Myanmar Reisen: Das Goldene Land

Myanmar wirkt, als sei dort die Zeit stehen geblieben. Auf Ihrer Myanmar Reise erleben Sie eins der unverfälschten Länder Asiens. Ein echter Geheimtipp unter Asienkennern! Mit SKR Reisen entdecken Sie in kleinen Reisegruppen das geheimnisvolle Myanmar auf authentische und außergewöhnliche Weise. Höchstens 12 Gäste begleitet SKR auf Ihrer Myanmar Reise. Die Landschaft Myanmars ist geprägt von goldenen Pagoden und altertümlichen Tempeln. Lassen Sie sich von den goldenen Pagoden, Klöstern und Tempeln begeistern und erleben Sie die Gastfreundlichkeit der Burmesen. Wer Myanmar bereist erkennt sofort: Der Buddhismus bestimmt hier das Leben. Lernen Sie den Buddhismus und seine Mönche kennen. Wer weiß, vielleicht können Sie ja die eine oder andere Weisheit mit nach Hause nehmen! Hier finden Sie unsere Myanmar Reisen:

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Myanmar Reisen: Informationen

Top Sehenswürdigkeiten

1
Shwedagon Pagode
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Bagan
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Inle-See
4
Mandalay
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Yangon
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Pindaya
7
Mount Popa
8
Goldenes Dreieck
9
Goldener Fels Myanmar
10
Inwa
11
Amarapura

Vorstellung des Landes

Geschichte

Im 11. Jahrhundert vereinigte König Anawrahta verschiedene Reiche auf dem heutigen Staatsgebiet Myanmars und gründete das erste burmesische Reich. Nach mehreren Kriegen war das Reich unter Britischer Herrschaft und wurde zu einem Teil von Britisch-Indien. Der letzte König Myanmars wurde mit seiner Familie ins Exil geschickt. Während des zweiten Weltkriegs geriet das ursprünglichste aller Reiseländer in Südostasien unter japanische Besatzungsherrschaft. Danach wurde es wieder Britisches Kolonialreich. 1948, nach der Kolonialzeit, wurde Burma unabhängig und in den darauffolgenden Jahren von verschiedenen Militärregimen kontrolliert. Seit 1989 heißt das "Goldene Land" offiziell Myanmar. Die Militärjurte, die seit 1988 an der Macht war, blieb auch nach den für ungültig erklärten demokratischen Wahlen im Jahr 1990, kontrollierende Macht in Myanmar. Diese Wahlen wurden von der Oppositionspartei gewonnen. Im August 2003 wurde die National Versammlung einberufen. Diese erarbeitete eine neue Verfassung und die ersten Schritte für die Demokratisierung des Landes. Nach einem Referendum im Jahr 2008 wurden für Mai 2010 im ganzen Land demokratische Wahlen angesetzt. Am 4. Februar 2010 wurde der vorherige Premierminister, Thein Seinzum, erster Präsident Myanmars seit 1988. Seit 2016 ist Win Myint Staatspräsident der Republik der Union Myanmar. Seit seinem Amtsantritt wird immer wieder berichtet, dass sich das Verhältnis zwischen Militär und Regierung verbessert.  

Sprache

Die Amtssprache in Myanmar ist Burmesisch und wird von rund 35 Millionen Menschen gesprochen. Myanmar ist ein Vielvölkerstaat und jedes einzelne Volk spricht seine eigene Sprache. Die Handelssprache in Myanmar ist Englisch. Das Burmesische verfügt über seine eigene Schrift, die sich aus der indischen Brahmi-Schrift entwickelt hat. 

Religion

In Myanmar ist der Buddhismus mit etwa 88% die weitverbreitetste Religion und auch einige wichtige buddhistische Bauwerke befinden sind hier. In nahezu jedem Ort findet sich eine Stupa und ein Kloster. Mit etwa 5% ist der Protestantismus und mit etwa 1% die katholische Kirche vertreten. Auch Gläubige des Islam und des Hinduismus gibt es in Myanmar. Geisterglaube ist vor allem in der buddhistischen Religion weit verbreitet. Die Geister nehmen eine nichtmenschliche Gestalt an, können hilfreich oder böse sein, aber sind immer sehr mächtig. Für die "Nats", so werden die Geister genannt, hat jede Ortschaft einen kleinen Schrein, um ihren Schutzgeist zu verehren.  

