besuchen.

Land & Leute

In Moldawien leben knapp 2.600.000 Menschen, ca. ein Viertel davon in der Hauptstadt Chisinau. Die Bevölkerungsdichte liegt bei knapp 80 Bewohnern pro km². 80 % Prozent der Bewohner sind rumänischsprachige Moldawier, sonstige Einwohner kommen meistenteils aus der Ukraine und aus Russland.

Das kulturelle Erbe ist reich an einer Vielzahl transnistrischer Bräuche und Traditionen. Diese sind mit vor allem Volksmusik, Tänzen, Liedern, der Herstellung von Haushaltswaren und Schmuck verbunden. Viele der heutigen Traditionen sind das Produkt aus einer Mischung der Geto-Dacian-Kultur mit den Kulturen der einstmaligen Invasoren, wie die Griechen, Slawen und Römer.

Die Mehrzahl moldawischen Traditionen sind mit Hochzeiten und Taufen verbunden. Auf jeder Hochzeit  gibt es die moldawische Volksmusik und den Tanz. Der beliebteste Tanz ist der Chor. Chor, ist ein Tanz, bei der sich mehrere Menschen an den Händen halten. Sie bilden dabei einen Ring und bewegen sich dazu im Kreis.

Der Rhythmus der moldawischen Volksmusik ist in der Regel schnell und fröhlich, es gibt aber auch einige traurige Motive. Es gibt dann noch spezielle Weihnachtslieder, die in der Zeit der Einführung des Christentums entstanden sind. Sie werden entsprechend während der religiösen Feiertage wie Weihnachten und Heilige Drei Könige gesungen und gespielt.

Zwei bekannte Traditionen in Moldawien sind Koladki und Martisor. Koladki ist ein Ritual der Umrundung der ländlichen Häuser. Eine Gruppe von Menschen in Trachten, mit Masken und Fellen erhält im Austausch für Lieder und Tänze einen symbolischen Preis in Form von Lebensmitteln, Wein oder andere Geschenken. Das Martisor ist ein typisches Geschenk zum 1. März. Es besteht aus einer rot-weißen Schnur, meistens mit einem kleinen Anhänger, und ist oft an einer Bluse oder einem anderen Kleidungsstück befestigt. Es wird von Frauen und Kindern vom 1. März an, eins bis zwei Wochen lang getragen. Das Martisor symbolisiert den Frühling und wird von Verwandten oder guten Freunden, oftmals zusammen mit einem Schneeglöckchen, verschenkt. Diese Tradition stammt aus Rumänien und Moldawien, wo der Name Mărțișor („kleiner März“) gleichzeitig auch den 1. März als Frühlingsanfang bezeichnet.

Regionen

Im Verhältnis hat Moldawien auf einer Gesamtfläche von knapp 35.000 km² eine recht lange Nord-Süd-Ausdehnung (über 350 km) und einer eher schmale Ost-West-Ausdehnung (über 150 km). Auch wenn Chisinau das größte Zentrum bildet, verteilen sich die größeren Städte relativ gleichmäßig über das Land. Es gibt fünf Munizipien, die sich jeweils in insg. 32 Rajons (Verwaltungseinheiten) unterteilen. Zwei der fünf sind gleichzeitig die autonomen Regionen Transnistrien und Gagausien.

Das Gebiet Transnistrien liegt an der ukrainischen Grenze, beheimatet etwa 500.000 Bewohner und stellt sich seit ca. 30 Jahren als unabhängigen Staat, wird jedoch bis heute international nicht anerkannt und auch Moldawien beansprucht das Gebiet weiterhin für sich. Die Unahängigkeit entstand beim Zerfall der Sowjetunion und wurde im sog. „Transnistrien-Konflikt“ erkämpft. Bis heute wurde der Konflikt nicht beigelegt und gilt als „eingefroren“, beidseitige Lösungsansätze scheiterten bislang. Transnistrien verfügt über eine eigene Regierung, Währung und Verwaltung. Es gibt ebenfalls einen Grenzübergang, auch wenn man offiziell nicht einreisen muss. Zentrum von Transnistrien bildet die Stadt Tiraspol, wo noch immer Einflüsse der damaligen Sowjetunion spürbar sind, so z.B. in der Architektur und in Denkmälern.

Die autonome Region Gagausien beheimatet 160.000 Einwohner und ist größtenteils vom turksprachigen Volk der Gagausen besiedelt, es bildet deren größtes Zentrum. Nur dort hat Ihre Sprache und Kultur offiziellen Status. Die größte Stadt Gagausiens ist Comrat.

