Der Lovcen - eine beeindruckende Berglandschaft
Zwischen der adriatischen Küste und der Bucht von Kotor erstreckt sich der beeindruckende Lovcen, das Hauptgebirge Montenegros. Schroffe Felswände und grüne Wälder bilden eine atemberaubende Landschaft. Rund 1750 Meter und 1660 Meter hoch sind die höchsten Gipfel des Lovcen, der Stirovnik und Jezerski Vrh, welche die wunderschöne Bergkulisse des Lovcen prägen. Der Lovcen ist auch Heimat des Lovcen Nationalparks und der höchsten Grabstätte der Welt.
Lovcen - Natur pur im schönen Montenegro
Der Lovcen, das Hauptgebirge der schönen Republik Montenegro, beeindruckt nicht nur mit seiner atemberaubend schönen Berglandschaft, sondern auch mit seiner Geschichte. Denn hier, auf dem Gipfel des 1657 Meter hohen Jezerski Vrh des Lovcen, wurde das höchste Grabmal in der Welt erbaut.
In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg wurde das Lovcen Massiv in Zusammenarbeit mit den Franzosen zu einer regelrechten Befestigungsanlage ausgebaut. Von dort aus beherrschten sie mit Artillerie den damals ungarisch-österreichischen Kriegshafen Kotor, damals noch Cattaro genannt. Im Januar 1916 eroberten die Österreicher beim Feldzug gegen Montenegro den Berg.
Der Lovcen Nationalpark, der eine Fläche von 64 Quadratkilometern umfasst, wurde 1952 eröffnet. Der Lovcen Nationalpark liegt zentral in einem Dreieck zwischen der Hafenstadt Kotor, der wundervollen Küstenstadt Budva und der ehemaligen Hauptstadt Montenegros, Cetinje.
Der höchste Gipfel des Parks ist der Stirovnik. Der "schwarze Berg" erreicht eine stattliche Höhe von 1749 Metern. Von diesem beeindrucken, schwarzen Felsgestein erhielt die Republik auch ihren Namen - Montenegro.
Die direkte Nähe des Lovcen Nationalparks zum Meer schuf ideale Bedingungen für mehr als 2.000 seltene Pflanzenarten.
Die Sehenswürdigkeiten des Lovcen
Die größte Sehenswürdigkeit ist allerdings die letzte Ruhestätte des Dichterfürsten Petar II.. Er gab sich selbst den Beinamen "Njego", weshalb die Ruhestätte das Njego-Mausoleum genannt wird. Hoch oben, auf dem 1657 Meter hohen Jezerski Vrh steht es, das höchste Grabmal der Welt. Von Kotor aus führt eine einspurige Straße in engen Serpentinen bis nach oben und jede Kurve bietet einen atemberaubenden Blick auf die Bucht von Kotor.
Vom Parkplatz aus führen 461 Stufen nach oben zum Mausoleum, welches die Besucher mit zwei wundervollen, weiblichen Steinstatuen begrüßt, die gewandet in montenegrinischer Nationaltracht den Eingang des Grabmals bewachen. Innen, in der Grabkammer aus hellem Marmor unter einem vergoldeten Himmel, sitzt der Fürst selbst. Die 28 Tonnen schwere Granitskulptur des Fürsten wacht über sein eigentliches Grab. Das Grabmal ist eines der beliebtesten Ziele Montenegros und auch etwas wie der Nationalstolz Montenegros.
Steht man oben auf dem Grabmal, ist der Ausblick schier unvergesslich. Ganz Montenegro liegt dem Besucher zu Füßen und an schönen, klaren Tagen reicht der Blick vom Lovcen sogar bis nach Italien. Die Bucht von Kotor schimmert im Sonnenlicht und im Norden türmen sich die gewaltigen Berge des Durmitor-Gebirges - ein prachtvoller Anblick.
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Njegos Mausoleum -
Bucht von Kotor
Der Lovcen - weitere Sehenswürdigkeiten im Umland
Die Hafenstadt Kotor ist nicht umsonst Kulturdenkmal der UNESCO. Sie ist die schönste Stadt der Republik Montenegro. Gut geschützt vor Naturgewalten, liegt die Stadt im hintersten Winkel der märchenhaften Bucht und ist umschlossen von einer traumhaft spektakulären Küstenlandschaft.
Dicht drängen sich die weißen Häuser mit den typischen roten Terrakotta-Dächern an den Fuß ihres Beschützers, des "heiligen Iwan". Der heilige Iwan, der Hausberg Kotors, ist ein eindrucksvoller Berg mit grünen, dicht bewaldeten Hängen. Fast meint der Besucher, ein altes, malerisches Fischerdorf vor sich zu sehen, besucht er Kotor das erste Mal. Im krassen Widerspruch dazu stehen allerdings die teuren Yachten und Kreuzfahrtschiffe, die in dem prächtigen Hafen Kotors vor Anker liegen.
Die malerische Altstadt ist für den Verkehr gesperrt und mit all den wunderschönen, historischen Gebäuden, die mit originalen Bauteilen wiederhergestellt wurden, fühlt man sich bei einem Spaziergang in den reizvollen Straßen und Gassen Kotors in eine längst vergangene Zeit versetzt.