Land & Leute

Burmesische Kinder werden oft für ein Jahr oder länger ins Kloster geschickt, um dort Toleranz, Nächstenliebe und Respekt zu lernen. Aber auch, weil es in den Schulen kostenlose Nahrung und Kleindung für die Kinder gibt. Der Buddhismus ist in diesem Land tief verwurzelt. Frauen und Kinder reiben sich ihr Gesicht mit "Thanaka" ein, einer gelblichen Paste aus fein geriebener Baumrinde. Sie schützt vor UV-Strahlen und wird als natürliche Kosmetik benutzt. Männer tragen oft den sogenannten "Longhi", ein Männerrock. Etwas kurios ist es, dass man wie bei uns in Deutschland zwar auf der rechten Straßenseite fährt, sich das Lenkrad wie in Großbritannien aber rechts befindet.  

Die wichtigsten Verhaltensregeln: 

  • Nie auf andere Menschen zeigen. Das ist unhöflich! 

  • Niemals den Kopf eines Burmesen berühren, er ist Heilig.  

  • Menschen vor dem Fotografieren um Erlaubnis bitten. 

  • Wenn Sie jemandem etwas übergeben, fassen Sie sich an ihren Unterarm.  

  • Bei der Begrüßung werden die Hände vor das Gesicht gehalten und sich gleichzeitig verbeugt.  

  • Heilige Stätten (zB. Tempel, Pagoden) nicht mit Schuhen betreten.  

  • Geben oder Nehmen Sie nie etwas mit der linken Hand, sie gilt als unrein.  

Regionen

Bis tief in die südlichsten Ausläufer des Himalayas im Norden begegnen Sie einer faszinierenden kulturellen Mischung aus vielen verschiedenen ethnischen Minderheiten und einer atemberaubenden Berglandschaft. Der höchste Berg Myanmars mit dem Namen Hkakabo Razi (5.889 m. ü. M.), ist zugleich auch der höchste Berg Südostasiens. Er befindet sich im Kachin-Staat, wie auch der größte See des Landes. Im Osten liegt der größte Staat des Landes, der Shan-Staat. Er umfasst etwa ein Viertel der Gesamtfläche des Landes und grenzt an China, Laos und Thailand. In den Tälern der Hochebene betreibt die Bevölkerung Landwirtschaft. Im Südwesten des Landes verzaubern weiße Sandstrände und türkisfarbiges Wasser, entlang der Küste des Golfs von Bengalen. Dahinter erstreckt sich ein Sumpfgebiet. Für Liebhaber von Tempeln, Pagoden und Klöstern ist die Region ein Mekka. Der südlichste Teil des Landes liegt auf der Malaiischen Halbinsel. Hier befinden sich zahlreiche Höhlen inmitten sattgrüner, überwachsener Bergketten. Überall sind Tempel, Pagoden und Klöster versteckt, auch direkt am Meer. Hier lassen sich nicht nur Traumstrände mit glasklarem Wasser finden, sondern auch ein abgesunkenes Gebirge, das Mergui-Archipel. Es umfasst rund 800 Inseln und ist noch weitgehend unberührt. Eine der heiligsten buddhistischen Stätten ragt hoch empor über den grünen Berghängen des Südens, der "Goldene Fels". Panoramablicke erwarten Sie in Zentralmyanmar. Zahlreiche Flüsse, wie beispielsweise der Irrawaddy und der Thanlwin, der Sittaung und der Mekong, durchziehen das Land. Nicht nur in der historischen Königsstadt Bagan stehen tausende von Tempeln und Pagoden aus Ziegelsteinen, über die bei Sonnenaufgang Heißluftballons hinwegschweben. In der ganzen Region gibt es Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Vom Charme des Inle-Sees berichten alle, die das südostasiatische Land bereist haben. Auf dem See leben etwa 70.000 Menschen in schwimmenden Dörfern und Gärten. Die einbeinige Rundertechnik der Fischer ist weltbekannt. Der Westen Myanmars zeigt sich mit bis zu 3.000 Meter hohen Bergen des Arakan-Joma, ein Gebirgszug an der Grenze zwischen Indien und Myanmar. In niedrigeren Lagen, inmitten der üppigen Landschaft, verstecken sich Tempel- und Palastruinen.  