Moldawien ist größtenteils flach, lediglich im Norden gibt es vermehrt hügelige Landschaften. Die Böden sind sehr fruchtbar und werden landwirtschaftlich genutzt. Die zwei größten Flüsse des Landes sind der Dnister und der Pruth, letzterer mündet in die Donau.

Essen und Trinken

Die moldawische Küche ist durch vielerlei Einflüsse geprägt – ob durch das damals osmanische Reich oder Russland und die Ukraine im Norden. Dennoch ist sie unverkennbar und einzigartig. Typische Bestandteile nationaler Gerichte sind Schafskäse und Mais. Der Gemüseanbau ist im Land ausgeprägt, was sich auch in den nationalen Gerichten wiederspiegelt. Vor allem Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen werden zu Püreees und Muse verarbeitet. 

Als Vorspeise werden häufig fleischhaltige Suppen gegessen, bekannte Hauptspeisen sind z.B. „Drob“ (mit Fleisch gefüllte Teigtaschen), „Mititeji“ (Bratwürstchen) oder „Parjoale“ (Hackfleischgericht). Die Saucen sind meist knoblauchhaltig. Die bekannte Sauce „Saramura“ besteht aus einer Salzlake mit Gewürzen wie Koriander, Nelke und Lorbeer. Die Zubereitung von Desserts mit Traubenmost gilt zudem als Spezialität.

Ein echter Geheimtipp ist zudem der moldawische Wein – viele wissen nicht, dass Moldawien zu den zehn wichtigsten Weinanbaugebieten der Welt zählt und gut 2 % der globalen Anbauflächen stellt. Die geographischen und klimatischen Bedingungen sind ideal. Die Geschichte des Weins reicht in Moldawien weit zurück, trotzdem genießt der moldawische Wein heutzutage kaum internationale Bekanntheit. Mit Milestii Mici hat Moldawien sogar den größten Weinkeller ganz Europas. Verhältnismäßig gibt es viel trockenen Wein, es werden international bekannte Rebsorten angebaut. Überzeugen Sie sich bei Weinproben selbst von der Qualität des moldawischen Weins. 

Wetter / Klima

In Moldawien herrscht ein gemäßigtes Kontinentalklima. Dementsprechend sind die Sommer recht warm und trocken, der Winter ist im Süden aufgrund der Nähe zum Schwarzen Meer eher mild, im Norden hingegen kann es durch Luftströmen aus der Ukraine im Winter deutlich kühler werden. Die durchschnittlichen Temperaturen belaufen sich im Sommer auf ca. 15 bis 30 °C, im Winter auf ca. 0 bis -10 °C. Wie beschrieben, gibt es hier deutliche Unterschiede zwischen Nord- und Südmoldawien. In den trockenen Sommermonaten fällt verhältnismäßig viel Regen, der aber eher seltener und in Unwetterschüben fällt. Die ideale Reisezeit für Moldawien liegt überwiegend in der Sommerzeit, von April bis Oktober.

Praktische Hinweise

Einreise

Für die Einreise nach Moldawien brauchen deutsche Staatsangehörige und EU-Bürger bei einer Aufenthaltsdauer von max. 90 Tagen einen gültigen Personalausweis bzw. einen Reisepass. Beide Dokumente müssen über das Ausreisedatum hinaus noch mindestens 3 Monate gültig sein. Ein Visum wird bei einem Aufenthalt von max. 90 Tagen und ohne Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht benötigt. Führen Sie Ihren Ausweis oder Pass auch bei den Ausflügen immer mit sich. 

Bitte nehmen Sie eine Kopie Ihres Reisepasses/ Personalausweises mit, denn dies beschleunigt die Neuausstellung Ihres Passes bei einem eventuellen Verlust des Dokuments.

Sollten Sie nicht über die deutsche Staatsbürgerschaft verfügen, erkundigen Sie sich wegen der Einreisebestimmungen bitte beim Konsulat Ihres Urlaubslandes.

Banken & Geld

In Moldawien werden die meisten der gängigen internationalen Kreditkarten (VisaCard und MasterCard) akzeptiert und erheben lediglich die Buchungsgebühr Ihres Kreditkarteninstituts. EC-Karten mit Chip, die nach dem 01.01.2014 ausgegeben wurden, funktionieren nicht. Es empfiehlt sich, stets ein bisschen Bargeld mit sich zu führen, falls keine Kartenzahlung akzeptiert wird. Überwiegend wird jedoch die Zahlung mit Karte akzeptiert.

An Geldautomaten in größeren Städten können mit Kreditkarte Bargeldbeträge abgehoben werden, dies sollten Sie auch nur dort tun. Bei Anzeichen von Manipulation oder falls die Karte eingezogen wurde, sollte eine sofortige Sperrung der Kreditkarte veranlasst werden. Beim Einsatz von Kreditkarten zu Zahlungszwecken sollte diese nicht aus den Augen gelassen werden, um zu vermeiden, dass Abdrücke angefertigt werden. Grundsätzlich sollten Kreditkarten nur bei vertrauenswürdigen Empfängern eingesetzt werden.

