Alaska Reisen - Abenteuer zwischen Gletschern und Wildlife

Der flächenmäßig größte und nördlichste Bundesstaat der USA verzaubert seine Besucher mit einer unberührter Natur und wild lebenden Tieren: Zwischen den beeindruckenden Gletschern, tiefgrünen Wäldern und Tälern begegnen Sie Elchen, Bären, Dallschafen, Wölfen und Karibus. Das tundraähnliche Gebiet mit seiner unvorstellbaren Weite und Ruhe können Sie nur in kleinen Gruppen vollständig genießen. In kleinen Reisegruppen lernen Sie auf SKR Alaska Reisen den US-amerikanischen Staat fernab des Massentourismus ohne Hektik kennen. Entlang der Alaska Railroad besichtigen Sie Städte wie Anchorage oder unternehmen beispielsweise eine Schiffahrt durch den Kenai Fjord National Park. Die Alaska Reisen von SKR bieten Ihnen einen authentischen Einblick in die Lebensweise der Menschen, die spektakuläre Natur Alaskas und die Tierwelt an Land und im Wasser. Erfüllen Sie sich mit unseren Alaska Reisen einen Traum jedes Reisenden!

  • Atlin Lake in britisch Columbia

Alaska Reisen: Informationen

Top Sehenswürdigkeiten

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Anchorage
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Denali
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Fairbanks
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Seward

Vorstellung des Landes

Geschichte

In der Altsteinzeit vor ca. 16.000 Jahren konnten sich aufgrund einer Landbrücke, der Beringbrücke, zwischen Asien und Nordamerika asiatische Nomaden als früheste Bewohner Alaskas ansiedeln. Alaska wurde somit als erste Region in Amerika besiedelt. Später wurden die Athabaskan-Indianer, Tlingits und schließlich auch die Eskimos und Aleuten in Alaska sesshaft.

Im 17. Jhd. kam es zu einer ersten Begegnung mit Europäern, insbesondere mit russischen Seefahrern. Mitte des 18. Jahrhundert begannen diese, sich niederzulassen und die russisch-amerikanische Gesellschaft wurde gegründet. Die russischen Siedler begannen mit dem Jagen von Ottern und mit dem Verkauf des Otterfells. Hierbei kam es des Öfteren zu Konflikten zwischen den ansässigen Innuit und den russischen Siedlern. Ende des 18 Jhd. erforschten sowohl die Spanier als auch die Engländer Alaska, wurden aber nie länger sesshaft. Der Pelzhandel kam zum Erliegen, als ein Jahrhundert später die Seeotter fast ausgerottet waren und die Profite sanken. Folglich verkauften die Russen 1867 den Amerikanern Alaska für mehrere Millionen Dollar, was unter vielen Amerikanern für Unverständnis sorgte, da Alaska als vermeintlich wertlos galt.

Im 19. Jhd. fand sowohl in Alaska als auch im Yukon Territorium der Klondike-Goldrausch statt, der mehr als hunderttausende Goldsuchende anzog. Durch den Andrang stieg Alaskas Ansehen, was dafür sorgte, dass sich Industrie und Geschäfte ansiedelten. Nach dem Goldrausch blieb Alaska weiterhin ein beliebtes Abbaugebiet für Bodenschätze wie Öl oder Edelmetalle.
Während des zweiten Weltkrieges wurden in einigen Städten Alaskas Militärbasen errichtet und der Alaska Highway zwischen Dawson City und Fairbanks entstand.

Im Januar 1959 wurde Alaska als 49. Bundesstaat der USA anerkannt und Juneau zur Hauptstadt erklärt.

Sprache

Die offizielle Landessprache ist Englisch. Nichtsdestotrotz werden Dialekte und andere indigene Sprachen heute noch gesprochen und dem Englischen vorgezogen. In Alaska gibt es mehr als 20 unterschiedliche indigene Sprachen, die zu folgenden Sprachgruppen gehören: Tlingit, athapaskische Sprache, Eskimo-aleutische Sprache (Yupik).

