Willkommen in Fairbanks, Alaska
Fairbanks in Alaska. Das klingt zunächst nach einem außergewöhnlichen Reiseziel. Aber die Stadt am Rande des nördlichen Polarkreises bietet vor allem für Naturliebhaber eine Vielzahl an Attraktionen und Aktivitäten, die den Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Genießen Sie eine Fahrt mit dem Raddampfer auf dem Chena River, bestaunen Sie das Polarlicht oder erkunden Sie die beeindruckende Natur der Umgebung auf einem der zahlreichen Wanderwege. Fans von Kultur, Geschichte und Geologie kommen in Fairbanks auf ihre Kosten: Museen oder historische Stätten wie eine ehemalige Goldmine bieten die faszinierende Möglichkeit, die Geschichte Alaskas und der Menschen, die hier leben, kennenzulernen.
Ein Blick zurück - die Geschichte Fairbanks
Fairbanks liegt im Hinterland Alaskas und ist nach Anchorage die zweitgrößte Stadt des nördlichsten Bundesstaats der USA. Die Gründung der Stadt ist eng verknüpft mit der Entdeckung von Goldvorräten, denn im Jahr 1902 fand Felix Pedro Gold, was zahlreiche Goldsucher an die Gegend am Fluss Chena lockte. Die Fort Knox Gold Mine ist eine immens große Goldmine, nördlich von Fairbanks, aus der bis heute Gold geschürft wird. Wegen der Entstehungsgeschichte der Stadt und der wirtschaftlichen Bedeutung der Förderung von Gold wird die Stadt auch Golden Heart City genannt.
Der Alaska Highway und die Alaska Railroad sorgten früh für eine gute Erreichbarkeit der Stadt. Bis heute ist Fairbanks ein Verkehrsknotenpunkt in Alaska und ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge und Reisen in Alaska. Heute leben knapp über 32.000 Einwohner in der Stadt. Benannt wurde die Stadt übrigens nach Charles W. Fairbanks, der unter Theodore Roosevelt Vizekanzler der Vereinigten Staaten war.
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Goldschürfer Anfang 20. Jahrhundert in Alaska -
Alaska Railroad
Polarlichter, lange Sommertage und tiefe Temperaturen: all das ist Fairbanks
Fairbanks befindet sich in der Polarlichtzone. Diese Zone zieht sich ringförmig um den Nordpol und ist eine der besten Gegenden, um einen Blick auf das Polarlicht zu erhaschen. Dieses besondere Naturschauspiel kommt in den Monaten August bis April vom späten Abend bis in die frühen Morgenstunden vor. Das Licht strahlt im Winter grün, gelb, rot oder violett am Himmel. Häufigkeit und Intensität des Phänomens lassen sich unmöglich vorhersagen, aufgrund der Lage in der Polarlichtzone besteht aber eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass man in Fairbanks in den Genuss dieses besonderen Schauspiels kommt.
Besucht man Fairbanks im Sommer, dann wird Besuchern die Nähe zum Polarkreis allein schon dadurch bewusst, dass die Sonne fast nicht untergeht. Die kürzeste Nacht ist der 21.06., wenn es gerade einmal für zwei Stunden dämmrig ist. Auch in Sachen Temperaturen ist Fairbanks besonders: Die Stadt ist laut Messungen die siebtkälteste Stadt der Welt. Die tiefste je gemessene Temperatur liegt bei -54,4 Grad Celsius.
Ein Stück Alaska entdecken - ein Bummel durch Fairbanks
Einen ersten Eindruck und viele Informationen über die Stadt Fairbanks erhalten Besucher im Morris Thompson Cultural and Visitors Center. Auch ein Gang durch die gezeigten Ausstellungen zu naturwissenschaftlichen und kulturellen Themen lohnt sich.
Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt auf einem Schaufelraddampfer auf den Chena und Tanana River. Diese Tradition, die Stadt Fairbanks mit einem Raddampfer zu entdecken, gibt es schon seit über 100 Jahren. Charles M. Binkley begann Ende des 19. Jahrhunderts in der Gegend, Boote zu bauen und Bootsfahrten anzubieten.
