Tortuguero: Die Heimat der Meeresschildkröten

Nur per Boot oder mit dem Flugzeug ist das kleine Dorf Tortuguero an der Karibikküste von Costa Rica erreichbar. Tortuguero ist auch gleichzeitig ein Nationalpark mit einer herrlichen Pflanzenwelt und zahlreichen Tieren, die nur in diesen Breitengraden leben. Doch Tortuguero zeichnet sich vor allem als Eiablageplatz der riesigen Meeresschildkröten aus, die ihre Eier zu hunderten am Strand ablegen. Nicht umsonst bedeutet Tortuga auf Deutsch Schildkröte – Tortuguero ist somit der Ort der Schildkröten, für die der Nationalpark weithin bekannt ist. Bei einer Bootstour sind besonders reizvolle Tierbeobachtungen möglich, die dank der besonderen Atmosphäre von Tortuguero unvergesslich werden.

  • Krokodil
    Krokodil
  • Tortuguero
    Tortuguero

Wissenswertes über den Nationalpark

Das Dorf Tortuguero an sich wurde erst im Jahr 1930 gegründet und ist heute die Heimat von etwa 700 Menschen, die auch von dem stärker aufkommenden Tourismus im Nationalpark profitieren. Unter Schutz wurde der heutige Nationalpark erst im Jahre 1975 gestellt, bis zu diesem Zeitpunkt war allerdings schon eine größere Menge des Waldes rund um das Dorf Tortuguero abgeholzt. Der Nationalpark Tortuguero ist nicht zuletzt aufgrund der Tatsache so reizvoll, dass es im Park genau wie im Dorf keine Autos gibt. Freuen Sie sich also auf eine Fahrt durch die Kanäle von Tortuguero – auf diese Weise lassen sich auch am besten die Tiere beobachten und die gesamte Landschaft wirkt direkt noch viel geheimnisvoller.

Da das Dorf Tortuguero genau wie die ganze Region als Ablageplatz der Eier der Meeresschildkröten bekannt ist, stellen die Meeresschildkröten und ihre speziellen Lebensgewohnheiten den größten Höhepunkt eines Ausflugs nach Tortuguero dar. An den Stränden legen neben den wahrhaft riesigen Lederschildkröten auch die grünen Meeresschildkröten ihre Eier ab. Letztere sind vom Aussterben bedroht und gelten daher als besonders schützenswert. In Tortuguero werden tatsächlich viele Maßnahmen ergriffen, um die Meeresschildkröten und ihre Eier zu schützen.

Früher galten Schildkröteneier als Delikatesse und auch heute wird oft noch versucht, die Eier zu stehlen und für viel Geld zu verkaufen. Aus diesem Grund werden die Meeresschildkröten in Tortuguero so gut wie möglich geschützt, damit aus den abgelegten Eiern auch wirklich kleine Schildkröten schlüpfen können. Die grüne Meeresschildkröte wiegt ausgewachsen übrigens rund 200 Kilo und wird bis zu einem Meter lang. Doch die Lederschildkröte ist ein anderes Kaliber und gilt als die größte ihrer Art: Rund 2 Meter groß und um die 700 Kilo schwer stellen die Schildkröten einen imposanten Anblick dar.

Der Nationalpark Tortuguero ist aber nicht nur die Heimat der Meeresschildkröten, die vor allem in den Monaten von Juni bis September ihre Eier an den Stränden ablegen. Vielmehr gibt es in Tortuguero eine sehr vielseitige Tierwelt, die sich besonders gut bei einer frühmorgendlichen Bootsfahrt über die Kanäle bewundern lässt. Zu dieser Zeit sind die Tiere am aktivsten und die große Hitze während des Tages legt auch diesen Zeitpunkt für eine Besichtigung nahe. In der dichten, exotischen Pflanzenwelt voller Farne und exotischer Baumarten sehen Sie manchmal sogar Krokodile und imposante Leguane. Außerdem ist Tortuguero die Heimat von Affen, Faultieren und zahlreichen Vogel- und Schmetterlingsarten.

Inmitten der bunten Blumenwelt der Dschungel-Lodges in dieser Region sind oft auch die farbigen Frösche zu sehen, für die nicht nur Tortuguero, sondern Costa Rica insgesamt berühmt ist. Ein Ausflug nach Tortuguero sollte somit nicht nur aufgrund der Schildkröten unternommen werden. Gäste aus aller Welt werden immer wieder von der Pracht der exotischen Pflanzenwelt und von der vielseitigen Tierwelt inmitten der üppigen Vegetation verzaubert. Daher stellt ein Ausflug nach Tortuguero einen Höhepunkt auf jeder Reise nach Costa Rica dar.

  • Schlange
    Schlange

Am Amazonas von Costa Rica

Der Nationalpark Tortuguero befindet sich an der Karibikküste und liegt damit in der tropischen Klimazone. Die Region um Tortuguero wird durch zwei Jahreszeiten geprägt – die Regenzeit und die Trockenzeit. An der Karibik sind die Niederschlagsmengen aber insgesamt geringer als an der Seite des Pazifiks, sodass es rund um Tortuguero zwischen Juni und Oktober ein wenig trockener ist. Bei tropischen Temperaturen rund um die 26 bis 30 Grad und ist Tortuguero ganzjährig ein reizvolles Reiseziel. Tortuguero ist nicht nur für eine üppige Pflanzen- und Tierwelt, sondern auch für eher starke Niederschläge in der Region bekannt. Trotzdem regnet es nicht den ganzen Tag, es kommt nur immer mal wieder zu etwas stärkeren Tropengüssen – die durchaus ihren Reiz haben! Allgemein gilt aber, dass in Costa Rica die Regenzeit von Mai bis Oktober oder auch bis November geht und es dann zu starken Regenfällen kommt – die aber auch im restlichen Land nicht den ganzen Tag andauern. Tortuguero ist somit ganzjährig ein außergewöhnliches Reiseziel, welches viele Pflanzen- und Tierbeobachtungen ermöglicht.

Folgende Reise besucht diese Sehenswürdigkeit:

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Costa Rica

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