Eine salzige Wüstenexpedition
Sonnenbrille und Kamera nicht vergessen – der riesige Salzsee Salar de Uyuni im Altiplano, also im Hochland der Anden fällt sofort durch das grelle weiß des Salzes auf, welches sich über den Horizont zu erstrecken scheint. Fast vollkommen frei von Lebewesen, außer von einigen pinkfarbenen Flamingos ist der Salar de Uyuni ein unvergleichliches Naturspektakel, bei dem Bilder nicht mal annähernd an die Realität heranreichen. Unternehmen Sie eine etwas andere Wüstenexpedition, die so gar nichts mit Sand zu tun hat, und erleben Sie neue Perspektiven in einer fremdartigen Welt, die doch traumhaft schön ist. Aufgrund der Lage mit mehr als 3.000 Metern Höhe sollten dicke Pullover, eine Sonnenbrille und ausreichend Sonnenmilch nicht fehlen – dann ist der Ausflug in die Salar de Uyuni ein unvergessliches Erlebnis.
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Dakar Bolivien Statue -
Salar de Uyuni
Perspektivwechsel in der Salar de Uyuni
Beim Salar de Uyuni handelt es sich um den größten Salzsee der Erde auf einer Höhe von 3.653 Metern. Insgesamt ist der Salar de Uyuni 10.580 Quadratkilometer groß und soll mindestens 121 Meter tief sein. Die Ausmaße des Salzsees übersteigen häufig die Vorstellungskraft – in jedem Fall ist ein Besuch beim Salar de Uyuni ein besonderer Höhepunkt jeder Reise in die Andenstaaten. Die größte Salzpfanne der Erde ist bereits seit 10.000 Jahren ausgetrocknet und ist insgesamt 140 Kilometer lang und 110 Kilometer breit. Früher gehörte der Salar de Uyuni zu einem gigantischen prähistorischen See, welcher Michin genannt wird. Erst als dieser See austrocknete bildeten sich der Salar de Uyuni und der Salar de Coipasa, ebenfalls ein Salzsee im Südwesten von Bolivien.
Neben dem gewaltigen Schauspiel, welches der Salar de Uyuni darstellt, ist das Spiel mit der Perspektive besonders interessant für alle Besucher. Probieren Sie selbst einmal aus, wie die Lichtverhältnisse am Salar de Uyuni die Größenverhältnisse zu verändern scheint. So scheint ein Mensch nur wenige Meter hinter einem anderen Menschen so klein zu sein, dass es aussieht, als würde er auf die Handfläche passen. Spielzeugtiere wirken plötzlich wie Riesen, der Partner scheint als Zwergenmensch auf die Hand zu passen - es gibt sehr viele Möglichkeiten, um unvergessliche Bilder zu gestalten. Zahlreiche Bilder existieren von diesem Schauspiel und können problemlos von Ihnen in die Realität umgesetzt werden – manchmal ist ein Wechsel der Perspektive ja auch gar nicht so verkehrt.
Tagsüber herrscht eine besonders klare Luft am Salar de Uyuni, die zusätzlich für Faszination sorgt und einen außergewöhnlichen Blick auf den Salzsee freigibt. Der Salar de Uyuni sieht im ersten Moment wie ein riesiger zugefrorener See aus, doch bei näherem Hinsehen entpuppt sich dieser Eindruck als Fehler. Bei Ihrer Fahrt durch den Salar de Uyuni werden Sie auch einige Inseln sehen, welche mit Kakteen bewachsen sind und noch von erloschenen Vulkanen stammen. Diese Kakteen sind teilweise mehrere Meter hoch und wirken in der glitzernden Salzwüste besonders surreal. Ebenfalls außergewöhnlich sind die Salzhotels, die es so auch nur im Salar de Uyuni gibt. Dabei handelt es sich um Hotels, die vollkommen aus Salz bestehen.