Essen und Trinken

Die burmesische Küche ist sehr vielfältig, denn sie vereint viele Einflüsse aus den Nachbarländern. Neben der einheimischen Küche sind auch chinesische, indische oder thailändische Gerichte überall in Myanmar zu finden. Zu den Grundnahrungsmitteln und Hauptbestandteilen der Küche gehören neben Reis, Fisch und Meeresfrüchten auch frisches Gemüse und Obst. Die Avocados aus der Gegend um den Inle-See sind ausgezeichnet. Spezialitäten sind zum Beispiel "Lethok Son" (scharf gewürzter vegetarischer Reissalat), "Mohinga" (Fischsuppe mit Nudeln) und "Oh-No Khauk Swe" (Reisnudeln, Huhn und Kokosmilch), aber auch klassische Currygerichte. Getrunken wird in Myanmar Tee. In Restaurants wird Grüner Tee oft kostenlos angeboten. Schwarzer Tee wird mit gesüßter Kondensmilch serviert. Alkoholfreie Getränke aus Myanmar sind oft von minderwertiger Qualität und sehr teuer. Einheimisches Bier, Rum, Whiskey und Gin sind überall erhältlich. Für ein Mittagessen bezahlen Sie in einem touristischen Restaurant etwa 5-15 US-Dollar. Wenn Sie lokale Restaurants und Essensstände aufsuchen, bezahlen Sie für ein Mittagessen deutlich weniger. Für ein Abendessen bezalen Sie etwa 10 US-Dollar und für einen Softdrink etwa 2 US-Dollar. 

Sollten Sie an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden oder gewisse Ernährungswünsche (z.B.: vegetarische od. vegane Speisen) haben, bitten wir Sie SKR nach der Reisebuchung umgehend davon zu unterrichten. 

Wetter / Klima

Das Klima in Myanmar wird vom indischen Monsun beeinflusst. Es lassen sich drei Jahreszeiten unterscheiden. Von November bis Februar herrscht eine eher kühle und trockenere Jahreszeit. Die Temperaturen liegen zwischen 18° C und 32° C. In höheren Bergregionen (beispielweise am Inle-See) können nachts die Temperaturen deutlich abkühlen. Die Monate März bis Mai sind die heißesten des Jahres. Die Temperaturen klettern tagsüber auf 30° C bis 40° C. Regenzeit ist von Mai bis Oktober. Die Temperaturen liegen zwischen 25° C und 30° C und es ist feucht-warm. Besonders an der Küste herrscht eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Nachmittags und abends kann es zu Regenfällen kommen. Die beste Reisezeit für Myanmar ist von Oktober/November bis Anfang März.  

Luftige Baumwollkleidung ist für Ihre Reise empfehlenswert. Helle, langärmlige Kleidung schützt vor Moskitostichen und Sonneneinstrahlung. Kurze Hosen, Röcke oder Kleider, sowie Oberteile mit zu großem Ausschnitt sollten nicht getragen werden. Besonders in Tempeln, Pagoden und Klöstern sollten Sie darauf achten, dass Knie und Schultern bedeckt sind. Eine Jacke oder ein Pullover sind für kühle Nächte empfehlenswert. Feste und bequeme Schuhe sind sehr wichtig. Bei Besuchen von Tempeln, Pagoden und Klöstern sind Flip Flops von Vorteil, da man sie zügig an- und ausziehen kann. Eine Kopfbedeckung und Sonnencreme, sowie Wind- und Regenkleidung sollen Sie ebenfalls einpacken.  