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Fairbanks ist der Pioneer-Park. Im Freilicht-Park wird das Leben der ersten Goldgräber erlebbar. In der Bear Gallery werden Skulpturen und Bilder ausgestellt, die einen Bezug zu den Menschen und der Gegend haben. In einem Indianerdorf erfahren Besucher viel über die Ureinwohner, die lange vor den Goldsuchern hier gelebt haben.
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Schaufelraddampfer auf Chena River -
Hundeschlitterennen in Alaska
Fairbanks Kultur und Geschichte lebendig werden lassen
Wer sich intensiv mit der Geschichte Alaskas auseinandersetzen will, der sollte unbedingt dem University of Alaska Museum einen Besuch abstatten. Geologie und Geschichte Alaskas werden durch zahlreiche Exponate nähergebracht. Eines der bedeutendsten Stücke der Sammlung ist das Blue Babe, die Mumie eines Bisons, die ganze 36.000 Jahre auf dem Buckel hat. Eine interessante Ausstellung zu den Polarlichtern und der Trans-Alaska Pipeline wird ebenfalls angeboten.
Goldgräber gehören untrennbar zur Geschichte Alaskas und zu Fairbanks. Die stillgelegte Goldmine Gold Dredge 8, die heute aufgrund ihrer Bedeutung eine nationale historische Stätte ist, bietet die Möglichkeit, in die Goldgräbergeschichte einzutauchen. Eine Besichtigungstour durch einen Permafrosttunnel und der Spaziergang durch ein Goldgräbercamp stehen hier auf dem Programm. Wer will, kann nach einer kurzen Einführung selbst Gold waschen.
Feste und Aktivitäten in Fairbanks
Ein Besuch in Fairbanks lohnt sich ganzjährig. In den Sommermonaten, genauer gesagt im Juli, finden jährlich die World-Eskimo-Indian Olympics statt. Die Nachfahren der Eskimos messen sich in verschiedenen Disziplinen, die an die traditionelle Lebensweise erinnern.
Im Winter gibt es zahlreiche Eisskulpturen-Wettbewerbe. Eine bekannte Veranstaltung ist auch das Yukon-Quest, ein Hundeschlittenrennen. Von Fairbanks geht das Rennen über 1.600 Kilometer bis nach Whitehorse und ist für Zuschauer wie Teilnehmer ein großes Spektakel.
Fairbanks Umgebung erkunden
Lohnend ist ein Besuch des Aurora Ice Museums, in dem Skulpturen, die aus Eis hergestellt wurden, bestaunt werden können. Das Museum ist in der Nähe der Chena Hot Springs, ein etwa 100 Quadratkilometer großes, geothermisches Gebiet mit heißen Quellen.
Ein unvergessliches Erlebnis ist die Fahrt mit dem Denali Star, einem Expresszug der Alaska Railroad. Für die komplette Strecke von Fairbanks nach Anchorage braucht der Zug etwa 12 Stunden. Die Zeit verfliegt schnell, da die Strecke landschaftlich reizvoll ist.
Anchorage ist die größte Stadt und das Industriezentrum Alaskas. Reizvoll ist der Besuch des botanischen Gartens. Beeindruckend ist der Blick auf die Chugach Mountains.
Ein weiterer Abschnitt der Alaska Railroad wird vom Coastal Classic bedient. Die Fahrt von Anchorage und Seward kann optimal mit einem Tagesausflug verbunden werden, da der Zug in Seward sieben Stunden Aufenthalt hat, bevor er wieder zurück nach Anchorage fährt. In Seward, dem Tor zum Kenai Fjords National Park, bietet sich vor allem eine Tageskreuzfahrt entlang der südlichen Küste, bei der Robben, Seelöwen und Wale beobachtet werden können.
Nicht verpassen sollte man einen Besuch im Denali National Park and Preserve. Mit Blick auf den Mount McKinley, den höchsten Berg Nordamerikas, können Besucher im Park die großartige Natur Alaskas erleben.
