Mangrovenwald, paradiesische Strände, türkisblaues Wasser

Sansibar ist wohl einer der exotischsten Orte unserer Erde. Eine vielfältigen Flora und Fauna und die gastfreundliche Bevölkerung hinterlassen einen bleibenden Eindruck nach dem Besuch des Archipels. Sansibar liegt in Höhe von Tansania vor der Ostküste Afrikas. Es ist ein Teilstaat Tansanias und besteht aus den zwei Hauptinseln Unguja und Pemba sowie einigen kleinen Nebeninseln. Unguja, die größere der beiden Hauptinseln wird im Volksmund als Sansibar bezeichnet. Der Archipel ist nur durch einen etwa 40 Kilometer schmalen Streifen des Indischen Ozeans vom Festland getrennt. Der Mangrovenwald im Jozani Nationalpark und die weißen Strände vermitteln Natur pur.

  • Mangroven im Jozani Nationalpark
    Mangroven im Jozani Nationalpark
  • Mangrovenwald
    Mangrovenwald

Naturschönheiten Sansibars: Mangrovenwald und Strände

Die Hauptstadt der Inselgruppe ist Sansibar-Stadt auf der Insel Unguja. Sie hat ihre Ursprünge in einem Ende des 17. Jahrhunderts erbauten Fort, das bis heute besichtigt werden kann. Bis ins 19. Jahrhundert bestand die Stadt nur aus wenigen Hütten im Schatten einer Burg. Erst als der Hof von Oman auf die Insel umzog, erhöhte sich die Einwohnerzahl. Da sich mit dem Sultan viele reiche arabische Familien auf Sansibar ansiedelten, waren die neu gebauten Häuser auch luxuriöser als die alten Hütten. Der Stadtteil Stone Town steht mit seinen aus Korallengestein gebauten Häusern seit dem Jahr 2000 auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Eine besondere Sehenswürdigkeit Stone Towns ist das House of Wonders. Dieser Sultanspalast aus dem Ende des 19. Jahrhunderts bekam seinen Namen, weil er als erstes Haus auf Sansibar mit elektrischem Strom und fließendem Wasser ausgestattet war. Einige der Häuser, wie die alte Apotheke und das Zollhaus, wurden bereits restauriert. Ein Großteil von Stone Town ist jedoch immer noch sehr ursprünglich. Gerade das macht den Charme der afrikanischen Stadt mit ihren verwinkelten Gassen aus, die einen Hauch Orient verströmen.

Tier- und Pflanzenwelt im Mangrovenwald von Sansibar

Für jeden Naturliebhaber ist ein Besuch des Jozani Nationalpark mit seinem Mangrovenwald Pflicht. Der Mangrovenwald besteht aus verschiedenen Baumarten, die sich dem Leben im tropischen Salzwasser angepasst haben. Es ist ein besonderes Erlebnis über hochgelegene Holzstege durch den Mangrovenwald mit den Stelzwurzeln zu wandern, die so typisch für einen Mangrovenwald sind. Dort trifft man auch die seltenen Red Colobus Affen, zu Deutsch Rote Stummelaffen. Ihren Namen verdanken sie ihren nur als Stummel ausgebildeten Daumen und dem rötlichen Fell auf dem Rücken. Oft kommt man den im Mangrovenwald den Tieren nahe genug, um ihr unvergleichliches Mienenspiel beobachten oder fotografieren zu können. Neben den Roten Stummelaffen leben weitere Affenarten im Mangrovenwald, zum Beispiel die Sykes Monkeys. Dabei handelt es sich um eine kleine Meerkatzenart, die sich auch gerne mal aus der Hand der Besucher im Mangrovenwald füttern lässt. Zahllose Vogel- und Schmetterlingsarten bevölkern die Luft des Mangrovenwalds. Einige der Falter werden bis zu fünfzehn Zentimeter groß. Sie besuchen die farbenprächtigen Blüten der tropischen Pflanzen, die im Mangrovenwald gedeihen. Wer jedoch den Sansibar-Leoparden vor die Kamera bekommt, hat besonderes Glück gehabt. Der Nationalpark besteht jedoch nicht nur aus dem Mangrovenwald. Buschland, Salzsümpfe und Seegrasfelder bieten eine abwechslungsreiche Landschaft.

  • Schildkröte im Jozani Nationalpark - Sansibar Sehenswürdigkeit
    Schildkröte im Jozani Nationalpark - Sansibar Sehenswürdigkeit
  •  Roter Stummelaffe
    Roter Stummelaffe

Hinter dem Mangrovenwald liegen die Strände

Die Küste Sansibars ist geprägt von wunderbaren Sandstränden mit azurblauem Wasser und feinstem Sand. In Nungwi, einem Dorf im Norden Ungujas, liegt hinter dem Mangrovenwald ein besonders breiter Palmenstrand, der mit seinem weißen Sand und den Holzstegen fast unwirklich schön wirkt. Die Segel der Dhaus, den typischen Booten Sansibars, vervollständigen das Bild. Bei Ebbe kann man den Fischern bei der Jagd nach Meerestieren zusehen. Dort in einer natürlichen Lagune hat auch eine Meeresschildkröten-Schutzstation ihre Heimat gefunden. Besucher können die Station besuchen und die Schildkröten beobachten, die ihren natürlichen Lebensraum im Mangrovenwald haben. Die Ostküste Sanisbars ist fast ein einziger Strand. Diese Region der Insel ist touristisch noch wenig erschlossen und bietet ursprüngliche Einblicke in das Leben der Einheimischen. Die Fischer leben hier ausschließlich von dem, was sie aus dem Meer ziehen. Ob Mangrovenwald, Strände oder Tierwelt. Sansibar ist ein einzigartiges Erlebnis für alle, die Entspannung in der Natur suchen. Ein wenig Kultur in der Hauptstadt Sansibar-Stadt sorgt für eine gelungene Mischung.

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