Religion

Durch die russischen Einwanderer hatte sich in Süd- und Südostalaska die russisch-orthodoxe Kirche gebildet, die in Alaska heutzutage allerdings nur noch wenig verbreitet ist.
Ein Großteil der Einwohner Alaskas gehört dem Christentum an. Hiervon wiederum ist die Mehrheit protestantisch. Die nicht christlichen Religionen wie beispielsweise der Islam, Buddhismus, Hinduismus und das Judentum machen jeweils weniger als 1% der Gesamtreligionen aus.

Land & Leute

Mit seinen ca. 730 000 Einwohnern umfasst Alaska eine Fläche von 1.7 Millionen km² und ist der nördlichste Bundesstaat der USA. Alaska besticht mit seiner Weite, seiner Wildnis und mit einer landschaftlichen Vielfalt der Superlative. Der 49. Bundesstaat der USA besteht aus mehr als drei Millionen Seen, mehr als 3 000 Flüssen, 15 Nationalparks, wie beispielsweise dem Denali Nationalpark, und besitzt einen längeren Küstenabschnitt als alle Küsten der USA zusammen. In Alaska können außerdem zwei Naturphänomene bestaunt werden: Die Mitternachtssonne im Sommer und die Polarlichter im Winter. Es grenzt im Norden an das Nordpolarmeer, im Osten an das Yukon Gebiet in Kanada, im Süden an den pazifischen Ozean und im Westen an das Beringmeer. Alaska besteht zu einem Großteil aus baumloser Tundra. Hier herrscht Dauerfrost und der gefrorene Boden taut lediglich in den, jedoch sehr kurzen, Sommermonaten auf. Dies führt dazu, dass nur ein geringer Teil der Fläche Alaskas landwirtschaftlich genutzt werden kann. Ungefähr ein Drittel ist von Wäldern bedeckt, der Yukon fließt durch Alaskas Landesinnere zum Beringmeer und Fjorde sind genauso vertreten wie Gebirge. Der höchste Berg Nordamerikas liegt in Alaska. Obwohl dieser 2016 auf den Namen „Denali“ umbenannt wurde, findet der frühere Name „Mount McKinley“ noch häufig Verwendung. So vielseitig wie die Landschaft, ist auch die Tierwelt Alaskas. Von Braunbären, Karibus, Wölfen, Elchen und Moschusochsen in der Tundra und den Wäldern, über Wale, Seelöwen, Seeottern und Delfine an den Küstenabschnitten, bis hin zum Weißkopfseeadler in den Lüften. Eisbären sind im Norden Alaskas beheimatet. Die im Süden gelegene Stadt Anchorage ist mit rund 300.000 Einwohnern die Größte Stadt Alaskas. Des Weiteren ist diese ein bedeutendes Industriezentrum, beherbergt einen internationalen Flughafen, den wichtigsten Hafen Alaskas und ist an die Alaska Railroad angebunden. Hier wohnt außerdem die Mehrheit der Einwohner Alaskas. Juneau ist mit rund 30.000 Einwohnern die Hauptstadt Alaskas und liegt relativ abgelegen im sogenannten „Panhandle“ im Südosten des Bundesstaates. Die älteste Stadt Alaskas ist nur per Schiff oder Flugzeug zu erreichen. Die ehemalige Bergbaustadt Fairbanks wurde von den Goldgräbern des Klondike Goldrausches gegründet und ist die zweitgrößte Stadt Alaskas. Mitten durch die Stadt fließt der Fluss Chena Es gibt fünf Indigene Hauptgruppen: Aleuten, Inuit (südliche Eskimos), Inupiat (Nördliche Eskimos), Athabasken (Indianer im Landesinneren) und die Gruppe der Tinglit, Haida, Tsimshian (im südöstlichen Alaska). Die Urbevölkerung macht ca. 15% der Gesamtbevölkerung Alaskas aus und die Mehrheit dieser lebt im Norden des Landes.

