Montenegro Reisen - Perle der Adria

Wussten Sie, dass Montenegro eines der landschaftlich vielfältigsten Länder Europas ist? Trotz seiner überschaubaren Größe beeindruckt das Land mit majestätischen Bergen, faszinierenden Seen, mediterranen Küsten und historischen Städten. Auf unseren Montenegro Reisen lernen Sie nicht nur die unberührte Natur kennen, sondern tauchen auch in die reiche Kultur und Geschichte ein. Profitieren Sie mit SKR Reisen von diesen Vorteilen:

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  • Mit deutschsprachiger Reiseleitung die vielseitige Natur und spannenden Städte erkunden
  • In landestypischen, authentischen Unterkünften übernachten
  • Einzigartige Programmhighlights wie Bootsfahrten auf dem Skutari-See oder Weinverkostungen genießen

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  • Insel Sveti Stefan bei einer Montenegro Reise

Montenegro Reisen: Information

Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

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Vorstellung des Landes

Geschichte

Bis das heutige Montenegro die Unabhängigkeit erlangte, war es in Besitz von vielen verschiedenen Völkergruppen. Lange Zeit war das Gebiet Teil des Römischen Imperiums und wurde im Jahr 535 n. Chr. in das Oströmische Reich eingegliedert. Die Zugehörigkeit hielt jedoch nicht lange an, da die romanisierten Illyrer von den südslawischen Stämmen im 6. Jahrhundert größtenteils verdrängt wurden. Da nicht alle zufrieden waren mit der byzantinischen Übernahme, begannen sich ab dem 8. Jahrhundert die ersten Königreiche sich dem Einfluss zu widersetzen. Nach der Niederlage der Byzantiner gegen das Osmanische Reich, entstand das Königreich Duklja auf dem Gebiet des heutigen Montenegro. Dieses wurde um ca. 1360 von dem Fürstenturm der Zeta abgelöst.

Mit dem Erstarken des Osmanischen Reichs seit Beginn des 15. Jahrhunderts, erweiterte sich auch deren Macht und Territorium. So fielen auch die Küstenstädte Montenegros unter die Herrschaft des Osmanischen Reichs. Obwohl Teile Montenegros bis 1878 unter Osmanischer Herrschaft standen, regierten ab Ende des 15. Jahrhunderts Fürstbischöfe.

Nach dem erfolgreichen Krieg gegen das Osmanische Reich, folgte auf dem Berliner Kongress im Jahr 1878 die Ernennung zum Fürstentum. Von allen europäischen Großmächten wurde Montenegro anerkannt, woraufhin der spätere König Nikola lang ausstehende Reformen im Land durchsetzen konnte. Im Jahr 1910 wurde Montenegro zum Königreich.

Während des Ersten Weltkriegs wurde Montenegro von Österreich-Ungarn besetzt. Auf Grund der Niederlage endete auch die Zeit der Unabhängigkeit und Montenegro ging gemeinsam mit Serbien, Kroatien und Slowenien im Königreich Jugoslawien auf. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs, folgte die Okkupation des Landes durch italienische Truppen. Die montenegrinischen Truppen schlossen sich jedoch unter der Führung von Milovan Dilas, Titos Rebellion gegen die Besatzungsmächte an. Nach der Befreiung in 1944, wird Montenegro zur Teilrepublik der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien, welche 1963 zur Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien wurde.

Mit dem Beginn der 1990er Jahre, begann auch der Jugoslawienkrieg. Vor dem Krieg, wurde bei einem Referendum entschieden auch weiterhin ein Teil der Bundesrepublik Jugoslawiens zu bleiben. Nach dem Krieg strebten die Montenegriner erneut die Unabhängigkeit an, blieben aber auf Grund von Druck seitens Serbiens und der EU in einem losen Staatenbund mit Serbien.

Im Mai 2006 erfolgte eine erneute Abstimmung über die Unabhängigkeit Montenegros. Mit einer leichten Mehrheit erfolgte im Juni die Unabhängigkeitserklärung und bereits im September erfolgten die ersten Parlamentswahlen, welche das Bündnis „Demokratische Liste für ein europäisches Montenegro“ gewann. 2007 folgte eine neue Verfassung und nachdem der vorherige Ministerpräsident zurückgetreten war, übernahm Miko Djukanovic 2008 sein Amt. In den kommenden Jahren möchte Montenegro EU Mitglied werden. Bereits seit 2012 laufen die Beitrittsverhandlungen. Des Weiteren ist Montenegro seit 2017 Mitglied der Nato.

Sprache

Mit dem aufkommenden Wunsch der Eigenstaatlichkeit in den 1990ern, wurde der Wunsch eine eigene Sprache zu haben ebenfalls groß. Seit 2006 ist Montenegrinisch anerkannte Amtssprache Montenegros. Zu jugoslawischen Zeiten wurden die Sprachen des Balkans unter kroatoserbisch und serbokroatisch fermentiert, diese unterschieden sich jedoch nicht stark voneinander.

