Nicaragua Reisen ins größte Land Zentralamerikas

Nicaragua ist ein atemberaubendes Land. Die dort gelegenen Regenwälder sind reich an unterschiedlichen exotischen Tierarten und Pflanzen. Es ist das größte Land Zentralamerikas und grenzt geographisch an die Karibik, Costa Rica und Honduras. Dementsprechend gibt es auf den Nicaragua Reisen mit SKR viel für Sie zu entdecken! So wird Nicaragua auch als "Land der tausend Vulkane" bezeichnet und der höchste Punkt Nicaraguas befindet sich auf dem Vulkan Pico Mogotón. Die Karibikküste im Osten bietet große Sumpflandschaften in denen nicht wenige Alligatoren beheimatet sind und bietet mit seinen wunderschönen, kilometerlangen Stränden, gleichzeitig das weltbekannte Karibikfeeling. Damit Sie dies authentisch genießen können, führen Sie die Nicaragua Reisen von SKR in kleinen Gruppen von bis zu 12 Gästen durchs Land! So dass Sie die Gelegenheit haben, die vielen Sehenswürdigkeiten dieser zentralamerikanischen Nation sowie seiner Natur in aller Ruhe zu genießen. Ein erfahrener, deutschsprachiger Reiseleiter wird Ihnen dabei auf Ihren Nicaragua Reisen zur Seite stehen und Sie auf unterhaltsame und informative Weise auf Ihrer Reise durch das Land begleiten. 

15 Tage Rundreise

Neue Reise
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Costa Rica & Nicaragua  

Höhepunkte Zentralamerikas

ab 3.499 € (inkl. Flug)

zur Reise

Nicaragua Reisen in kleinen Gruppen entdecken

Dass die SKR Gruppen bei Nicaragua Reisen stets klein gehalten werden, hat gute Gründe. Einer ist, dass sich unsere Reiseführer so optimal auf die einzelnen Gäste konzentrieren können. Wenn Sie also Fragen haben, können Sie ungezwungen und jeder Zeit auf den Reiseleiter der Nicaragua Reisen zugehen. Doch kleine Gruppen haben noch mehr Vorteile: in der Hauptstadt Managua beispielsweise ist es sehr praktisch, in einer kleinen Gruppe von SKR Reisen unterwegs zu sein. So gehen Sie im Trubel der Millionenstadt nicht verloren und können die authentische und besonder Atmosphäre, den vielen Sehenswürdigkeiten, wie der Alten Kathedrale Santiago de Managua oder dem Plaza de la Revolucion innewohnen und diese ungestört erleben. Sie haben auf den Nicaragua Reisen zudem Zeit, sich alles anzusehen und sich bei passender Gelegenheit auch mit den Einheimischen Nicaraguas zu unterhalten. Ihr Reiseleiter kann bei der Übersetzung behilflich sein, so dass Sie nach einer Nicaragua Reise vielleicht sogar einen Brieffreund aber mindestens viele spannende Geschichten mit zurück in die Heimat nehmen können!

Auf Nicaragua Reisen nur mit den besten Reiseleitern unterwegs

Für die Reiseleitung der Nicaragua Reisen nehmen wir nicht jeden Bewerber an, denn als Reiseführer durch Nicaragua müssen die Bewerber perfekt Spanisch beherrschen, mit den Sitten und Bräuchen des Landes vertraut sein und natürlich fundierte Kenntnisse über die Sehenswürdigkeiten und das Land selbst besitzen. Aus diesem Grund haben wir nur solche Reiseleiter für Nicaragua Reisen ausgewählt, die entweder in Nicaragua aufgewachsen sind oder über viele Jahre hinweg dort gelebt haben. Unsere Reiseleiter für Nicaragua Reisen kennen sich also sowohl in den Städten, als auch in den ländlicheren Gebieten bestens aus und freuen sich Ihnen besondere Highlights Ihrer Heimat, wie das Naturschutzgebiet Laguna de Apoyo und den dort befindlichen See Apoyo, vorstellen zu dürfen. Eine weitere Sehenswürdigkeit befindet sich in der Nähe der Stadt Granada, in Form des atemberaubenden Archipel Las Isletas. Der Reiseleiter auf den Nicaragua Reisen steht Ihnen auch hier für alle Fragen zur Verfügung. Gespräche über die Besonderheiten, bisherige Erfahrungen und was das Land Nicaragua für Ihn persönlich ausmacht, werden gerne bei gemeinsamen Tagestouren geführt. Natürlich haben Sie auf den Nicaragua reisen auch die Gelegenheit, die nicaraguanische Küche näher kennenzulernen. Was dort zu jeder Tages- und Jahreszeit gegessen wird, ist das Nationalgericht Nacatamal. Dieses Tamal ist gefüllt mit Reis, Zwiebeln, Tomaten, Kartoffeln, Fleisch und etwas Minze. Das nicaraguanische Nationalgetränk, Flor de Caña, bietet dabei die perfekte Ergänzung. Dabei handelt es sich um einen vorzüglichen Rum, der seit 1890 im Land produziert wird und von der Qualität dem weltberühmten Rum der Pazifikgebiete in nichts nachsteht. 

