Oman Reisen: Das Sultanat Oman

Bei den Oman Reisen erleben Sie das Märchen aus 1000 und einer Nacht! Grüne Oasen, ausgedehnte Wüstenlandschaften und der Duft von Weihrauch. Auf unseren Oman Reisen erleben Sie ein mystisches Land voller kulturellem Reichtum und Lebensfreude. Erleben Sie Ihr eigenes Reisemärchen und begeben Sie sich mit SKR auf eine spannende Reise in kleinen Gruppen. Bereisen Sie ein Land voller Überraschungen und einzigartigen Reiseerlebnissen. Treffen Sie Beduinen in der Wahiba Wüste, kosten Sie Datteln, die so aromatisch sind, dass Sie mit unserer Importware nicht vergleichbar sind. Schlendern Sie durch die Souks und betrachten Sie prachtvollen Silberschmuck! Lassen Sie sich vom Orient verzaubern.

  • Oman Reisen

Oman Reisen: Informationen

Top Sehenswürdigkeiten

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Wahiba Sands
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Sultan Qaboos Moschee
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Wadi Bani Khalid
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Mutrah Souk
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Musandam
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Bahla Fort
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Jabrin
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Nakhl

Vorstellung des Landes

Geschichte

Erste Spuren der Besiedlung, im Gebiet des heutigen Sultanats Oman, stammen aus der frühen Zeit um 3000 bis 9000 v. Chr. Die Menschen zogen als Nomaden durchs Land. Ab etwa 2200 v. Chr. begannen Sie damit, die Kupfervorkommen im Norden abzubauen und mit Mesopotamien Handel zu treiben. Das Handelsnetz vergrößerte sich rasch und reichte über das Mittelmeer bis nach Indien. Mit dem Untergang der Induskultur, um 1800 v. Chr., verschwand auch der Handel. Der Weihrauch ist bis heute eines der wichtigsten Handelsgüter des Landes. Die Region Dhofar im Süden, wird auch “Land des Weihrauchs” genannt. Einst wurde das Gut mit der “großen Weihrauchkarawanen” in die ganze Welt transportiert, bis in das Jahr 575 n. Chr. Die Ausbreitung des Islam begann. Ab 630 wurden mehrere Imamate errichtet, wobei jedes dieser Imamate eine andere Richtung des Islam vertrat. So kam es immer wieder zu blutigen Schlachten zwischen den verschiedenen Imamaten. Der Handel blüht im Mittelalter wieder auf und der Oman gewann immer mehr an Bedeutung. In der folgenden Zeit wechselten sich verschiedene Dynastien an der Machtspitze ab und die Imame herrschten nur noch teilweise über das Land, es gab sogar Zeiten ohne ihre Herrschaft. Als 1507 die ersten portugiesischen Seefahrer das Land erreichten, eroberten sie die heutige Hauptstadt Maskat und einige andere Städte. Jedoch konnten sich die Portugiesen nicht lange gegen die Yaruba-Dynastie, eine Dynastie der Imame, behaupten. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden sie aus dem Land wieder vertrieben. In der darauffolgenden Zeit brachte die Yaruba-Dynastie die Entwicklung des Oman, zu einer der wichtigsten Macht am Indischen Ozean, voran. Feine von außen versuchten immer wieder in das Land einzudringen, bis sich schließlich der Begründer der Said-Dynastie gegen sie durchsetze. Bis heute ist die Said-Dynastie, die herrschende Dynastie im Sultanat Oman. Frieden und Ruhe kehrte in das Land ein und das Herrschaftsgebiet wurde über Teile Ostafrikas ausgeweitet. Auch die Gewürzinsel Sansibar gehörte damals zum Oman und der Sklavenhandel erlebte eine Blütezeit. Im Jahr 1861 wurde Sansibar vom Oman wieder abgetrennt und die beiden selbstständigen Sultanate Oman und Sansibar entstanden. Der Handel mit Sklaven wurde verboten und ein großer Teil der Einnahmen des Oman brachen weg. Auch die Geschäftsbeziehungen und der Gewürzhandel mit Sansibar gingen daraufhin stark zurück. Das Land war geschwächt und suchte Unterstützung bei Großbritannien. Eine starke Abhängigkeit entwickelte sich, aus der sich der Oman erst 1958 wieder lösen konnte. Sultan Said ibn Taimur war von 1932 bis 1970 Sultan von Oman und Maskat. Durch den Niedergang der Wirtschaft und die Verarmung des Landes, nach dem Abtrennen von Sansibar und dem Verbot des Sklavenhandels, kam es zum Stillstand der Gesellschaft in vielen Bereichen. Sultan Said ibn Taimur verschärfte die Situation des Landes bewusst durch seine Isolationspolitik. Reichtum erhielt das Land um 1960, als wertvolles Erdöl auf dem Staatsgebiet des Oman entdeckt wurde. Die Zeit der Isolation wurde erst beendet, als der Sohn des Sultans, Qabus ibn Said, 1970 die Macht übernahm. Er begann die Einnahmen aus der Erdölförderung in sein Land zu investieren und es in einen modernen Staat zu führen. Die Infrastruktur wurde ausgebaut und ein modernes Gesundheits- und ein Bildungswesen eingeführt. Immer wieder kam es zu Putschversuchen. Aus Angst vor weiteren Aufständen suchte Sultan Qabus ibn Said Schutz bei den USA, die daraufhin Militärische Stützpunkte im ganzen Land errichtet. Im Ersten Golfkrieg zwischen dem Irak und dem Iran behielt der Oman seine Neutralität und griff nicht ein. Im Zweiten Golfkrieg schloss sich der Oman allerdings dem Bündnis gegen den Irak an.  

