Seward, malerisch schön, am Turnagain Meeresarms gelegen
Gerade einmal zwei Fahrstunden von Anchorage entfernt liegt die kleine, malerische Stadt Seward. Dicht in die Bucht geschmiegt, ist sie eingerahmt von schroffen, schneebedeckten Bergen, grünen Wäldern, die vielen Tierarten ein Zuhause bieten, und vom tiefblauem Meer. Herrliche Wanderwege in die wundervolle Natur, die wunderschöne Altstadt der ältesten Stadt in Alaska, der malerische Hafen und das beeindruckende Alaska SeaLife Center machen Seward zu einer der schönsten Städte des Bundesstaates Alaska.
Seward und der Wettlauf zum Gipfel
Hinter Seward mit seinen gerade einmal knapp 3000 Einwohnern erhebt sich der erhabene Mount Marathon mit seinen atemberaubend schönen schneebedeckten Gletschern. Der Mount Marathon ist jährlich Mittelpunkt des berühmten Mount Marathon Wettlaufs. Jedes Jahr finden sich in Seward viele Athleten ein, um an dem 5 Kilometer langen und sehr anspruchsvollen Lauf auf den 921 Meter hohen Gipfel des Mount Marathons teilzunehmen. Begonnen hat dieser Wettlauf zum Gipfel des Mount Marathon in 1905 mit einer Wette. Bei dieser Wette ging es darum, dass der damalige Läufer es nicht schaffen würde, innerhalb einer Stunde von Seward bis zum Gipfel des Mount Marathon und zurückzulaufen. Nur so viel: er hat es nicht geschafft und so versuchen bis heute die Läufer, diese alte "Wette" zu gewinnen". Der Lauf zum Gipfel ist jedes Jahr einer der absoluten Höhepunkte der Feier zum 4. Juli in Seward, die laut Einwohner die beste "4th of July" Feier des ganzen Bundesstaates ist.
Geschichtliches über Seward, Alaska
Seward liegt auf der Kenai Peninsula, der Kenai Halbinsel südlich von Anchorage und wurde 1903 gegründet. Grund war die Streckenlegung der Eisenbahn, der Alaska Railroad. 1923, als die Alaska Railroad fertiggestellt war, wurde die wunderschöne Kleinstadt zum wichtigsten Umschlagplatz der Halbinsel, denn der Hafen in Seward bleibt auch im tiefsten Winter eisfrei. Seward war auch Startpunkt für den historischen, knapp 2.000 km langen Iditarod National Historic Trail. Die Strecke führte bis nach Nome und war eine der wichtigsten Hundeschlitten-Transport-Routen durch unwegsame Regionen Alaskas. 1964 ereilte Seward ein Schicksalsschlag. Bei einem massiven Erdbeben an Karfreitag, welches als das "Good Friday Earthquake" in die Geschichte einging, wurde durch extreme Flutwellen und Feuer über 90 Prozent der Kleinstadt zerstört und gut 30 Meter des Küstenstreifens versanken im Meer. Heute ist von dieser Katastrophe nichts mehr zu sehen. Allein eine Diashow, die in der öffentlichen Bibliothek von Seward für interessierte Besucher zugänglich ist, erinnert noch an den schicksalshaften Tag.
Seward, das "Tor" zum Kenai-Fjords-Nationalpark
Seward wird auch das Tor zum Kenai-Fjords-Nationalpark genannt. Der wundervolle Nationalpark wurde 1980 gegründet und erstreckt sich über 2.376 Quadratkilometer herrlichster Natur. Der schönste und eindrucksvollste Teil des Nationalparks ist allerdings das große Harding Ice Field. Von diesem riesigen Eisfeld aus schieben sich unzählige gewaltige Gezeitengletscher ins Meer hinaus. Die unvergleichliche Landschaft und die Tiere des Meeres machen den Kenai Nationalpark zu einem unvergesslichen Erlebnis. Entlang der südlichen Küste kann man Seelöwen und Robben entdecken oder Wale bei ihrer täglichen Futtersuche erleben oder beobachten, wie Gletscher "kalben" und ins Meer stürzen. Etwas außerhalb von Seward im Kenai Nationalpark findet man den Exit Glacier. Der Gletscher ist bequem über eine Straße zu erreichen. Das Besondere am Exit Glacier ist, dass man auf vielen Wanderwegen ganz nah an den Gletscher heran kommt- ein unbeschreibliches Erlebnis. Sehenswert ist auch der Turnagain Meeresarm, der die nördlichste Grenze der Kenai-Halbinsel ausmacht. Der Meeresarm erstreckt sich zwischen 64 und 72 Kilometer in Ost-West Richtung. Das Besondere am Turnagain Arm ist, dass in diesem Meeresarm die höchsten Flutwellen der Vereinigten Staaten auftreten. Diese Wellen können bis zu 3 Meter hoch werden. Bei Ebbe verwandelt sich der Meeresarm in ein riesiges Wattenmeer. Hier tummeln sich viele Wasservögel, wie zum Beispiel der herrliche Rothalstaucher.
Sehenswürdigkeiten in der Nähe von Seward
Anchorage, etwa zwei Autostunden von Seward entfernt, bietet neben einer unvergleichlichen Gebirgskulisse etliches für Kunst- und Kulturliebhaber. Besonders das Alaska Native Heritage Center ist erwähnenswert. Im Alaska Native Heritage Center präsentieren die Ureinwohner Alaskas ihre traditionellen Tänze und die traditionelle, wunderschöne Handwerkskunst. Neben der Geschichte der verschiedenen Indianerstämmen Alaskas werden auch noch Nachbauten von Wohnhäusern der Ureinwohner und allerlei Interessantes rund um die Ureinwohner gezeigt. Anchorage ist die größte Stadt Alaskas und liegt malerisch zwischen dem Cook Inlet, einer Bucht im Golf von Alaska und den schneebedeckten Gipfeln der Chugach Mountains, die der Skyline von Anchrage eine Postkarten-Idylle verleihen.