Was Sie auf Nicaragua Reisen erleben können

Nicaragua kann in einem Durchlauf nicht erkundet werden, doch die Nicaragua Reisen von SKR bieten einen ersten perfekten Einblick in das Land, dass heute zum Großteil vom Goldexport lebt. Die sehenswertesten Städte, die auf vielen unserer Nicaragua Reisen besucht werden, sind die Hauptstadt Managua, León, Masaya und Granada. In Granada befindet sich die 1539 erbaute Kirche Iglesia La Merced, sie spielte geschichtlich eine wichtige Rolle in der Region. Um Granada herum gibt es zahlreiche Wasserfälle, wie die Seven Sisters Falls, die Annandale Falls, die Royal Mount Carmel Falls und die Concord Falls. Neben der Stadt liegt zudem der Levera Nationalpark mit den zum Ausruhen einladenden Levera Beach. Die Kathedrale von León ist ein architektonisches Meisterwerk und seit 2011 Teil des Weltkulturerbes. Reisenden von SKR ist es möglich, auf das Dach der Kathedrale zu steigen und so einen tollen Ausblick auf die ganze Stadt zu erhaschen. Eine weitere Reise wert ist Masaya. Neben der Laguna de Apoyo, bietet sich Ihnen im dortigen Nationalpark der Vulkan Masaya als besondere Natur-Schönheit. 

Bei Nicaragua Reisen in kleinen Hotels übernachten

Damit Sie nach einem Reisetag Abends komfortabel und sicher entspannen können achtet SKR Reisen bei der Wahl der Unterkünfte auf Nicaragua Reisen stets darauf, dass sie eher kleine und nahe an der einheimischen Bevölkerung operierende Hotels erhalten. Sauberkeit und ein hoher Standard an Qualität ist dabei natürlich selbstverständlich. Freuen Sie sich also auf eine ganz besondere Urlaubsreise in das Land der Vulkane und des Goldes. SKR Reisen begleitet Sie und sorgt für ein rundum Wohlfühl-Paket!

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7 Gründe für SKR Reisen

  • Kleine Gruppen
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  • Weltweit – jederzeit
  • Handverlesene Hotels
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Nicaragua Reisen: Informationen

