Malaysia Reisen: unterwegs zwischen Dschungel und Teeplantagen

Entdecken Sie Malaysia Reisen mit SKR! Möchten Sie die beeindruckende Artenvielfalt des malaiischen Regenwalds kennenlernen? Oder lieber das tropische Klima in den paradiesischen Küstenorten genießen? Wir von SKR Reisen bieten Ihnen klassische Höhepunkte und Naturwunder Ost- und Westmalaysias ganz flexibel in einer kleinen Reisegruppe. Egal ob traumhafte Strände, wilder Urwald oder pulsierendes Großstadtfeeling - unsere Malaysia Reisen bestechen durch ihre Einzigartigkeit. Schauen Sie sich hier unsere aktuellen Angebote für Malaysia Reisen an und lernen Sie eines der freundlichsten Länder Südostasiens kennen.

  • Ureinwohner Borneos

Malaysia Reisen: Informationen

Top Sehenswürdigkeiten

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Kuala Lumpur
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Cameron Highlands
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Malakka
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Borneo
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Penang
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Kinabalu Nationalpark
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Bako National Park
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Orang Utans
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Batu Caves
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Petronas Towers

Vorstellung des Landes

Geschichte

Durch seine geografische Lage wurde die Geschichte Malaysias stark beeinflusst. Aufgrund der strategisch günstigen Lage an der für den Handel wichtigen Straße von Malakka, kam es im heutigen Malaysia früh zur Besiedlung und Handel. Zum Handelszentrum wurde es, als der Handel zwischen Indien und China begann. Im 10. Jahrhundert entstand das erste malaiische Königreich. Zu dieser Zeit kam auch der Islam, welcher heute noch Staatsreligion ist, durch arabische Händler nach Südostasien. Zahlreiche Königreiche und Sultanate bildeten sich im Laufe der Zeit. Die wichtigste regionale Seemacht im 15. Jahrhundert war das Sultanat von Malakka, dessen Wohlstand viel Aufmerksamkeit und weltweites Interesse auf sich zog. 1511 wurde das Land zum ersten Mal von Europäern, den Portugiesen, erobert. Schnell wurde das heutige Malaysia zum Zentrum der Kolonialisierung, vorwiegend durch die Portugiesen, Niederländer und Brieten. 1641 wurden die Portugiesen aus dem Land, durch die Niederländer verdrängt. Die Briten nutzen Penang als Handelsstützpunkt ab dem Jahr 1785. Zehn Jahre später übernahmen die Briten auch die Stadt Malakka, die danach zeitweise in holländischem Besitz war. Gegen den Tausch von Becoolen auf Sumatra wurde Malakka endgültig britisch. Im Jahr 1826 wurde die britische Kronkolonie Straits Settlement gegründet und die Briten gewannen Stück für Stück den Rest der Halbinsel unter Kontrolle. Die Kolonie wurde erst von Kalkutta aus regiert, dann von London. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Land durch Japan besetzt. Bereits 1945 endete die Herrschaft der Japaner und die Briten übernahmen wieder die Kontrolle über das Land. Währenddessen wuchs die Unterstützung von europäischen Kolonialmächten, für die Unabhängigkeit Malaysias, schnell. Im August 1957 erlangte die Föderation Malaya ihre Unabhängigkeit und auch das Frauenwahlrecht wurde in diesem Jahr eingeführt. Im September 1963 wurde eine neue Föderation, eine konstitutionelle Wahlmonarchie, mit dem Namen Malaysia gegründet.  

Sprache

Die Amtssprache in Malaysia ist Bahasa Malaysia bzw. malaysisch. Englisch ist aufgrund der britischen Kolonialeinflüsse weit verbreitet, Zweitsprache. Zahlreiche indische und chinesische Sprachen werden ebenfalls gesprochen. Insgesamt werden etwa 140 Sprachen und Dialekte in Malaysia gesprochen.  

Religion

Alle Weltreligionen sind in Malaysia vertreten. Zum Islam, der Staatsreligion, bekennen sich etwa 60% der Bevölkerung. Der Buddhismus hat die zweitgrößte Glaubensgemeinschaft und ist mit circa 20% vertreten. Des Weiteren sind Glaubensgemeinschaften des Christentums, mit etwa 2,7 Millionen Anhängern, des Hinduismus sowie chinesischer Volksreligionen, wie der Konfuzianismus und der Daoismus, in Malaysia zu Hause. Malaysier chinesischer Abstammung sind meist Buddhisten, Konfuzianer oder Christen. Menschen mit indischer oder sri-lankischer Abstammung glauben an den Islam, den Hinduismus, sie sind Sikhs Christen oder Buddhisten.   

