Malawi Reisen - Das Land der Seen entdecken

Malawi Reisen sind in Europa noch nicht lange en vogue. Entdecken Sie Afrikas Osten mit SKR Reisen - sicher, informativ und unvergesslich. Malawi bietet als Binnenland eine ungewöhnlich große Anzahl an Küsten und Stränden, denn es gilt mit dem Malawi See, dem Malombesee und den großen Flüssen des Landes als ein wahres "Land der Seen". Unsere Malawi Reisen bieten unseren Gästen eine atemberaubende Landschaft und viele kulturelle Sehenswürdigkeiten. Im Land der Seen kommen unsere Gäste in direkten Kontakt mit dem kontrastreichen Kleinstaat, geführt durch unsere speziell ausgewählte und ortskundige Reiseleitung.

Wir von SKR Reisen haben uns seit 1978 auf sicheres Reisen in kleinen Gruppen spezialisiert und auch für unsere Malawi Reisen bieten wir Ihnen diese unvergleichliche Art des Reisens an. Unsere Gäste gewinnen Einblicke in ein für Europäer oftmals fast unbekanntes Land, in Kultur und Lebensart. Werden auch Sie unser Gast und lernen Sie Malawi kennen.

  • Liwonde Nationalpark

Malawi Reisen: Informationen

Vorstellung des Landes

Sprache

Die Amtssprache in Malawi ist Englisch, die Landessprache ist die Bantusprache Chichewa. Bantusprachen werden insbesondere von der Bevölkerung im mittleren und südlichen Afrika gesprochen und lassen sich in etwa 500 verschiedene Sprachzweige unterteilen. Die Schrift Malawis heißt Mwangwego und setzt sich aus dem Abugida-Alphabet zusammen.  

Religion

Malawi ist ein sehr christlich geprägtes Land. Der Großteil der Bevölkerung, rund 77%, gehören dem Christentum an. Davon bekennen sich in etwa 17% zum römisch-katholischen Glauben, knapp 14% von ihnen sind Protestanten und die restlichen Malawier bekennen sich zu anderen christlichen Konfessionen. Fast ein Viertel der Gesamtbevölkerung sind Muslime. Zu keiner offiziellen Kirche bekennen sich rund 9% der Malawier.  

Land & Leute

Malawi zählt mit rund 18 Millionen Einwohner auf einer Fläche von etwa 120.000 km² zu den dichtbesiedelsten Länder des afrikanischen Kontinents. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt auf dem Land, nur etwa 17% der Gesamtbevölkerung lebt in größeren Städten. Malawi ist ein sehr landwirtschaftlich geprägtes Land, indem importierte Waren und Güter als Luxus gelten, denn die meisten Malawier leben von einem USD am Tag und sind auf ihre Eigenerzeugnisse angewiesen.  

Essen und Trinken

Die Küche Malawis zeichnet sich durch ihre Schlichtheit aus. Das Nationalgericht des Landes ist “Nsima”, eine Art Brei aus Maismehl, ähnlich wie eine Polenta. Der Brei wird oft zusammen mit Hähnchenfleisch, Rindfleisch oder Fisch serviert. Die Einheimischen essen "Nsima” jedoch meistens nur mit verschiedenem Gemüse, wie Kraut, Bohnen oder Kürbis, denn Fleisch und Fisch sind teuer. “Ntotchi” ist ein Brot, das besonders im Norden Malawis beliebt ist. Es wir aus Bananen, Zucker, Mehl, Eiern und Milch zubereitet. Zu besonderen Anlässen wird das Bananenbrot oft als Nachspeise serviert. Getrunken wird in Malawi besonders gerne “Mahewu”. Das Getränk wird aus Maismehl hergestellt und hat eine ähnliche Farbe und Konsistenz wie Trinkjoghurt. Um das nahrhafte Getränk zu süßen, werden Aromen hinzugefügt, wie Schokolade, Banane oder Orange. Wasserflaschen werden an jeder Ecke verkauft. Grundsätzlich kann das Leistungswasser in größeren Städten getrunken werden, dennoch empfiehlt es sich aber, es vorher abzukochen.  

Sollten Sie an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden oder gewisse Ernährungswünsche (z.B.: vegetarische od. vegane Speisen) haben, bitten wir Sie SKR nach der Reisebuchung umgehend davon zu unterrichten. 

