Exotische Metropole mit unvergesslichen Sehenswürdigkeiten

Kolonialbauten, glänzende Pagoden und das bunte Treiben einer asiatischen Millionenmetropole: Yangon als größte Stadt von Myanmar übt einen ganz eigenen Charme aus und entspricht dabei gar nicht den Erwartungen. Gerade die Männer tragen hier keine Hosen, sondern lange Wickelröcke und verleihen Yangon zusammen mit den Düften aus den Garküchen und dem tropischen Klima ein wirklich exotisches Flair. Ein Besuch in Yangon sollte auf keiner Myanmar Reise fehlen und lässt Sie in die vielschichtige Kultur und in die Traditionen des Landes eintauchen. Erleben Sie das bunte Miteinander aus prachtvollen Pagoden und dem quirligen Treiben in der Stadt mit rund 5 Millionen Einwohnern. Außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten wie die berühmte Shwegadon Pagode und die Sule Pagode im Stadtzentrum machen Yangon zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder Myanmar Reise.

Ein kurzer Geschichtsabriss der früheren Hauptstadt von Myanmar

Der ursprüngliche Name der Stadt Yangon lautet Dagon – und unter diesem Namen wurde die Stadt bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. gegründet. Gründer von Yangon waren damals die Mon, die einen sehr großen Teil des heutigen Gebietes von Myanmar beherrschten. Bis zum Jahre 1755 war die einstmals kleine Stadt rund um die Shwedagon Pagode unter dem alten Namen bekannt. Doch im Jahre 1753 wurde die Region rund um die Stadt vom damaligen König Alaungphaya erobert, der sie in Yangon umbenannte und im Jahre 1755 zur Hauptstadt seines Reiches ernannte. Der Name Yangon war auch passend gewählt, denn er lässt sich etwa mit „Ende des Streites“ übersetzen.

Yangon fiel im 19. Jahrhundert unter englische Herrschaft, doch die Engländer mussten ihren Herrschaftsanspruch beim ersten Mal wieder abtreten, beim zweiten Mal hielten sie den Anspruch allerdings über einen langen Zeitraum von fast 100 Jahren. Dadurch erklären sich auch die verschiedenen Kolonialbauten, die noch heute in Yangon zu sehen sind. In der Herrschaftszeit von England wurde Yangon zu einer größeren und vor allem auch zu einer modernen Stadt. Im Jahr 1930 wurde die im Süden von Myanmar liegende Stadt bei einem Erdbeben mit anschließendem Tsunami stark verwüstet, auch im 2. Weltkrieg wurde vieles zerstört. Nachdem Burma (heute Myanmar) im Jahre 1948 seine Unabhängigkeit von England erklärt hatte, wurde Yangon zur Hauptstadt des heutigen Myanmar. Diesen Status hat die größte Stadt des Landes erst seit 2005 nicht mehr inne, als die aktuelle Militärregierung die Landeshauptstadt aus strategischen Gründen in die im Norden gelegene Stadt Naypyidaw verlegte.

  • See in Yangon
    See in Yangon
  • Temple in Yangon
    Temple in Yangon

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Yangon

In Yangon befinden sich zahlreiche wichtige Sehenswürdigkeiten, die nicht verpasst werden sollten. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die verschiedenen Pagoden in der Stadt, die mehr als nur ein wenig majestätisch funkeln und einen ganz besonderen Anblick bieten. Da das gesamte Stadtbild aber sehr exotisch ist und einen ungewöhnlichen Charme versprüht, lohnt es sich in Yangon die Augen auch für kleinere Dinge offen zuhalten. In einer Stadt wie Yangon finden sich an fast jeder Ecke interessante Dinge und Bauwerke wie beispielsweise Kolonialbauten aus der langen Kolonialherrschaft Englands, die ebenfall bei einer Besichtigung der Stadt nicht fehlen sollten.

Das Wahrzeichen von Myanmar: Die Shwedagon Pagode

Manchmal ist eben doch alles Gold, was glänzt: Die imposante Shwedagon Pagode befindet sich auf einem Hügel und ist durch die Lage und durch die Höhe von 98 Metern noch weithin sichtbar. Die Shwedagon Pagode in Yangon ist ohne Zweifel eine der schönsten Sehenswürdigkeiten von ganz Myanmar und ist das wichtigste Pilgerziel für die Buddhisten des Landes. Überzogen ist die Pagode mit purem Gold und mit zahlreichen Edelsteinen – der größte Diamant auf der Spitze der Stupa hat stolze 72 Karat. Der Legende zufolge sollen sich in der Pagode verschiedene Reliquien der Buddhas befinden, unter anderem 8 Haare des historischen Buddha. Die Shwedagon Pagode ist der Grund für die Entstehung von Yangon, da die Stadt zunächst ein Dorf rund um den heiligen Ort war. Ein Besuch in Yangon ist ohne eine Besichtigung der Pagode somit undenkbar, nicht umsonst gilt die Shwedagon Pagode als Wahrzeichen des Landes und ist auch auf zahlreichen Fotos von Myanmar zu sehen.

  • Shwedagon Pagode bei Sonnenuntergang
    Shwedagon Pagode bei Sonnenuntergang
  • Mönch in Yangon
    Mönch in Yangon

Die imposante Sule Pagode

Inmitten des Stadtzentrums von Yangon befindet sich die imposante Sule Pagode, die nur im direkten Vergleich zur Shwedagon Pagode bescheiden wirkt. Ein Bild ist die herrlich gearbeitete und verzierte Pagode mit ihrer 46 Meter hohen Stupa in jedem Fall wert, da die Sule Pagode auch einen wunderschönen Kontrast zur Umgebung darstellt.

Exotisches Treiben auf dem Theingyi Zei Markt

Ein Markt in Asien ist immer ein Erlebnis der ganz besonderen Art und so sollte in der lebendigen Stadt Yangon ein Marktbesuch nicht fehlen. Auf dem Theingyi Zei Markt riechen und sehen Sie allerlei exotischer Dinge und erfahren mehr über die kulinarischen Genüsse, die eine vielseitige Stadt wie Yangon zu bieten hat.

Kyaukhtatgyi Pagode – der mächtige liegende Buddha

In dieser Pagode sehen Sie einen wirklich riesigen liegenden Buddha mit einer Länge von insgesamt 72 Metern. Dieser liegende Buddha ist nicht vollständig mit Blattgold überzogen (wie im Wat Po in Thailand), sondern trägt ein goldenes Gewand über seiner weißen Haut und besitzt rote Lippen und blauen Lidschatten. Insgesamt ist der Buddha in der Kyaukhtatgya Pagode ein wirklich besonderer Anblick.

  • Buddha Pagode
    Buddha Pagode
  • Liegender Buddha
    Liegender Buddha

Tropische Tage in Yangon

Yangon wird stark von der Regen- und der Trockenzeit beeinflusst. Im Jahresdurchschnitt beträgt die Temperatur 27,5 Grad – Yangon liegt somit in der tropischen Klimazone. Von Mai bis Oktober herrscht Regenzeit in dieser Region von Myanmar und es kommt zu heftigeren Regenfällen, die oft täglich stattfinden können. Die beste Reisezeit für Yangon liegt zwischen November und April, allerdings ist es im März und April sehr heiß. Frisch wird es während einer Reise in diese Region von Myanmar somit eher nicht, in der Trockenzeit sorgen viele sonnige Tage für einen besonders schönen Aufenthalt und lassen die mit purem Gold überzogenen Pagoden in der Sonne glänzen.

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