Gesundheit / Impfungen

Impfungen: Für Einreisende aus Deutschland gibt es keine Pflichtimpfungen. Überprüfen Sie dennoch im Rahmen Ihrer Reisevorbereitung Ihren Impfschutz und erfrischen Sie diesen bei Bedarf. Achten Sie dabei auf Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Insituts. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und FSME empfohlen. Bitte beachten Sie, dass die Mitarbeiter von SKR keine weiterführende Impfberatung geben können, da hierzu eine medizinische Ausbildung Voraussetzung wäre.

Medizinische Versorgung: Die medizinische Versorgung in Moldawien ist nicht mit der in Deutschland vergleichbar. Die europäische Krankenversicherungskarte EHIC der gesetzlichen Kassen zur Behandlung im Ausland ist in Moldawien nicht gültig. Wir empfehlen Ihnen daher dringend den Abschluss einer separaten Auslandsreise-Krankenversicherung und Rückholversicherung. Sie können diese unkompliziert über SKR buchen. Bestehen Sie bitte auf eine formelle Rechnung, wenn Sie für eine Behandlung vor Ort in Vorleistung treten müssen. Wenn Sie vor Ort den Rat eines Arzt benötigen sollten, können Sie sich jederzeit an die Reiseleitung wenden. 

Reiseapotheke: Stellen Sie sich eine kleine Reiseapotheke zusammen, die neben ausreichendem Sonnen- und Insektenschutz wichtige „Alltagsmedikamente“ enthält: u.a. Kopfschmerztabletten, ein Darmtherapeutikum, Salbe gegen Entzündungen, Verbandmaterial und Pflaster. Persönlich wichtige Medikamente führen Sie bitte unbedingt im Handgepäck mit sich und nehmen einen ausreichenden Vorrat mit. Die Apotheken führen häufig nicht die gleichen deutschen Medikamente.

Hygiene: Durchfallerkrankungen gehören zu den häufigsten Reiseerkrankungen.  Um die bekannten Durchfallerkrankungen im Urlaub vorzubeugen, sollten Sie auf den Verzehr von ungewaschenem Obst verzichtet und dieses zunächst gründlich waschen. Meiden Sie Salate, Rohkost, frische Milchprodukte und Eiswürfel. Wichtig ist es auch, sich häufig die Hände zu waschen, um eventuelle Infektionskrankheiten vor zu beugen. 

Die landesweit einheitliche Notrufnummer lautet 112, in Transnistrien 101 für Feuerwehr, 102 für Polizei und 103 für medizinische Not- und Rettungsdienste.

Diplomatische Vertretungen

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland (Chisinau)
str. Alexei Mateevici 82,
2009, Moldau.
Tel. +373 22 20 06 00
info(at)chisinau.diplo.de
Öffnungszeiten: Eingeschränkt, daher zunächst Mailkontakt
http://www.chisinau.diplo.de
Bereitschaftsdienst (nur in Notfällen außerhalb der Dienstzeit, Montag-Donnerstag von 17.00 bis 24.00 Uhr, Freitag von 14.00 h bis 24.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 08.00 bis 24.00 Uhr): Tel.: +373-76 00 08 13. Routineanfragen können nicht beantwortet werden.
Beachten Sie, dass die deutsche Botschaft in Chisinau für Transnistrien keine konsularische Betreuung bereitstellen kann.

Internet & WLAN

Moldawien hat eine ausgezeichnete digitale Infrastruktur, allerdings ist die Nutzung des Internets noch nicht flächendeckend populär. Bitte beachten Sie, dass Moldawien nicht Teil der Europäischen Union ist und Sie damit nicht kostenlos im Internet surfen können, sondern Roaming-Gebühren anfallen. Informationen über die Höhe der Gebühren und buchbare Pässe entnehmen Sie Ihrem Mobilvertrag. Alternativ können Sie vor Ort auch Prepaid-Karten erwerben. Die meisten Hotels, in denen Sie auf Ihrer Rundreise übernachten werden, verfügen über kostenloses WLAN. Insbesondere gibt es in den Städten auch ein gutes Angebot für Internet per WLAN.

Währung

Die Währung Moldawiens ist der Moldauische Leu (MDL). 1 Leu besteht aus 100 Bani. Die Mehrzahl von Leu ist Lei. Ein Euro entspricht etwa 20 Moldawischen Leu (Stand Oktober 2021). Es gibt Münzen für 1, 5, 10, 25 und 50 Bani sowie 1, 2, 5 und 10 Lei. Es gibt Banknote für 1, 5, 10, 20, 50, 100, 200, 500 und 1000 Lei.