Top Sehenswürdigkeiten

1
El Castillo
2
Nicaragua See
3
Granada
4
Isla Ometepe
5
Masaya Vulkan

Vorstellung des Landes

Geschichte

Man nimmt an, dass Nicaragua bereits ab 30 000 v. Chr. besiedelt wurde und zum Randgebiet des Aztekenreichs gehörte. Als Kolumbus während seiner vierten Expedition 1502 auf die Ostküste des Landes stieß, traf er dort auf verschiedene indigenen Stämme. Es wird davon ausgegangen, dass Nicaragua seinen Namen von einem der Indianerhäuptlinge erhielt (Nicarao). Jahre später eroberten die Spanier das Gebiet trotz Widerstand der Ureinwohner und gründeten anschließend die Städte León und Granada. Ab Mitte des 16. Jahrhunderts gehörte Nicaragua dem spanischen Generalkapitanat von Guatemala an. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts breiteten auch die Briten ihren Einfluss in Nicaragua aus, als sich englische Kolonisten an der Atlantikküste niederließen und sich mit dem einheimischen Stamm der Misquitos verbündeten. Seine Unabhängigkeit von Spanien erhielt Nicaragua 1821. Dies führte dazu, dass sich das Land der „Zentralamerikanischen Föderation“ anschloss. Da diese Vereinigung jedoch nach nur wenigen Jahren zu zerbrechen drohte, erklärte Nicaragua 1838 seine vollkommene Souveränität. Rasch bildete sich in dem jungen Staat ein Zwei-Parteien-System heraus, welches aus einer konservativen und einer liberalen Seite bestand. Leider dauerte es aufgrund von Partei-Konflikten nicht lange bis es zu einer steigenden Instabilität des Landes und einer Vielzahl an Bürgerkriegen kam. Im Jahre 1893 wurde der Liberale José S. Zelaya als neues Staatsoberhaupt gewählt und herrschte fortan diktatorisch über das Land. Neben der Einführung des Eisenbahnbaus, gliederte er auch die britischen Gebiete an der Karibikküste wieder in Nicaragua ein. Seine Herrschaft sollte nur von kurzer Dauer sein, da der Druck durch die USA aufgrund ihres geopolitischen Interesses an Nicaragua, gepaart mit einer Militärrebellion an der Karibikküste, Zelaya bereits 1909 zum Rücktritt zwang. Auch in den folgenden Jahren hatten die USA einen deutlichen Einfluss auf die Politik Nicaraguas und unterstützten das Land aufgrund erneuten Partei-Konflikte militärisch. 1925 kam es angesichts der starken US-Präsenz zu Widerstandsbewegungen von Seiten der sogenannten Sandinisten, Anhänger des Generals Augusto César Sandino, woraufhin die USA ihre Truppen einige Jahre später zurückzogen. Mit Sandinos Tod im Jahr 1934 begann anschließend die diktatorische Somoza-Ära, welche bis ins Jahr 1979 andauerte. In diesen Jahren kam es immer wieder zu Bürgerkriegen zwischen der oppositionellen „Sandinistischen Nationalen Befreiungsfront“ (FSLN) und den Anhängern Somozas. Als die Sandinisten unter der Führung von Daniel Ortega im Jahr 1979 die Regierungsgewalt übernahmen und einen grundlegenden Neuanfang schufen, hielten diese Konflikte auch weiterhin an. Hinzu kam das Eintreten mehrerer schwerwiegender Naturkatastrophen (Hurrikane, Erdbeben), die Problematik der zunehmenden Armut und die relativ schwache Wirtschaftslage des Landes. Ein endgültiger Waffenstillstand wurde 1989 erzielt, als beide Seiten sich dazu entschlossen einen Friedensvertrag auszuhandeln. Die folgenden Jahre waren von mehreren wirtschaftlichen Wiederaufbauprogrammen und Reformen geprägt, wodurch das Land immer wieder neue Hoffnung schöpfen konnte. Dennoch hat das Land bis heute mit enormen Herausforderungen und Hindernissen jeglicher Art zu kämpfen. Seit 2007 ist der Sandinist Daniel Ortega erneut Staatsoberhaupt von Nicaragua, nachdem er die Bevölkerung bei seiner vierten Kandidatur auf ein Neues von sich überzeugen konnte.

Sprache

Die Landessprache in Nicaragua ist Spanisch, an der Atlantikküste wird jedoch zum Großteil Kreolisch (Karibik-Englisch) gesprochen, da die Gegend lange Zeit unter britischem Einfluss stand. Zusätzlich existieren noch immer einige indigene Sprachen wie Garífuna, Rama, Miskito und Mayanga. Hinsichtlich des in Nicaragua gesprochenen Spanisch gilt anzumerken, dass sich dies von Region zu Region unterscheidet und man bis heute die Einflüsse der aztekischen Sprache Nahuatl im Vokabular und Satzbau des nicaraguanischen Spanisch erkennt. 

Religion

Fast 60% der Bewohner Nicaraguas sind römisch-katholisch, 23,2% sind Mitglied einer protestantischen Religionsgemeinschaft. Eine kleine Minderheit (0,9%) gehört den Zeugen Jehovas an oder geht anderen Religionen nach (1,7%). Keine Religionszugehörigkeit haben rund 16% der Bevölkerung.

Land & Leute

Nicaragua hat rund 6,5 Mio. Einwohner, 14 % davon sind afrokaribischer und indigener Abstammung. Die hohe Armutsquote stellt noch immer eine zentrale Problematik in Nicaragua dar. Zwar gilt diese als rückläufig, jedoch ist das Land laut Human Development Index noch immer das zweitärmste Land Lateinamerikas, was bedeutet, dass Teile der Bevölkerung von weniger als 2 Dollar pro Tag leben müssen.

Viele kulturelle Einflüsse prägen das Land. Einerseits wirken die Einflüsse der ehemaligen Kolonialmacht Spanien bis heute nach, wodurch besonders die katholische Kirche einen wichtigen Stellenwert in Nicaragua darstellt, andererseits besteht eine zunehmende Nähe zu den USA. Amerikanische Filme werden nicht nur im Kino gezeigt, sondern können auch von zuhause aus geschaut werden und rund 700.000 Nicaraguaner leben heute in den Vereinigten Staaten.