Obwohl montenegrinisch der kroatischen Sprache mehr ähnelt, wird es auf Grund einer historischen und kulturellen Verbundenheit zu Serbien der serbischen Sprache zugeordnet. Es gibt jedoch auch eine weitere verbreitete Sprache in Montenegro. In der Region Ulcinj wird überwiegend albanisch gesprochen.

Aufgrund der weiten Verbreitung der englischen, deutschen und italienischen Sprache in den Küstenregionen, ist es dort oft einfach für Touristen sich zu verständigen. Im Hinterland gestaltet sich dies oftmals schwieriger. Jedoch ist auch das kein Problem. Mit ihrer offenen, hilfsbereiten und freundlichen Art versuchen sich die Montenegriner zur Not mit Händen und Füßen zu verständigen.

Religion

Eine offizielle Statistik zu der Religionszugehörigkeit der Montenegriner gibt es nicht. Grobe Schätzungen geben jedoch an, dass etwa 75% der Einwohner dem christlich-orthodoxen Glauben angehören, etwa 15% dem muslimischen und ungefähr 5% dem römisch-katholischen Glauben. In den vergangenen Jahren versucht sich ein montenegrinisch-orthodoxer Glaube zu etablieren. Dieser wird aber nicht vom christlich-orthodoxen Glauben anerkannt. In der Verfassung wird jedoch ausdrücklich Religions- und Glaubensfreiheit ausgeschrieben und alle Religionen werden vom Staat gleichberechtigt und toleriert. Die Bucht von Kotor ist überwiegend katholisch geprägt und auch die einzige Region in welcher viele Katholiken wohnen. In der Region um Ulcinj sind sehr viele Muslime ansässig.

Land & Leute

Montenegro ist ein sehr heterogenes Land mit nur 62% Montenegriner, 9% Serben, 7% Albaner, 4% Jugoslawen und 15% Muslime, denn diese wurden von Tito in der Zeit Jugoslawiens als eigene Nationalität anerkannt. Die Zahl der emigrierten Montenegriner wird jedoch höher geschätzt.

Die Lebensweise der Montenegriner ist stark durch die in der Vergangenheit stattgefundenen Freiheitskämpfe geprägt. Sie sind freiheitsliebend und traditionsbewusst. Sie werden hier auf sehr gastfreundliche Menschen treffen, die einen immer willkommen heißen und hilfsbereit sind. Durch den ständigen Wechsel der Zugehörigkeit, sind die Landsleute sehr anpassungsfähig und kommen mit vielen verschiedenen Lebenssituationen gut zurecht.

Die Familie hat im Alltag einen sehr hohen Stellenwert. Oftmals leben bis zu drei Generationen in einem Haus und die Großeltern haben einen sehr großen Einfluss auf sämtliche Familienangelegenheiten. Obwohl die Familienstruktur sehr patriarchalisch ist, sind vorsichtige Veränderungen zu sehen. Sollten Sie auf Ihrer Reise ein Hochzeitspärchen sehen, wundern Sie sich nicht, wieso sie so jung sind. In der Regel heiraten Montenegriner im Alter von 18 bis 20 und ziehen anschließend in das Elternhaus des Bräutigams, um Geld zu sparen.

Montenegriner sind ein sehr traditionelles Volk mit vielen Stammestraditionen. Jeder Bürger weiß, von welchem Volk er oder sie abstammt und besonders bei Reisen in abgelegene Dörfer, werden Sie sehen, dass die altertümlichen Traditionen noch gelebt werden. Auch hier werden Sie die Gastfreundschaft der Montenegriner erleben. Einheimische laden Fremde gerne zu „priganice“, einem Teigbällchen mit Honig und einem eigens gebrannten Schnaps ein. Eine Besonderheit der montenegrinischen Volkskultur, ist ihr Reichtum an Volkstrachten. Diese gelten als die schönsten Trachten der Balkan-Länder.

Regionen

Montenegro lässt sich grob in eine Küsten-, eine Gebirgsregion und in eine Tiefebene unterteilen. Die Küstenregion zieht sich entlang der Adria von der kroatischen Grenze über die Bucht von Kotor bis zur albanischen Grenze und umschließt einen schmalen Küstenstreifen, der durch einen Gebirgszug vom Hinterland getrennt wird. Die 293km lange Küste mit ihren 173 Stränden ist besonders bekannt für die Bucht von Kotor, Budva und die montenegrinische Riviera. Die Gebirgsregionen prägen sowohl den Nordosten, als auch die Küstenregion Montenegros. Im Nordosten sind der Durmitor und der Biogradska Gora Nationalpark und im Süden trennt das raue Karstgebirge mit Schluchten und Felsen die Küste vom Lovcen Nationalpark. Besonders die Gebirge im Nordosten haben größtenteils unberührte Flora und Fauna. Zur montenegrinischen Tiefebene zählt das Zetatal mit der Hauptstadt Podgorica. Dieses gilt als das fruchtbarste Gebiet des Landes. Auch der bekannte Skutarisee zählt zur Tiefebene und ist eins der schönsten natürlichen Wahrzeichen des Landes.

