Der Jasper National Park - ein Höhepunkt jeder Tour durch den Westen Kanadas
Der Jasper National Park liegt auf einem Plateau im Athabaska Valley in den kanadischen Rockies in einer Höhe von 1.062 Metern. Der Trans-Canada-Highway Nr.16 oder Yellowhead Highway genannt führt von Jasper aus durch den Jasper National Park. Jasper ist eine Gemeinde mit ca. 4700 Einwohnern und entwickelte sich aus einem früheren Pelzhandelsposten der Hudson Bay Company. Wer an der geschichtlichen Vergangenheit interessiert ist, sollte das Jasper House besuchen, ein Überbleibsel eines Pelzhandelsposten von 1829, sowie das Henry House, der Ort eines Handelsposten der North West Company von 1811. Gegründet wurde der Jasper National Park 1907, der Name stammt ab von Jasper Hawes, der den Stützpunkt für die North West Company leitete. Heute ist der Jasper National Park ein Teil des UNESCO Canadian Rocky Mountain Parks Weltkulturerbes.
Viel Eis, viel Wasser und tolle Ausblicke im Jasper National Park
Der Icefield Parkway im Jasper National Park ist eine der schönsten Panoramastraßen der Welt und zeigt dem Besucher die Schönheiten des Jasper National Park von Lake Luise bis Jasper. Die größte Sehenswürdigkeit des Jasper National Park ist das Columbia Eisfeld, das vor 100 Jahren noch das ganze Tal bedeckte. Inzwischen ist es kleiner geworden, die Schilder entlang der Straße weisen darauf hin. Das Eisfeld setzt sich aus acht verschiedenen Gletschern zusammen, die ursprünglich insgesamt eine Fläche von 325 qkm bedeckten. Die Schmelzwasser der Gletscher im Jasper National Park fließen in drei Richtungen - nach Norden ins Arktische Meer, nach Osten in den Atlantik und nach Westen in den Pazifik. Vom Parkplatz des Icefield Center hat man einen tollen Blick auf den Athabaska Gletscher, der ca. 1 km breit, 5,5 km lang und 365 m dick ist. Im Icefield Center ist viel los, da hier Busse ankommen, deren Inhalt auf den Athabaska Gletscher fahren will. Von Mai bis Oktober können die Besucher mit einem Bus vor dem Center auf die Gletschzunge fahren. Allerdings hält der Bus am Anfang des Gletschers und es geht dann mit einem Raupenfahrzeug (Snowcoach) mit beeindruckenden Ballonreifen ein Stück auf den Gletscher, auf den das Fahrzeug seinen Inhalt entleert und nach einiger Zeit mit Inhalt wieder zurück fährt. Das ganze dauert ca. 80 Minuten und kostet eine Stange Geld (50 Dollar etwa und jährlich steigend). Aber offensichtlich ist der Preis das Betreten des Eisfeldes wert, denn nicht umsonst muss man am Bus Schlange stehen.
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Elch im Jasper National Park -
Herbst am Medicine Lake
Zwei Seen und ein Canyon im Jasper National Park, die einen Besuch wert sind - Maligne Lake und Medicine Lake
Der Maligne Lake ist im Jasper National Park die älteste Sehenswürdigkeit. Er ist der größte See in den Rocky Mountains (22km lang und bis zu 97 Meter tief) und hieß bei den Stoney Indianern "Großer Bibersee" (Chaba Imne). Ursprung des Sees sind die Wasser der Gletscher im Jasper National Park. Ein Boot kann Sie zu Spirit Island übersetzen, das zum Wahrzeichen der Rockies und des Jasper National Park geworden ist und Sie erfahren dabei Einiges über die Natur im Jasper National Park und über die Geschichte. Gleich bei der Ankunft auf Spirit Island führt ein kleiner Spaziergang an einen Aussichtspunkt. Restaurant und Shop sind vom Frühjahr bis Herbst geöffnet. Eine spektakuläre Schlucht im Jasper National Park ist der Maligne Canyon. Über sechs Brücken führt ein Trail (Weg) vom Picknickplatz aus über den Maligne River, der unter den Brücken rauschend seine Gischt versprüht. Wer genau hinsieht, kann in den mit Moos bewachsenen Kalksteinwänden nistende Vögel beobachten. Der sagenumwobene Medicine Lake im Jasper National Park ist ein Ort voller Indianerlegenden, denn der Wasserspiegel des Sees verändert sich laufend und manchmal verschwindet er ganz. Die Indianer machten die Geister dafür verantwortlich, in Wahrheit aber entwässert der Medicine Lake in eines der größten unterirdischen Flusssysteme Nordamerikas.
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Lake Maligne -
Medicine Lake
Heiße Quellen und ein unvergesslicher Ausblick im Jasper National Park
Zwei andere Höhepunkte des Jasper National Park sind die heißen Quellen in Miette und die Jasper Tramway. Ein heißes Bad in der Umgebung von spektakulären Bergriesen ist schon etwas Besonderes! Dem Besucher des Jasper National Park stehen zwei Whirlpools mit ca. 40°C heißem Wasser zur Verfügung, die direkt vom Wasser "aus dem Berg" (54°C) gespeist werden. Ein Kühlbecken sorgt danach wieder für den normalen Kreislauf des Körpers. Schon seit 100 Jahren entspannen sich die Reisenden in den heißen Mineralquellen im Jasper National Park. Auf Wanderwegen und an Picknickstellen können, sofern man Glück hat, vor- oder nach dem Bad Dickhornschafe, Schwarzbären und Hirsche beobachtet oder fotografiert werden. Der zweite Höhepunkt, die Jasper Tramway, ist die längste und höchste Seilbahn im Jasper National Park. Sie führt auf den 2285 m hohen Whistler Mountain von welchem ein unvergesslicher, ja fast unfassbarer Ausblick auf die kanadischen Rocky Mountains auf Sie wartet. Wenn Sie Glück haben und einen klaren Tag erwischen, können Sie die weiße Mütze des Mount Robson, dem höchsten Berg in den Rockies, im nahegelegenen British Columbia sehen. Zur Stärkung erwartet ein gemütliches Restaurant im Chaletstil auf den Besucher.