Wetter / Klima

Das Klima in Malawi kann in drei Jahreszeiten unterteilt werden. Aufgrund der unterschiedlichen Landschaften ist das Klima innerhalb des Landes dennoch sehr unterschiedlich. In der Region des Malawi-Sees ist es grundsätzlich etwas wärmer, als in den Hochebenen. Von Dezember bis April herrscht Regenzeit, die im Norden des Landes wesentlich ausgeprägter ist, als im Süden. Heftige Überschwemmungen sorgen dafür, dass viele Straßen in dieser Zeit unpassierbar sind und einige Lodges und Camps geschlossen sind. In den Monaten Mai bis August ist die kühlere Jahreszeit. Das Land ist nach der langen Regenzeit saftig Grün und blüht auf. Tagsüber liegen die Durchschnittstemperaturen bei rund 20 °C bis 25 °C. Wenn die Sonne verschwindet, wird es kühler und in höheren Lagen gibt es häufig Bodenfrost. Von September bis November herrscht die heißte Trockenzeit in Malawi. Die Tagestemperaturen steigen auf bis zu 35 °C. Da nur noch wenige Wasserstellen zu dieser Jahreszeit gefüllt sind, wandern viele Wildtiere umher, wodurch sich diese Zeit am besten für Tierbeobachtungen eignet.  

Praktische Hinweise

Einreise

 Für die Einreise nach Malawi benötigen Sie einen Reisepass, der mindestens noch 6 Monate nach der Reise gültig ist und noch einige freie Seiten hat. Zu beachten ist, dass alle Reisedokumente in einem einwandfreien Zustand sein müssen. Sie dürfen weder beschädigt, noch durch Schmutz verdeckt oder unleserlich sein. Wir empfehlen Ihnen Kopien ihres Reisepasses mit auf die Reise zu nehmen, die getrennt vom Original aufbewahrt werden sollten. Deutsche Staatsbürger benötigen für die Reise nach Malawi ein Visum. Das Visum “on arrival” wird zur einmaligen Einreise, direkt am Grenzübergang gegen Barzahlung von 75 USD (Zahlung nur mit USD möglich) ausgestellt. Wir empfehlen Ihnen für Ihre Reise jedoch ein “Multi Entry Visa”, da Sie das Land für den Aufenthalt im Südluangwa-Nationalpark verlassen werden. Dieses Visum können Sie gegen eine Gebühr etwa 150 USD (Zahlung nur mit USD möglich) bei Ihrer Einreise erwerben. Weiter Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Website des Auswärtigen Amt (https://www.auswaertiges-amt.de/de) oder unter http://www.malawiembassy.de. Sollten Sie Staatsbürger einer anderen Nationalität sein, erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig über geltenden Einreisebestimmungen. Da es in der Vergangenheit bei der Einreise von Touristen vermehrt zu Gesundheitskontrollen kam, empfehlen wir Ihnen, Ihren Impfpass – oder zumindest eine Kopie davon – mit sich zu führen. Sämtliche Reisedokumente können an allen, auf Überlandstraßen errichteten “Road Blocks” (Straßensperren und Polizeikotrollen), verlangt und kontrolliert werden. Dabei sollten Sie darauf achten, den Verlust oder Diebstahl von sämtlichen Reisedokumente und Ausweispapiere zu jederzeit zu vermeiden. 

Banken & Geld

Die Landeswährung in Malawi heißt Malawi-Kwacha (MK). Oft kann auch mir US-Dollar bezahlt werden. Es ist vorteilhaft einige Euro-Scheine und US-Dollar (die wichtigste Fremdwährung) in bar mitzunehmen. Bargeld (auch Euro) können Sie in Banken oder in einer der zahlreichen Wechselstuben in die Landeswährung umtauschen. Bitte achten Sie bei Geldscheinen, die zum Umtausch mitgenommen werden, auf einen guten Zustand. Nur intakte Scheine, ohne Risse o.ä., werden von den lokalen Banken angenommen. Gängige Kreditkarten werden fast überall akzeptiert, eine American-Express-Karte wird jedoch nicht überall angenommen. Zudem ist es unüblich inländlichen Regionen mit einer Bankkarte zu bezahlen. Bankautomaten sind fast überall zu finden, insbesondere in größeren Städten. Bei diesen sollte man auf den maximalen Auszahlungsbetrag und die -gebühren achten, denn diese sind oftmals von Automaten zu Automaten verschieden. Da es zu Stromausfällen kommen kann, sollten Sie sich nicht vollständig auf die örtlichen Bankautomaten verlassen, da sie in solch einem Fall nicht nutzbar sind. Hierfür empfiehlt es sich Divisen mitzunehmen, die vor Ort getauscht werden können. Viele Restaurants und Geschäfte akzeptieren auch US-Dollar als Zahlungsmittel und meist werden die Restaurant- bzw. Hotelrechnungen in US-Dollar ausgestellt.  