In wirtschaftlicher Hinsicht gilt Nicaragua als Agrarland mit schwacher industrieller Basis. Rund ein Viertel des BIP wird in der Fischerei und der Landwirtschaft erwirtschaftet und zu den Hauptexportgütern Nicaraguas zählen Rindfleisch, Zucker, Kaffee und Gold. Wirtschaftszweige wie der Tourismus, die Textilindustrie, die Bauwirtschaft, sowie die Land- und Energiewirtschaft, stellen große Wachstumspotenziale für das Land dar. 

Regionen

Nicaragua kann in drei größere Regionen eingeteilt werden. Diese unterschieden sich in ihrer Landschaftsstruktur, sowie in ihrer soziokulturellen und historischen Entwicklung.

Pazifisches Flachland
Der Westen Nicaraguas grenzt an den Pazifik und wird aufgrund seiner geografischen Beschaffenheit auch als pazifisches Flachland bezeichnet. Dieses Flachland reicht rund 80 km von der Küste bis ins Landesinnere und wird von einer Vulkankette durchzogen, welche Vulkane wie den Cerro Negro, den Momotombo oder den San Jalino umfasst. Des Weiteren befindet sich der größte Süßwassersee Lateinamerikas, der Nicaraguasee, in der Pazifikregion und auch der etwas kleinere Lago de Managua, ist Teil dieses Gebiets. Für eine Abgrenzung der Region von der Karibik sorgt das Tal des Rio San Juan, welches bis zum Lago de Nicaragua führt. Hinsichtlich der Bevölkerungsverteilung gilt die Pazifikgegend als am dichtesten besiedelt, obwohl die Region nur ca. 20% der Landesfläche einnimmt. Neben der Hauptstadt Managua, befinden sich hier auch viele weitere bedeutende Städte des Landes (León, Granada und Masaya) und auch die Infrastruktur ist hier verhältnismäßig gut.

Zentrales Hochland
Das zentrale Bergland Nicaraguas liegt an manchen Stellen bis zu 1800 m über dem Meeresspiegel und grenzt im Osten an den zentralen Urwald und im Norden an Honduras. Die teilweise unzugängliche Region nimmt rund 35 % der Landesfläche ein und ist größtenteils vom Kaffeeanbau geprägt. Darüber hinaus wird Tabak angebaut und verarbeitet und auch Mais, Kochbananen und Bohnen gedeihen hier. Wälder gibt es in der Gegend kaum mehr, da diese in der Vergangenheit größtenteils abgeholzt wurden. Zu den bekanntesten Städten zählen Estelí und Matagalpa.

Karibisches Flachland
Die Karibikküste Nicaraguas wird oft auch als „Küste der Misquitos“ bezeichnet, da diese die Gegend lange Zeit für sich beanspruchten. Auch heute noch leben viele der indigenen Bevölkerung in dieser Region. Landschaftlich hat die Region, welche beinahe die Hälfte der Landesfläche einnimmt, einiges zu bieten: Sümpfe, Lagunen, Flüsse sowie Regen- und Mangrovenwälder bedecken etwa 40% des Küstengebiets. Anzumerken ist außerdem, dass die Atlantikküste in die zwei autonomen Regionen Karibik Nord und Karibik Süd eingeteilt ist.

Essen und Trinken

Das landestypische Gericht in Nicaragua ist „Gallo Pinto“ (der bunte Hahn), welches aus gebratenem Reis und Bohnen besteht und zum Frühstück zusätzlich mit Eiern serviert wird. Bekannt sind auch die mit Fleisch und Reis gefüllten Päckchen aus Bananenblättern namens „Nactamales“. Generell gilt, dass die meisten nicaraguanischen Gerichte traditionell auf Mais basieren und vor allem der berühmte Mais-Tortilla bei keinem Essen fehlen darf. Als typische Beilagen gelten Kochbananen (Plátanos) und Fleisch. An den Küstengegenden sowie in der Nähe des Nicaraguasees wird viel Fisch gegessen und auch Hummer und Langusten stehen auf dem Speiseplan. Frisches Obst und Gemüse kann auf den verschiedenen Märkten gekauft werden.

