Persepolis – in der altpersischen Residenzstadt
Die ruhmreiche Stadt der Perser befindet sich im Süden des Landes und versetzt in andere, glanzvolle Zeiten. Persepolis blickt heute auf mehr als 2.500 Jahre Geschichte zurück und war der Schauplatz großer Ereignisse. Noch heute zeugen imposante Säulenhallen und großartig gestaltete Reliefs von der Pracht der früheren Königsstadt. Entdecken Sie bei einem Ausflug nach Persepolis die Zeugnisse der Vergangenheit in dem außergewöhnlichen Weltkulturerbe der UNESCO und tauchen Sie in die Geschichte der Perser ein. Bei einem Besuch in Persepolis dürfen auch die naheliegenden Gräber achämenidischer Großkönige in Naqsh-e Rostam und die dazugehörigen kunstvollen Felsreliefs nicht fehlen.
Glanzvolle historische Momente in Persepolis
Bereits im Jahre 520 v. Chr. wurde Persepolis von Dareios I. im Süden des Iran errichtet. Dareios I. ist auch unter dem Namen Dareios der Große bekannt und gilt zusammen mit Kyros dem Großen als wichtigster Großkönig des altpersischen Reiches. Kyros gründete im 6. Jahrhundert v. Chr. das altpersische Reich, wohingegen Dareios I. das Reich zu seiner imposanten Größe und zu großem Reichtum führte. Für den Bau von Persepolis wurde damals unter viel Aufwand eine Terrasse für die Palaststadt geschaffen. Direkt am Fuße des Berges Kuh-e Mehr wurden mehr als 14 Gebäude errichtet und von einer rundum verlaufenden Mauer geschützt. Persepolis bestand somit in der Blütezeit des altpersischen Reiches, welches damals von Kleinasien und Ägypten bis zum Indus reichte und ein gewaltiges Reich darstellte. In seinem 200 jährigen Bestehen wurden die einzelnen Gebäude in Persepolis kunstvoll gestaltet. Persepolis gilt bis heute als ein Meisterwerk der Kultur und Politik der damaligen Zeit und spiegelt die Errungenschaften des altpersischen Reiches wieder.
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Adapana Palast in Persepolis -
Persepolis Tor
Die Zerstörung von Persepolis
Im Jahre 330 v. Chr. wurde Persepolis von den Truppen von Alexander dem Großen zu einem großen Teil zerstört. Der Angriff galt als Racheakt für die Zerstörung der athenischen Akropolis während der Perserkriege zwischen 480 und 479 v. Chr. Im Anschluss wurde Persepolis nicht mehr aufgebaut und die Herrschaft des Reiches konnte ebenfalls nach den Angriffen von Alexander dem Großen nicht mehr gehalten werden. Die gut erhaltenen Ruinen stellten schon im Mittelalter ein Reiseziel für die Menschen der Region dar und gelten bis heute als eine der wichtigsten und prachtvollsten historischen Stätten im Iran.
