Aserbaidschan Reisen in das "Land des Feuers"

Aserbaidschan ist das "Land des Feuers". Eine einzigartige Kulturlandschaft zwischen dem Kaukasus und dem Kaspischen Meer erwartet Sie. Erkunden Sie die schillernde Metropole Baku, antike Ruinen und prähistorische Felszeichnungen. Gemeinschaftliche Ausflüge führen zu abgelegenen Dörfern, Naturparks und Freilichtmuseen. Entdecken Sie in der Gruppe ein faszinierendes Land voller Kirchen, Klöster, Palästen und Moscheen und erleben Sie eine gewachsene jahrtausendealte Kultur zwischen Tradition und Moderne. Auf Aserbaidschan Reisen lernen Sie die kulturelle Vielfalt des Kaukasus kennen und die herzliche Gastfreundschaft der einheimischen Bevölkerung Aserbaidschans schätzen. Durch Aserbaidschan führte einst die Seidenstraße und ein magischer Hauch von Tausend und einer Nacht liegt immer noch über diesem urwüchsigen Land. SKR führt die Aserbaidschan Reisen in kleinen Gruppen durch, um Ihnen eine größtmögliche Freiheit und Individualität in diesem muslimisch geprägten Land zu ermöglichen. Wir legen auch Wert auf Nachhaltigkeit und haben uns dem sanften Tourismus verpflichtet. Umso mehr, da Aserbaidschan ein ökologisch intaktes, wildreiches Land mit einer teilweise noch traditionell lebenden, bäuerlich ausgerichteten Bevölkerung ist.

  • Skyline von Baku

Aserbaidschan Reisen: Informationen

Top Sehenswürdigkeiten

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Sheki
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Baku
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Kish
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Nizami Mausoleum
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Diri Baba Mausoleum
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Gabala
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Ateschgah von Baku (Feuertempel)

Vorstellung des Landes

Geschichte

Während seiner ganzen Geschichte hatte sich Aserbaidschan fremder Eroberung zu erwehren, die aus Kleinasien, Persien oder von Norden hereinbrachen und das Land aufteilten und zerstückelten. Dennoch konnten sich meistens mehrere Fürstentümer behaupten, so blieb eine eigenständige kulturelle Tradition gewahrt, die ständig neue Elemente aufnahm.

Die ersten, die in Aserbaidschan nachweislich ein Staatswesen gründeten, waren die Mannäer ab etwa dem 9. Jahrhundert vor Christus. Dieser wurde im 7.Jahrhundert v. Chr. von den Medern erobert, die schon bald von den Persern unterworfen wurden. Das Perserreich wiederum unterlag 330 v. Chr. Alexander dem Großen Das Gebiet südwestlich des Kaspischen Meeres wurde nach seinem Gouverneur Atropates Atropatene genannt. Sein nördlicher Teil Albania, benannt nach den dort lebenden Albaniern (nicht zu verwechseln mit dem heutigen Albanien) machte sich selbständig.

Unter Pompeius wurde das Gebiet im ersten Jahrhundert vor Christus ein Vasallenstaat des römischen Reiches. Nach vielen Kriegen mit den benachbarten Armeniern und Iberiern fiel es im 3.Jahrhundert n. Chr. unter die Fremdherrschaft des Reiches der Sassaniden. Deren Krieg gegen das Oströmische Reich endete 387 mit einem Teilungsvertrag zwischen Perisen und Byzanz endete. Von Armenien aus wurde Albania christlich missioniert.

Im Jahr 643 eroberten Araber das Land und islamisierten und entchristianisierten das Land. Mitte des 11. Jahrhundert beendeten turksprachige Stämme die arabische Vorherrschaft Aserbaidschans und führten die türkische Sprache und Sitten ein. Die folgende ‚aserbaidschanische Renaissance‘ nahm mit den Mongolenstürmen 1220 ein jähes Ende. In der Folgenden Epoche übernahmen jedoch Perser die Kontrolle über das Gebiet.