Wie auch die Gerichte Nicaraguas, so bestehen auch die landestypischen Getränke oft aus Mais. Bestes Beispiel hierfür ist das traditionelle, bierähnliche Getränk „La Chicha“, welches aus fermentiertem Mais und rotem Farbstoff hergestellt wird. Zu den bekanntesten nicaraguanischen Bieren gehören Toña, Victoria und Premium. Rum wird ebenfalls produziert, da in Nicaragua viel Zuckerrohr angebaut wird. Als bekannteste Rum-Sorten gelten „Ron Plata“ und „Flor de Caña“, welche sich durchaus mit den jamaikanischen und kubanischen Rum-Sorten messen können. Hinsichtlich der alkoholfreien Getränke kann „Pinolillo“ empfohlen werden. Das süße Getränk besteht aus gerösteten Maiskörnern und Kakaobohnen, Zimt, Gewürznelken und anderen Zutaten, welche allesamt gemahlen und mit Milch oder Wasser verrührt werden. Zudem werden an ziemlich jeder Ecke frisch gepresste Fruchtsäfte und Erfrischungsgetränke angeboten und auch der nicaraguanische Kaffee ist sehr zu empfehlen.

Wetter / Klima

Das Klima in Nicaragua ist tropisch, wodurch das ganze Jahr über relativ gleichbleibende Temperaturen herrschen. Unterschiede gibt es nur aufgrund der verschiedenen Höhenlagen. In den Küstengebieten und Ebenen liegt ein tropisches und heißes Klima mit durchschnittlichen Temperaturen von ca. 30°C vor, im zentralen Hochland ist es mit Temperaturen zwischen 15°C und 27°C etwas kühler. Die Niederschlagsmengen sind von Region zu Region unterschiedlich. Während es an der Karibikküste ganzjährig relativ viel regnet, bleiben das westliche Hochland und das Tiefland an der Pazifikküste von den feuchten Passatwinden größtenteils verschont. Entsprechend dauert auch die Trockenzeit an der Pazifikküste etwas länger (Nov-Apr) als an der Atlantikküste (Feb-Apr).

Praktische Hinweise

Einreise

Für die Einreise nach Nicaragua benötigen sie einen (vorläufigen) Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist. Ein Visum wird nicht benötigt, solange die Aufenthaltsdauer 90 Tage nicht überschreitet.

Dennoch muss bei der Einreise eine Touristenkarte (10 USD + 2 USD Einreisegebühr) erworben werden und bei der Ausreise eine Ausreisegebühr von 2 USD bezahlt werden.

Banken & Geld

Das gängige Zahlungsmittel in Nicaragua ist der Córdoba (C$.) US-Dollar werden vielerorts aber auch akzeptiert. Für eine Reise nach Nicaragua empfiehlt es sich deshalb, US-Dollar in bar mitzunehmen. Diese können anschließend in Banken, größeren Supermärkten („La Union“ oder „La Colonia“), Wechselstuben, Hotelrezeptionen oder beim Kauf, in einheimische Währung umgetauscht werden. Mit Euro kann nicht bezahlt werden und auch der Umtausch ist schwierig (momentan nur mit Kursverlusten bei der BAC-Bank). Die Möglichkeit Geld abzuheben bietet sich, außer in einigen ländlichen Gegenden, fast überall. Bei Reisen in die weniger touristischen Gebiete, sollte deshalb immer ausreichend Bargeld mitgenommen werden. Geld abheben können Sie grundsätzlich landesweit mit einer Kreditkarte (Visa, Mastercard) oder zur Not auch mit EC-Karte (nicht überall, oft nur kleinere Beträge). Supermärkte, Geschäfte und Hotels akzeptieren in den meisten Fällen auch Kreditkarten (Mastercard, Visa), jedoch sollte bei der Bezahlung darauf geachtet werden, die Karte stets im Auge zu behalten, um Missbräuche zu vermeiden. Es wird empfohlen, Bargeld nur in kleiner Stückelung mit sich zu führen und dieses auf mehrere Stellen zu verteilen (Brustbeutel, Geldbeutel, Geldgürtel, etc.).

Gesundheit / Impfungen

Medizinische Versorgung vor Ort
In Bezug auf die Gesundheitsversorgung Nicaraguas gilt anzumerken, dass die hygienischen und technischen Standards, vor allem in den ländlichen Regionen, kaum mit denen in Deutschland vergleichbar sind. Für den Fall, dass Sie vor Ort eine medizinische Behandlung oder Medikamente benötigen sollten, gilt zu beachten, dass diese in der Regel direkt in bar oder mit Kreditkarte bezahlt werden müssen. Achten Sie deshalb immer darauf, eine ausreichend gedeckte Kreditkarte mit sich zu führen, da Sie ansonsten nicht behandelt werden können (auch nicht in Notfällen!). Generell gesehen sollte vor Reisebeginn auch unbedingt eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden, welche im Falle eines Notfalls auch einen Rücktransport mit einschließt. Denken Sie hierbei auch daran, die Versicherungsunterlagen mit auf Ihre Reise zu nehmen und sich die 24-Stunden-Notrufnummer der Versicherung zu notieren. Zusätzlich wird empfohlen sich vor Reisebeginn von einem Reise- bzw. Tropenmediziner beraten zu lassen oder eine darauf spezialisierte Beratungsstelle aufzusuchen.