Fairbanks dagegen ist die zweitgrößte Stadt des Bundesstaates. Sie wurde einst von Goldgräbern aus dem Klondike gegründet. Fairbanks ist eine lebendige, quirlige Stadt mit viel Herz und dem freundlichen Charme seiner Einwohner. Wer unberührte Natur, Kunst und Kultur, Polarlichter und Mitternachtssonne und Heißwasserquellen liebt, ist in Fairbanks genau richtig. Der Denali ist der höchste Berg der Alaskakette und kein anderer Berg weltweit ragt soweit über seine Umgebung hinaus, wie der Denali. Er ist ein erhabener, gewaltiger Berg, bekannt und manchmal gefürchtet für sein schlechtes Wetter. Nicht immer zeigt er sich seinen Besuchern in voller Pracht, meist versteckt er sich hinter einer dicken Wolkendecke.
Der Denali Nationalpark ist atemberaubend schön, ganz wie der gleichnamige Berg. Auf mehreren Tausend Quadratkilometer verteilt sich eine ursprüngliche, kraftvolle Landschaft mit unzähligen, geschützten Tierarten.
Was Gäste zu Alaska sagen
"Tolle Mitreisende und einen Reiseleiter der sehr gerne sein Wissen mit uns teilte"
Sehr schöne Reise. Die Landschaft ist unbeschreiblich schön während des sog. Indian Summer. Tolle Mitreisende und einen Reiseleiter der sehr gerne sein Wissen mit uns teilte, sehr kompetent, immer ansprechbar, immer freundlich war. Einziger Wermutstropfen war das Hotel in Haines Junction - das sollte von SKR aus dem Progamm genommen werden. Definitiv keine 3 Sterne.
"Eine wunderschöne Reise!"
Wir hatten eine wunderschöne Reise mit malerischen Herbstfarben und sehr vielen Tierbeobachtungen.
Kevin war für uns der perfekte Reiseleiter, er hat alles sehr gut organisiert und sich jeden gekümmert. Vielen Dank nochmals.
"Schöne Reise mit toller Reiseleitung!"
Die Reise Yukon und Alaska ist anstrengend, schon allein deshalb, weil man über 4000 km fährt und deshalb ziemlich früh aufstehen muss (oft um 6 Uhr) und erst spät im Hotel ankommt (oft erst um 18.30 Uhr). Die Landschaft und die Weite entschädigt dafür aber auf jeden Fall. Die Hotels (bis auf eines) waren komfortabel. Man muss sich allerdings daran gewöhnen, täglich zum Frühstück Rührei und Bacon zu bekommen und nicht oft anderes. Der Reiseleiter Kevin Kulow ist ein ausgezeichneter Reiseleiter, er weiß einfach alles über den Yukon, über Alaska, die First Nations, die Berge, die Seen und die Highways. Er ist super organisiert und mega freundlich, geduldig und hilfsbereit. Es gibt keinen besseren Reiseleiter und Fahrer in einem.
"Meine Reise mit toller Reiseleitung"
Diese Reise ist für alle Natur- und Tierliebhaber zu empfehlen. Die Landschaft hat in Herbstfarben geleuchtet, welches sicherlich einen Teil des Reizes dieser Reise ausgemacht hat. Wir haben eine abwechslungsreiche Route erlebt - Berge, Gletscher, Seen, Wälder - und das in großer Abgeschiedenheit. Unser Reiseleiter Kevin konnte seine Begeisterung für seine Wahlheimat, die er offensichtlich liebt, durch seine freundliche und humorvolle Art auf uns übertragen. Kevin war sehr aufmerksam, hilfsbereit und stets für die Reisegruppe erreichbar. Mit seinen Informationen zum Alltagsleben in Yukon und Alaska, aber auch zu den Themen Geschichte, Geographie, Tiere und vieles mehr konnte er uns ein gutes Bild von Yukon und Alaska vermitteln.
Das Reiseprogramm könnte noch durch die Aufnahme weiterer Wanderungen verbessert werden, um die langen im Bus verbrachten Stunden auszugleichen.
Abzüge gibt es leider für die Unterkünfte: diese waren zum Teil nicht sauber, die Heizung und die Dusche funktionierte mitunter nicht. Auch war der Bus, der während des ersten Teils der Reise eingesetzt wurde, sehr klein und eng. Auch konnten diejenigen, die hinten saßen, die Ansagen leider nicht verstehen. Der zweite Bus war dagegen vollkommen in Ordnung.
Zuletzt möchte ich noch darauf hinweisen, dass für diese Reise ein ausführlicher Gesundheitsfragebogen ausgefüllt werden muss. Hierauf sollte schon im Angebot hingewiesen werden, da die Pflicht zur Offenlegung höchstpersönlicher Informationen das Buchungsverhalten beeinflussen kann.
"Mit Ingo unterwegs – beeindruckende Natur und besondere Begegnungen"
Die Reise ist wirklich sehr zu empfehlen!! Wir hatten Ingo als Reiseleiter was ein voller Glückgriff warf! Er geht auf die Wünsche der Gäste ein und hat ein sehr gutes Wissen über Land und Leute. Er lässt einem aber auch während der Fahrt einfach mal die Ruhe um die Gegend genießen zu können. Wir hatten auch viel Glück und hatten z.B. Bären am Straßenrand gesehen.
"Meine Reiseimpressionen"
"Eine rundum gelungene Reise"
Sehr schöne Reise, unbedingt weiter zu empfehlen,