Sansibar – Die Insel der Gewürze

Die Insel Sansibar ist bekannt für seine Gewürze. SKR Reisen führt Sie in das Hinterland der Insel zu den berühmten Gewürzplantagen. Hier erfahren Sie, wie verschiedene Gewürze wie z.B. Nelken gezüchtet werden. Erleben Sie die Vielfalt der Gerüche! Damit Sie Ihren Urlaub in vollen Zügen genießen können, verreisen Sie mit SKR Reisen in angenehm kleinen Gruppen von 4 bis 12 Gästen nach Sansibar. Trotz Gruppenreise sind unsere Sansibar Reisen so geplant, dass Zeit und Raum für individuelles Erleben gegeben sind. Gönnen Sie sich einen Tag voller Entspannung an den traumhaften Stränden von Sansibar. Beobachten Sie die Dhaus- Holzschiffe nach alter arabischer Bauart-, die heute noch auf den alten Handelsrouten verkehren. Zu den Highlights auf den Sansibar Reisen zählt zum einen das historische Stone Town, das zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Beeindruckend ist aber auch der Jozani Nationalpark, der letzte große Mangrovenwald der Insel. Mit etwas Glück begegnen Sie hier sogar den roten Colobus-Affen, die nur hier auf der Insel anzufinden sind.

  • Sanddünen am Strand

Sansibar Reisen: Informationen

Top Sehenswürdigkeiten

1
Stone Town
2
Haus der Wunder

Vorstellung des Landes

Geschichte

Schon seit Jahrtausenden ist Sansibar von fremden Einflüssen geprägt worden. Grund dafür ist die geografische Lage: Einst brachten Monsunwinde Sumerer, Ägypter und Phönizier auf die Inseln, später fanden Perser, Araber und Inder das Inselarchipel. Die arabischen Händler betrieben schon im Laufe des 8. Jh. Handel mit den Einheimischen und legten Handelsstationen an.

Erst im Jahr 1499 gelangten die ersten Europäer auf die Insel. Die Portugiesen errichteten dort wegen der guten Handelsmöglichkeiten eine Handelsstation und unterstellten Sansibar der portugiesischen Krone. Bis zum Jahr 1520 gehörte der größte Teil der Ostküste ihnen, jedoch verloren sie schnell den größten Teil ihres Besitzes nachdem sie ihre Seemacht verloren. Die Schwäche der Portugiesen nutzten die Imame unter der Herrschaft des Sultans und eroberten große Teile des Inselarchipels. Nach der Eroberung entwickelte sich die Insel schnell zum Zentrum des afrikanischen Sklavenhandels. Neben Sklaven wurde auch vor allem Elfenbein und Nashorn gehandelt. Der Handel lief so gut, dass er immer weitere arabische Händler anzog und sie sich dort niederließen. Dies war die Zeit, in der auch die ersten Gewürzplantagen kultiviert wurden. Später fassten auch Briten Fuß auf der Insel und zwangen den Sultan, den Sklavenhandel zu beenden, sodass dieser im Laufe der Zeit immer weniger Macht hatte und die Briten das Land zum britischen Protektorat ernannt haben.

Erst im Jahr 1963 erlangte die Hauptinsel Unguja und Pemba die Unabhängigkeit und wurden unter dem Sultan, der arabischen Minderheit sowie der indischen Minderheit geführt. Schon ein Jahr später gab es einen Staatsstreich mit etwa 600 afrikanischen Aufständischen. Ohne die Hilfe der Briten, blieb dem Sultan nur die Flucht von der Insel. Der Anführer der Revolution gründete noch am selben Tag einen Revolutionsrat und die Inseln Sansibar und Pemba wurden zur Volksrepublik ernannt.

Sprache

In Sansibar sprechen die meisten Einwohner Swahili. Als Amtssprache gilt jedoch weitestgehend Englisch. Darüber hinaus wird in vielen Gegenden arabisch gesprochen, was auf das lange Sultanat des Omans zurückzuführen ist. 

Religion

Rund 97% der sansibarischen Bevölkerung sind muslimischen Glaubens. Die restlichen 3% sind Hindus, Christen oder Anhänger lokal-traditioneller Religionen.

Land & Leute

Die Ankunft auf Sansibar fühlt sich für Touristen so an, als hätten sie eine Zeitreise hinter sich. Das alte Königreich Persiens beeindruckt immer noch mit vielen alten arabischen Häusern und Gemäuern und verschiedene Düfte und Rhythmen locken die Besucher an. Seit Jahrhunderten hat sich auf der Insel nicht viel verändert. Die unterschiedlichen Menschen und Kulturen auf Sansibar bestimmen das tägliche Leben, in dem überall arabische Züge zu erkennen sind.

Ähnlich wie in Tansania sind auch die Einwohner Sansibars für ihre vielen handwerklichen Fähigkeiten bekannt. Viele aus Holz angefertigte Ornamente schmücken die Türen der Häuser auf der Insel und handgefertigte, bemalte Töpfe werden auf Märkten zum Kauf angeboten. Da hier auch Tanz und Musik eine große Rolle spielen, hat sich in Sansibar ein eigener Musikstil gebildet. Beeinflusst durch die arabischen Züge ist die „taarab“-Musik eine Mischung aus Swahili-Hiphop, Rap und Elementen der traditionellen Musik.