Regionen

Alaska kann geografisch in fünf Regionen gegliedert werden:

Der Norden Alaskas zeichnet sich durch seine Weitläufigkeit, Einsamkeit und Ruhe aus. Hier ist lediglich eine einzige Straßenverbindung, der Dalton Highway, vorhanden. Diese Region ist unter anderem für die Ölfelder und die Pipeline Station in Prudhoe Bay bekannt und ist Heimat der Inupiat Eskimos, der Eisbären und der Karibu-Herden. Außerdem sind hier einige Nationalparks, Naturschutzgebiete, wilde Flüsse und die Berge der Brooks Range vorzufinden. Kleine Ortschaften sind mit Hubschraubern oder kleinen Flugzeugen zu erreichen. Die Mitternachtssonne lässt sich hier über ca. drei Monate im Sommer beobachten.

Das Landesinnere, auch Interior genannt, wurde stark vom Goldrausch geprägt und Fairbanks, die zweitgrößte Stadt Alaskas, zählt zu einer der wichtigsten Städte. Diese Region ist von der Weite der Tundra, dem Denali-Nationalpark, inklusive dem Denali (Mount McKinley), und der Vielseitigkeit der Landschaft geprägt. Hier sind Wölfe, Karibus, Elche und Grizzlybären beheimatet und der „Yukon River“ fließt hindurch. Im Winter halten die Polarlichter Einzug und im Sommer kann hier, wie auch im Norden Alaskas, die Mitternachtssonne bestaunt werden.

Südwestalaska, setzt sich aus einer üppigen Tierwelt von über 200 verschiedenen Vogelarten, Braunbären, Fischreichtum und einer einzigartigen Landschaft zusammen. Die Region ist recht dünn besiedelt und ohne Straßenanbindung. Dementsprechend kann hier die pure Natur bestaunt werden, angefangen bei dem Katmai-Nationalpark und seiner Vulkanszenerie, bis hin zu den Aleuten, der Kodiak Insel und der Naturschutzgebiete auf der Alaska Halbinsel.

Südzentralalaska ist für seinen Facettenreichtum bekannt, angefangen von Gletschern und Seen über Flüsse bis hin zu kleinen Orten und der vielfältigen Tierwelt wie beispielsweise Wale, Delfine, Seelöwen und Seeotter. Diese Region umfasst unter anderem den Golf von Alaska, die Kenai Halbinsel im Süden, das Matanuska-Susitna Tal im Norden, die Bergkette Alaska Range, den Prince William Sound und die Stadt Anchorage.

Südostalaska, auch als Panhandle oder Inside Passage bezeichnet, besteht zum Hauptteil aus Küsten, dichten Nadelwäldern, Inseln, imposanten Gletschern und zerklüfteten Fjorden. Diese Region ist oftmals nur per Flugzeug oder Schiff zu erreichen, was die Abgeschiedenheit noch weiter verstärkt. Hier befinden sich die Städte Juneau, Sitka, Skagway und Haines.