Im 16. Jahrhundert wurde Aserbaidschan durch das Osmanische Reich erobert. Persien konnte es jedoch zurückgewinnen. Der russische Zar Peter I erlangte im 18. Jahrhundert die Kontrolle über Baku und andere Gebiete Aserbaidschans. Die Osmanen übernahmen Nachitschewan. Unter Nadir Schah konnten die Perser jedoch ganz Aserbaidschan zurückgewinnen. Durch interne Probleme der Machtelite Persiens erlangte Aserbaidschan eine Quasi-Selbständigkeit, allerdings fiel der Norden im frühen 19. Jahrhundert wieder komplett an Russland. Besonders interessiert waren die Russen an den reichhaltigen Ölvorkommen um Baku. Noch in den 1890er Jahren stieg das Gebiet um Baku zum größten Erdölfördergebiet der Welt auf, was noch heute sehr zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes beiträgt.

Im Jahr 1918 wurde Aserbaidschan zur Demokratischen Republik Aserbaidschan. Durch den Einmarsch der Roten Armee im April 1920 wurden ihr jedoch schnell ein Ende gesetzt und das Land blieb unter der Kontrolle Russlands bis zum Ende der Sowjetunion. Stalin plante, dass die Kaukasus-Region nur unter russischer Oberhoheit bestand haben sollte und dass Krieg und Chaos ausbricht, falls die Sowjetunion einmal nicht mehr als Militärmacht vor Ort auftreten sollte. Sein Plan gelang. Eine Flickenteppich-Landschaft mit Armeniern in Bergkarabach (auf offiziell aserbaidschanischem Boden) und Aserbaidschanern in Exklaven innerhalb Armeniens und in Nachitschewan, vom Kernland getrennt durch Armenien, zahlreiche militärische Auseinandersetzungen und diplomatische Stille zwischen Armenien und Aserbaidschan sind bis heute die Folge. Am 30. August 1991 erklärte Aserbaidschan seine Unabhängigkeit. Es kam zu vielen Machtwechseln und gravierende Korruptionsvorwürfe gegen verschiedene Machthaber des Landes sorgten für interne Probleme.

Unter Heydar Aliyev (Präsident von 1993-2003) und seinem Sohn Illham Aliyev (Präsident seit 2013) schreiten die wirtschaftliche Entwicklung und die Annäherung des Landes an den Westen fortwehrend voran.

Sprache

In Aserbaidschan wird Aserbaidschanisch (Turksprache) gesprochen. Darüber hinaus werden in Aserbaidschan 14 Minderheitssprachen gesprochen. Die Bedeutung des Russischen nimmt zusehend ab. 

Religion

In Aserbaidschan dominiert der Islam. 45% der Bevölkerung bezeichnen sich allgemein als Muslime. Daneben existieren kleine jüdische, russisch-orthodoxe, katholische, evangelische und freikirchliche Gemeinden.

Land & Leute

In Aserbaidschan leben derzeit 10,4 Mio. Menschen. Ca. 90% sind Aseris (Turkvolk). Daneben gibt es ethnische Minderheiten der Russen, Talyschen, Lesginen, Awaren, Tataren, Kurden und Armenier.

Regionen

Aserbaidschan hat Anteil an zwei bedeutenden Landschaftsformen: dem Kaukasus und dem Kaspischen Meer. Dadurch beträgt der Höhenunterschied mehr als 4000 Meter. Rund die Hälfte des Landes wird landwirtschaftlich genutzt, knapp 12 Prozent sind Waldfläche. Der Rest ist teils städtisch bebaut, teils nicht nutzbar. Aserbaidschan ist durch seine Berge Rückzugsort für Bären, Wölfe, Schakale oder auch Leoparden. Im Kaspischen Meer gibt es zahl-reiche Ölvorkommen, die den schnellen wirtschaftlichen Aufstieg in den vergangenen Jahren ermöglichten.

Die Hauptstadt Baku liegt knapp unter dem Meeresspiegel, südlich auf der Abşeron-Halbinsel an der Westküste des Kaspischen Meeres. Die Stadt ist von mehreren Süßwasserseen umgeben, darunter der Boyukshorsee, der mit zehn Quadratkilometern der zweitgrößte See des Landes ist. Im Westen und vereinzelt im Osten erhebt sich eine Hügellandschaft bis auf 200 m Höhe.

Essen und Trinken

Die aserbaidschanische Küche ist so vielfältig wie die Natur Aserbaidschans. Auf äußerst "leckere Art und Weise" vereinigen sich orientalische und kaukasische Esskultur. Auf keinem Tisch fehlen frische Gartenkräuter (Minze, Koriander, Kerbel, Estragon u.a.) und Gemüse, die zu allen Gerichten einfach dazu gegessen werden und der Verdauung dienen.