Gesundheit / Impfungen

Bitte versichern Sie sich im Rahmen Ihrer Reisevorbereitung, dass Sie alle erforderlichen Impfungen für eine Reise in das jeweilige Land und alle erforderlichen Nachweise in Ihrem Impfpass besitzen. Ebenfalls vor Reiseantritt sollten Sie die Hinweise zu möglichen Erkrankungen im jeweiligen Reiseland auf der Seite des Auswärtigem Amts oder des Robert-Koch-Instituts nachlesen.  

Impfungen: Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgesehen. Hinweis: Lassen Sie sich vor der Reise von einem Tropen- oder Reisemediziner oder durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle persönlich beraten und ggf. Ihren Impfschutz anpassen. Sie können sich über empfohlene Impfungen auch im Impfkalender auf der Webseite des Robert-Koch-Institutes informieren. Wegen einer Malaria-Prophylaxe informieren Sie sich bitte bei Ihrem Arzt bzw. dem Gesundheitsamt oder einem Tropeninstitut.  

Bitte beachten Sie, dass die Mitarbeiter von SKR keine weiterführende Impfberatung geben können, da hierzu eine medizinische Ausbildung Voraussetzung wäre. 

Malaria: Das Malaria-Fieber wird durch die dämmerungs- und nachtaktiven Anopheles-Mücken übertragen. Malaria-Fieber tritt in Malawi ganzjährig auf. Ein hohes Malariarisiko besteht besonders in der Nähe des Malawisees und in den tiefergelegenen südlichen Landesteilen. Ein geringes Risiko besteht im Norden und in Höhen von über 2.000 Metern.  Unbehandelt verläuft eine Erkrankung, insbesondere der Malaria-Tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet ausbrechen.  

  • Bei Auftreten von Fieber, während oder noch Monate nach einer Reise in einem Risikogebiet, stellen Sie sich schnellstmöglich einem Arzt vor und weisen auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin. 

Zur Vorbeugung gegen Moskitostichen empfehlen wir Ihnen:  

  • Lange Hosen und langärmlige Blusen bzw. Hemden  

  • Knöchel besonders gut schützen  

  • Haut regelmäßig mit geeignetem Moskitoschutzmittel einsprühen  

  • Kleidung mit geeignetem Moskitoschutzmittel imprägnieren  

  • Untere einem Moskitonetz schlafen 

Weitere Erkrankungen, die nur durch das tragen eine Moskitoschutzes auch am Tage vermeidbar sind, wie zum Beispiel das Chikungunya-Fieber, kommen ebenso in Malawi vor.  

 

HIV / AIDS: Die Krankheit ist, insbesondere in den Risikogruppen, im Land weit verbreitet. Ein hohes HIV-Übertragungsrisiko besteht durch beispielsweise sexuelle Kontakte (besonders bei Gelegenheitsbekanntschaften), bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen. 

Durchfallerkrankungen: Regelmäßig kommt es in Indonesien zu vermehrtem Auftreten von Durchfallerkrankungen. Durch entsprechende Hygiene bei Lebensmitteln und Trinkwasser lassen sich die meisten Erkrankungen vermeiden.  

Wir empfehlen Ihnen auf folgendes zu achten:  

  • Trinken Sie kein Wasser aus der Leitung (außer abgekochtes Wasser, z.B. als Tee) und benutzen Sie auch für das tägliche Zähneputzen od. Geschirrspülen gekauftes Wasser aus Flaschen.  

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von kohlesäurigen Wasserflaschen, kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.  

  • Vermeiden Sie den Verzehr von nicht geschälten, gründlich gewaschenen oder gekochten Lebensmitteln.  

  • Waschen Sie sich regelmäßig mit Seife die Hände, besonders vor der Essenzubereitung und dem Essen.  

  • Wenn möglich, desinfizieren Sie sich Ihre Hände mit Desinfektionsmittel. 

Cholera: Über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel kann Cholera übertragen werden. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene kann eine Infektion mit dieser Erkrankung daher einfach vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der Menschen erkrankt an Cholera und von diesen verläuft die Mehrzahl mild. Eine Impfung existiert, wird jedoch in der Regel nur bei besonderen Expositionen gegeben.  

Schistosomiasis (Bilharziose): Beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser, durch das Eindringen von Wurmlarven durch die intakte Haut, wird die Erkrankung übertragen.  