Essen und Trinken

Alaskas Küche wird nicht nur durch die Fast Food Kultur der USA beeinflusst, denn hier sind auch typische regionale Spezialitäten wie die Walschwarte zu finden, die gerne von den Innuit verzehrt wird. Rentiersteak oder auch –wurst, Seehundsuppe oder Lachs-Chips sind ebenfalls typisch. Zu den süßen Spezialitäten zählen Marmelade aus Tundra Beeren oder die sogenannte Eskimo-Eiscreme, die sich aus Tundra-Beeren-Eis, getrocknetem Fisch und Seehundfett zusammengesetzt ist. Alaskas Küche wird sehr durch den Fischfang geprägt, da auf dem teilweise kargen Land nur wenige Produkte angebaut werden können. In Alaska werden die Nahrungsmittel serviert, welche die Natur zu bieten hat, weswegen Gemüse oder Obst sehr kostspielig ist. Oft steht frischer Lachs auf der Speisekarte und auch Krebse und Muscheln werden in Küstenorten häufig angeboten. Gereicht wird hierzu Sauerteigbrot. Silberlachs gilt als besonders schmackhaft. Obwohl es eine große Auswahl an Karibus oder Wildenten in Alaska gibt, findet man diese trotzdem sehr selten auf der Speisekarte, da hierzu eine amtstierärztliche Genehmigung vorgelegt werden muss. Als Frühstück wird das deftige und reichhaltige amerikanisches Frühstück, bestehend aus Eiern und Schinken angeboten. Kontinentales Frühstück, bestehend aus Kaffee, Orangensaft, Toast oder Gebäck, finden Sie auch vor. Beim Mittagessen greifen die Einheimischen meist auf kleinere Gerichte zurück, wie beispielsweise ein Sandwich, Salat, Suppe oder Hamburger. Ausgeprägt ist auch die Bierkultur in Alaska. Einheimische Biere der regionalen Brauereien wie beispielsweise das Alaskan Amber sind einen Geschmackstest wert.

Wetter / Klima

Alaska wird von verschiedenen Klimazonen durchzogen, weshalb es kein einheitliches Klima gibt. Allgemein lässt es sich aufgrund seiner nördliches Lage als kühl beschreiben. In Zentralalaska herrscht kontinentales Klima mit heißen Sommern (über 30°C) und kalten Wintern (ca. -50°C). Hier gibt es wenig Niederschlag, da die Gebirge die feuchte Pazifikluft abhalten. Im Südosten und auch im Südwesten herrscht wechselhaftes, feuchtes Klima und die Temperaturen steigen auch im Sommer auf nicht mehr als 15°C. Aufgrund des Pazifiks wird es im Winter in der Regel nicht kälter als -10 °C. An der Küste im Süden ist es stürmisch und nass. Bewegt man sich weiter Richtung Landesinnerem wird es zunehmend trockener und es herrschen warme Sommer mit über 20°C. Nordalaska ist von sehr trockenem, subpolarem Klima geprägt. Im Sommer erreichen die Temperaturen nicht mehr als 5°C, im Winter liegt die höchste Temperatur bei ca. -25°C. Die beste Reisezeit ist in den Sommermonaten zwischen Juni und August, da zu dieser Zeit angenehme Temperaturen (zwischen 15°C und 30°C) herrschen. Ende August, Anfang September ist vom „Indian Summer“ die Rede. Dann ist das Wetter ebenfalls noch mild, die Blätter färben sich in den typischen Herbstfarben und die Tage werden kürzer. Mit etwas Glück kann man zwischen August und September einen Blick auf die Polarlichter erhaschen.

Praktische Hinweise

Einreise

Bitte beachten Sie vorab, ob Sie bei Ihrer Reise als erstes über Whitehorse (Kanada) oder Anchorage (Alaska/USA) einreisen und achten Sie entsprechend auf die folgenden Hinweise:

Allgemein benötigen Sie als deutscher Staatsbürger für die Einreise in die USA bzw. Kanada einen gültigen elektronischen Reisepass (ePass mit bordeauxrotem Einband). Das Reisedokument muss für die gesamte Aufenthaltsdauer, also einschließlich Tag der Ausreise aus den USA bzw. Kanada, gültig sein.

 

1) Anreise über Whitehorse (Kanada):

Da Sie über Kanada einreisen, gelten für Sie die kanadischen Einreisebestimmungen. 

Seit dem 15. März 2016 müssen Reisende nach Kanada im Internet eine Einreisegenehmigung beantragen. Das System heißt „Electronic Travel Authorization“ (eTA) und wird von allen Flugreisenden erhoben, die nicht visapflichtig sind. Die Gebühr beträgt CAN$ 7 pro Person (Stand 2019) und die Genehmigung ist für 5 Jahre gültig. Gebunden ist die Einreisegenehmigung an das jeweilige Reisedokument. Für den Antrag sind einige grundlegende persönliche Angaben zu Personal-, Passdaten, sowie Reiseinformationen notwendig. Es ist sehr wichtig, die korrekten Reisepassdaten anzugeben.

