Pendennis Castle – Die Küstenfestung bei Falmouth

An der wilden kornischen Küste thront seit hunderten von Jahren eine steinerne Festung, die allen Widrigkeiten zum Trotz bis heute stolz ihren Posten behauptet. Pendennis Castle ist eines der absoluten Highlights auf jeder Reise durch Cornwall und war eine der besten Küstenfestungen aus dem 16. Jahrhundert. Entdecken Sie das beeindruckende Bauwerk Pendennis Castle mit den angeschlossenen Forts und erfahren Sie mehr über die Geschichte und die Architektur der Festung. Für historisch und kulturell interessierte Gäste gehört ein Besuch zum faszinierenden Pendennis Castle einfach mit zur Erkundung von Cornwall dazu. Empfehlenswert ist eine Kombination der Besichtigung von Pendennis Castle mit dem hübschen Hafenstädchen Falmouth ganz in der Nähe des Bauwerkes.

Historisch bedeutsame Festungsanlage Pendennis Castle

Zur Bewachung des Flusses wurde die Festung Pendennis Castle von König Heinrich VIII. zwischen den Jahren 1539 und 1545 errichtet. Die Schwesternburg von Pendennis Castle bewacht die Ostseite des Flusses Ästuars und ist unter dem Namen St Mawes Castle bekannt. Grund für diesen erforderlichen Schutz war die Bewachung der früher strategisch wichtigen Carrick Road bei Falmouth. Die Meerenge war größtenteils unbenutzt und wäre eine wichtige Ankerposition für Kriegsschiffe gewesen, die von dort weiter zur Besetzung des Landes schreiten könnten. Pendennis Castle wurde somit errichtet, um diesen Weg und die gesamte Region vor Angriffen von französischer und spanischer Seite zu schützen. Letztendlich errichtete der König eine ganze Kette von Forts entlang der Küste um sich vor Spanien und Frankreich zu schützen, die zum damaligen Zeitpunkt mit einer Besetzung von England drohten. Grund für diese Drohung war die Tatsache, dass der König Heinrich VIII. sich vom katholischen Glauben abgewandt hatte und sich den Protestanten anschloss – eine Vorgehensweise, die von den Katholischen Königen nicht toleriert werden konnte. Später spielte Pendennis Castle im englischen Bürgerkrieg eine wichtige Rolle und war die letzte Bastion der Royalisten im Südwesten des Landes. Pendennis Castle wurde 1646 über Monate hinweg belagert und schließlich aufgegeben, da die Menschen zu verhungern drohten. Hier zeigt sich, dass Pendennis Castle über einen langen Zeitraum hinweg eine sehr wichtige strategische Bedeutung in der Region hatte. Letztendlich war die Festung über 400 Jahre im Einsatz, zum letzten Mal als Standort einer Flakbatterie zur Zeit des Zweiten Weltkrieges.

  • Blick auf die Pendennis Castle
    Blick auf die Pendennis Castle

Die Architektur von Pendennis Castle

Nicht nur historisch und von der Optik her ist Pendennis Castle ein reizvolles Ausflugsziel in Cornwall, auch die Architektur ist durchaus interessant. Besonders empfehlenswert ist aufgrund der vielen Details die Besichtigung mit einem erfahrenen Reiseleiter, der alle Ihre Fragen zur Küstenfestung aus dem 16. Jahrhundert beantworten kann. Pendennis Castle besitzt einen langgezogenen, kompakt wirkenden Grundriss und wurde mit einem einfachen Turm in runder Form ausgestattet. Hinzu kommt das Torhaus, dass in diesem Fall von einer Kurtine, also von einem für die damalige Zeit typischen niedrigen Wall umschlossen ist. Die dicken Mauern der Festung bestärken den Eindruck eines wehrhaften Bauwerkes und sind bis heute in einem sehr guten Zustand. Pendennis Castle ist zwar die bekannteste und sicherlich auch schönste Küstenfestung von König Henry VIII., doch wurden noch weitere Forts in einer Kette am Fluss entlang gebaut. Diese Befestigungs- oder Bewachungskette reichte von Hull an der Ostküste von England bis nach Milford Haven im Westen des Landes. 

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