Kultur, Geschichte und Sehenswürdigkeiten im Umland des Lovcen
Mit blauem bis türkisfarbenem Wasser und den steilen schroffen Berghängen erinnert der 34 Kilometer lange Koman Stausee an einen der herrlichen Fjorde Norwegens. Der Fluss Drin hatte sich im Laufe der Jahre tiefe Schluchten in die Berge gegraben, nicht breiter als 400 Meter, an manchen Stellen sogar nur 50 Meter breit. Hier, in der Schlucht von Malgun, wurde der Stausee zwischen den Jahren 1980 und 1988 erbaut. Knapp 100 Meter tief ist der Stausee an seiner tiefsten Stelle.
In der Nähe der Stadt Ohrid, am Ohrid See, findet man eines der schönsten, erhaltenen Klöster der Republik, Sveti Naum. Sveti Naum wurde gegen Ende des 9. Jahrhundert vom heiligem Naum gegründet und ist auch seine letzte Ruhestätte. Die beeindruckenden, gut erhaltenen Fresken im Inneren des Klosters erzählen die Lebensgeschichte Naums und anderen Slawenaposteln. Das prächtige Kloster ist ein Teil des UNESCO Welterbes.
Skopje, die jetzige Hauptstadt Mazedoniens ist eine Stadt voller Widersprüche. Historische Gebäude mischen sich mit modernen Bauwerken und Plattenbausiedlungen. Trotzdem steckt die Stadt voller Kultur. Die Festung Kale, mit ihrem Blick über den Fluss oder die prächtige, alte Steinbrücke aus dem 15. Jahrhundert, die den alten Basar aus osmanischer Zeit am Nordufer mit dem modernen Hauptplatz im Süden verbindet, sind nur zwei der überragenden Sehenswürdigkeiten der sehenswerten Stadt.
Was Gäste zu Balkan sagen
"Montenegro intensiv erleben"
Montenegro ist eine Reise wert ! Das Hotel Harmony ist ein kleines sauberes familiengeführtes Hotel mit einem guten Frühstück und sehr nettem Personal, das flexibel auf unsere Wünsche einging. Wir fühlten uns von unserem Fahrer Fico in einem komfortablen Kleinbus sicher chauffiert. Das Programm war sehr eng getaktet, daher war die Woche auch für Leute unter 60 anstrengend. Der Flug nach Dubrovnic und der Transfer zum Hotel nach Montenegro ist so nicht akzeptabel, unser Transfer vom Flughafen zum Hotel und zurück hat jeweils über 4 Stunden gedauert. Das braucht keiner ! Diesen Punkt werden wir leider negativ in Erinnerung behalten.
"Meine Reise mit schöner Unterkunft"
Die Idee einer Standortreise hatte mich sehr angesprochen. Dies ist für Montenegro auch gut machbar. Wie so oft steht und fällt die Reise mit der Reiseleitung vor Ort. Das Hotel ist sehr empfehlenswert und der Urlaubsort wirkt sehr nett mit seiner langen Uferpromenade.
"Abwechslungsreiche Entdeckungen mit kompetenter Reiseleitung"
Spannende und erlebnisreiche Reise durch ein (für uns) noch unbekanntes Land mit sehr qualifizierter Reiseleitung.
Das Ausflugs-Programm war abwechslungsreich und gut zusammengestellt und hat uns Wesentliches vermittelt. Das feste Quartier als Ausgangspunkt hat sich dabei bewährt, so wurde unnötiger Aufwand durch häufiges Wechseln des Hotels vermieden, was auch zur (abendlichen) Entspannung beitrug.
"Vielfältige Einblicke und genügend Freiraum"
Eine Reise mit vielfältigem, lohnendem Programm, das uns Spezifika dieses erlebenswerten Landes in schöner, angenehmer Weise näherbrachte.
Wichtig war uns der freie Tag und dass fünf der sieben Abende für eine freie Gestaltung verfügbar waren.
"Beeindruckendes Montenegro, hervorragende Reiseleitung, Programm etwas zu straff."
Die Reise war sehr schön, aber zu voll gepackt. Der Reiseleiter spitze.
Er hat alles versucht gut zu machen, was die SKR-Zentrale vermurkst hatte ohne diese schlecht zu machen. Die Höhepunkte (Ölmühle, Weingut, Titobahn, Budva, Podgorica, Cetinje, Skutarijsee usw.) waren alle sehr interessant und was uns Milo darüber und vieles mehr erzählen konnte war super. Wir hatten ihn und unseren Busfahrer ins Herz geschlossen. Das Hotel war einfach aber sauber und gut ausgestattet. Das freie WLAN ermöglichte uns die heimatlichen Kontakte nicht einfrieren zu müssen, denn leider ist MNE erst Beitrittskandidat der EU, weshalb die Roaming-Gebühren sehr hoch waren. Landschaftlich fanden wir (meine Frau und ich) MNE schöner als Kroatien.
"Sehr gute Reiseleitung!"
Der Reiseleiter war sehr gut, könnte gut deutsch, war sehr kompetent, immer freundlich, immer geduldig und hat sich sehr bemüht. Sehr sehr bedauerlich war nur, dass er am letzten Abend direkt noch unserem Ausflug abgezogen worden ist und den letzten gemeinsamen Abend zum Abschiedsessen nicht teilnehmen konnte. Das hat das Gesamtergebnis etwas zerstört.
"Tolles Hotel"
Allgemein hätte ich folgende Anmerkungen, es gibt auch in Montenegro einen Flughafen, warum muss man drei Stunden von Dubrovnik bis zu unseren Reiseort fahren?
Leider ist es auch schade, dass es keinen Blick aufs Wasser gibt!
Das Hotel ist sauber, sehr angenehm waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter , am Essen gab es nichts auszusetzen!
Schönes kleines modernes Hotel, Preis/ Leistungsverhältnis stimmt!