Die Währung der autonomen Region Transnistrien ist der Transnistrische Rubel (PRB). 1 Rubel ist in 100 Kopeken geteilt. Diese Währung wird jedoch außerhalb von Transnistrien nicht anerkannt und hat nur eine eingeschränkte Konvertibilität.

Sicherheit

Grundsätzlich gilt die sicherheitspolitische Lage in Moldawien als stabil, somit ist Moldawien ein sicheres Reiseland. Organisierte Kriminalität, die in Moldawien durchaus besteht, ist für Touristen nicht spürbar.

Vereinzelt kann es in der Hauptstadt Chisinau zu Demonstrationen oder Protesten kommen. Meiden Sie diese Vorkommnisse und größere Menschenmassen.

Wir bitten Sie, rund um die Region Transnistrien keine Fotos von Kontrollpunkten oder Gebäuden mit evtl. strategischer Relevanz zu machen. 

Wie in vielen anderen Ländern besteht auch in Moldawien die Gefahr von Taschendiebstählen, insbesondere in der Hauptstadt Chisinau und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Grundsätzlich empfiehlt es sich beim Reisen, auf seine Wertsachen zu achten und diese am Körper zu tragen. Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, lassen Sie davon bitte nichts im Wagen liegen. Bewahren Sie größere Summen an Bargeld nicht in der Handtasche oder im Rucksack auf, sondern lieber in einem Brustbeutel oder Geldgürtel. 

Die landesweit einheitliche Notrufnummer lautet 112, in Transnistrien 101 für Feuerwehr, 102 für Polizei und 103 für medizinische Not- und Rettungsdienste.

Strom

Die Netzspannung beträgt 220 Volt, 50 Hertz. Ein Adapter ist nicht notwendig. In den Hotels sind die in Deutschland gebräuchlichen Steckdosen eingebaut.

Taxi

Taxis können in Chisinau zu jeder Zeit gerufen werden, man findet sie zudem häufig an Hotels, Parkplätzen oder Restaurants. Bitte beachten Sie, dass nicht jeder Taxi-Fahrer englisch spricht. Bei Nutzung von privaten Taxis sollte auf jeden Fall vor Fahrtantritt der Preis ausgehandelt werden. Pro Km kostet eine Taxifahrt ca. 4,5 MDL (ca. 25 Ct.).

Telefon & Handy

Die Landesvorwahl von Moldawien nach Deutschland ist 0049 / Ortsnummer ohne (0), Teilnehmernummer. Die Landesvorwahl für Österreich läuft unter 0043 und für die Schweiz unter 0041. Die Vorwahl von Deutschland/Österreich/der Schweiz nach Moldawien ist 00373. 

Bitte beachten Sie, dass Moldawien nicht Teil der Europäischen Union ist und Sie damit nicht kostenlos telefonieren und im Internet surfen können, sondern Roaming-Gebühren anfallen. Informationen über die Höhe der Gebühren und buchbare Pässe entnehmen Sie Ihrem Mobilvertrag. Alternativ können Sie vor Ort auch Prepaid-Karten erwerben. Die meisten Hotels, in denen Sie auf Ihrer Rundreise übernachten werden, verfügen über kostenloses WLAN. Insbesondere gibt es in den Städten auch ein gutes Angebot für Internet per WLAN. 

Zeit

Moldawien gehört zur Zeitzone Osteuropa (UTC+2), d.h. es ist dort eine Stunde später als in Deutschland. In Moldawien wird ebenfalls, wie in Deutschland auch, die Uhr im März bzw. Oktober umgestellt und es wird zwischen Sommer- und Winterzeit unterschieden. Demnach beläuft sich die Sommerzeit auf UTC+3.

Zoll

Die Einfuhr von nationaler und fremder Währung ist unbegrenzt möglich, allerdings sind diese ab einem Wert von 10.000 Euro zu deklarieren. Die Zollerklärung ist dann verpflichtend.

Bei der Ausfuhr gilt ebenfalls die Verpflichtung einer Zollerklärung ab 10.000 Euro. Beträge bis 50.000 Euro dürfen nur mit Zollerklärung, Einfuhrnachweisen und Erlaubnis der Nationalbank ausgeführt werden.

Beträge über 50.000 Euro dürfen nur überwiesen werden.

Gegenstände des persönlichen Bedarfs dürfen zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Waffen aller Art ist verboten.

Bitte informieren Sie sich bei Bedarf auch kurzfristig nochmal bei der diplomatischen Vertretung über geltende Bestimmungen.

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