Das Diri Baba Mausoleum - Grab des Schutzpatron der Sufis

Das Diri Baba Mausoleum im Dorf Maraza, welches seit 2008 auch unter dem Namen Qobustan bekannt ist, liegt auf dem Weg von Baku nach Shamakhi und ist eines der beeindruckendsten Gräber, die je in Aserbaidschan errichtet wurden. Diri Baba bedeutet lebendiger Opa, der im 15. Jahrhundert lebte, und ein Schutzpatron der Sufis war. Nach seinem Tod glaubten die Menschen, dass er weiterleben würden und erbauten das Diri Baba Mausoleum. Nach der Inschrift, welche im Diri Baba Mausoleum gefunden wurde, ist das Mausoleum, im Jahr 1402 während der Herrschaft von Scheich Ibrahim Khan gebaut worden. Aufgrund seiner einzigartigen Umgebung, der originellen Architektur und der verschiedenen Legenden, welche sich um das Diri Baba Mausoleum ranken, ist die Grabstätte ein beliebtes Ziel für Pilger und Touristen. Die Nähe zur Baku, macht das Diri Baba Mausoleum, zu einem perfekten Ausflugsziel, für einen Tagesausflug außerhalb der Hauptstadt.

Architektur und Geschichte des Diri Baba Mausoleum

Eingang zum Mausoleum
Eingang zum Mausoleum

Das zweistöckige Mausoleum ist ein Meisterwerk der Shrivan Architekturschule. Leider ist der Name des Architekten auf der Inschriftentafel im Laufe der Jahrhunderte verblasst, so dass heute ist nur noch der Name seines Vaters lesbar: Es war Bin Üstad Haci, was "der Sohn von Ustad Haji" bedeutet. Das Grab, welches auf einem Hügel mit Blick auf das Tal und einen alten Friedhof liegt, steht auf einem kleinen, in eine Klippe gehauenen Felsvorsprung, welcher der gesamten Grabstruktur, einen Eindruck des Schwebens verleiht. Das Diri Baba Mausoleum erstreckt sich über zwei Stockwerke. Im ersten Stock befindet sich ein Kuppelsaal, dieser ist gleichzeitig die Eingangshalle für die umliegenden Räume. Im Obergeschoss hingegen ist eine in den Felsen gehauene Höhlenkammer. Das Diri Baba Mausoleum ist, durch einen schmalen Wanddurchgang, direkt mit einer künstlichen Grotte verbunden, hier befindet sich die eigentliche Grabstätte. Nach außen hin sind die beiden Räume, durch dekorative Inschrift getrennt. Dieses schlichte, aber solide Gebäude mit einfachen Linien und Doppelbogenfenster wird durch die rauen Felsen dahinter wunderschön ergänzt. Im Laufe der Jahrhunderte erlitt das Diri Baba Mausoleum große Schäden, aber dank einer 1955 durchgeführten Restaurierung, wurden dies behoben. Das Diri Baba Mausoleum ist von der Regierung Aserbaidschans seit dieser Zeit als Kulturerbe geschützt. Heutzutage erscheint das Diri Baba Mausoleum im alten Glanz. Viele Pilger erhoffen sich durch einen Besuch des Diri Baba Mausoleum ein längeres Leben. Denn der Legende nach lebt Diri Baba auch heute noch. Die Architektur des Diri Baba Mausoleum, fügt sich harmonisch in die malerische Umgebung des Gebäudes ein, ein traumhaftes Grabmal, vor dem Hintergrund von Felsen und Grün der Bäume.

Umgebung des Diri Baba Mausoleum

Vom Diri Baba Mausoleum selbst hat man einen wunderschönen Ausblick, auf das Umland der Grabstätte. Die Umgebung ist reich an Höhlen und es wird angenommen, dass diese Höhlen früher von Eremiten bewohnt waren. Unweit des Diri Baba Mausoleum befindet sich ein alter, mystischer Friedhof, welcher stark verwildert ist und sich perfekt für ein Foto eignet. Unweit des Diri Baba Mausoleum befindet sich die Stadt Qobustan auch Maraza genannt. Die Sadt eignet sich perfekt für einen Zwischenstopp, hier können in den vielen lokalen Restaurants einheimische Speisen und Getränke genossen werden. Das Diri Baba Mausoleum befindet sich im Nationalpark Gobustan, welcher durch seine Felsmalereien bekannt ist. Einige der über 6000 Felsgravuren sind zum Teil über 40000 Jahre alt. Das 537 Hektar große Gelände ist Teil des geschützten Gobustan-Reservats und befindet sich in der gleichnamigen Halbwüste Aserbaidschans. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten, in der Nähe des Diri Baba Mausoleum, zählen die Stadt Kish sowie die Stadt Sheki. Kish ist eines der ältesten Dörfer Aserbaidschans und ist bekannt für die Kirche des Elise, welche sich im Ort befindet. Diese einzigartige albanische Kirche wird auch "Mutter der albanischen Kirchen" genannt. Das historische Bauwerk hat unter den christlich-albanischen Denkmälern einen besonderen Stellenwert. Es ist nicht nur als Architekturdenkmal wertvoll, sondern auch wegen seiner herausragenden historischen Bedeutung. Erbaut wurde die Kirche im 1. Jahrhundert, als das Gebiet von Aserbaidschan in den kaukasischen Teil Albaniens aufgenommen wurde. Historiker gehen davon aus, dass die Kirche von Apostel Elise gegründet wurde, der das Christentum nach Albanien brachte. Unweit der Stadt Kish befindet sich Sheki. Die kleine Stadt ist als eine der ältesten menschlichen Siedlungen im gesamten Kaukasus bekannt und soll 2500 Jahre alt sein. Früher war Sheki berühmt für exquisite Seide und andere Textilien. Diese Tradition ist in Sheki City noch heute sehr lebendig und die Besucher finden hier kunstvolle Stickereien und andere lokale Kunsthandwerke. Neben dem Kunsthandwerk in Sheki gibt es auch Schlösser, Moscheen und sogar alte Badehäuser sowie den Khanspalast, welcher im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Dies ist als architektonisches Wunderwerk umso beeindruckender, wenn man bedenkt, dass der Palast ohne Nägel konstruiert wurde. Der Palast besticht durch seine schönen Wandmalereien und geschnitzten Fenster. Wer die Stadt Sheki besucht, sollte deshalb diesen Tempel unbedingt besuchen.

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