Sprache

Die Amtssprache im Sultanat Oman ist Arabisch. Zudem werden auch iranische und indoarische Sprachen gesprochen. Indisch ist immer mehr verbreitet und Englisch ist die offizielle Handelssprache des Landes. Teile der Bevölkerung sprechen auch Dialekte aus Ostafrika oder von Sansibar.  

 

Religion

Die Staatsreligion im Sultanat Oman ist der Islam. Etwa 85% der Omani sind Muslime (Ibaditen, Sunniten und Schiiten). Davon gehören etwa 50% der religiösen Sondergemeinschaft des Islams, den Ibaditen, an. Heute leben die meisten Ibaditen im Oman. Zudem ist der Oman das einzige Land, indem sie einen größeren Teil der Bevölkerung bilden. Mit knapp zwei Millionen Anhängern weltweit, sind die Ibaditen eine Minderheit unter den Muslimen.  

Die Grundzüge der ibäditische Lehre sind geprägt von großer Toleranz und davon, Frieden zu schließen und diesen zu bewahren. So werden auch andere Glaubensrichtungen im Oman respektiert. Neben Moscheen gibt es auch christliche und protestantische Kirchen, Hindutempel oder Ashrams sowie buddhistische Tempel und Pagode (6,5% sind Christen, 5,5% sind Hindus und 0,8% sind Buddhisten).  

Ramadan: 

Während des Fastenmonats Ramadan (23. April 2020 bis 23. Mai 2020 & 12. April 2021 bis 11. Mai 2021) ist mit Einschränkungen im Alltag (z. B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) und mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen zu rechnen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit sind auch Nichtmuslimen, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, verboten (auch das Kauen von Kaugummi). Frauen sollten insbesondere währen dieser Zeit möglichst dezente, langärmlige Kleidung tragen. Männer sollten während des Festmonats auf das Tragen von kurzer Freizeitkleidung verzichten.  

Land & Leute

Die Omani sind sehr aufgeschlossen, höflich und sehr freundlich. Über 80% der Gesamtbevölkerung sind jünger als 35 Jahre. Landestypisch kleiden sich Männer mit der “Deshdasha”, einem langem weißen oder bunten Stoffstück, und der “Khanjar”, eine traditionelle Kappe. Frauen tragen farbenfrohe Kleider mit passenden Schals und darüber eine “Abaya”.  

Regionen

Das Sultanat Oman ist das zweitgrößte Land auf der Arabischen Halbinsel. Ein besonderes Zusammenspiel aus Tradition und Fortschritt, mit Einflüssen aus Persien, Arabien, Indien, Pakistan, China und Afrika charakterisieren den Oman. Im Norden, an der Küste vom Golf von Oman, liegt die Hauptstadt Muskat. Sie wird, nach Singapur, als die zweitsauberste Stadt der Welt bezeichnet. Muskat ist heute eine moderne Großstadt, mit knapp einer halben Millionen Einwohnern, die nur noch einen kleinen Altstadtkern besitzt. Nördlich entlang der Küste, erstreckt sich die Batinah-Ebene, bis zur Grenze mit den Vereinigten Arabischen Emiraten. Auf den fruchtbaren Küstenabschnitten wird ganzjährig Landwirtschaft betrieben. Dattelpalmen, Kokosnuss- und Mangoplantagen, Bananenstauden und und Palmenhaine prägen die Landschaft, die oft als “Gemüsegarten des Omans” bezeichnet wird. Das Hadschar-Gebirge verläuft, auf einer Länge von knapp 600 Kilometern, parallel zum Golf von Oman und trennt den Norden vom Süden des Landes. Die höchste Erhebung der Gebirgskette ist der Dschabal Schams mit 3017 Metern. Südwestlich des Hadschar-Gebirges schließen sich landeinwärts die beiden Wüsten des Oman an: Die Rub al-Khali und die Rimal Al Wahiba. Knapp 1.000 Kilometer von der Hauptstadt Maskat entfernt, im Süden des Landes, befindet sich die Region Dhofar mit der Provinzhauptstadt Salala. Die Region Dhofar nimmt fast ein Drittel der Gesamtfläche des Sultanats ein und wird auch als “Land des Weihrauchs” bezeichnet. Die Landschaft an der Küste des Arabischen Meers, ist geprägt von Kokospalmen und weißen Sandstränden.  

Essen und Trinken

Die Küche im Oman ist hauptsächlich arabisch geprägt. Zudem finden sich auch Einflüsse aus Indien, Persien, China, Thailand, von den Philippinen und Einflüsse aus dem Westen wieder.  Die Speisen sind eher einfach und werden mit verschiedenen Gewürzen wie Zimt, Kardamom, Gewürznelken, Ingwer, Muskatnuss etc. und Marinaden verfeinert. Zu den Grundnahrungsmitteln und Hauptbestandteilen der Küche gehören frischer Fisch und Meeresfrüchte von bester Qualität, gegrilltes oder geschmortes Fleisch, Reis, Obst und Gemüse, Nüsse und Datteln. Da nur ein sehr kleiner Teil der Gesamtfläche des Landes für die Landwirtschaft genutzt wird, importiert der Oman sehr viele Lebensmittel. Zu den landestypischen Gerichten gehört beispielsweise “Majboos”. Ein Reisgericht mit Gemüse, Fleisch oder Fisch und verschiedenen Gewürzen, das mit Joghurt, grünem Salat, traditionellem Brot und Tomatensauce serviert wird. Zu besonderen Anlässe wird im Oman “Shuwa” gegessen, was übersetzt gegrilltes Fleisch bedeutet. Das Fleisch wird mit landestypischen Gewürzen mariniert, in Bananenblätter eingewickelt und anschließend in einem unterirdischen Sandofen stunden- oft sogar tagelang gegart. Nicht nur Datteln sind ein beliebtes Dessert, sondern auch “Halwa”. Die Süßspeise wird aus Butterschmalz, Zucker, Mandel, Honig und Stärke zubereitet und mit Gewürzen verfeinert. Unter ständigem Rühren wird die Masse in einem großen Kessel über einem Holzfeuer gekocht. Getrunken wird im Oman Wasser, Tee mit Milch und “Oahwa”, ein starker, bitterer arabischer Kaffee. Alkoholische Getränke werden in einigen Hotels und lizensierten Restaurants, Bars und Nachtclubs ausgeschenkt. Während des Festmonats Ramadan (23. April 2020 bis 23. Mai 2020 & 12. April 2021 bis 11. Mai 2021) wird kein Alkohol ausgeschenkt. Der Genuss von alkoholischen Getränken ist in der Öffentlichkeit verboten.  