Die dickflüssige Suppe Piti z. B. ist ein Hammelfleischeintopf mit Kichererbsen. Dovğa ist eine Suppe aus scharfem Joghurt, Spinat, etwas zerkleinertem Knoblauch je nach Geschmack und anderen Kräutern mit Reis und Fleischklößchen oder ohne (je nach Region).

Der Höhepunkt jeder Tafel ist Plow, welcher in der Regel aus duftendem Reis und Hammelfleisch mit zusätzlichen Zutaten wie Kräutern Kastanien, Trockenfrüchten besteht. Das Gericht gibt es in unzähligen Arten auch mit Hühnerfleisch, Fisch oder nur Früchten (z. B. Granatapfelkernen), Gemüse, Kräutern oder Trockenobst (Rosinen, Aprikosen, Berberitze). Im Unterschied zu zentralasiatischen Küchen werden Reis, Fleisch und Kräuter extra serviert.

Wetter / Klima

In der subtropischen Zone gelegen weist das Klima Aserbaidschans reliefbedingt erhebliche Unterschiede auf, die von arktisch-alpin in höchster Lage bis feucht-warm im tiefen Süden reichen. In der Kura-Ebene herrscht Halbwüsten- und Steppenklima mit 200–300 mm Niederschlag jährlich vor. In den Küstengebieten dagegen findet sich feucht-subtropisches Klima mit im äußersten Süden erheblichen Niederschlagsmengen (1800 mm, überwiegend im Winterhalbjahr). Generell ist das Klima in den Küstenregionen jedoch ganzjährig relativ mild. Im Gebirge herrscht alpines Klima mit ebenfalls hohen Niederschlägen (1500 mm). Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 13,1 °C.

Praktische Hinweise

Einreise

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Aserbaidschan ein Einreisevisum.

SKR Reisen beantragt das Visum für Aserbaidschan gern für Sie gegen einen Preis in Höhe von 30,00 €. Bei dem Visum handelt es sich um ein E-Visum, welches vor Ort an der Grenze von Ihrer georgischen Reiseleitung ausgeteilt wird.  

Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, selbst ein so genanntes "e-Visa" zu beantragen. Die Kosten in Höhe von 23 USD (ca. 20 EUR) können Sie via Kreditkarte bezahlen. Nachdem Ihr Antrag durch die aserbaidschanische Einwanderungsbehörde bestätigt ist, erhalten Sie eine Email, die Sie zur Einreise nach Aserbaidschan berechtigt. Drucken Sie die Email unbedingt aus, da Sie die Bestätigung bei Einreise mitführen müssen. Den Online-Visum-Service können Sie unter https://evisa.gov.az/en/ in Anspruch nehmen. Bitte rechnen Sie hier mit einer Bearbeitungszeit von mindestens 3 Werktagen.

Wir empfehlen Ihnen zur Sicherheit eine Kopie Ihres Reisepasses mit sich zu führen, die Sie getrennt vom Original aufbewahren. Die Kopie ist hilfreich, sollten Sie Ihren Reisepass verlieren.

Allen Reisenden empfehlen wir, sich kurz vor der Reise noch einmal beim Konsulat über eine mögliche Änderung der Einreisebestimmungen zu erkunden, da diese kurzfristig eintreten können.

Banken & Geld

Mittlerweile gibt es in Baku einige Geldautomaten. Kreditkarten werden in größeren Hotels, einigen Restaurant und allen Banken in Baku akzeptiert. Bargeldzahlung wird jedoch generell vorgezogen. Reiseschecks werden nur in Ausnahmen angenommen.

Die Banken haben von Montag bis Freitag von 10:00-16:00 Uhr geöffnet (mit Mittagspause).

Gesundheit / Impfungen

Medizinische Versorgung:

Die medizinische Versorgung in Aserbaidschan ist außerhalb der Hauptstadt Baku unzureichend und entspricht nicht dem westeuropäischen Standard. Daher ist die Zusammenstellung einer Reiseapotheke sehr wichtig.

Wir empfehlen Ihnen für den Aufenthalt in Armenien eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung abzuschließen.