Praktische Hinweise

Einreise

Für die Einreise nach Myanmar brauchen Sie einen Reisepass, der mindestens noch 6 Monate gültig ist und noch einige freie Seiten hat. Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise ein Visum. Ein solches kann entweder vor Reiseantritt bei den zuständigen Auslandsvertretungen (bei der Botschaft des Staates Myanmar) beantragt werden. Es besteht auch die Möglichkeit online ein "eVisum" zu beantragen oder bei Einreise das Visum “on arrival”. Sollten Sie Staatsbürger einer anderen Nationalität sein, erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig über geltenden Einreisebestimmungen. Denken Sie bitte daran, das die Beantragung eines Visums einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Besonders bei der Einreise über den Landweg sollten Sie darauf achten, dass Sie einen Einreisestempel in den Reisepass bekommen. Wir empfehlen Ihnen Kopien ihres Reisepasses mit auf die Reise zu nehmen, die getrennt vom Original aufbewahrt werden sollten. 

Banken & Geld

Es ist vorteilhaft einige Euro-Scheine und US-Dollar (die wichtigste Fremdwährung) in bar mitzunehmen. Bargeld (auch Euro) kann man bei Banken, Wechselstuben und in einigen Hotels umtauschen. Bitte achten Sie bei Dollar- und Euroscheinen, die zum Umtausch mitgenommen werden, auf einen sehr guten Zustand. Nur intakte Scheine, ohne Risse o.ä., werden von den lokalen Banken angenommen. Solche Wechselstuben und Banken finden sich ausschließlich in größeren Städten. Mit einer gängigen Kreditkarte (Maestro eher seltener, Visa empfohlen) kann an den vereinzelten Geldautomaten (ATM) Bargeld in der Landeswährung abgehoben werden. Zudem sind Kreditkarten in machen Hotels, Restaurants und einigen Geschäften in den größeren Städten einsetzbar. In nicht-touristischen Regionen oder außerhalb der Städte kann oft nur bar bezahlt werden. Geschäfte, Restaurants und Cafés sind seit 2015 von der Regierung dazu angehalten, nur noch Kyats (Währung Myanmars) anzunehmen. Sie sollten also beim Einkaufen immer ausreichend burmesische Kyats in den Taschen haben.  

Gesundheit / Impfungen

Bitte versichern Sie sich im Rahmen Ihrer Reisevorbereitung, dass Sie alle erforderlichen Impfungen für eine Reise in das jeweilige Land und alle erforderlichen Nachweise in Ihrem Impfpass besitzen. Ebenfalls vor Reiseantritt sollten Sie die Hinweise zu möglichen Erkrankungen im jeweiligen Reiseland auf der Seite des Auswärtigem Amts oder des Robert-Koch-Instituts nachlesen.  

Impfungen: Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgesehen. Hinweis: Lassen Sie sich vor der Reise von einem Tropen- oder Reisemediziner oder durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle persönlich beraten und ggf. Ihren Impfschutz anpassen. Sie können sich über empfohlene Impfungen auch im Impfkalender auf der Webseite des Robert-Koch-Institutes informieren. Wegen einer Malaria-Prophylaxe informieren Sie sich bitte bei Ihrem Arzt bzw. dem Gesundheitsamt oder einem Tropeninstitut. Das Auswärtige Amt empfiehlt auf seiner Website, bei einer Reisezeit unter vier Wochen, einen vollständigen Poliomyelitis-Impfschutz.  

Bitte beachten Sie, dass die Mitarbeiter von SKR keine weiterführende Impfberatung geben können, da hierzu eine medizinische Ausbildung Voraussetzung wäre. 

Zika-Virus: Infektionen mit den Zika-Viren werden vorrangig durch die tagaktive Aedes-Mücke übertragen. Die Viren können in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen, sowie neurologische Komplikationen bei Erwachsenen auslösen. 

Dengue-Virus: Infektionen mit den Dengue-Viren werden vorrangig durch die tagaktive Aedes-Mücke übertragen. In der Regel treten bei einer Erkrankung Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägte Gliederschmerzen auf. In seltenen Fällen, insbesondere bei Kindern, können schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auftreten. Insgesamt sind bei Reisenden Komplikationen jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw.  Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen den Virus. 

