Die Naturlandschaft der Rocky Mountains fasziniert jeden!

Die Rocky Mountains oder einfach nur Rockies genannt, erstrecken sich über etwa 4500 Kilometer von Alaska über Kanada bis New Mexico. Diese teilweise noch wenig berührte Landschaft in den Rockies begeistert den Besucher mit türkisblauen Seen, Wäldern so weit das Auge reicht und schneebedeckten Berggipfeln. Viel Ursprünglichkeit ist in den Rocky Mountains noch vorhanden, obwohl Pioniere und Goldsucher, die Eisenbahn und heute die Pkws die Rockies besuchen. In Kanada gehören die Rocky Mountains von der Provinz British Columbia bis nach Alberta zu den beliebtesten Reisezielen. Dieses riesige Gebiet von ungefähr 180.000 km² bietet dem Besucher unendlich viele Möglichkeiten für einen spektakulären Urlaub in den Rocky Mountains.

Entstehung der Rocky Mountains und die Anfänge der Besiedelung durch "Weiße"

Unsere Alpen würden ungefähr viermal in die Rockies hineinpassen, aber geologisch gesehen gibt es kaum Unterschiede. Die Rocky Mountains sind genau wie die Alpen ein noch junges Faltengebirge - was fehlt, sind die Vulkane. Die Rocky Mountains entstanden vor etwa 120 Millionen Jahren (Tertiär oder Kreidezeit) durch Aufwölbung und Faltung der Erdoberfläche. Ursache dafür war die Pazifische Platte, die sich unter einem enormen Druck unter die Nordamerikanische Platte schob und somit die Rocky Mountains erschuf. Die Eiszeit danach tat ihr Möglichstes, um uns die riesigen Gletscherplatten in den Rockies übrig zu lassen. Das größte Eisfeld südlich des Polarkreises von 325 Quadratkilometern sind die "Columbia Icefields" in den kanadischen Rocky Mountains im Banff- und Jasper-Nationalpark. Der höchste Berg der Rocks Mountains in Kanada ist der Mount Robson mit 3.954 Metern Höhe und der größte Fluss, der in den Rockies entspringt, ist der Yukon River. Er entspringt in den Rocky Mountains der kanadischen Provinz British Columbia und endet im US-Bundesstaat Alaska in das Beringmeer. In der Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckten zuerst Trapper und Abenteurer die Rocky Mountains und als Gold gefunden wurde in den Rockies, kamen scharenweise Menschen und vertrieben die Indianer, sperrten sie in sogenannte Reservate und töteten die Büffel, mit denen die Ureinwohner seit Ewigkeiten in den Rocky Mountains lebten. Danach bauten sie die Eisenbahn, die "Canadian Pacific Railway" durch die Rockies, welche den Osten des Landes mit der Pazifikküste verband. Heute ist es ein Luxus für Touristen, mit dem teuren Zug die Bergwelt der Rocky Mountains zu bereisen.

  • Straße in den Rocky Mountains
    Straße in den Rocky Mountains
  • Eiswand
    Eiswand

Der Banff Nationalpark in den Rocky Mountains

Der älteste Nationalpark der Rocky Mountains ist der Banff Nationalpark in der Provinz Alberta. Während des Eisenbahnbaus zeigten Ureinwohner den Arbeitern eine Höhle mit heißen Quellen. Die Regierung ernannte die Quelle 1885 zum Schutzgebiet in den Rocky Mauntains und bereits 1887 entstand der heutige Nationalpark in den Rocky Mountains, der heute 6.641 km² umfasst. Damit ist er der drittgrößte Nationalpark der Welt. Über fünf Millionen Besucher kommen jährlich, um die Sehenswürdigkeiten in den Rocky Mountains zu besuchen. Die gigantischen Berge, Schluchten, türkisblauen Seen und Wasserfälle der Rocky Mountains beeindrucken die Besucher. Vor allem Lake Luise, der berühmte Bergsee in den Rocky Mountains vor der Gletscherkulisse des Mount Victoria mit einer Höhe von 3459 Metern wirkt wie ein Magnet. Das Zentrum des Nationalparks ist der Ort Banff mit ca. 6000 bis 7000 Einwohnern, Museen, Restaurants und einem wirklichen "Nachtleben" in den Rocky Mountains! Elche laufen ganz ungeniert durch den Ort und auf den Grasflächen kann man Wapitis beobachten. Die "Sulphur Hot Springs" (Cave and Basin) von 1883 sind für den Badebetrieb nicht mehr geöffnet, sie sind aber die Hauptattraktion des Ortes in den Rocky Mountains.