Land & Leute

Das multi-ethnische Land Malaysia wurde geprägt durch Einflüsse aus China, Indien und Europa. Aber auch die verschiedenen Religionen sind stark im Denken und Handel jedes einzelnen verankert. Malaysia hat rund 32 Millionen Einwohner. Man unterscheidet die Bevölkerungsgruppen zwischen den Bumiputras, kurz auch Bumis, die Söhne der Erde, und Gruppen, die ab der Kolonialzeit eingewandert sind, zum Beispiel Chinesen und Inder. Die Ureinwohner Malaysias heißen Orang Asil. Sie glauben daran, dass allen in der Natur eine Seele hat. Es gibt insgesamt 18 indigene Stämme, die immer noch in ihrer ursprünglichen Umgebung leben, vor allem auf der Insel Borneo. Sepak Takrwa ist eine der Nationalsportarten in Malaysia. Es ist eine Art Fußball-Tennis das in einem Badmintonfeld gespielt wird. Hierfür braucht man viel Geschick, Schnelligkeit und Reaktionsvermögen. Klassische Sportarten wie Fußball, Hockey und Badminton erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit. Eine traditionelle indonesisch-malaysische Kampfkunst ist das Pencak Silat.  

Regionen

Traumstände mit glasklarem Wasser, Tradition und Natur pur bietet Ostmalaysia seinen Besuchern. Der malaysische Teil im Norden der Insel Borneo ist etwa 300 km von Westmalaysia entfernt. Hier lassen sich, mit etwas Glück, seltene Tiere wie das Sumatra-Nashorn oder das Bartschwein bestaunen. Am besten entdeckt man den unberührten Dschungel mit seiner vielfältigen, seltenen Flora und Fauna bei einer Wanderung.  In fantastische Unterwasserwelten und bunte Korallenriffe abtauchen, können Sie an einigen der beeindruckendsten Tauchspots der Welt. Die Ostküste Borneos ist unter Tauchern längst kein Geheimtipp mehr. Die Regierung setzt sich stark für eine Regulierung der Besucherzahlen zum Schutz und Erhalt der Unterwasserwelt ein. Moderner, interessanter und pulsierender. Das ist Westmalaysia. Der Großteil der malaysischen Bevölkerung lebt hier, auf der Malaiischen Halbinsel in spannende Millionenstädte wie Kuala Lumpur, Hauptstadt und eigenständiges Territorium, und Ipoh. Die Teeplantagen Malaysias liegen auf bis zu 2.000 Metern Höhe in Ortschaften mit zahlreichen Gebäuden aus der Kolonialzeit. Die Cameron Highlands werden auch “Garten Malaysias” genannt. Zwischen Regenwäldern und weitläufigen Teeplantagen, kann es abends schon Mal kühler werden und die Bergspitzen mit dünnen Wolken verhangen sein. 

Essen und Trinken

Die vielfältige Küche Malaysias ist ein Eldorado für Feinschmecker. Neben landestypischer malaysischer Kost sind auch viele chinesische und indische Spezialitäten zu finden. Hauptbestandteile und Grundnahrungsmittel der malaysischen Küche sind Reis, in pikanter oder süßer Form, Nudeln, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte sowie frisches Obst und Gemüse. Westliches Essen wird in großen Städten an jeder Ecke angeboten. Gegessen wird in Malaysia mit der rechten Hand, denn die linke gilt als unrein. Neben Restaurants gibt es in Malaysia auch die sogenannten “Hawker Food Stalls”. Hier kann man an zahlreichen Essenständen, günstige und authentische Gerichte genießen. Für ein einfaches Essen an einem Straßenstand zahlt man etwa 1€ bis 3€. Das Essen in Restaurants ist deutlich teurer als an Straßenständen, aber im Vergleich zu Deutschland immer noch günstig. Ein Abendessen für 2 Personen kostet in einem Restaurant etwa 10€ bis 15€. Getrunken wird in dem südostasiatischem Land Tee und Kaffee. Alkoholfreie Getränke kosten circa 0,50€. Bier ist etwas teurer und für etwa 2€ erhältlich. Alkoholische Getränke sind nicht überall im ganzen Land erhältlich, da viele Malaysier Muslime sind. Sollten Sie an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden oder gewisse Ernährungswünsche (z.B.: vegetarische od. vegane Speisen) haben, bitten wir Sie SKR nach der Reisebuchung umgehend davon zu unterrichten. 