Reiseapotheke
Sollten Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, so nehmen Sie einen ausreichenden Vorrat davon mit. Ihre Reiseapotheke sollte zusätzlich ausgestattet sein mit Medikamenten gegen Durchfall, Reisekrankheit, Fieber, Schmerzen sowie Wunddesinfektionsmittel, Insekten- und Sonnenschutzmittel, Salbe bei Insektenstichen oder anderen Hautreizungen, Fieberthermometer und Verbandmaterial.

Impfungen
Für europäische Reisende sind keine Impfungen vorgeschrieben. Es empfiehlt sich jedoch die Standardimpfungen wie Tetanus, Pertussis, Diphtherie, Influenza etc. zu überprüfen bzw. ggf. nachzuholen und sich zusätzlich gegen Hepatitis A impfen zu lassen. Bei längeren Aufenthalten in Nicaragua wird empfohlen, sich auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut impfen zu lassen (Auswärtiges Amt, 2017). Um vor Infektionen, die von Mückenstichen ausgehen, ausreichend geschützt zu sein, sollte helle ganzkörperbedeckende Kleidung getragen werden und möglichst ganztägig Insektenschutzmittel aufgetragen werden. In Nicaragua sind es vor allem das Dengue-Fieber, Chikungunya (fieberhafte Viruserkrankung) und Leishmaniasis (einzellige Parasiten), welche vermehrt durch Mücken übertragen werden. Bezüglich der Gefahr einer Malaria-Erkrankung liegt das ganze Jahr über ein mittleres Übertragungs-Risiko in den östlichen Gegenden (Atlantico Norte und Atlantico Sur) vor. Im Westen und in den zentralen Regionen ist das Risiko eher gering, im Rest des Landes minimal. Nicht von Malaria betroffen sind Managua und die Zentren der größeren Städte. Weitere und ausführlichere Hinweise zum Thema „Impfschutz“ finden Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amtes.

Aktueller Hinweis zum Zika-Virus
Zurzeit treten mehrere Fälle des Zika-Virus in Lateinamerika auf, das eng verwandt mit dem Erreger des Dengue-Fiebers ist. Da es auch bei diesem Virus keine Impfung gibt und die Übertragung ausschließlich über Stechmücken erfolgt, sollte unbedingt darauf geachtet werden, schützende Kleidung, wie lange Hosen und langärmelige Oberteile zu tragen. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen Insektenschutzmittel aufzutragen (z.B. Autan oder OFF).

Allgemeine Hinweise
Wasser: Wir raten Ihnen zur Prävention von Durchfallerkrankungen Leitungswasser nur abgekocht (z.B. als Tee) und Mineralwasser aus Flaschen zu trinken (achten Sie darauf, dass der Verschluss unbeschädigt ist). Benutzen Sie wenn möglich, auch zum Zähneputzen und Geschirrspülen ausschließlich Trinkwasser und verzichten Sie auf Eiswürfel in Getränken, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob diese mit aufbereitetem Wasser hergestellt wurden oder nicht. Speisen sollten frisch gekocht und Obst nur geschält genossen werden. Achten Sie außerdem darauf, Nahrungsmittel vor Fliegen zu schützen und sich so oft wie möglich die Hände mit Seife zu waschen.
Sonne: Unterschätzen Sie die Sonne Nicaraguas nicht! Sorgen Sie daher für ausreichend Sonnenschutz durch Kleidung (lange Kleidung, Sonnenbrille, Sonnenhut) und Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor.