  • Lake Bow
    Lake Bow
  • Lake Moraine
    Lake Moraine

Der Yoho Nationalpark in den Rocky Mountains

Der in der Provinz British Columbia im Südwesten von Kanada gelegene 1.313 km² große Yoho Nationalpark ist, nach Quadratkilometern gemessen ein kleiner Park in den Rocky Mountains. Er wurde im Jahr 1886 eröffnet und die einzige Ortschaft ist Field mit ca. 300 bis 400 Einwohnern. Von hier aus erreicht der Besucher viele Wanderwege und Bergpfade in den Rocky Mountains, die er selbst oder mit einem erfahrenen Führer genießen kann. Hauptattraktionen sind der Emerald Lake mit eiskaltem Gletscherwasser inmitten von 3.000 Meter hohen Bergen der Rocky Mountains und der reißende Kicking Horse River, der von mutigen Besuchern per Wildwasser-Rafting "geritten" wird. Wie in den anderen Nationalparks können dem Wanderer im Hinterland Grizzlybären, Schwarzbären, Elche, Wapitis, Kojoten und selten ein Puma begegnen. Wolf, Bison, Murmeltier, Elch oder das Dickhornschaf leben in den meister Nationalparks und wer genügend Zeit mitbringt, kann sie auch beobachten

  • Sonnenaufgang
    Sonnenaufgang
  • Bergziege
    Bergziege

Der Jasper Nationalpark in den Rockies

Er liegt in der Provinz Alberta und wurde 1907 gegründet. Er ist der größte Park in den Rocky Mountains (10.800 qkm) und wurde 1984 mit den Nationalparks Banff, Kootenay und Yoho von der UNESCO zum Welterbe erklärt. Von den acht Gletschern ist der Athabasca Gletscher am leichtesten zugänglich und man kann ihn vom Aussichtspunkt am Icefields Parkway aus gut sehen. Er ist der größte Gletscher des Columbia Icefields mit 365 Metern Dicke, ca. 1 km Breite und 5,5 km Länge. Der Nationalpark hat noch einige andere Sehenswürdigkeiten: Das Jasper House mit Resten des Pelzhandelsposten im Jahr 1829 und das Henry House, ein Handelsposten der North West Company von 1811.

  • Columbia Glacier
    Columbia Glacier
  • Columbia Icefield
    Columbia Icefield

Das Columbia Icefield in den Rocky Mountains

Zwischen Banff National Park und Jasper National Park erreicht man auf dem Icefields Parkway die Weeping Wall, eine fast senkrechte Felswand, von welcher unzählige schmale Wasserfälle in die Tiefe stürzen. Das Icefield Center ist nun nicht mehr weit, vom Parkplatz aus ist der Blick auf den Athabaska Gletscher grandios. An das moderne Icefields Center in den Rocky Mountains ist ein Hotel mit Gaststätte angeschlossen, das von Mai bis Oktober geöffnet ist. Hier ist immer viel los, da vor dem Center die Abfahrt auf die Gletscherzunge Athabaska beginnt. Zuerst mit dem Bus bis zur Gletschergrenze und dann per Raupenfahrzeuge (Snowcoaches) mit riesigen breiten Ballonreifen aufs Eis - wer da mitmachen will, muss einen hohen Preis bezahlen, ca. 50 Dollar pro Person. Die Rockies sind auf jeden Fall einen Besuch wert und ist als Reiseziel für Naturfreunde, Wanderer, Camper und Sportler das richtige Ziel. Ein Urlaub in den Rocky Mountains wird jedem Besucher lange im Gedächtnis bleiben.

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