Wetter / Klima

Malaysia liegt in den humiden, feuchtheißen Tropen. Es herrscht das ganze Jahr über eine hohe Luftfeuchtigkeit um die 80%. Von April bis Mitte Oktober bestimmt der Südwest-Monsun das Wetter und von Mitte Oktober bis Februar der Nordost-Monsun. Die Temperaturen liegen ganzjährig zwischen 30° C und 38° C. In höheren Lagen, wie beispielsweise den Cameron Highlands, kann es nachts deutlich abkühlen und die Tagestemperaturen liegen durchschnittlich bei höchstens 25° C. 

Praktische Hinweise

Einreise

Für die Einreise nach Malaysia brauchen Sie einen Reisepass, der mindestens noch 6 Monate gültig ist und noch ein Paar freie Seiten hat. Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und einen dreimonatigen Aufenthalt kein Visum. Sollten Sie Staatsbürger einer anderen Nationalität sein, erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig über geltenden Einreisebestimmungen. In den ostmalayischen Bundesstaaten Sabah und Sarawak auf Borneo wird ein extra Visum erteilt. Es ist 90 Tage gültig. Hier sollte darauf geachtet werden, dass Sie bei Einreise einen Stempel in Ihren Pass bekommen. Seit 2011 werden in Malaysia zur Erfassung der Daten aller Einreisenden, Fingerabdrücke gespeichert. Wir empfehlen Ihnen Kopien ihres Reisepasses mit auf die Reise zu nehmen, die getrennt vom Original aufbewahrt werden sollten. 

Banken & Geld

Es ist vorteilhaft einige Euro-Scheine und US-Dollar (die wichtigste Fremdwährung) in bar mitzunehmen. Bargeld (auch Euro) kann man bei Banken, Wechselstuben und in einigen Hotels umtauschen. Bitte achten Sie bei Dollar- und Euroscheinen, die zum Umtausch mitgenommen werden, auf einen sehr guten Zustand. Nur intakte Scheine, ohne Risse o.ä., werden von den lokalen Banken angenommen. Mit einer gängigen Kreditkarte (Maestro eher seltener, Visa empfohlen) kann an vielen Geldautomaten (ATM) Bargeld in der Landeswährung abgehoben werden. Zudem sind Kreditkarten in Hotels, Restaurants und einigen Geschäften in den größeren Städten einsetzbar. 

Gesundheit / Impfungen

Bitte versichern Sie sich im Rahmen Ihrer Reisevorbereitung, dass Sie alle erforderlichen Impfungen für eine Reise in das jeweilige Land und alle erforderlichen Nachweise in Ihrem Impfpass besitzen. Ebenfalls vor Reiseantritt sollten Sie die Hinweise zu möglichen Erkrankungen im jeweiligen Reiseland auf der Seite des Auswärtigem Amts oder des Robert-Koch-Instituts nachlesen.  

Impfungen: Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgesehen. Bei Reisen unter vier Wochen sollte ein vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) nachweisbar sein. Hinweis: Lassen Sie sich vor der Reise von einem Tropen- oder Reisemediziner oder durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle persönlich beraten und ggf. Ihren Impfschutz anpassen. Sie können sich über empfohlene Impfungen auch im Impfkalender auf der Webseite des Robert-Koch-Institutes informieren. Wegen einer Malaria-Prophylaxe informieren Sie sich bitte bei Ihrem Arzt bzw. dem Gesundheitsamt oder einem Tropeninstitut. 

Bitte beachten Sie, dass die Mitarbeiter von SKR keine weiterführende Impfberatung geben können, da hierzu eine medizinische Ausbildung Voraussetzung wäre. 

Zika-Virus: Infektionen mit den Zika-Viren werden vorrangig durch die tagaktive Aedes-Mücke übertragen. Die Viren können in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen, sowie neurologische Komplikationen bei Erwachsenen auslösen. 