Die Indigenas bauen das Salz am Salar de Uyuni noch immer traditionell ab, eine Tätigkeit, die sehr viel Kraft und Durchhaltevermögen in der grellen Sonne erfordert. Die entstandenen Salzblöcke werden anschließend zu den jeweiligen Dörfern transportiert – bei rund 10 Milliarden Tonnen Salz ist letztendlich ja wirklich ausreichend für alle da. Aufgrund der großen Lithium Vorkommen wird Lithium ebenfalls hier abgebaut, der Vorgang dabei ist allerdings aufgrund der Regierung von Bolivien noch nicht ganz strukturiert angegangen worden. Insgesamt steht eines fest: Beim Salar de Uyuni handelt es sich um eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten in Südamerika. Die extremen Farben, die grelle Sonne, die Höhe und die unglaubliche Einsamkeit machen diesen Flecken der Erde so außergewöhnlich. Doch erst die eigenen Eindrücke können die Schönheit vom Salar de Uyuni wirklich wiedergeben.
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Salar de Uyuni -
Salzsee
Eisige Momente am faszinierenden Salzsee
Da der Salar de Uyuni auf eine Höhe von über 3.000 Metern liegt, herrschen hier extreme klimatische Bedingungen mit Temperaturen um den Gefrierpunkt, eisigen Winden und grellem Sonnenschein. Der Salar de Uyuni ist problemlos ganzjährig zu bereisen und ganzjährig herrschen dort niedrige Temperaturen, die vor allem in der Nacht unter den Gefrierpunkt sinken. Allerdings befindet sich während der Regenzeit von November bis Mai eine dünne Wasserschicht auf dem Salar de Uyuni, sodass der Salzsee wie ein riesiger Spiegel aussieht. Warme Kleidungsstücke sind aufgrund der niedrigen Temperaturen auf jeder Tour auf dem Altiplano wichtig und eine Sonnenbrille sollte genauso wie Sonnenmilch nicht fehlen. Denn in der grellen Sonne, die durch die unglaubliche Intensität des Salzes, wird die Haut recht stark beansprucht und sollte gut geschützt werden.
Was Gäste zu Bolivien sagen
"Viele Highlights in einer beeindruckenden Reise vereint"
Eine sehr umfangreiche Reise, die alle Höhepunkte abdeckt. Das bedeutet aber auch, wie in vorherigen Bewertungen schon geschrieben, viel Stress, durch lange Reisen zwischen diesen Höhepunkten und oft sehr zeitiges Aufstehen. Man bewegt sich dadurch auch auf stark touristisch erschlossenen Pfaden.
"Reise mit vielen Höhepunkten"
Es war tatsächlich eine Reise mit vielen Höhepunkten - was man in den Anden natürlich wörtlich nehmen darf!
"Wunderschöne Reise"
Wunderschöne Reise mit vielen tollen Höhepunkten.
"Peru und Bolivien voller Höhepunkte"
Eine absolut interessante und abwechslungsreiche Reise.
Unser Reiseleiter Agustin Echalar war sehr kompetent, erfahren und hatte ein fundiertes Sachwissen. Er brachte auch persönliche Erfahrungen ein.
Rundum hat er die Reise bestens betreut und wir haben uns sehr wohl gefühlt.
"Intensive Reise mit vielen Eindrücken"
Die Reise war sehr anstrengend, auch über die Höhenanforderungen hinaus. Darauf hätte im Vorfeld hingewiesen werden müssen. Man musste sehr oft sehr früh aufstehen, häufig nur mit Snackbox, kein Frühstück. Die Wanderungen in der Höhe waren sehr anspruchsvoll. Leider sind wir meist im Dunkeln abends angekommen und im Dunkeln morgens gestartet, hatten keine Gelegenheit die Vorzüge einiger Hotels zu genießen. Das kam u.a. daher, dass die Tage überladen waren. Es gab einige verzichtbare "Sehenswürdigkeiten" (die Höhle, eine Lagune hätte gereicht, das Mondtal in Chile...)
"Vielfalt pur!"
Vielfältigste Einblicke in atemberaubende Natur, Architektur, Geschichte, Kultur, Kulinarik - diese Reise hat definitiv das Interesse für 'mehr Südamerika' geweckt. Immer gerne wieder mit SKR und der Reiseleiterin Franziska!
"Abwechslungsreiche Zeit!"
Die Reise ist abwechslungsreich, man erlebt einen tollen Urlaub mit vielen Eindrücken. Msn sollte aber auch wissen, dass die Reise körperlich anstrengend ist, da man fast die ganze Zeit in der Höhe ist.