Sollten Sie an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden oder gewisse Ernährungswünsche (z.B.: vegetarische od. vegane Speisen) haben, bitten wir Sie SKR Reisen nach der Reisebuchung umgehend davon zu unterrichten. 

Wetter / Klima

Das Wüstenklima im Sultanat Oman wird bestimmt durch Passatwinde und Ausläufer des indischen Monsuns. Subtropisches Klima, warme Winter und heiße Sommer herrscht an der Küstenregion um die Hauptstadt Maskat im Norden des Landes. Vor allem in der Region um Maskat sind die Vormittagsstunden oft die heißesten des Tages. Die Luftfeuchtigkeit liegt das ganze Jahr über bei 60% bis 80%. Im Meer kann das ganze Jahr über gebadet werden: Im Winter rund 24° C und im Sommer bis zu 31° C Wassertemperatur. Im Sommer erreichen die Tagestemperaturen bis zu 40° C. Während extremer Hitzewellen sind Spitzenwerte von nahezu 47° C möglich. Regen fällt während dieser Jahreszeit hier kaum. Im Winter liegen die durchschnittlichen Tagestemperaturen an der Küstenregion bei 20° C bis 25° C. Zu starken Überflutungen kann es zwischen Dezember und März aufgrund von starken Regenfällen kommen. Das Hadschar-Gebirge im Nordosten des Landes ist das einzige nennenswerte Gebirge des Oman. Die höchsten Erhebungen erreichen knapp über 3.000 m. Das Klima der Region ist von kühlen Wintern und warmen Sommern geprägt. Während den beiden kältesten Monaten Januar und Februar, fallen die Temperaturen, vor allem nachts, häufig unter den Gefrierpunkt und gelegentlich fällt sogar Schnee. Im Sommer stiegen die Tagestemperaturen im Hadschar-Gebirge auf über 30° C, jedoch sinken die Temperaturen in der Nacht rapide ab und es kann sehr kühl werden. Regen fällt während der Sommermonate nahezu keiner. Südwestlich des Hadschar-Gebirges schießen sich landeinwärts die beiden Wüsten des Oman an: Die “Rub al-Chali" und die “Rimal Al Wahiba”. Hier herrscht extrem heißes und trockenes Wüstenklima im Sommer, mit Spitzenwerten von bis zu 52° C und im Winter ist es vergleichsweise kühl. Das Klima in der Region Dhofar im Südwesten des Sultanats wird stark vom Monsun beeinflusst. Es ist ganzjährig sehr warm und feucht, nahezu tropisch. Im Frühsommer liegen die Tagestemperaturen zwischen 30° C und 35° C. Das Arabische Meer erwärmt sich auf bis zu 29° C und die Luftfeuchtigkeit steigt an. In der Stadt Salala wurden Hitzerekorde von bis zu 47,2° C gemessen. Ab Mitte Juni wird das Klima in der Region vom südostasiatischen Monsun beeinflusst. Die Tagestemperaturen sinken auf etwa 25° C. Die meiste Zeit regnet es, als feiner Sprühregen, der von Nebelschaden und tiefhängenden Wolken begleitet wird. Die Luftfeuchtigkeit steigt in dieser Jahreszeit auf bis zu 90% an. Im Winter regnet es eher selten und die Tagestemperaturen liegen bei rund 25° C bis 30° C. Die Luftfeuchtigkeit sinkt auf etwa 60%. 

Weit geschnittene, leichte Baumwollbekleidung ist für eine Reise in den Oman bestens geeignet. Für kühlere Abende benötigen Sie unter Umständen einen Pullover und/oder eine leichte Jacke. Bei Ausflügen ins Landesinnere empfiehlt sich festes, trittsicheres Schuhwerk. Die Bräuche und Sitten des islamischen Landes sollten respektiert werden. Außerhalb der Hotelanlagen wird empfohlen, auf Shorts, weit ausgeschnittene und ärmellose Oberteile zu verzichten. Das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen. 

 

Praktische Hinweise

Einreise

Für die Einreise in das Sultanat Oman brauchen Sie einen Reisepass, der mindestens noch 6 Monate gültig ist und noch einige freie Seiten hat. Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise ein Visum. Ein solches muss seit März 2018 grundsätzlich als “eVisum” bei der Royal Oman Police vor Reiseantritt beantragt werden.  

Sollten Sie Staatsbürger einer anderen Nationalität sein, erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig über geltenden Einreisebestimmungen. Wir empfehlen Ihnen Kopien ihres Reisepasses mit auf die Reise zu nehmen, die getrennt vom Original aufbewahrt werden sollten. 

“eVisa”: 

Auf der Website der Royal Oman Police (https://evisa.rop.gov.om/home) können Reisende aus 67 Ländern, darunter Deutschland, Österreich, die Schweiz und Luxemburg, ein “eVisum” beantragen und online bezahlen.  

Für den Onlineantrag benötigen Sie folgende Unterlagen:  

• E-Mailadresse 
• Reisepassdaten 
• Passbild-Datei (bspw. *.jpg) 
• Passkopie-Datei (bspw. *.jpg) 
• Reisezeitraum 

Sie erhalten für die Einreise in das Sultanat Oman eine Einreisebestätigung per E-Mail zugeschickt. Bitte denken Sie daran, dass die Beantragung eines Visums einige Zeit in Anspruch nehmen kann.  

Folgende “eVisa” können beantragt werden: 
 
a) Touristen-Visum mit einmaliger Einreise für einen Aufenthalt von bis zu 10 Tagen.  
 
b) Touristen-Visum mit einmaliger Einreise für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen. Es besteht die Möglichkeit das Visum um einen (weiteren) Monat zu verlängern. 

c) Touristen-Visum mit mehrfacher Einreise mit einem Nutzungszeitraum von bis zu einem Jahr. Die jeweilige Aufenthaltsdauer darf vier Wochen nicht überschreiten. Der Reisepass muss eine Restgültigkeit von mindestens einem Jahr aufweisen.  

Sofern Sie keine Verlängerung im Oman bei SKR Reisen gebucht haben, reicht das Touristenvisum (a) für einen Aufenthalt von bis zu 10 Tagen aus.  

Visa “on arrival”: 

Die Erteilung eines Visums für Touristen bei Einreise ist weiterhin, jedoch nur noch im Ausnahmefall und gegen Barzahlung in der Landeswährung (OMR) möglich. 

 

 

 

Banken & Geld

Es ist vorteilhaft einige Euro-Scheine und US-Dollar (die wichtigste Fremdwährung) in bar mitzunehmen. Bargeld (auch Euro) kann man bei Banken, Wechselstuben und in einigen Hotels umtauschen. Bitte achten Sie bei Dollar- und Euroscheinen, die zum Umtausch mitgenommen werden, auf einen sehr guten Zustand. Nur intakte Scheine, ohne Risse o.ä., werden von den lokalen Banken angenommen. Mit einer gängigen Kredit- oder EC-Karte kann an Geldautomaten (ATM) Bargeld in der Landeswährung abgehoben werden. Zudem sind Kreditkarten in Hotels, Restaurants und in Geschäften einsetzbar. 

Gesundheit / Impfungen

Bitte versichern Sie sich im Rahmen Ihrer Reisevorbereitung, dass Sie alle erforderlichen Impfungen für eine Reise in das jeweilige Land und alle erforderlichen Nachweise in Ihrem Impfpass besitzen. Ebenfalls vor Reiseantritt sollten Sie die Hinweise zu möglichen Erkrankungen im jeweiligen Reiseland auf der Seite des Auswärtigem Amts oder des Robert-Koch-Instituts nachlesen.  

Impfungen: Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgesehen. Hinweis: Lassen Sie sich vor der Reise von einem Tropen- oder Reisemediziner oder durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle persönlich beraten und ggf. Ihren Impfschutz anpassen. Sie können sich über empfohlene Impfungen auch im Impfkalender auf der Webseite des Robert-Koch-Institutes informieren.  

Bitte beachten Sie, dass die Mitarbeiter von SKR Reisen keine weiterführende Impfberatung geben können, da hierzu eine medizinische Ausbildung Voraussetzung wäre. 

Dengue-Virus: Infektionen mit den Dengue-Viren werden vorrangig durch die tagaktive Aedes-Mücke übertragen. In der Regel treten bei einer Erkrankung Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägte Gliederschmerzen auf. In seltenen Fällen, insbesondere bei Kindern, können schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auftreten. Insgesamt sind bei Reisenden Komplikationen jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw.  Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen den Virus. 

Malaria: Das Malaria-Fieber wird durch die dämmerungs- und nachtaktiven Anopheles-Mücken übertragen.  Es besteht ein minimales Risiko in Dakhliyah, im Norden von Batinah sowie im Norden und im Süden von Sharqiyah. Meist handelt es sich um importierte Einzelfälle. 
Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen 

  • Bei Auftreten von Fieber, während oder noch Monate nach einer Reise in einem Risikogebiet, stellen Sie sich schnellstmöglich einem Arzt vor und weisen auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin. 

Wir empfehlen Ihnen dringend, notwendige Versicherungen, für die Dauer Ihrer Reise, abzuschließen (bspw. Auslands-, Kranken- u. Rückholversicherung).  

Zur Vorbeugung gegen Moskitostichen empfehlen wir Ihnen:  

  • Lange Hosen und langärmlige Blusen bzw. Hemden  

  • Knöchel besonders gut schützen  

  • Haut regelmäßig mit geeignetem Moskitoschutzmittel einsprühen  

  • Kleidung mit geeignetem Moskitoschutzmittel imprägnieren  

  • Untere einem Moskitonetz schlafen 

HIV / AIDS: Die Krankheit ist, insbesondere in den Risikogruppen, im Land weit verbreitet. Ein hohes HIV-Übertragungsrisiko besteht durch beispielsweise sexuelle Kontakte (besonders bei Gelegenheitsbekanntschaften), bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen. 

Durchfallerkrankungen: In Kambodscha kommt es während der Regenzeit zu vermehrtem Auftreten von Durchfallerkrankungen. Durch entsprechende Hygiene bei Lebensmitteln und Trinkwasser lassen sich die meisten Erkrankungen vermeiden.  

Wir empfehlen Ihnen auf folgendes zu achten:  

  • Auf Salat, Eiswürfel, ungeschältes Obst und Fleisch, das nicht ausreichend durchgebraten wurde, zu verzichten (Oder diese Nahrungsmittel selbst zu schälen oder zu kochen). 

  • Trinken Sie kein Wasser aus der Leitung (außer abgekochtes Wasser, z.B. als Tee) und benutzen Sie auch für das tägliche Zähneputzen od. Geschirrspülen gekauftes Wasser aus Flaschen.  

  • Achten Sie beim Kauf von Wasserflaschen darauf, dass diese mit einer Banderole verschlossen sind, um zu vermeiden eine bereits geöffnete Flasche zu kaufen (Bei Kauf von kohlesäurehaltigem Wasser ist dies leichter zu prüfen). 

  • Waschen Sie sich regelmäßig mit Seife die Hände, besonders vor der Essenzubereitung und dem Essen.  

  • Wenn möglich, desinfizieren Sie sich Ihre Hände mit Desinfektionsmittel. 

Cholera: Cholera kommt im Oman derzeit kaum vor, obwohl im Nachbarland Jemen eine Epidemie herrscht. Die Erkrankung wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten  

MERS (Middle East Respiratory Syndrome): Diese Infektionskrankheit löst vorrangig in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen aus. Ursache ist ein Coronavirus (MERS-CoV), dessen Biologie nicht abschließend geklärt ist. Kamele scheinen an der Übertragung auf den Menschen beteiligt zu sein. Zur Übertragung von Menschen zu Menschen kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken.  

Saisonale Influenza (Grippe): Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“), zirkulieren in Oman vor allem in den Wintermonaten oder während bzw. nach der Monsunzeit im Süden.  

Tollwut (Rabis): Tollwut war in Oman bis 1990 unbekannt; seitdem werden sporadische Fälle registriert. Überträger sind Füchse und Hunde.  

  • Vermeiden Sie den Kontakt zu Füchsen und Hunden. 

  • Suchen Sie bei Biss- und Kratzverletzungen sowie Kontakt von Schleimhäuten oder Wunden mit Speichel eines potenziell infizierten Tieres umgehend einen Arzt auf. 

  • Lassen Sie sich bei Langzeitaufenthalten hinsichtlich einer Tollwutimpfung beraten. 

Geographisch bedingte Erkrankungen:  

Die durch die Äquatornähe intensive Sonneneinstrahlung, besonders zur Mittagszeit, wird von Urlaubern oft unterschätzt. Auch bei trübem Himmel kann der UV-Index sehr hoch sein. 

  • Achten Sie auf guten Sonnenschutz und ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. 

Gefährliche Meeresströmungen führen an den Küsten zu tragischen Ertrinkungsunfällen. 

  • Achten Sie auf Warnungen ist an den Stränden. 

  • Konsumieren Sie keinen Alkohol beim Baden und Schwimmen. 

  • Beaufsichtigen Sie Ihre Kinder beim Spielen an Stränden. 

Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen (Larva migrans cutanea). Badeunfälle durch Quallen, Giftfische, Wasserschlangen und Haie sind möglich, aber selten. 

Medizinische Versorgung: Die medizinische Versorgung in den entlegenen Landesteilen, gerade bei Notfällen oder Unfällen, entspricht technisch-apparativ, hygienisch und organisatorisch nicht überall europäischem Standard. Sprachbarrieren können darüber hinaus die Kommunikation erheblich erschweren. In Maskat ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen auf einem hohen, meist sehr teurem Niveau möglich. 
Eine rasche, medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden. Privatmedizinische Einrichtungen erwarten vom Patienten vor Behandlungsbeginn in aller Regel eine erhebliche Anzahlung oder eine Bürgschaft für die entstehenden Kosten. 
Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht in allen Landesteilen gesichert. Die deutsche Botschaft in Maskat verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt. Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlungen kann Vorkasse zu leisten sein! 

Versicherungen: Im Reisepreis sind keine Reiserücktrittskosten-, Reiseabbruch- oder Reisekrankenversicherungen enthalten. Falls Sie bei der Buchung noch keine Versicherung abgeschlossen haben, empfehlen wir Ihnen sehr, für die Dauer Ihrer Reise, eine Auslands-, Kranken- und Rückholversicherung abzuschließen. Für diesen Fall haben wir Ihren Reisetipps ein Informationsblatt beigelegt (bitte beachten Sie die Fristen!). Vor dem Hintergrund, der mit dem Versicherungsabschluss verbundenen Fristen, empfehlen wir Ihnen einen umgehenden Abschluss. Falls Sie bereits im Zusammenhang mit der Buchung eine Versicherung abgeschlossen haben, erhalten Sie Ihre Versicherungsunterlagen. 

Reiseapotheke: Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit! Sollten Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, nehmen Sie einen ausreichenden Vorrat davon mit. Zusätzlich sollte Ihre Reiseapotheke mit einem Mittel zur Wunddesinfektion, einem Moskitoschutzmittel, sowie Medikamenten gegen Grippe-, Magen- und Darmverstimmungen ausgestattet sein. In Deutschland gängige Moskitoschutzmittel (beispielsweise Autan, NoBite, u.a.) sind ausreichend. Denken Sie auch an eine Sonnencreme (mind. LSF 30).  

  • Schützen Sie die Medikamente unterwegs gegen hohe Temperaturen.   

Diplomatische Vertretungen

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland 
Embassy of the Federal Republic of Germany 

Jami’at Al-Duwal Al-Arabiah Street 
Diplomatic Area, Al-Khuwair 
Maskat 

P.O. Box 337  
103 Bareeq Al-Shatti 
Sultanate of Oman 

Tel.: +968 – 2469 1218 
Fax: +968 – 2469 1278 
 
Website: www.maskat.diplo.de 

 

Botschaft des Sultanats Oman  

Clayallee 82 
14195 Berlin  
 
Tel.: 030 – 8100 510 
Fax: 030 – 8100 5199 

E-Mail: botschaft-oman(at)t-online.de 

 

Internet & WLAN

Im gesamten Sultanat Oman ist das Internet gut. Zugang zum Internet wird in zahlreiche Internetcafés und größeren Hotels angeboten.  

Währung

Die Landeswährung im Sultanat Oman heißt Omanischer Rial (RO). Der aktuelle Wechselkurs beträgt 1 € zu 0.4174 Osmanische Rial (Stand Mai 2020).  

Sicherheit

Das Sultanat Oman gilt im Allgemeinen als ein sehr sicheres Reiseland. Kriminalität gegen Ausländer ist so gut wie unbekannt. Dennoch können im Grenzgebiet des Länderecks Jemen, Saudi-Arabien und Oman Übergriffe und Reisebeschränkungen auftreten. Mit verstärkten Straßenkontrollen ist zu rechnen. Weiter Informationen lesen Sie bitte auf der Website des Auswärtigen Amts nach. Vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln, an belebten Plätzen, in Cafés und Restaurants sowie an touristisch beliebten Orten sollten Sie besonders gut auf ihre Wertsachen achtgeben. Nehmen Sie teuren Schmuck oder andere Wertgegenstände am besten gar nicht erst mit auf Ihre Reise oder lassen Sie diese im Hotel. 

Beim Baden im Indischen Ozean ist generell, wie überall in offenen Gewässern, Vorsicht geboten. Das Baden im Meer geschieht entsprechend den Hinweistafeln am Strand auf eigene Gefahr und kann, wegen den teils heftig anbrandenden hohen Wellen, nicht ungefährlich sein. 

Strom

Die Netzspannung im Oman beträgt 220/240 Volt Wechselstrom bei einer Frequenz von 50 Hertz. Die Steckdosen entsprechen der britischen Norm (3-Pol-Stecker). Es empfiehlt sich einen Universaladapter mitzunehmen.  

Telefon & Handy

Die Ländervorwahl für den Oman aus Deutschland ist 00968
Die Vorwahl nach Deutschland ist 0049

Internationale Telefonverbindungen funktionieren in der Regel störungsfrei. Telefonate innerhalb des Sultanats Oman funktionieren i. d. R. ebenfalls problemlos. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Mobilfunkanbieter, über einen Datenverbrauch außerhalb Deutschlands und ggf. zusätzlich anfallende Kosten, in Rahmen Ihres Mobilfunkvertrags.  

Zeit

Während der europäischen Winterzeit MEZ + 3 h. Während der europäischen Sommerzeit MEZ + 2 h. 

Zoll

Alle Informationen und Hinweise dazu, welche Souvenirs Sie bedenkenlos mitbringen können und die Zollbestimmungen für Deutschland, können Sie auf der Internetseite des Deutschen Zolls nachlesen. Informationen und Hinweise zu den Einreise- und Zollbestimmungen und zur Einfuhr von Waren im Zielland, erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen des Ziellandes.  

Alle Gepäckstücke werden bei ihrer Ankunft durchleuchtet und können auch gründlicher untersucht werden. Nur Gegenstände des persönlichen Bedarfs dürfen zollfrei eingeführt werden. Bei der Mitnahme von Schmerzmitteln, halluzinogenen Medikamenten, Antidepressiva und anderen Psychopharmaka, sollten Sie unbedingt ein mehrsprachiges ärztliches Attest des behandelnden Arztes mitführen Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Deutschen Zolls bzw. in den Zollbestimmungen des Sultanats Oman. 

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