Tollwut: Die regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit Tollwut wird durch Viren verursacht. Die Viren werden über den Speichel infizierter Tiere auf den Menschen übertragen. Landesweit besteht in Malawi ein Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde oder anderer Wildtiere und dem damit verbundenem Risiko einer Übertragung von Tollwut. Medizinisch notwenige Maßnahmen, gegen eine Bissverletzung bei nicht-geimpften Personen, sind in Malawi nicht immer möglich. Es existiert eine zuverlässig schützende Impfung.  

  • Vermeiden Sie den Kontakt zu streunenden Tieren 

Schlafkrankheit (Afrikanische Tryoanosomiasis): Im Norden und Westen des Landes kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der sogenannten Schlafkrankheit kommen. Übertragen wird die Infektion durch die großen, tagaktiven Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich, auch durch dünnere Stoffe hindurch.  

  • Vermeiden Sie Fliegenstiche (zum Beispiel durch entsprechende, festere, lange Kleidung und stabiles 

Meningitis / Meningokokken-Krankheit: Hauptsächlich in der Trockenzeit kommt die bakterielle Hirnhautentzündung gelegentlich vor. Bei einer Reise mit engem Kontakt zur Bevölkerung und hinsichtlich der Reisezeit, kann eine Impfung auch bei einer Aufenthaltsdauer von unter vier Wochen ratsam sein.  

Medizinische Versorgung: Die medizinische Versorgung im Land ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Auch gut ausgebildete Ärzte und Fachpersonal fehlt an vielen Stellen. Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlungen kann unter Umständen Vorkasse zu leisten sein! Wir empfehlen Ihnen dringend, notwendige Versicherungen, für die Dauer Ihrer Reise, abzuschließen (bspw. Auslands-, Kranken- u. Rückholversicherung). 

Versicherungen: Im Reisepreis sind keine Reiserücktrittskosten-, Reiseabbruch- oder Reisekrankenversicherungen enthalten. Falls Sie bei der Buchung noch keine Versicherung abgeschlossen haben, empfehlen wir Ihnen sehr, für die Dauer Ihrer Reise, eine Auslands-, Kranken- und Rückholversicherung abzuschließen. Für diesen Fall haben wir Ihren Reisetipps ein Informationsblatt beigelegt (bitte beachten Sie die Fristen!). Vor dem Hintergrund, der mit dem Versicherungsabschluss verbundenen Fristen, empfehlen wir Ihnen einen umgehenden Abschluss. Falls Sie bereits im Zusammenhang mit der Buchung eine Versicherung abgeschlossen haben, erhalten Sie Ihre Versicherungsunterlagen. 

Reiseapotheke: Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit! Sollten Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, nehmen Sie einen ausreichenden Vorrat davon mit. Zusätzlich sollte Ihre Reiseapotheke mit einem Mittel zur Wunddesinfektion, einem Moskitoschutzmittel, sowie Medikamenten gegen Grippe-, Magen- und Darmverstimmungen ausgestattet sein. In Deutschland gängige Moskitoschutzmittel (beispielsweise Autan, NoBite, u.a.) bieten in der Regel ausreichend Schutz. In Gebieten mit erhöhtem Malaria-Risiko oder in Gebieten in der die Tsetse-Fliegen vorkommen, sollten Sie jedoch auf ein Moskitoschutzmittel das den Wirkstoff DEET enthält verwenden. Denken Sie auch an eine Sonnencreme (mind. LSF 30).  

  • Schützen Sie die Medikamente unterwegs gegen hohe Temperaturen.   

Diplomatische Vertretungen

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland  
Embassy of the Federal Republic of Germany  

Convention Drive 
Lilongwe, Malawi  

Tel.: (+265) 1772 555 
Fax: (+265) 1770 250 
 
Website: wwwlilongwe.diplo.de 

 

Botschaft der Republik Malawi in Deutschland  
 
Westfälische Str. 86 
10709 Berlin  
 
Tel.: 030 – 8431 540 
Fax: 030 – 8431 5430  

E-Mail: consular@malawi-embassy.de 
Website: https://www.malawiembassy.de 

Internet & WLAN

In Malawi schreitet der Ausbau des Zugangs zum Internet immer schneller voran. In größeren Städten reiht sich oft ein Internetcafé an das nächste. Viele Hotels, Lodges und Restaurants verfügen mittlerweile über einen sogenannten “Skyband Public WIFi-Hotspot". Über diesen können Sie zusammen mit einer lokalen Prepaid-Simkarte ins Internet gelangen, jedoch müssen Sie bezüglich der Schnelligkeit einige Abstriche in Kauf nehmen.  

Währung

Die Landeswährung in Malawi heißt Malawi-Kwacha (MK). Der aktuelle Wechselkurs beträgt 1 € zu 839,51 MK (Stand Juli 2020).  

Sicherheit

Im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern ist Malawi ein relativ sicheres Reiseland. Dennoch ist die Kleinkriminalitätsrate in den letzten Jahren angestiegen. Insbesondere in den Touristenzielen und größeren Städten des Landes kommt es regelmäßig zu beispielsweisen Taschendiebstählen, Handtaschen- und Smartphoneraub. Vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln, an belebten Plätzen, in Cafés und Restaurants sowie an touristisch beliebte Orte sollten Sie besonders gut aufpassen und achtgeben. Zudem werden Touristen in Malawi, im Vergleich zur einheimischen Bevölkerung, als überdurchschnittlich reich angesehen. Versuchen Sie daher in der Öffentlichkeit so wenig Schmuck und Wertgegenstände wie möglich zu zeigen. Nehmen Sie teuren Schmuck oder andere Wertgegenstände am besten gar nicht erst mit auf Ihre Reise. Reisenden wird empfohlen, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, Vorsicht walten zu lassen, da es vor allem außerhalb der größeren Städte zu Überfällen kommen kann. Insbesondere im Süden des Landes kann es zu Übergriffen der einheimischen Bevölkerung auf Ortsfremde kommen. Ausgelöst werden diese durch den tiefverwurzelten Aberglauben der Menschen. Die Gefahr vor bewaffneten Fahrzeugentführungen (“Car Jacking”) besteht weiterhin.  

  • Bewahren Sie wichtige Dokumente wie Geld, Ausweis, Führerschein, usw. sicher auf. 

  • Achten Sie besonders gut auf Wertsachen bei größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in Bussen oder an Stränden, in Cafés und Restaurants.  

  • Halten Sie Fenster und Türen, auch an Fahrzeugen, stehts geschlossen.  

  • Leisten Sie keinen Widerstand im Falle eines Überfalls.  

  • Seien Sie besonders umsichtig, nach Einbruch der Dunkelheit.  

Strom

Die Netzspannung in Malawi beträgt wie in Deutschland 220 Volt Wechselstrom bei einer Frequenz von 50 Hertz. Da die Steckerdosen nicht identisch mit den in Deutschland sind, empfiehlt es sich einen Universaladapter mitzunehmen. Bitte beachten Sie zudem, dass nicht alle Safaricamps über einen Stromanschluss verfügen.  

Taxi

In den Städten Malawis haben alle Taxis i.d.R. einen Taxameter. Achten Sie darauf, dass dieser bei Fahrtbeginn auch eingeschaltet ist. Bei längeren Fahrten sollten Sie sich jedoch vor Fahrtantritt mit dem Fahrer auf einen Preis einigen. Als grobe Richtlinie hierfür gilt in touristischen Zentren ein Preis von etwa 7 USD pro 10 km Fahrtstrecke. Den Rechnungsbetrag sollen Sie am Ende aufrunden und so Ihrem Taxifahrer ein kleines Trinkgeld zukommen lassen. Außerhalb der Großstädte sind Taxis eher ein unübliches Fortbewegungsmittel.   

Telefon & Handy

Die Ländervorwahl für Malawi aus Deutschland ist 00265. 
Die Vorwahl nach Deutschland ist 10149, diese kann aber auch Abweichen (zum Beispiel reicht bei einer SMS oft 0049). 

Internationale Telefonverbindungen funktionieren in der Regel störungsfrei. Direktwahl ist meist von Hotels aus möglich. Telefonate innerhalb Malawis funktionieren i.d.R. problemlos. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Mobilfunkanbieter, über einen Datenverbrauch außerhalt Deutschlands und ggf. zusätzlich anfallende Kosten, in Rahmen Ihres Mobilfunkvertrags. Luftpostsendungen nach Europa benötigen i.d.R. eine Woche. 

Zeit

MEZ: + 1 h. Während der europäischen Sommerzeit gibt es zwischen Malawi und Deutschland keine Zeitverschiebung. 

Zoll

Alle Informationen und Hinweise dazu, welche Souvenirs Sie bedenkenlos mitbringen können und die Zollbestimmungen für Deutschland, können Sie auf der Internetseite des Deutschen Zolls nachlesen. Informationen und Hinweise zu den Einreise- und Zollbestimmungen und zur Einfuhr von Waren im Zielland, erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen des Ziellandes. 

Galerie