Bitte beachten Sie, dass Ihre Reisepassnummer keine Vokale enthält.

Die Formulare sind seit dem 01. August 2015 online verfügbar und unter dem folgenden Link der kanadischen Regierung auszufüllen: http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta.asp. Da die Website nur in englischer und französischer Sprache zu Verfügung steht, gibt es eine deutsche Ausfüllhilfe. Unter dem folgenden Link befindet sich zudem ein Leitfaden zum korrekten Ausfüllen des Antrags: https://www.canada.ca/content/dam/ircc/migration/ircc/english/pdf/eta/german.pdf . Eine Rückmeldung zum Antrag erfolgt innerhalb weniger Minuten über eine elektronische Mitteilung. Sollte es einen Grund für eine zusätzliche Prüfung geben, so erhält der Antragsteller eine Rückmeldung innerhalb von 72 Stunden. Das kanadische Grenzpersonal trifft nach einer Einreisebefragung bei Ankunft die endgültige Entscheidung, ob eine Einreise genehmigt wird. Dabei ist es wichtig, dazulegen, dass Sie über genügend finanzielle Mittel für den geplanten Aufenthalt verfügen, keine Arbeitsaufnahme in Kanada beabsichtigen und wieder ausreisen werden. Bitte drucken Sie sich Ihr ETA Formular und insbesondere die Nummer Ihres ETAs aus, um einen Verlust der ETA Nummer zu vermeiden.

Aktuelle Informationen zu Kanada und zur Einreise finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes. Wir empfehlen Ihnen, sich vor Ihrer Abreise dort noch einmal zusätzlich zu informieren. Bitte nehmen Sie auch eine Kopie Ihres Reisepasses mit, welche bei Verlust oder Diebstahl die Neuerstellung des Dokuments erheblich erleichtert.

Die Einreise in die USA während Ihrer Alaska & Yukon Reise ist ohne ein weiteres Visum/ESTA für die USA möglich.

 

2) Anreise über Anchorage (USA):

Da Sie über die USA einreisen, gelten für Sie die US-amerikanischen Einreisebestimmungen.

Deutschland nimmt am sog. Visa Waiver Programm teil, dadurch können Sie in die USA ohne Visum einreisen, sofern Sie bei Einreise neben einem elektronischen Reisepass (ePass mit Chip) folgende Unterlagen vorlegen können: Gültige elektronische Einreisegenehmigung („ESTA“) und ein Rück- oder Weiterflugticket, welches für einen Zeitraum von max. 90 Tagen gültig ist. Dieses Ticket darf nicht in Kanada, Mexiko oder auf den Karibikinseln enden, außer, Sie haben in diesem Land Ihren festen Wohnsitz.

Die ESTA-Beantragung ist gebührenpflichtig und kostet 14 USD (Stand 2019). Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen für die Dauer von jeweils max. 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag gemäß ESTA nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen.

Bitte beachten Sie, dass Ihre Reisepassnummer keine Vokale enthält.

Das ESTA Formular ist online verfügbar und kann unter folgendem Link ausgefüllt werden: https://de.usembassy.gov/de/visa/esta/. Hier finden Sie ebenfalls Informationen zu den Voraussetzungen, eine ESTA beantragen zu können. Hier können Sie ggf. vorab prüfen, ob Sie berechtigt sind, die ESTA zu erhalten.

Weitere, allgemeine Informationen zur Einreise in die USA finden sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes. Wir empfehlen Ihnen, sich vor Ihrer Abreise dort noch einmal zusätzlich zu informieren. Bitte nehmen Sie auch eine Kopie Ihres Reisepasses mit, welche bei Verlust oder Diebstahl die Neuerstellung des Dokuments erheblich erleichtert.