Dengue-Virus: Infektionen mit den Dengue-Viren werden vorrangig durch die tagaktive Aedes-Mücke übertragen. In der Regel treten bei einer Erkrankung Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägte Gliederschmerzen auf. In seltenen Fällen, insbesondere bei Kindern, können schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auftreten. Insgesamt sind bei Reisenden Komplikationen jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw.  Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen den Virus.  

Chikungunya-Virus: Infektionen mit dem Chikungunya-Viren werden vorrangig durch die tagaktive Aedes-Mücke übertragen. In der Regel treten bei einer Erkrankung hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltende Gelenk- Und Muskelschmerzen auf. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen Erkrankungen unterschieden werden, die ebenfalls von Mücken übertragen werden. Die Erkrankung heilt nicht in allen Fällen folgenlos aus. Selten kommt es zu langanhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw.  Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen den Virus. 

Malaria: Das Malaria-Fieber wird durch die dämmerungs- und nachtaktiven Anopheles-Mücken übertragen. Malaria-Fieber tritt in Malaysia ganzjährig auf. Ein geringes Risiko ist auf Borneo (Ostmalaysia) vorhanden. Ein minimales Risiko liegt in ländlichen Gebieten vor, außer in den als malariafrei geltenden Städte Georgetown und Kuala Lumpur sowie dem Bundesstaat Penang. Unbehandelt verläuft eine Erkrankung, insbesondere der Malaria Tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet ausbrechen.  

  • Bei Auftreten von Fieber, während oder noch Monate nach einer Reise in einem Risikogebiet, stellen Sie sich schnellstmöglich einem Arzt vor und weisen auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin. 

In Malaysia gibt es in einigen größeren Städten internationale Kliniken, mit westlichen Arzneimitteln und Behandlungsmethoden. In ländlichen Gebieten gibt es oft nur kleine Gesundheitszentren, dessen Einrichtungen begrenzt sind. Wir empfehlen Ihnen dringend, notwendige Versicherungen, für die Dauer Ihrer Reise, abzuschließen (bspw. Auslands-, Kranken- u. Rückholversicherung).  

Zur Vorbeugung gegen Moskitostichen empfehlen wir Ihnen:  

  • Lange Hosen und langärmlige Blusen bzw. Hemden  

  • Knöchel besonders gut schützen  

  • Haut regelmäßig mit geeignetem Moskitoschutzmittel einsprühen  

  • Kleidung mit geeignetem Moskitoschutzmittel imprägnieren  

  • Untere einem Moskitonetz schlafen 

HIV / AIDS: Die Krankheit ist, insbesondere in den Risikogruppen, im Land weit verbreitet. Ein hohes HIV-Übertragungsrisiko besteht durch beispielsweise sexuelle Kontakte (besonders bei Gelegenheitsbekanntschaften), bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen. 

Durchfallerkrankungen: Regelmäßig kommt es in Malaysia zum Auftreten von Durchfallerkrankungen. Durch entsprechende Hygiene bei Lebensmitteln und Trinkwasser lassen sich die meisten Erkrankungen vermeiden.  

Wir empfehlen Ihnen auf folgendes zu achten:  

  • Auf Salat, Eiswürfel, ungeschältes Obst und Fleisch, das nicht ausreichend durchgebraten wurde, zu verzichten (Oder diese Nahrungsmittel selbst zu schälen oder zu kochen). 

  • Trinken Sie kein Wasser aus der Leitung (außer abgekochtes Wasser, z.B. als Tee) und benutzen Sie auch für das tägliche Zähneputzen od. Geschirrspülen gekauftes Wasser aus Flaschen.  

  • Achten Sie beim Kauf von Wasserflaschen darauf, dass diese mit einer Banderole verschlossen sind, um zu vermeiden eine bereits geöffnete Flasche zu kaufen (Bei Kauf von kohlesäurehaltigem Wasser ist dies leichter zu prüfen). 

  • Waschen Sie sich regelmäßig mit Seife die Hände, besonders vor der Essenzubereitung und dem Essen.  

  • Wenn möglich, desinfizieren Sie sich Ihre Hände mit Desinfektionsmittel. 

Cholera: Die Erkrankung wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Sie kann durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der infizierten Menschen erkrankt an Cholera, von dem wiederum die Mehrzahl einen milden Krankheitsverlauf zeigen. Es existiert eine Impfung gegen die Erkrankung.  