Was Gäste zu Alaska sagen
"Tolle Mitreisende und einen Reiseleiter der sehr gerne sein Wissen mit uns teilte"
Sehr schöne Reise. Die Landschaft ist unbeschreiblich schön während des sog. Indian Summer. Tolle Mitreisende und einen Reiseleiter der sehr gerne sein Wissen mit uns teilte, sehr kompetent, immer ansprechbar, immer freundlich war. Einziger Wermutstropfen war das Hotel in Haines Junction - das sollte von SKR aus dem Progamm genommen werden. Definitiv keine 3 Sterne.
"Eine wunderschöne Reise!"
Wir hatten eine wunderschöne Reise mit malerischen Herbstfarben und sehr vielen Tierbeobachtungen.
Kevin war für uns der perfekte Reiseleiter, er hat alles sehr gut organisiert und sich jeden gekümmert. Vielen Dank nochmals.
"Schöne Reise mit toller Reiseleitung!"
Die Reise Yukon und Alaska ist anstrengend, schon allein deshalb, weil man über 4000 km fährt und deshalb ziemlich früh aufstehen muss (oft um 6 Uhr) und erst spät im Hotel ankommt (oft erst um 18.30 Uhr). Die Landschaft und die Weite entschädigt dafür aber auf jeden Fall. Die Hotels (bis auf eines) waren komfortabel. Man muss sich allerdings daran gewöhnen, täglich zum Frühstück Rührei und Bacon zu bekommen und nicht oft anderes. Der Reiseleiter Kevin Kulow ist ein ausgezeichneter Reiseleiter, er weiß einfach alles über den Yukon, über Alaska, die First Nations, die Berge, die Seen und die Highways. Er ist super organisiert und mega freundlich, geduldig und hilfsbereit. Es gibt keinen besseren Reiseleiter und Fahrer in einem.
"Meine Reise mit toller Reiseleitung"
Diese Reise ist für alle Natur- und Tierliebhaber zu empfehlen. Die Landschaft hat in Herbstfarben geleuchtet, welches sicherlich einen Teil des Reizes dieser Reise ausgemacht hat. Wir haben eine abwechslungsreiche Route erlebt - Berge, Gletscher, Seen, Wälder - und das in großer Abgeschiedenheit. Unser Reiseleiter Kevin konnte seine Begeisterung für seine Wahlheimat, die er offensichtlich liebt, durch seine freundliche und humorvolle Art auf uns übertragen. Kevin war sehr aufmerksam, hilfsbereit und stets für die Reisegruppe erreichbar. Mit seinen Informationen zum Alltagsleben in Yukon und Alaska, aber auch zu den Themen Geschichte, Geographie, Tiere und vieles mehr konnte er uns ein gutes Bild von Yukon und Alaska vermitteln.
Das Reiseprogramm könnte noch durch die Aufnahme weiterer Wanderungen verbessert werden, um die langen im Bus verbrachten Stunden auszugleichen.
Abzüge gibt es leider für die Unterkünfte: diese waren zum Teil nicht sauber, die Heizung und die Dusche funktionierte mitunter nicht. Auch war der Bus, der während des ersten Teils der Reise eingesetzt wurde, sehr klein und eng. Auch konnten diejenigen, die hinten saßen, die Ansagen leider nicht verstehen. Der zweite Bus war dagegen vollkommen in Ordnung.
Zuletzt möchte ich noch darauf hinweisen, dass für diese Reise ein ausführlicher Gesundheitsfragebogen ausgefüllt werden muss. Hierauf sollte schon im Angebot hingewiesen werden, da die Pflicht zur Offenlegung höchstpersönlicher Informationen das Buchungsverhalten beeinflussen kann.
"Mit Ingo unterwegs – beeindruckende Natur und besondere Begegnungen"
Die Reise ist wirklich sehr zu empfehlen!! Wir hatten Ingo als Reiseleiter was ein voller Glückgriff warf! Er geht auf die Wünsche der Gäste ein und hat ein sehr gutes Wissen über Land und Leute. Er lässt einem aber auch während der Fahrt einfach mal die Ruhe um die Gegend genießen zu können. Wir hatten auch viel Glück und hatten z.B. Bären am Straßenrand gesehen.
"Meine Reiseimpressionen"
"Eine rundum gelungene Reise"
Sehr schöne Reise, unbedingt weiter zu empfehlen,