Diplomatische Vertretungen

Botschaft der Republik Nicaragua
Joachim-Karnatz-Allee 45, 2. OG. 10557 Berlin
Telefon: +49 30 206 43 80
E-Mail: embajada.berlin@embanic.de

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Managua Carretera a Masaya km 5, del Colegio Teresiano 1 c. al sur, 1 c. abajo Calle Erasmus de Rotterdam, Managua
Telefon: +505 22 55 69 20, +505 22 55 69 21, +505 22 55 69 22
E-Mail: info@managua.diplo.de

Internet & WLAN

Eine der einfachsten Möglichkeiten in Nicaragua Zugang zum Internet zu bekommen ist WLAN. Viele Restaurants, Strandbars oder Hotels bieten kostenloses Wifi an, wodurch es nicht unüblich ist am Strand zu entspannen und gleichzeitig vom kostenlosen WLAN der anliegenden Strandbar zu profitieren. Nachteilig sind oft Aspekte wie die eher mäßige Geschwindigkeit des Internets oder die zeitweisen Störungen bzw. Komplettausfälle des WLANs aufgrund des labilen nicaraguanischen Netzes. Alternativ können Internetcafés genutzt werden, welche landesweit, vor allem aber in den größeren Städten, zu finden sind. In diesen sogenannten „Cybers“ können Sie für ca. 10-30 Córdoba pro Stunde im Internet surfen. Bei längeren Aufenthalten in Nicaragua lohnt es sich auch sich eine lokale SIM-Karte mit mobilem Internet für das Handy zuzulegen. Diese erhalten Sie am besten bei einem der beiden großen Anbieter Claro und Movistar. Beide liefern landesweit eine durchaus gut ausgebaute 3G-Verbindung und sind oft schneller als das öffentliche WLAN von Cafés und Restaurants. Claro beispielsweise bietet ein Gigabyte Datenvolumen für eine Woche schon für umgerechnet knapp vier Euro an.

Währung

Die offizielle Währung Nicaraguas ist der Córdoba Oro (NIO) und wurde nach dem spanischen Konquistador Francisco Hernández de Córdoba benannt. An vielen Orten ist auch eine Bezahlung mit US-Dollar möglich, jedoch erzielen Sie einen besseren Kurs, wenn Sie in Landeswährung bezahlen. Im Volksmund wird zudem anstelle von Córdoba oft auch von „Peso" gesprochen, gemeint ist aber das Selbe. Für einen Euro bekommen Sie derzeit rund 35,5 nicaraguanische Córdobas (Stand August 2017). Den aktuellen Kurs können Sie z.B. auf www.oanda.com einsehen.

Sicherheit

 Kriminalität

In Nicaragua sind es vor allem Diebstähle und Überfälle, welche in den letzten Jahren immer häufiger auftreten. Achtgeben sollte man bei Marktbesuchen im gesamten Land, vor allem aber in der Pazifikregion (nahe Managua und Granada). Hier kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Diebstählen von Wertsachen. Generell gesehen gilt die Pazifikküste Nicaraguas als überwiegend sicher. 


Grundsätzlich gilt, dass man sich als Reisender nicht abschrecken lassen sollte Nicaragua zu erkunden, jedoch sollte man stets wachsam und vorbereitet sein. Folgende Hinweise helfen dabei: 
• Wertgegenstände wie Schmuck und Digitalkameras nur verdeckt tragen (wenn möglich ganz auf  Schmuck verzichten)
• Nur so viel Geld wie nötig mit sich führen
• Der Umgebung angepasste, unauffällige Kleidung tragen
• Nächtliche Spaziergänge vermeiden
• Wertsachen im Hotelzimmer lassen und am besten in einem Safe aufbewahren
• Gepäck nie unbeaufsichtigt lassen und auf die Nutzung der Gepäckfächer von Bussen verzichten
• Taschen und Kameras stets fest im Griff behalten (besonders in Straßencafés oder auf Busbahnhöfen)
• Im Falle eines Überfalls/Diebstahls keinen Widerstand leisten um Schlimmeres zu vermeiden
• Kopien aller wichtigen Dokumente (Reisepass, Flugticket etc.) anfertigen und diese sicher aufbewahren (Reisepass-Kopie sollte auch die Seite mit dem nicaraguanischen Einreisestempel abbilden)

Beachten Sie außerdem, dass der Konsum sowie der Besitz von Drogen in Nicaragua strafbar sind. Nehmen Sie deshalb keinesfalls Briefe oder Päckchen für Fremde mit über die Grenze.

Verkehr
Nicaragua verfügt im Allgemeinen über ein relativ gut ausgebautes Straßenverkehrsnetz, dennoch gilt stets Vorsicht zu wahren. Abseits der Haupttourismusrouten gelegene, kleinere Straßen sind oftmals nicht asphaltiert oder befinden sich generell in einem schlechten Zustand. Hinzu kommt, dass Fahrstil und Fahrzeugzustand oft umstritten sind, wodurch des Öfteren Unfälle passieren. Dies gilt auch auf Schiffsüberfahrten, beispielsweise auf die touristisch beliebten Corn Islands an der Atlantikküste. Viele der Schiffe weisen starke Sicherheitsmängel auf, die Hygienebedingungen lassen zu wünschen übrig oder die Schiffe sind generell zu überfüllt.