Wenn Sie vor Ort einen Arzt benötigen sollten, können Sie sich jederzeit an die Reiseleitung wenden.

Impfungen:

Für Einreisende aus Deutschland gibt es keine Pflichtimpfungen. Zur eigenen Sicherheit sollte allerdings zusammen mit einem Arzt der Impfschutz überprüft werden. Hierbei ist insbesondere auf einen ausreichenden Impfschutz gegen Polio (Grundimmunisierung), Tetanus, Typhusimpfung, Diphtherie und Hepatitis A (Auffrischungsimpfungen alle 10 Jahre) zu achten. Bei längeren Aufenthalten ist auch Impfschutz gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfehlenswert. In Aserbaidschan besteht ein potenzielles Malariarisiko im Süden des Landes, im Grenzgebiet zum Iran, im Nordosten, Khachmas-Region sowie in der Umgebung von Baku. Malaria-Symptome (z. B. Fieber) sind entsprechend ernst zu nehmen. Die Stadt Baku gilt als malariafrei. Achten Sie auf Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Insituts.

Bitte beachten Sie, dass die Mitarbeiter von SKR keine weiterführende Impfberatung geben können, da hierzu eine medizinische Ausbildung Voraussetzung wäre.

Durchfallerkrankungen, Tuberkulose, Tollwut:

Durchfallerkrankungen gehören zu den häufigsten Reiseerkrankungen. Vermeiden Sie vor allem dem Verzehr von rohem Obst und Gemüse sowie nicht durchgegartes Rind- und Schafsfleisch. Essen Sie nur Obst, das sie selbst schälen können und verzichten Sie auf den Verzehr von nicht durchgegarten Speisen sowie Leitungswasser.

Die bakterielle Infektionskrankheit Tuberkulose befällt häufig die Lunge. Es wird in der Regel von Mensch zu Mensch durch engen Kontakt oder Tröpfcheninfektion übertragen. Wir bitten Sie daher den Kontakt zu Tuberkulose Erkrankten und Menschen mit Husten unklarer Ursache zu vermeiden.

Die tödlich verlaufende Viruserkrankung Tollwut ist über den Speichel von Menschen oder Tieren übertragbar. Gelegentlich treten in Armenien Fälle von Tollwut auf. Vermeiden Sie daher bitten den Kontakt mit Tieren.

Reiseapotheke:

Stellen Sie sich eine kleine Reiseapotheke zusammen, die neben ausreichendem Sonnen- und Insektenschutz wichtige „Alltagsmedikamente“ enthält: u.a. Kopfschmerztabletten, ein Darmtherapeutikum, Salbe gegen Entzündungen, Verbandmaterial und Pflaster. Persönlich wichtige Medikamente führen Sie bitte unbedingt im Handgepäck mit sich und nehmen einen ausreichenden Vorrat mit. Die Apotheken führen häufig nicht die gleichen deutschen Medikamente.

 

In Baku existiert die „SOS-Klinik“, die über englischsprechende Ärzte verfügt.

Anschrift:

International SOS
Yusif Safarov St 1
Khatai District, Baku

AZ 1014

Tel.: +99412 489 54 71, +99412 493 50 03, +99412 493 73 54, +99412 493 57 33;
Mobil: +99412 50 212 69 21
www.internationalsos.com

 

Diplomatische Vertretungen

Botschaft von Aserbaidschan in Deutschland
Hubertusallee 43
14193 Berlin
Tel.: 030 - 2191613
Fax: 030 – 21916152
Email: berlin@mission.mfa.gov.az

Deutsche Botschaft vor Ort
ISR-Plaza
69 Nizami Straße
1005 Baku
Tel.: 00994 12 4654100
Fax: 00994 12 4654128
Internet: www.baku.diplo.de

Internet & WLAN

In jedem aserbaidschanischen Ort gibt es mehrere Internetcafés, meist unter der Bezeichnung „Internet Klub“. Die meisten wurden inzwischen auf WiFi umgestellt und verlangen zwischen 0,40 und 1 AZN/Stunde. Auch nahezu alle Unterkünfte (auch auf dem Land) sowie Cafés in größeren Orten bieten W-LAN