Ein Besuch in Persepolis
Bei einer Reise in den Süden des Landes gehört ein Besuch in Persepolis für jeden historisch und kulturell interessierten Gast zu den absoluten Höhepunkten der Reise. Besonders hervorzuheben ist aber nicht nur die historische Bedeutung von Persepolis, auch die herrlich gearbeiteten Reliefs an den einzelnen Gebäuden machen Persepolis zu einer herausragenden Sehenswürdigkeit. Persepolis wurde erst spät vollkommen restauriert und zwar anlässlich der 2.500 Jahr Feier in den 70er Jahren. Einige Reliefs sind verwittert, doch ein großer Teil ist besonders gut erhalten und einen Besuch in der alten Prunkstadt wert. Grund für den guten Zustand der kunstvollen Reliefs ist die Tatsache, dass viele davon über lange Jahre vom Wüstensand verschüttet waren und somit vor äußeren Einflüssen geschützt wurden. Bei der Besichtigung von Persepolis fallen direkt eine Vielzahl von Säulen auf, die ebenfalls auf die einstige Pracht des UNESCO Weltkulturerbes schließen lassen. Besonders empfehlenswert ist eine eingehende Betrachtung der Reliefs an der Ostseite und an der Nordtreppe. An der Nordtreppe in Persepolis blicken Sie auf Krieger, Löwen und Stiere. Einige Szenen zeigen Kämpfe, andere deuten astrologische Bilder und Zeichen an und anhand der verschiedenen Kopfbedeckungen der Krieger lassen sich Perser und Meder, zwei Völker der damaligen Zeit, voneinander unterscheiden. Wenn Sie in Persepolis Darstellungen von Kriegern mit runden Kopfbedeckungen sehen, dann handelt es sich bei diesen um Meder, die anderen stellen Perser dar. Aufgrund der zahlreichen archäologisch, künstlerisch und kulturell bedeutsame Details der antiken Prunkstadt, empfiehlt es sich Persepolis mit einem erfahren Reiseleiter zu besichtigen.
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Figuren an einer Steinwand -
Ruinen in Persepolis
Die Felsgräber in Naqsh-e Rostam
Nur 6 Kilometer von Persepolis entfernt befindet sich ein weiterer historischer Höhepunkt der Region. Die vier Gräber in Naqsh-e Rostam wurden für Könige der Achämeniden in den Fels gehauen. Das Achämenidenreich war das erste persische Großreich und bestand bis zum 4. Jahrhundert v. Chr. Beendet wurde die Herrschaft des altpersischen Reiches von Alexander dem Großen. Naqsh-e Rostam befindet sich direkt an einer steilen Felswand in einer beeindruckenden landschaftlichen Lage. Doch nicht nur die Lage ist bei einem kurzen Ausflug nach Naqsh-e Rostam von Interesse, gerade die einzelnen Felsgräber sollten genauer betrachtet werden. Naqsh-e Rostam bedeutet übrigens die Muster von Rostam oder die Lage des Rostam und umfasst neben den Gräbern auch eine Reihe sehr interessanter Felsreliefs. Da die um 300 n. Chr. entstandenen Felsreliefs erst spät entschlüsselt wurden, bestand in Persien sehr lange die Ansicht, dass es sich um Darstellungen aus dem Leben des persischen Nationalhelden Rostam handelt. Darauf ist auch der Name Naqsh-e Rostam zurückzuführen. Die Felsreliefs bei Naqsh-e Rostam sind detailliert gestaltet und zeigen verschiedene Szenen der Könige, darunter auch Kampfszenen. Auch wenn einige der Inschriften heute zu einem großen Teil verwittert sind, stellen viele der Felsreliefs bei Naqsh-e Rostam ein echtes Highlight in der Region dar. Durch die Nähe zu Persepolis bietet sich ein kombinierter Besuch beider archäologischen Stätten an, die Sie in die Zeiten des altpersischen Reiches eintauchen lassen.
Was Gäste zu Iran sagen
"Höhepunkte im Iran"
Phaszinierendes Land, Menschen ebenfalls, reiseleiter hervorragend, Quartiere ebenso. Hinfahren!!
"Vielseitige Reise. "
Wer eine derartige Reise bucht , interessiert sich hauptsächlich für die Geschichte und Kultur Persiens/Irans, aber wohl auch für die politisch-gesellschaftliche Gegenwart dieses Landes und seiner Menschen. Beide Komplexe, dazu die teilweise grandiose Natur und Bergwelt werden eindrucksvoll erlebt: durch die vom Reiseführer begleiteten Besichtigungen, dessen ergänzende Erläuterungen während der (langen) Busfahrten, sowie durch eigene , auch alltägliche Erlebnisse, individuell oder als Gruppe.
