Kochi – Kolonialbauten und Atmosphäre

Quirliges Treiben am Arabischen Meer, exotische Gerüche, herzliche Menschen und verschiedene Kolonialbauten verleihen Kochi eine ganz besondere Atmosphäre. Die älteste von Europäern erbaute Kirche ist hier genauso interessant wie das Leben in den Straßen und der bunte Markt, auf dem viele interessante Produkte angeboten werden. Erkunden Sie das Fort Kochi, die berühmten chinesischen Fischernetze aus dem 13. Jahrhundert und Leben und Geschichte in Keralas zweitgrößter Stadt. In Kochi erwarten Sie viele neue Eindrücke im Süden von Indien und eine landschaftlich wunderschöne Kulisse am Meer.

Stadtentwicklung im Süden von Indien

Heute ist Kochi mit rund 600.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt vom Bundesstaat Kerala und ist wirtschaftlich und touristisch erfolgreich. Doch Kochi hat eine ziemlich wechselhafte Geschichte hinter sich. Zunächst einmal verdankte Kochi als Stadt den Aufstieg einer Flutkatastrophe im Jahre 1341, welche den bis dahin wichtigsten Hafen der Region zerstörte – und für ein Hafenbecken in Kochi sorgte. Der Namensursprung der Stadt ist übrigens auch nicht vollständig geklärt, sehr wahrscheinlich stammt er aber von „kochazhi“, dies bedeutet so viel wie „kleine Lagune“. Im Anschluss wurde Kochi zum wichtigsten Hafen der Westküste Indiens und war ein beliebtes Ziel für den Gewürzhandel, vor allem mit China aber auch mit dem Nahen Osten.

Dieser Erfolg der Hafenstadt hatte zur Folge, dass Kochi zuerst unter portugiesischen und anschließend unter britischen Einfluss geriet. Dieser Einfluss ist auch bis heute in der Stadt noch deutlich sichtbar und zeigt sich beispielsweise in der Franziskanerkirche von Kochi, der ältesten von Europäern erbauten Kirche des Landes. Erst seit dem Jahr 1956 ist Kochi ein Bestandteil vom Bundesstaat Kerala und stellt das größte Ballungsgebiet in der Region – auch wenn Kochi nicht die größte Stadt oder die Hauptstadt des Bundesstaates darstellt. Wirtschaftlich gesehen gibt es verschiedene Bereiche, die für die Stadt von Bedeutung sind. Neben dem Fischfang und der Verarbeitung von Kokosnüssen sind auch die Textilindustrie, der Schiffbau und die Hafenwirtschaft im Allgemeinen von Bedeutung. Zusätzlich spielt der Tourismus in Kochi eine zunehmend größere Rolle, da Gäste aus aller Welt immer mehr die schönen Ecken der Stadt am Arabischen Meer entdecken.

  • Indische Frau
    Indische Frau
  • Santa Cruz Basilica
    Santa Cruz Basilica

Die schönsten Sehenswürdigkeiten von Kochi

Vom Gewürzhandel bis zu den berühmten Fischernetzen über die ausgeprägte und deutlich sichtbare koloniale Vergangenheit ist Kochi ein abwechslungsreiches Reiseziel in Südindien. Lernen Sie die schönsten Ecken der Kolonialstadt kennen und vertiefen Sie nach Wunsch Ihre Kenntnisse im Bereich des Gewürzhandels und des Fischfangs. In Kochi gibt es besonders viel zu sehen und zu kosten, denn die vielseitigen Gewürze sind noch immer in der Stadt zu finden und können bei den typischen Gerichten der Region ausprobiert werden. Ein Rundgang durch Kochi offenbart an jeder Ecke neue und unvergessliche Eindrücke, durch die diese Stadt so beliebt geworden ist.