Japanische Enzephalitis (JE): Bei dieser Krankheit handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Die Krankheit wird im Süden des Landes, besonders stark während der Regen- und der frühen Trockenzeit von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Im Norden Vietnams wird JE im Spätsommer und Herbst von den Stechmücken auf den Menschen übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selbst zu erkranken. Bei Menschen sind Erkrankungen an JE eher selten, verlaufen dann aber häufig sehr schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden. Eine Erkrankung kann aber auch tödlich enden. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE-Viren. Es existiert ein Impfstoff. 

Aviäre Influenza (Vogelgrippe): Seit einigen Jahren ist die klassische Geflügelpest (aviäre influenza A/H5N1, Vogelgrippe) im Land bekannt. Es werden immer wieder Ausbrüche der Krankheit gemeldet. Eine Übertragung der Krankheit findet von einem Vogel zum Menschen statt. 

Tollwut: Die regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit Tollwut wird durch Viren verursacht. Die Viren werden über den Speichel infizierter Tiere auf den Menschen übertragen. Landesweit besteht in Vietnam ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und dem damit verbundenem Risiko einer Übertragung von Tollwut. Medizinisch notwenige Maßnahmen, gegen eine Bissverletzung bei nicht-geimpften Personen, sind in Vietnam nicht immer möglich. Es existiert eine zuverlässig schützende Impfung.  

  • Vermeiden Sie den Kontakt zu streunenden Tieren 

Sarkozytose: Die Erkrankung kommt auf der Insel Tioman vor. Die Parasiten werden durch die Nahrungsaufnahme (Fleisch oder mit Fäkalien verunreinigte Lebensmittel und Trinkwasser) übertragen.  

  • Achten Sie auf eine gute Hygiene. 

  • Fleisch sollte niemals roh verzehrt werden.  

 

Medizinische Versorgung: Die medizinische Versorgung im Land ist in größeren Städten weitaus befriedigen. Die Gesundheitsversorgung wird durch Fachärzte, die im Ausland ausgebildet werden, sichergestellt. Gute hygienische Verhältnisse findet man auf der Malaiischen Halbinsel. In städtischen Gebieten sind auch westliche Arzneimittel erhältlich.  

Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlungen ist grundsätzlich Vorkasse zu leisten! 

Versicherungen: Im Reisepreis sind keine Reiserücktrittskosten-, Reiseabbruch- oder Reisekrankenversicherungen enthalten. Falls Sie bei der Buchung noch keine Versicherung abgeschlossen haben, empfehlen wir Ihnen sehr, für die Dauer Ihrer Reise, eine Auslands-, Kranken- und Rückholversicherung abzuschließen. Für diesen Fall haben wir Ihren Reisetipps ein Informationsblatt beigelegt (bitte beachten Sie die Fristen!). Vor dem Hintergrund, der mit dem Versicherungsabschluss verbundenen Fristen, empfehlen wir Ihnen einen umgehenden Abschluss. Falls Sie bereits im Zusammenhang mit der Buchung eine Versicherung abgeschlossen haben, erhalten Sie Ihre Versicherungsunterlagen. 

Reiseapotheke: Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit! Sollten Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, nehmen Sie einen ausreichenden Vorrat davon mit. Zusätzlich sollte Ihre Reiseapotheke mit einem Mittel zur Wunddesinfektion, einem Moskitoschutzmittel, sowie Medikamenten gegen Grippe-, Magen- und Darmverstimmungen ausgestattet sein. In Deutschland gängige Moskitoschutzmittel (beispielsweise Autan, NoBite, u.a.) sind ausreichend. Denken Sie auch an eine Sonnencreme (mind. LSF 30).  

  • Schützen Sie die Medikamente unterwegs gegen hohe Temperaturen.   

Diplomatische Vertretungen

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland  
Embassy of the Federal Republic of Germany  

Menara Tan & Tan, 26th Floor  
207 Jalan Tun Razak  
50400 Kuala Lumpur  

P.O. Box 10023 
50700 Kuala Lumpur 

Tel.: +60 3 2170 9666 
Fax: +60 3 2161 9800  

 

Botschaft von Malaysia  

Klingelhöferstr. 6  
10785 Berlin  

Tel.: 030 – 8857 490  
Fax: 030 – 8857 4950  

E-Mail: mwberlin(at)malemb.de; consular@malemb.de 
 

Internet & WLAN

In ganz Malaysia ist das Internet wirklich gut. In den meisten Ortschaften reiht sich ein Internetcafé an das nächste. WLAN gibt es in den meisten Hotels, aber oft auch in Restaurants und Bars kostenlos. 

