Valletta – Europas kleinste Hauptstadt

Stolz erhebt sich Valletta, die Hauptstadt von Malta im Nordosten der Mittelmeerinsel und fasziniert durch ein reiches kulturelles Erbe und eine wechselvolle Geschichte. Erleben Sie die kleinste Hauptstadt von Europa, die zugleich auch eine der am besten befestigten Städte darstellt und durch zahlreiche Sehenswürdigkeiten lockt. Egal ob Sie sich für schöne Ausblicke, besondere geschichtliche Momente oder die Architektur interessieren, in Valletta gibt es für jedes Interesse passende Ecken. Die Malteserritter haben hier einst gewirkt, viele barocke Gebäude erwarten Sie neben der eindrucksvollen Kathedrale und der wunderschöne Naturhafen sollte ebenfalls nicht bei einem Besuch in Valletta fehlen.

Die Entstehung von Maltas Hauptstadt

Der Grundstein für die heutige Hauptstadt Valletta wurde im Jahre 1566 gelegt. Der Großmeister des Malteserordens, Jean Parisot de la Vallette baute die Grundzüge der Stadt in Zusammenarbeit mit Geralomo Cassar. Von Großmeister Vallette leitet sich passenderweise Valletta, der heutige Name der Stadt ab. Nur fünf Jahre nach der Grundsteinlegung der Stadt verlegte der Malterserorden im Jahre 1571 das Hauptquartier von der vorherigen Hauptstadt Birgu nach Valletta. Wichtig war auch die Tatsache, dass der berühmte Orden der Malteser aus acht Adelshäusern bestand. In Valletta wurden daher acht Herbergen errichtet, die jeweils für die Verteidigung der Stadt zuständig waren. Dieses System funktionierte offenbar sehr gut, da Malta nach dem Aufbau der Stadt Valletta erst viel später wieder eingenommen wurde, obwohl verschiedene Angriffe stattfanden.

Napoleon war schließlich im Jahre 1798 erfolgreich und konnte Malta einnehmen. Nicht zuletzt, weil der damalige Großmeister des Ordens sich kampflos ergeben hatte. In späteren Jahren kam es zu keinen größeren Beschädigungen der Hauptstadt Valletta, wodurch die lebhafte Geschäfts- und Einkaufsstadt im Nordosten von Malta ein malerisches Aussehen mit vielen historischen Bauwerken behalten hat. Nur ungefähr 5.800 Einwohner beherbergt die Stadt heute, die damit nicht nur von der Fläche her, sondern auch in Bezug auf die Einwohnerzahl die kleinste Hauptstadt Europas darstellt. Valletta ist durch viele Sehenswürdigkeiten ein beliebtes Ziel ausländischer Gäste, die Stadt lebt damit wie die gesamte Insel größtenteils vom Tourismus.

  • Gartenanlage
    Gartenanlage
  • Straßen von Valletta
    Straßen von Valletta

Die schönsten Sehenswürdigkeiten von Valletta

Bauwerke der Malteserritter, ein wunderschöner Naturhafen und eine prachtvolle Kathedrale – in Valletta gibt es viele besondere Bauwerke und Ecken zu entdecken. Nicht umsonst wurde die Stadt in ihrer Gesamtheit zum Welterbe der UNESCO erklärt. Doch auch die vielen Cafés und die öffentlichen Gärten laden zum Verweilen und zum Entspannen in der Stadt ein. Die schöne Hauptstadt von Malta fasziniert durch Geschichte, Kultur und Architektur und kann aufgrund der Größe der Stadt ideal bei einem Spaziergang erkundet werden.

Der prunkvolle Großmeisterpalast

Im Jahre 1571 wurde der riesige Großmeisterpalast nach Plänen von Geralomo Cassar erbaut. Das Gebäude umfasst einen ganzen Block und gehört zu den sehenswertesten Gebäuden auf Malta. Der Palast befindet sich ganz zentral in Valletta und wird bei jedem Stadtrundgang sofort gesichtet.

Der Naturhafen von Valletta

Bei einem Rundgang durch Valletta sollte der zauberhafte Naturhafen der Stadt nicht fehlen. Noch heute wird am Hafen deutlich, warum Valletta als extrem gut gesicherte Stadt galt und nicht mehr eingenommen konnte – zumindest nicht bis Napoleon erfolgreich sein Glück versuchte. Der Ausblick vom Hafen ist wirklich sehenswert, außerdem lädt dieser zum Entspannen und zum Fotografieren ein.

  • Hafen von Valletta
    Hafen von Valletta
  • St. John Kathedrale
    St. John Kathedrale

St. Johns Kathedrale

Errichtet wurde die Co-Kathedrale zwischen 1573 und 1577, ebenfalls unter der Leitung von Geralomo Cassar. Lassen Sie sich von dem schlichten äußeren des Kalksteinbaus nicht täuschen, denn im Inneren erstrahlt die St. Johns Co-Kathedrale von Valletta in voller Pracht und ist einen Besuch in jedem Fall wert. Der etwas eigenartige Name der Kathedrale entstand übrigens durch die Tatsache, dass der maltesische Erzbischof diese Kathedrale in Valletta als einen Zweitsitz nutzte. Einst wurde die Kathedrale als Hauptkirche für den Malteserorden erbaut und umfasst ganze 12 Apsiden. Passend zu den acht Adelshäusern und den acht Herbergen des Ordens wurden auch 8 Apsiden in der Kirche besonders gestaltet.

Der Boden der Kirche stellt Grabmale dar, denn unter dem Boden und in der Krypta wurden zahlreiche Ordensritter und fast alle Großmeister bestattet. Außergewöhnlich sind auch die Einlegarbeiten aus Marmor im Boden, welche die Grabstätten markieren. Zusätzlich befinden sich herrliche Wandteppiche und sehenswerte Gemälde in der Kathedrale von Valletta. Gerade die „Enthauptung Johannes des Täufers“ von Caravaggio ist an dieser Stelle erwähnenswert.

Die Auberges der Adelshäuser

Entworfen wurden diese acht Auberges oder Herbergen im Jahre 1570 für die bereits genannten Adelshäuser des Malteserordens. Einige der Paläste wurden leider im Krieg zerstört oder abgerissen, doch es sind noch genug Paläste in Valletta vorhanden, um einen Eindruck zu erhalten. Vom Justizgebäude bis zum Hauptpostamt werden die Paläste in Valletta heute unterschiedlich und sinnvoll genutzt. Bei einem Stadtrundgang sehen Sie die eindrucksvollen Fassaden und können sich ein Bild von der Stadt und der Architektur zu Zeiten des Barocks machen.

  • Die Auberges der Adelshäuser
    Die Auberges der Adelshäuser
  • Die Auberges der Adelshäuser
    Die Auberges der Adelshäuser

Ein sonniges und warmes Mittelmeerklima

Durch die Lage im Nordosten von Malta herrscht in Valletta ein warmes Mittelmeerklima mit vielen Sonnenstunden. Im Sommer steigen die Temperaturen auf ungefähr 30 Grad, mit Extremwerten muss aufgrund der Lage eher nicht gerechnet werden. Die Temperaturen liegen in den milden Wintermonaten bei etwa 15 Grad, ganz typisch für Valletta sind regenreiche Tage im Winter. Als beste Reisezeit für einen vielseitigen Besuch in der Inselhauptstadt lassen sich daher die Monate zwischen März und November nennen. Gerade im Frühling und im Herbst ist das milde, sonnige Klima ideal für interessante Stadtbesichtigungen mit viel Geschichte und Kultur.

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