Die Franziskanerkirche von Kochi

Bei der sehenswerten Franziskanerkirche St. Francis Church handelt es sich um eine von den Europäern erbaute Kirche. Genauer gesagt ist diese Kirche die älteste von Europäern erbaute Kirche von ganz Indien. Zum ersten Mal wurde sie schon im Jahr 1503 aus Holz erbaut, um die Mitte des 16. Jahrhunderts herum wurde der Bau aber durch einen robusteren Steinbau ersetzt. Diese Kirche sollte bei einem Aufenthalt in Kochi nicht ausgelassen werden, da es sich um eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der Stadt handelt.

  • Franziskanerkirche
    Franziskanerkirche
  • Indische Gewürze
    Indische Gewürze

Die Pfefferbörse

Wenn Sie sich für Gewürze interessieren, dann darf ein Besuch an der Pfefferbörse von Kochi nicht fehlen. Bei der Pfefferbörse handelt es sich um den wichtigsten Umschlagsplatz für Gewürze von Südindien – an diesem Ort offenbart sich eine farbenfrohe und köstliche Welt der Gewürze. Der Einkauf von Gewürzen ist in Kochi genauso lohnend wie die Probe der regionalen Speisen, die aufgrund der Gewürze eine ganz eigene Note erhalten.

Das Viertel Mattancherry

Besonders reizvoll ist bei einem Rundgang durch Kochi auch das Viertel Mattancherry mit seinen 14 unterschiedlichen Gemeinden, Sprachen und auch Religionen. Hier finden Sie sehenswerte Bauten wie die im Jahr 1568 errichtete jüdische Synagoge und den prunkvollen holländischen Palast und treffen auf ein multikulturelles Viertel der besonderen Art. In Mattancherry befinden sich neben der Synagoge auch Kirchen, Tempel und Moscheen. Bekannt ist das Viertel auch für die vielen Einkaufsmöglichkeiten und gerade das Handeln ist in diesen Straßen absolut üblich und führt nicht selten zu einzigartigen Souvenirs aus Kochi. Ein Rundgang durch dieses Viertel stellt neben den chinesischen Fischernetzen und der Franziskanerkirche die mit Abstand interessanteste Sehenswürdigkeit der Gewürzstadt Kochi in Südindien dar.

Berühmte chinesische Fischernetze

Kochi ist auch bekannt für die berühmten chinesischen Fischernetze, welche schon im 13. Jahrhundert eingeführt wurden und noch immer zu sehen sind. Diese Fischernetze sehen Sie an der Nordspitze der Stadt – es handelt sich um Netze an sehr schweren Holzkonstruktionen, die noch heute vor allem bei Hochwasser genutzt werden. Die Kraft von direkt vier Männern ist nötig, um die schweren chinesischen Fischernetze zu handhaben, die heute eine beliebte Sehenswürdigkeit in Kochi darstellen.

  • Traditionelles Fischernetz
    Traditionelles Fischernetz
  • Traditionelles Fischernetz in Kochi
    Traditionelles Fischernetz in Kochi

Tropische Tage im Zeichen des Monsuns

Im Süden von Indien befindet sich im indischen Bundesstaat Kerala die Stadt Kochi mit ihren schönen Kolonialbauten. Da Kochi in der tropischen Klimazone liegt und über eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 27,5 Grad verfügt, müssen Sie sich nicht auf kühlere Tage einstellen. In der Stadt bringt der Südwestmonsun in den Monaten von Mai bis August starke Niederschläge mit sich. Etwas weniger regnet es zwischen September und Dezember zu den Zeiten des Nordmonuns. Daraus ergibt sich die beste Reisezeit in den Monaten von Januar bis April, denn in diesen Monaten ist es angenehm warm und fast immer trocken. Ansonsten sind auch die letzten Monate des Nordmonuns interessant, da es im November und Dezember streckenweise deutlich trockener ist. Mit dem passenden Klima ist ein Aufenthalt in der Region direkt noch viel schöner und eindrucksvoller.

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