Chikungunya-Virus: Infektionen mit dem Chikungunya-Viren werden vorrangig durch die tagaktive Aedes-Mücke übertragen. In der Regel treten bei einer Erkrankung hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltende Gelenk- Und Muskelschmerzen auf. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen Erkrankungen unterschieden werden, die ebenfalls von Mücken übertragen werden. Die Erkrankung heilt nicht in allen Fällen folgenlos aus. Selten kommt es zu langanhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw.  Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen den Virus. 

Malaria: Das Malaria-Fieber wird durch die dämmerungs- und nachtaktiven Anopheles-Mücken übertragen. Malaria-Fieber tritt in Myanmar ganzjährig auf. Ein hohes Risiko liegt im nördlichen Drittel zwischen Indien und China sowie in der westlichen Region von der Grenze zu Bangladesch bis Sandoway und in der östlichen Region zu Thailand vor. Ein geringes Risiko besteht im Norden, Nordosten und Nordwesten sowie im Süden entlang der Grenze zu Thailand. Ein minimales Risiko gilt in zentralen Regionen und Höhenlagen über 1.000 Metern. Als malariafrei gelten Rangun und Mandalay.  Unbehandelt verläuft eine Erkrankung, insbesondere der Malaria Tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet ausbrechen.  

  • Bei Auftreten von Fieber, während oder noch Monate nach einer Reise in einem Risikogebiet, stellen Sie sich schnellstmöglich einem Arzt vor und weisen auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin. 

In Myanmar gibt es in den größeren Städten internationale Kliniken, mit einigen westlichen Arzneimitteln und Behandlungsmethoden. Einrichtungen in anderen Regionen sind sehr begrenzt und entsprechen nicht dem europäischen Standard. Wir empfehlen Ihnen dringend, notwendige Versicherungen, für die Dauer Ihrer Reise, abzuschließen (bspw. Auslands-, Kranken- u. Rückholversicherung).  

Zur Vorbeugung gegen Moskitostichen empfehlen wir Ihnen:  

  • Lange Hosen und langärmlige Blusen bzw. Hemden  

  • Knöchel besonders gut schützen  

  • Haut regelmäßig mit geeignetem Moskitoschutzmittel einsprühen  

  • Kleidung mit geeignetem Moskitoschutzmittel imprägnieren  

  • Untere einem Moskitonetz schlafen 

HIV / AIDS: Die Krankheit ist, insbesondere in den Risikogruppen, im Land weit verbreitet. Ein hohes HIV-Übertragungsrisiko besteht durch beispielsweise sexuelle Kontakte (besonders bei Gelegenheitsbekanntschaften), bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen. 

Durchfallerkrankungen: Regelmäßig kommt es in Myanmar während der Regenzeit zu vermehrtem Auftreten von Durchfallerkrankungen. Durch entsprechende Hygiene bei Lebensmitteln und Trinkwasser lassen sich die meisten Erkrankungen vermeiden.  

Wir empfehlen Ihnen auf folgendes zu achten:  

  • Auf Salat, Eiswürfel, ungeschältes Obst und Fleisch, das nicht ausreichend durchgebraten wurde, zu verzichten (Oder diese Nahrungsmittel selbst zu schälen oder zu kochen). 

  • Trinken Sie kein Wasser aus der Leitung (außer abgekochtes Wasser, z.B. als Tee) und benutzen Sie auch für das tägliche Zähneputzen od. Geschirrspülen gekauftes Wasser aus Flaschen.  

  • Achten Sie beim Kauf von Wasserflaschen darauf, dass diese mit einer Banderole verschlossen sind, um zu vermeiden eine bereits geöffnete Flasche zu kaufen (Bei Kauf von kohlesäurehaltigem Wasser ist dies leichter zu prüfen). 

  • Waschen Sie sich regelmäßig mit Seife die Hände, besonders vor der Essenzubereitung und dem Essen.  

  • Wenn möglich, desinfizieren Sie sich Ihre Hände mit Desinfektionsmittel. 

Japanische Enzephalitis (JE): Bei dieser Krankheit handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Die Krankheit wird im Süden des Landes, besonders stark während der Regen- und der frühen Trockenzeit von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Im Norden Vietnams wird JE im Spätsommer und Herbst von den Stechmücken auf den Menschen übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selbst zu erkranken. Bei Menschen sind Erkrankungen an JE eher selten, verlaufen dann aber häufig sehr schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden. Eine Erkrankung kann aber auch tödlich enden. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE-Viren. Es existiert ein Impfstoff. 

Tollwut: Die regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit Tollwut wird durch Viren verursacht. Die Viren werden über den Speichel infizierter Tiere auf den Menschen übertragen. Landesweit besteht in Vietnam ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und dem damit verbundenem Risiko einer Übertragung von Tollwut. Medizinisch notwenige Maßnahmen, gegen eine Bissverletzung bei nicht-geimpften Personen, sind in Vietnam nicht immer möglich. Es existiert eine zuverlässig schützende Impfung.  

  • Vermeiden Sie den Kontakt zu streunenden Tieren 

Aviäre Influenza: Seit einigen Jahren ist die klassische Geflügelpest (aviäre influenza A/H5N1, Vogelgrippe) im Land bekannt. Es werden immer wieder Ausbrüche der Krankheit gemeldet. Eine Übertragung der Krankheit findet von einem Vogel zum Menschen statt. 

Tuberkulose: Die Krankheit, die über Tröpfcheninfektion oder engem Kontakt zwischen Menschen übertragen wird, kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. 

Medizinische Versorgung: Die medizinische Versorgung im Land ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Oft fehlt es auch an englisch sprechenden Ärzten und eine Kommunikation gestaltet sich schwierig. Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlungen ist grundsätzlich Vorkasse zu leisten! 

Versicherungen: Im Reisepreis sind keine Reiserücktrittskosten-, Reiseabbruch- oder Reisekrankenversicherungen enthalten. Falls Sie bei der Buchung noch keine Versicherung abgeschlossen haben, empfehlen wir Ihnen sehr, für die Dauer Ihrer Reise, eine Auslands-, Kranken- und Rückholversicherung abzuschließen. Für diesen Fall haben wir Ihren Reisetipps ein Informationsblatt beigelegt (bitte beachten Sie die Fristen!). Vor dem Hintergrund, der mit dem Versicherungsabschluss verbundenen Fristen, empfehlen wir Ihnen einen umgehenden Abschluss. Falls Sie bereits im Zusammenhang mit der Buchung eine Versicherung abgeschlossen haben, erhalten Sie Ihre Versicherungsunterlagen. 

Reiseapotheke: Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit! Sollten Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, nehmen Sie einen ausreichenden Vorrat davon mit. Zusätzlich sollte Ihre Reiseapotheke mit einem Mittel zur Wunddesinfektion, einem Moskitoschutzmittel, sowie Medikamenten gegen Grippe-, Magen- und Darmverstimmungen ausgestattet sein. In Deutschland gängige Moskitoschutzmittel (beispielsweise Autan, NoBite, u.a.) sind ausreichend. Denken Sie auch an eine Sonnencreme (mind. LSF 30).  

  • Schützen Sie die Medikamente unterwegs gegen hohe Temperaturen.   

Diplomatische Vertretungen

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland  
Embassy of the Federal Republic of Germany  

  
9 Bo Gyoke Museum Ln. 
11201 Yangon 

 
Tel.: +95 01 54 89 51 
Fax: +95 01 54 88 99 
Email: info(at)rangun.diplo.de 
Website: rangun.dipol.de 

 

Botschaft der Republik der Union Myanmar  

 
Thielallee 19 
14195 Berlin Germany 

 
Tel.: 030 - 206 15 70 
Fax: 030 - 206 157 20 
E-Mail: info(at)botschaft-myanmar.de 
Website: botschaft-myanmar.de 

Internet & WLAN

Das Internet in Myanmar ist sehr langsam und mit dem europäischen Standard nicht zu vergleichen. Das Surfen im Internet ist fast überall möglich. Auch immer mehr Burmesen besitzen ein Handy und somit werden auch die Netze immer weiter ausgebaut, besser und schneller. WLAN gibt es in den meisten Hotels, aber oft auch in Restaurants, Cafés und Bars kostenlos. 