Die Einreise nach Kanada während Ihrer Alaska & Yukon Reise ist ohne ein weiteres ETA für Kanada möglich.

Wir bitten Sie, sich ebenfalls die Ihnen nach Buchung zugeschickten Visahinweise sorgfältig durchzulesen und sich frühzeitig die entsprechenden Formulare bzw. Dokumente zu beschaffen.

Banken & Geld

In Alaska, wie überall in den USA, zahlen Sie in der Landeswärung US-Dollar (USD). Die Mitnahme einer Kreditkarte wird empfohlen, da bargeldloses Zahlen vielerorts möglich ist. Zudem kann an den ATMs (Geldautomaten) mit allen Kreditkarten Bargeld abgehoben werden. ATMs finden Sie an Banken, Supermärkten oder kleineren Läden. Die Wechselkurse an den ATMs sind meist günstiger als an den Bankschaltern. Reiseschecks in USD werden fast überall akzeptiert, ebenso wie Bargeld. Informieren Sie sich vor Ihrer Abreise, ob Ihre Kreditkarte oder auch EC-Karte in den USA akzeptiert wird. 

Gesundheit / Impfungen

Für die Einreise nach Alaska (USA) sind derzeit keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Empfohlen wird allerdings eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A, Polio sowie die Standardimpfungen, wie sie im Impfkalender des Robert-Koch-Instituts zu finden sind. Bei längeren Aufenthalten empfehlen sich weiterhin Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut sowie Meningokokken ACWY. Die Gesundheitsversorgung vor Ort ist gut, aber auch teuer. Eine Auslandsreisekrankenversicherung sollte somit abgeschlossen werden.

Diplomatische Vertretungen

US-Botschaft Berlin
Clayallee 170
14191 Berlin
Federal Republic of Germany
Tel.: +49-30-8305-0

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US-Generalkonsul Frankfurt
Gießener Str. 30
60435 Frankfurt am Main
Tel.: +49-69-7535-0
Fax: +49-69-7535-2277

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German Honorary Consulate in Anchorage
12350 Industry Way, Suite 208
Anchorage - Alaska 99515
Tel.: (+1) (907) 277 80 00
Fax: (+1) (907) 522 81 73
Email: anchorage@hk-diplo.de

Internet & WLAN

Die meisten Hotels in Alaska verfügen über meist kostenloses Internet. WLAN und WIFI-Bereiche gibt es in größeren Städten in lokalen und öffentlichen Einrichtungen. Internet-Cafés sind inzwischen eher selten zu finden.

Währung

In Alaska wird der US Dollar (USD) als Barzahlungsmittel verwendet. 

Sicherheit

Alaska gilt als sicheres Land. Dennoch sollten allgemein bekannte Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden. Dazu gehört es, Wertsachen nicht sichtbar liegen zu lassen, Gepäck und persönliche Gegenstände im Auge zu behalten und unbekannte Nebenbezirke in der Nacht zu meiden. Da Teile Alaskas in einer seismisch aktiven Zone liegen, kann es hier zu Erdbeben kommen.

Strom

Die Netzspannung beträgt 110V Wechselstrom (60Hz). Das bedeutet, dass elektrische Geräte der europäischen Norm, umschaltbar sein müssen. Ein Adapter („Amerika-Stecker“) wird benötigt und zusätzlich ein Spannungswandler, sollte das Elektrogerät nicht von 230V auf 110V umschaltbar sein.

Taxi

Das Öffentliche Verkehrsnetz in Alaska ist generell schwach ausgebaut. Es verkehrt ein Bus entlang der Highways in Yukon und Alaska.  Dieser verkehrt jedoch unregelmäßig und auch nicht jeden Tag.

Telefon & Handy

Für Gespräche innerhalb Alaskas gilt die Vorwahl 907. Relativ preisgünstig kann mit Prepaid-Karten telefoniert werden, die man an Tankstellen und Kiosken erhalten kann.