Essen und Trinken

Die montenegrinische Küche ist eine oft deftige, würzige Küche in welcher Fleisch und Fisch eine zentrale Rolle spielen und Gemüse traditionell vernachlässigt wird. Je nach Region variieren die Spezialitäten jedoch deutlich. Während am Meer häufig Fisch gegessen wird und die Küche überwiegend leicht und mediterran ist, wird im Inland und besonders im Gebirge Fleisch gegessen und alles was die Natur den Menschen bietet. In den muslimischen Regionen des Landes wir meist auf Schweinefleisch verzichtet.

Essen und Trinken spielen eine große soziale Rolle in Montenegro. Selbst in finanziell schlechten Zeiten, geben Montenegriner ihr letztes Geld lieber für ein gutes Essen als für ein neues Paar Schuhe aus. Jeder Anlass wird mit einem ausgiebigen Essen gefeiert.

Ein traditionelles Frühstück in Montenegro besteht in der Regel aus einem Kaffee mit einem kleinen Brot und gegebenenfalls Käse. Das Mittagessen ist das Hauptessen der Montenegriner und das Abendessen ist die feierlichste Mahlzeit des Tages. Dies besteht aus vielfältigen Fleisch und Fischgerichten, wobei Gemüse oft nur als „Tellerfüller“ genutzt wird. Jedoch ist es besonders in den Touristenregionen, auch für Vegetarier kein Problem sich vegetarisch zu ernähren. Man hat sich hier den Besuchern angepasst und bietet von Salaten bis Gemüsegerichten eine breite Auswahl.

Eines der Lieblingsgetränke der Montenegriner ist der aus Trauben gebrannte Raki, ein sehr hochprozentiger Schnaps. Er gehört fast zu jedem Essen dazu. Alternativ wird Prvijenac oder Sljivovica, ein Pflaumenschnaps, getrunken. Auch Bier (Niksicko-Bier) und Wein (Vranac) erfreuen sich großer Beliebtheit.

Wetter / Klima

Durch die topographischen Gegebenheiten lässt sich Montenegro in drei Klimazonen einteilen: Küste, Ebene und Gebirge.

Die Küstenregion rund um die Bucht von Kotor verzeichnet die meisten Sonnenstunden des Landes. Entsprechend mild ist das Klima hier im Sommer. Auch im Winter ist das Klima verhältnismäßig mild. Jedoch bekommt die Westseite einen Monat lang keine Sonne ab, da Die Bergflanken sehr steil sind und die Sonne blockieren. Das Klima südlich der Bucht von Kotor ist mediterran. Heiße, trockene Sommer und kühle, teils feuchte Winter sind hier üblich. An der Küste hat man zudem mit wiederkehrenden Winden zu rechnen, die das Klima beeinflussen.

In der Ebene um den Skutarisee und Podgorica ist charakterisiert durch ein abgewandeltes mediterranes Klima mit nicht ganz so milden Winter und schwülen Sommern. In den Gebirgen Montenegros herrscht ein gemäßigtes bis alpines Klima. Während die Sommer meist warm sind, sind die Winter kalt und niederschlagsreich. Teile der Gebirgsregionen sind fast ganzjährig mit Schnee bedeckt.

Praktische Hinweise

Banken & Geld

Mit der EC-Karte können Sie mit der PIN-Nummer europaweit Geld abgehoben werden. Bankautomaten können Sie meist nur in größeren Städten und touristischen Orten auffinden. Tragen Sie dennoch genügen Bargeld bei sich, da Sie nicht in allen Orten einen Zugriff zu einem Bankautomaten haben. Informieren Sie sich bei Ihrem Kreditinstitut vor Abreise über möglich anfallende Kosten im Ausland. 

Die Banken in Montenegro ist im Allgemeinen Mo-Fr 08.00-19.00 Uhr und Sa 08.00-16.00 Uhr geöffnet. 

Währung

Montenegro hat seit dem Ende des Bestehens des Königreichs Montenegro keine eigene Währung mehr und verwendet seit der Einführung in 2002 den Euro, als noch EU-Mitgliedskandidat, als gängiges Zahlungsmittel.

Impressionen aus unseren Montenegro Reisen

Bente_Waidhas

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