Währung

Die Landeswährung Myanmars heißt Kyat (MMK). Der aktuelle Wechselkurs beträgt 1 € zu 1.524,89 Kyat (Stand März 2020). Einige Geschäfte und Restaurants akzeptieren auch US-Dollar als Zahlungsmittel. 

Sicherheit

Generell ist Myanmar ein sicheres Reiseland. Das Auswärtige Amt rät allerdings von Reisen in Teile der Staaten Kachin und Shan ab. Insbesondere in die Städte Lashio und Hispaw, sowie die Verbindung von Pyin Oo Lwin über Naung Cho nach Hispaw. Von Reisen in den Grenzregionen der Staaten Chin, Shan, Mon, Kayin, Kayah und der Sagaing Region und dem nördlichen Teil des Rakhine-Staates wird ebenso abgeraten.  

In für Touristen zugänglichen Regionen kann man sich i. d. R. bedenkenlos Bewegen. Kleinkriminalität wie beispielsweise Taschendiebstahl kommen jedoch vor. Myanmar gilt als Land auch im südostasiatischen Vergleich als recht sicher.  

  • Bereiten Sie Trekking-Touren gut vor und unternehmen Sie diese in einer Reisegruppe mit einem lokalen Reiseführer. 

  • Achten Sie bei Fähren und Ausflugsbooten auf Sicherheits- und Rettungseinrichtungen uns seien Sie entsprechend vorsichtig.  

  • Bewahren Sie wichtige Dokumente wie Geld, Ausweis, Führerschein, usw. sicher auf (Reisepasskopien extra aufbewahren). 

  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das benötigte Bargeld mit. 

  • Achten Sie besonders gut auf Wertsachen bei größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in Bussen oder an Stränden. 

Strom

Die Netzspannung in Myanmar beträgt wie in Deutschland 220 Volt Wechselstrom bei einer Frequenz von 50 Hertz. Die Stromspannung kann jedoch zwischen 160 und 240 Volt schwanken. Außerdem kommt es häufig zu Stromausfällen. Im Landesinnerem gibt es meist von 22 Uhr abends bis 6 Uhr morgens keinen Strom. Die Mitnahme von elektronischen Geräten auf diese Reise, die nicht zwingend notwendig sind, ist deshalb hinfällig. Da es unterschiedliche Steckerdosen (Stecker-Typ D 5 A, Commonwealth-Stecker, Konturenstecker, usw.) gibt, empfilt es sich einen Universaladapter mitzunehmen.  

Telefon & Handy

Die Ländervorwahl für Myanmar aus Deutschland ist 0095. 
Die Vorwahl nach Deutschland ist 0049. 

Internationale Telefonverbindungen funktionieren nicht immer störungsfrei. Zudem können für diese sehr hohe Gebühren anfallen, auch wenn keine Verbindung aufgebaut werden konnte. Telefonate innerhalb Myanmars funktionieren auch nicht immer problemlos. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Mobilfunkanbieter, über einen Datenverbrauch außerhalb Deutschlands und ggf. zusätzlich anfallende Kosten, in Rahmen Ihres Mobilfunkvertrags. Der Versand und Empfang von SMS ist auch nicht überall in Myanmar möglich. Es empfiehlt sich eine SIM-Karte für das Handy vor Ort zu kaufen.  

Zeit

MEZ + 5,5 h. Während der europäischen Sommerzeit MEZ + 4,5 h. 

Zoll

Alle Informationen und Hinweise dazu, welche Souvenirs Sie bedenkenlos mitbringen können und die Zollbestimmungen für Deutschland, können Sie auf der Internetseite des Deutschen Zolls nachlesen. Informationen und Hinweise zu den Einreise- und Zollbestimmungen und zur Einfuhr von Waren im Zielland, erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen des Ziellandes. 

Galerie

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