Ländervorwahl für Deutschland lautet: 0049
Ländervorwahl nach Alaska lautet: 001 – (907)
Notrufnummer in Alaska: 911

Zeit

In Alaska wird die Alaska Time (AKST / AKDT) verwendet (MEZ: - 10 Stunden). Das bedeutet, dass Sie während Ihrer Reise einen Zeitunterschied von - 10 h (Anchorage: 12:00 Uhr – Deutschland: 22:00 Uhr) haben werden. Auch in Alaska werden die Uhren im Sommer eine Stunde vorgestellt, sodass die Zeitdifferenz die meiste Zeit des Jahres bei - 10 Stunden bleibt. Allerdings erfolgt die Zeitumstellung meist einige Wochen vor bzw. nach der in Deutschland, weshalb dennoch das Datum der Umstellung beachtet werden muss, um die korrekte Zeitdifferenz errechnen zu können.

Zoll

Reisende in die USA müssen schon im Flugzeug ein Zoll-Formular ausfüllen und angeben, mit welchen Waren man das Land betritt. Es gibt strikte Einfuhrbestimmungen, an die sich Reisende halten müssen. Es kann auch passieren, dass der Grenzbeamte nochmal genauer nachhakt, welche Güter man genau mit sich führt. Alles, was über bestimmte Freimengen hinaus geht, muss bei der Einfuhr in die USA verzollt werden.
Bargeld darf in unbegrenzten Mengen mit in die USA gebracht werden, ab 10.000 US-Dollar muss es jedoch bei der Einreise angemeldet werden. Auch andere Bezahlmittel wie Traveller-Checks sind von der Anmeldung ab 10.000 US-Dollar betroffen.
Für Lebensmittel sind die Regeln etwas strenger als für Geld. Viele Waren dürfen nicht mit in die Vereinigten Staaten gebracht werden und zum Teil werden sogar Spürhunde eingesetzt, um Lebensmittel im Gepäck aufzuspüren. Proviant aus dem Flieger sollte daher entweder direkt im Flugzeug oder gleich nach Ankunft am Flughafen entsorgt werden.
So dürfen keine Pflanzen, kein Obst und Gemüse und auch keine Fleischprodukte oder andere tierische Produkte wie zum Beispiel Eier in die USA eingeführt werden, ein Salamibrot oder ein Apfel sollten daher entweder noch im Flugzeug gegessen oder eben entsorgt werden. Auch die Kost aus dem Flugzeug sollte am besten im Flugzeug gelassen und nicht mitgenommen werden. Da landwirtschaftliche Produkte einer Seuchen-Einschleppungsgefahr unterliegen, ist es streng verboten diese mitzunehmen. Dass man auch wirklich nichts dabei hat, bestätigt man mit seiner Unterschrift auf dem Zollformular, dass dem Zöllner ausgehändigt wird.

In die USA eingeführt werden dürfen folgende Lebensmittel:
Süßigkeiten und Schokolade
Konserven
Backwaren
Haltbar gemachter Käse
Gewürze und Öle
Honig
Pasta (ohne Ei), Reis, Mehl
Trockenobst
Nüsse
Säfte, Kaffee, Tee, Pulvergetränke und Milchprodukte nur in kleinen Mengen

Geht es um die Einfuhr von Medikamenten, gibt es ebenfalls klare Regeln. Es dürfen nur so viele Medikamente in die USA eingeführt werden, wie sie für den geplanten Aufenthalt benötigt werden. Betäubungsmittel oder abhängig machende Substanzen dürfen nicht eingeführt werden. Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Herzmedikamente oder Medikamente gegen Husten zählen dazu. Ist jedoch eines dieser Medikamente nötig, muss ein Attest in englischer Sprache mitgeführt werden, dass die Notwendigkeit bestätigt. Zudem muss der Beipackzettel mitgeführt werden.

Vorsicht ist geboten bei der Ein- und Ausfuhr von Tierfellen, Pelzen und anderen tierischen Produkten.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte das Auswärtige Amt oder die amerikanische Botschaft. Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

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