Währung

Die Landeswährung Malaysias heißt Malaysischer Ringgit (MYR). Der aktuelle Wechselkurs beträgt 1 € zu 4,7403 Ringgit (Stand März 2020). Einige Geschäfte und Restaurants akzeptieren auch US-Dollar als Zahlungsmittel. 

Sicherheit

Generell ist Malaysia ein sicheres Reiseland. Dennoch kommt es regelmäßig zu Diebstählen und Überfälle (insbesondere in Shopping-Malls). Nehmen Sie teuren Schmuck oder andere Wertgegenstände am besten gar nicht erst mit auf Ihre Reise oder lassen Sie diese im Hotel. Achten Sie stets gut auf Ihre Handtaschen, Geldbeutel, Schmuck, Rucksäcke und Fotokameras. Neben Taschendieben sollten Sie sich auch vor Trickbetrügern in Acht nehmen.  

Die Sicherheitsvorkehrungen in zum Beispiel Hotels, Restaurants, Cafés und Clubs entsprechen teilweise nicht den europäischen Standrads.  

  • Bereiten Sie Trekking-Touren gut vor und unternehmen Sie diese in einer Reisegruppe mit einem lokalen Reiseführer. 

  • Achten Sie bei Fähren und Ausflugsbooten auf Sicherheits- und Rettungseinrichtungen uns seien Sie entsprechend vorsichtig.  

  • Bewahren Sie wichtige Dokumente wie Geld, Ausweis, Führerschein, usw. sicher auf. 

  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das benötigte Bargeld mit. 

  • Achten Sie besonders gut auf Wertsachen bei größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in Bussen oder an Stränden. 

Das Auswärtige Amt warnt derzeit vor Reisen in den Osten des Bundesstaates Sabah und auf die angrenzenden Inseln ab. Reisen in das Seegebiet zwischen den Süd-Philippinen und dem Bundesstaat Sabah wird gewarnt.  

 

Strom

Die Netzspannung in Malaysia beträgt in großen Städten 240 Volt Wechselstrom bei einer Frequenz von 50 Hertz. In ländlichen Gebieten kann die Netzspannung abweichen. Es empfiehlt sich entweder einen Adapter für englische dreipolige Steckdosen oder einen Universaladapter mit auf Ihre Reise zu nehmen.  

Taxi

Bei Taxifahrten in Malaysia gibt es meist einen Festpreis für Touristen und Einheimischen. Steigen Sie, wenn möglich, immer in ein Taxi am Taxistand ein, dessen Fahrer Sie angesprochen haben. Achten Sie darauf, dass es als ein offizielles Taxi gekennzeichnet ist. Beim Ein- und Aussteigen sollten Sie besonders auf Ihr Gepäck ein Auge werfen, hier greifen gerne des Öfteren Diebe zu. 

Telefon & Handy

Die Ländervorwahl für Malaysia aus Deutschland ist 0060. 
Die Vorwahl nach Deutschland ist 0049. 

Internationale Telefonverbindungen funktionieren in der Regel störungsfrei. Direktwahl ist von der Post und von Hotels aus möglich. Telefonate innerhalb Malaysias funktionieren i.d.R. problemlos. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Mobilfunkanbieter, über einen Datenverbrauch außerhalt Deutschlands und ggf. zusätzlich anfallende Kosten, in Rahmen Ihres Mobilfunkvertrags. Luftpostsendungen nach Europa benötigen i.d.R. circa 1 Woche. 

Zeit

MEZ + 7 h. Während der europäischen Sommerzeit MEZ + 6 h. 

Zoll

Alle Informationen und Hinweise dazu, welche Souvenirs Sie bedenkenlos mitbringen können und die Zollbestimmungen für Deutschland, können Sie auf der Internetseite des Deutschen Zolls nachlesen. Informationen und Hinweise zu den Einreise- und Zollbestimmungen und zur Einfuhr von Waren im Zielland, erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen des Ziellandes. 

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