Strom

Da Stromausfälle in Nicaragua fast an der Tagesordnung stehen, ist es hilfreich eine Taschenlampe dabeizuhaben. Die Dauer der Stromausfälle ist sehr unterschiedlich, manchmal eine halbe Stunde, manchmal aber auch den halben Tag. Hinsichtlich der Stromspannung gelten 110-120 Volt und eine Frequenz von 60 Hz als üblich. Diese Werte unterscheiden sich deutlich von denen in Deutschland, wodurch es sich empfiehlt einen Spannungswandler zu kaufen, da manche Geräte sonst möglicherweise nicht optimal funktionieren. Ladegeräte von Laptops, Kameras, Handys oder Zahnbürsten kommen jedoch ohne zusätzlichen Spannungswandler aus und sind für alle Länder geeignet.

Bezüglich der Steckdosenanschlüsse benötigen Sie in Nicaragua einen Reiseadapter für die Steckdosen-Typen A oder B. Es gibt auch Adapter, die alle Steckertypen vereinen. Dieser lohnt sich vor allem bei Reisen durch mehrere Länder. 

Taxi

Taxis gelten in Nicaragua als eher unsicheres Verkehrsmittel. Dies gilt nicht nur nachts, sondern auch tagsüber und trifft vor allem auf Managua und Umgebung zu. Vermieden werden sollte deshalb das Heranwinken von Taxis am Straßenrand oder das Teilen eines Taxis mit Fremden. 

Sollte nicht auf die Nutzung eines Taxis verzichtet werden können, ist es ratsam nur registrierte Hotel- oder Radiotaxis zu wählen und vor allem am Flughafen in Managua nur Flughafentaxis zu nutzen. Diese sind durch das Flugzeug-Logo an der Außenseite und den roten Hemden der Fahrer zu erkennen. Generell ist Taxifahren in Nicaragua sehr günstig, der Fahrpreis sollte vor Fahrtantritt ausgehandelt werden. Empfehlenswert ist zudem sich vor der Fahrt die Lizenz des Taxi-Fahrers zeigen zu lassen.

Telefon & Handy

Um in Nicaragua günstig im Inland telefonieren zu können, eignet sich am besten eine lokale Prepaid-Karte, welche in das deutsche Handy eingesetzt werden kann. Die Anbieter Claro und Movistar bieten hierfür die beste Abdeckung. SIM-Karten sind an den vielen kleinen Shops und Kiosken erhältlich und kosten rund 100 Córdobas. Da telefonieren in Nicaragua generell günstig geworden ist, lassen sich heutzutage auch viele Hotels finden, die diesen Service kostenfrei anbieten. Von den Hoteltelefonen können Sie ebenfalls Ferngespräche führen, allerdings zu deutlich erhöhten Preisen. Wer mit seinem deutschen Mobilfunkgerät telefonieren möchte, sollte ebenfalls mit hohen Kosten rechnen und muss ggf. auch für eingehende Anrufe bezahlen. Erkundigen Sie sich deshalb vor Reiseantritt über die Kosten Ihres Netzbetreibers.

Hinweis: Rufnummern, die in Nicaragua mit einer „2“ beginnen sind Festnetzanschlüsse, Nummern mit einer „8“ am Anfang sind Handynummern.

Ländervorwahl für Deutschland lautet: 0049 
Ländervorwahl für Nicaragua lautet: 00505
Allgemeine Notrufnummer in Nicaragua: 118

Zeit

Nicaragua liegt der mitteleuropäischen Zeit 7 Stunden zurück, im Sommer wegen der Zeitumstellung, sogar 8 Stunden. Ist es in Deutschland also beispielsweise 18 Uhr abends, dann ist es in Nicaragua 11 Uhr vormittags.

Zoll

Frische Lebensmittel, Milchprodukte sowie Fleisch- und Wurstwaren dürfen in Nicaragua nicht eingeführt werden. Die Hintergründe dieser Vorschrift liegen in der Vermeidung von BSE und der Maul- und Klauenseuche. Sollten Sie bezüglich der Einfuhr bestimmter Produkte noch weitere Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an die zuständige Botschaft. Die Zollbestimmungen für Deutschland finden Sie unter www.zoll.de

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