Währung

Die Währung in Aserbaidschan ist der Manat (AZN). Für einen Euro bekommt man derzeit rund  1,86 AZN (Stand April 2020). 1 Manat wird in 100 Gyapik unterteilt. Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5 und 1 Manat. Münzen sind im Wert von 50, 20, 10, 5, 3 und 1 Gyapik erhältlich. US-Dollar und Euro werden fast überall angenommen und können an Flughäfen, in Wechselstuben, Hotels, einigen Läden, einigen Restaurants und größeren Banken eingetauscht werden. Einige Hotels, Restaurants und Wechselstuben akzeptieren keine Dollar-Scheine, die vor 1992 ausgestellt wurden. Reisende sollten unbeschädigte Banknoten in kleinen Stückelungen mit sich führen und nach Bedarf kleinere Mengen umtauschen.

Sicherheit

Aserbaidschan gilt als sicher, jedoch wird die Reise in die Region Bergkarabach und die Bezirke Agdam, Füsuli, Dschabrayil, Sangilan, Kubadli, Ladschin und Kalbadschar abgeraten.

Die Kriminalitätsrate in Aserbaidschan ist sehr gering. Bitte lassen Sie trotzdem Wertsachen nirgends offen liegen. Führen Sie bei Ausflügen nie sämtliches Bargeld mit sich. Bewahren Sie größere Summen nicht in der Handtasche oder im Rucksack auf, sondern lieber in einem Brustbeutel oder Geldgürtel. Wertsachen können Sie zur Aufbewahrung im kleinen Safe in Ihrem Zimmer einschließen. Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, lassen Sie bitte nichts im Wagen liegen. Bitte beachten Sie, dass Ihre Wertsachen im Hotel nur dann versichert sind, wenn Sie diese im Safe aufbewahren.

Strom

In Aserbaidschan beträgt die Netzspannung jeweils 220 V/50Hz. Es werden die normalen europäischen Steckdosen des Steckdosen Typs C und F verwendet verwendet. Sie benötigen somit keinen Adapter.

Taxi

Um sich in den Städten komfortabel fortzubewegen, empfiehlt es sich ein Taxi zu nutzen. Eine Fahrt innerhalb Bakus oder einer anderen Stadt in Aserbaidschan sollte nicht mehr als 15000 Manats kosten, bei erfolgreicher Verhandlung sinkt der Preis deutlich. Preise pro Tag (acht Stunden) liegen nach erfolgreichen Verhandlungen bei etwa 30 Euro. Die vereinbarte Summe sollte stets in der Landeswährung bezahlt werden.

Telefon & Handy

Die Ländervorwahl von Aserbaidschan ist die 00994. Bei einem Anruf nach Aserbaidschan entfällt die 0 für die Ortsvorwahl ebenfalls nach der 00994. Von den öffentlichen Telefonapparaten können nur Ortsgespräche geführt werden. Fern- und Auslandstelefonate sind von Telefonzentren oder einigen Hotels aus möglich.

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem deutschen Mobilfunkanbieter über Roaming-Abkommen in den jeweiligen Ländern, sowie die Roaming-Funktionalität Ihres Handys.

Zeit

In Aserbaidschan beträgt die Differenz im Sommer +2 Stunden und im Winter +3 Stunden gegenüber Deutschland. 

Zoll

Bei der Einreise nach Aserbaidschan müssen Touristen auf einem Zollformular Gegenstände für den persönlichen Gebrauch, Wertgegenstände und Fremdwährungen deklarieren. Der Verbleib der Devisen muss bei der Ausreise nachgewiesen werden. Zudem muss das Zollformular bis zur Ausreise aufgehoben werden. Verboten ist die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung. 

Folgende Artikel können von Personen ab 16 Jahren zollfrei eingeführt werden:

• Kaviar (höchstens 125g)
• 3 Liter Spirituosen
• 2 Liter Wein
• Bis zu 3 Stangen Zigaretten 

Einige Waren können nur in beschränktem Umfang bzw. unter Vorbehalt der Vorlage einer entsprechenden Genehmigung ausgeführt werden. Dazu gehören:

• Kaviar (höchstens 125g)
• Alkoholische Getränke (höchstens 3 Liter)
• Bargeld (kostenlose Ausfuhr von max.1000,- USD)
• Gold (Wert bis max. 1000,- USD, darüber 1,5 % Zoll)
• Antiquitäten, