Nicaragua See - Ein ursprüngliches Paradies

Der Nicaragua See befindet sich in Zentralamerika in Nicaragua und grenzt an die Länder Honduras, Costa Rica sowie an die Karibik und den Pazifik. Als Christoph Columbus im Sommer 1502 zum vierten Mal nach Amerika reiste, landete er auf der Insel Guanaja, die zu Honduras gehört. Schließlich ging er am Rio San Juan vor Anker. Während der Kolonialzeit wurde der Nicaragua See immer wieder von Unruhen geplagt. Im Nicaragua See finden sich über 400 Inseln. Zu den größten gehören Zapatera und Ometepe. Letztere setzt sich aus zwei Vulkanen zusammen, dem 1.340 Meter hohen Vulkan Maderas und dem 1.610 mMeter hohen Vulkan Concepcion.

Die Fauna des Nicaragua Sees

In den Gewässern des Nicaragua Sees tummeln sich verschiedene Buntbarscharten, zu denen Zitronenbuntbarsche, Zebrabuntbarsche, Regenbogencichilide, Cribroheros longimanus und rostratum, Cryptoheros spilurus, Nicaragua-Buntbarsche und einige mehr gehören. Darüber hinaus gibt es größere Raubfische im Nicaragua See, nämlich den Bullenhai sowie den Atlantischen Tarpun. Der Nicaragua See ist der größte See in Mittelamerika. Er ist durch den Fluss Tipitapa mit dem Managuasee verbunden. Zwischen der Küste am Pazifischen Ozean und den Seen befindet sich eine Vulkankette, die aus mehreren hohen Bergen besteht. Die längsten Flüsse des Landes münden alle in das Karibische Meer. 

Haus auf einer Insel
Haus auf einer Insel

Nicaragua See - Die Insel Ometepe

Die Insel Ometepe ist von fantastischer Schönheit geprägt und besteht, wie bereits erwähnt, aus dem aktiven Vulkan Concepcion und dem inaktiven Vulkan Maderas. Sie verleihen der Insel im Nicaragua See den Umriss einer Acht und gehören zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Ometepe. Im Inneren des erloschenen Vulkans gibt es eine kleine Lagune. Beim Aufstieg könnten Brüllaffen Ihren Weg kreuzen, die sich dort angesiedelt haben. Die Vegetation auf dem Weg zum Krater ist zunächst tropisch, später wird sie zum feuchten und dichten Regenwald. Endlich oben angekommen, gibt es dort fast ausschließlich Geröll des Vulkans Concepcion. Doch es gibt auf Ometepe noch mehr zu erkunden. Weiße und dunkle Sandstrände wechseln sich ab. Zur Entspannung laden die Fincas ein. Dort können Sie selbst angebauten Kaffee trinken und die schöne Natur von Ometepe bewundern.

Nicaragua See - die schönsten Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Die Kolonialstadt Leon besitzt eine wunderschöne Architektur. Das älteste und größte Gebäude Mittelamerikas ist die Basilica de la Asuncion. In Leon gibt es noch viele weitere Kirchen und Museen, doch auch die Altstadt lädt zum Bestaunen ein. Das alte Leon ist circa 30 Kilometer vom neuen entfernt und wurde ebenfalls 1524 von Cordoba gegründet. Leider wurde es schon kurze Zeit später durch den ausbrechenden Vulkan Momotombo in der Nähe zerstört. Daher wurde die Stadt an einem anderen Ort nahe der Siedlung Subtiaba errichtet.

Blick vom Boot über den See
Blick vom Boot über den See

Idyllische Inselgruppe Las Isletas nahe Nicaragua See

Rund um den Nicaragua See gibt es viel zu entdecken. Die Inselgruppe Las Isletas besteht aus mehr als 350 kleinen Inseln, die vor dem Ufer der Stadt Granada liegen. Sie entstanden vor vielen tausend Jahren, durch Ausbrüche des Vulkans Mombachos. Seit dieser Zeit entwickelte sich eine bunte Wildnis. Pflanzen und Vögel fühlen sich in der Nähe des Wassers ausgesprochen wohl. Der Landgang im Rahmen eines Bootsausfluges lohnt sich, denn auf einigen Inseln gibt es Restaurants und Bars, in denen Sie einkehren können, um sich ein wenig von Ihren Ausflügen zu erholen oder sich zu stärken.

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Costa Rica & Nicaragua

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