„Meine“ Gruppe bestand aus 10 ( SKR-Grenze 12) Teilnehmer*innen: Einer vierköpfigen Familie (Vater, Mutter, 2 erwachsene Söhne) aus Österreich und (außer mir) vier Singles( eine deutsche Frau, drei deutsche Männer, ein Schweizer); Alter: Ende Zwanzig bis Mitte Siebzig ; körperliche und geistige Fitness okay ( bis auf einen Fall von „Schaufensterkrankheit“, blieb bei längeren Besichtigungsgängen häufig zurück oder gleich im Bus) . Die Gruppe hat sich gut verstanden, keine nennenswerte Konflikte.
Unser Reiseguide , Herr Masoud Borzouie, hat in jeder Hinsicht einen excellenten Job gemacht : vorzügliche Deutsch-Kenntnisse, umfangreiche Wissens- und Hintergrundinformationen zu Vergangenheit und Gegenwart - ohne Oberlehrergehabe- , flexible Organisierung bei Termin- ,Verpflegungs- oder Shoppingproblem(ch)en und nicht zuletzt sympathisches Auftreten.
Die Reise selbst, mit ihren Stationen und Unterkünften, ist von SKR sinnvoll zusammengestellt und gut vorbereitet.
Sie ist auch deshalb sehr empfehlenswert.
Interessierte (und das Reisebüro )sollten allerdings die vielfältigen SKR-Informationen genau studieren, um auf diese wunderbare Reise gut vorbereitet zu sein.
"Tolles Land"
Tolles Land, schon allein wegen Isfahan. Dazu leckeres vielfältiges Essen und Getränke und überaus freundliche Menschen!
Was SKR jedoch vergessen hat zu erwähnen: manche Webseiten sind gesperrt und damit auch Portale wie gmx. Wer dort seine Mailadresse hat, kann während des Urlaubs keine Mails empfangen und senden! Im Übrigen ist eine iranische Sim-Karte sehr hilfreich, und wer jemanden kennt, der eine iranische Geldkarte besorgt, der hat es auch einfacher. Die Empfehlung von SKR, warme Kleidung einzupacken, kann man bei Reisen im Mai getrost vergessen ;-)
Ich hatte einen guten Busfahrer und einen super Reiseleiter!!
"Auf jeden Fall in den Iran reisen! "
Auf jeden Fall in den Iran reisen! Die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Menschen ist beeindruckend.
"Sehr sicheres Reiseland "
eine spannende Reise, nicht nur durch den Iran, sondern gleichzeitig auch durch verschieden Epochen des alten Persiens in der Kleingruppe; nette, offene und freundliche Menschen, wohin man schaut; gefühlt auch ein sehr sicheres Reiseland - wenn man sich in 2 Wochen mehr als 4000 km mit dem (wohlgemerkt luxuriösen) Bus zutraut, kann ich diese Reise nur weiterempfehlen!
"Neuer, positiver Eindruck "
Eine Reise durch den Iran, der durch eigene Anschauung einen neuen, positiven Eindruck bei mir hinterlassen hat.
"Dieses Team hat die Reise bestens organisiert"
Den Iran selbst zu bereisen, um sich einen besseren Eindruck von den Verhältnissen im Land zu machen, lohnt sich. In der Öffentlichkeit der westlichen Länder wird der Iran zur Zeit ja eher verteufelt. Freundlichkeit und Offenheit begegnen dem Reisenden bei jedem Schritt, obwohl die Religion das Land und seine Menschen stark prägt und in grundlegenden demokratischen Rechten beschneidet. Diese Widersprüchlichkeit zu erleben und ein Stück zu verstehen, dazu hat das Team aus Reiseleiter und Busfahrer viel beigetragen, neben der Vielzahl von Informationen zur iranischen Geschichte und Kultur.
Dieses Team hat die Reise bestens organisiert, stand jederzeit für alle Fragen des Reisealltags und mehr zur Verfügung und war immer freundlich und gut gelaunt.