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Columbia Icefield -
Icefield Parkway
Zwei Museen am Highway 93A sind Pflicht bei einem Besuch des Jasper National Park
Das Jasper Yellowhead Museum im Jasper National Park sammelt und bewahrt Ausstellungsdokumente und Artefakte der Geschichte des Jasper National Park. Das Archiv umfasst ca. 400 Bücher, Manuskripte, Memoiren, Fotos und Dias, die sich während des Bestehens des Jasper National Park angesammelt haben. Das Jasper Information Centre im Jasper National Park ist eine Stätte mit historischem Hintergrund. Es wurde im Jahre 1914 erbaut und bereits als Haus des Park Superintendenten, als Parkverwaltungsbüro des Jasper National Park, für die Fischaufzucht und einer Bibliothek genutzt. Das Gebäude wurde aus Stein und Holz aus der Umgebung gebaut und wurde zum Vorbild für viele andere Parks.
Was Gäste zu Kanada sagen
"Kanadas Natur hautnah erleben"
Ganz lieben Dank an Andy. Er hat diese Reise zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Es war alles super organisiert. Besonders schön waren die Wanderungen durch die schönen Natur Kanadas. Mit viel Freude hat er uns viel Wissenswertes über Kanada erzählt. Danke, Danke,Danke.
"Eine schöne Reise mit toller Reiseleitung"
Andy als Reiseleiter war der Beste, den wir uns wünschen konnten. Kenntnisreich hat er uns das Land und seine Menschen nahe gebracht, so dass wir Kanada lieben gelernt haben.
Mit viel Engagement und Empathie hat er unsere Gruppe 2 Wochen begleitet, wobei diese aus 12 Mitgliedern unterschiedlichen Alters bestand. Dank Andy, konnten wir ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln, so dass diese Reise für alle ein unvergeßliches Erlebnis bleiben wird.
"Eine rundum gelungene Reise"
Es war eine wunderschöne, unvergessliche Reise mit vielen Glücksmomenten und toller Reiseleitung!
"Faszinierende Städte und Naturlandschaften, tolle Reiseleitung!"
Diese Reise war ein einmaliges Erlebnis. Die Tier- und Pflanzenwelt faszinierte genauso wie die Städte. Durch die tolle Reiseleitung wurde alles lebendig und verständlich auf uns Gäste übertragen. Dafür unseren herzlichen Dank!
"Beeindruckende Naturerlebnisse"
Die Kanada-Reise war sehr interessant aber zeigte nicht die gesamte Bandbreite von Kanadas Westen.
So lag der Schwerpunkt hauptsächlich auf Wanderungen durch Nationalparks mit Wäldern, Seen und Wasserfällen.
Städte kamen nur am Rande vor (z.B. wäre es schön gewesen länger in Clearwater und Victoria verweilen zu können als nur 1,5 bis 2 Stunden). Auch wäre es interessant gewesen etwas mehr über die Holzindustrie zu erfahren und zu sehen, sowie ein whale watching mitzumachen. So blieb die Reise doch sehr einseitig.
Die Hotels waren durchweg gut bis sehr gut, jedoch leider fast immer ohne Frühstück. Dies war dann auch nicht leicht in der Umgebung zu bekommen. Auch für das Mittagessen musste fast immer selber eingekauft werden, um ein Picknick machen zu können. Dies wurde leider auch im Vorfeld der Reise nicht erwähnt und wäre für mich ein Grund gewesen die Buchung zu überdenken. Unser Guide Andy war sehr nett und zeigte viel Fachwissen. Nur bei Wanderungen muss man das Tempo von ihm mithalten (aber das kann nicht jeder), sonst bleibt man alleine zurück. Als Kommentar kommt dann: "Wenn Du nicht mehr kannst, geh zurück, wir kommen dann wieder dahin." Man könnte ja auch langsamer gehen, oder immer mal wieder warten. So war die Reise für uns ganz nett , aber leider nicht so toll wie wir sie erwartet hatten. Wenn auf einzelne der ganzen Naturparks nicht verzichtet werden soll, sollten ggf. aber weitere "Sehenswürdigkeiten" wie whale watching, Holzverarbeitung o.ä., 1 Tag in Victoria durch 2-3 Tage Verlängerung aufgenommen werden.
"Die Tour mit dem Schwerpunkt Natur und Wanderung vermittelt einen hervorragenden Eindruck von der Weite Canadas"
Die Tour mit dem Schwerpunkt Natur und Wanderung vermittelt einen hervorragenden Eindruck von der Weite Canadas
"Schöne Reise!"
Diese Reise ist dadurch dass es eine kleine Gruppe war sehr familiär gestaltet
Impressionen
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Jasper National Park -
Athabaska River -
Bären im Jasper National Park -
Columbia Icefield -
Kanadisches Dickhornschaf -
Elchbrunst -
Elch im Jasper National Park -
Herbst am Medicine Lake -
Horseshoe Lake -
Icefield Parkway -
Klarer Bergsee -
Lac Beauvert -
Lake Maligne -
Lake Maligne -
Landschaft im Jasper National Park -
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Medicine Lake -
Medicine Lake -
Spirit Island -
Jasper National Park -
Wilcox Pass -
Wilcox Pass und Blick über Columbia Icefields