Regionen

Das geographische Gebiet Sansibars erstreckt sich neben der Hauptinsel Unguja auch über weitere kleine Inseln. Auf der Hauptinsel sind viele große Korallenriffe und Seegraswiesen im Küstenbereich zu finden.

Essen und Trinken

Bei der Küche Sansibars kommen vor allem Liebhaber exotischer Genüsse auf ihre Kosten. Hierbei stechen die pikanten und nahrhaften Swahili-Gerichte besonders hervor. Zu den Grundnahrungsmitteln zählen cassava (Maniok), Mais und Reis (wali), die meist zu einem ungewürzten Brei verarbeitet werden. Die Mahlzeiten werden oftmals mit Kokosmilch zubereitet. Durch die Lage am Indischen Ozean sind Meeresfrüchte sehr verbreitet. Als berühmte Gewürzinsel hat insbesondere Sansibar ein großes Repertoire für Feinschmecker zu bieten. An der Küste und auf Sansibar machen sich die Einflüsse der indischen Küche bemerkbar. 

Wetter / Klima

Auf Sansibar herrscht mit ca. 300 Sonnentagen im Jahr praktisch immer Sommer. In den heißen Monaten November bis März (bis 30 Grad) geben die Monsunwinde auf Chumbe angenehme Kühlung. Juni bis Oktober (ca. 25 Grad) sind die etwas kühleren Monate.

Praktische Hinweise

Einreise

Deutsche Staatsangehörige brauchen für die Einreise nach Sansibar ein Visum. Es kann bei Einreise oder vor Anreise beantragt werden.
Um Wartezeiten bei der Einreise am Flughafen zu vermeiden, empfehlen wir, das Visum vorab einzuholen. Für die Beantragung in Deutschland wenden Sie sich an:

Botschaft der Vereinigten Republik Tansania
Eschenallee 11
14050 Berlin-Charlottenburg

Tel.: +49 30 3030800
Fax: +49 30 30308020
E-Mail: info@tanzania-gov.de
Website: www.tanzania-gov.de

Beachten Sie, dass Ihre Reisedokumente mindestens 6 Monate über die Reise hinaus gültig sein müssen.

Das Visum kann alternativ auch bei Einreise nach Sansibar erteilt werden. Die Gebühr hierfür beträgt 50 US-Dollar oder 50 Euro und muss in einer der beiden Währungen bargeldlos entrichtet werden. In letzter Zeit wird die Zahlung nur noch per Kreditkarte akzeptiert. Bargeld wird nicht mehr angenommen.

Wir empfehlen Ihnen zur Sicherheit eine Kopie Ihres Reisepasses mit sich zu führen, die Sie getrennt vom Original aufbewahren. Die Kopie ist hilfreich, sollten Sie Ihren Reisepass verlieren.

Allen Reisenden empfehlen wir, sich kurz vor der Reise noch einmal beim Konsulat über eine mögliche Änderungen der Einreisebestimmung zu erkunden, da diese kurzfristig eintreten können.

Bei Einreise aus oder mehr als 12 Stunden Transit in einem WHO-deklarierten Gelbfiebergebiet, benötigen Sie für die Einreise nach Sansibar eine Gelbfieber-Impfung.
Wenn Sie direkt aus Europa, aus Tansania oder dem Oman einreisen, ist eine Gelbfieberimpfung nicht vorgeschrieben. Bitte beachten Sie hierzu auch die Hinweise des Auswärtigen Amtes.

Gesundheit / Impfungen

Impfungen Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Bei einem Transit über 12 Stunden in Addis Abeba beim Flug mit der Ethiopian Airlines ist eine Gelbfieberimpfung zur Einreise nach Sansibar erforderlich.Folgende Impfungen werden vor der Einreise nach Sansibar empfohlen: • Hepatitis A • Gelbfieber

 

Bitte lassen Sie sich frühzeitig vor Abreise von einem Reisemediziner, Gesundheitsamt oder Tropeninstitut beraten, um eventuell notwendige Auffrischungsimpfungen noch rechtzeitig vor Reiseantritt vornehmen lassen zu können und ggf. rechtzeitig mit der Malariaprophylaxe zu beginnen. 
Sollten Sie zuvor in einem Gelbfieberinfektionsgebiet gewesen sein, müssen Sie eine Impfung nachweisen können. 

Diplomatische Vertretungen

 

Taxi

Auf Sansibar haben registrierte Taxis immer den Schriftzug „gari la abiria“ (Auto für Passagiere) auf der Karosserie stehen. Benutzen Sie stets diese Taxis. Im Zweifelsfall lassen Sie sich eine Registrierung des Fahrers vorzeigen. Ein Preis sollte immer vor Fahrtantritt verhandelt werden, da es keine Taxameter gibt.

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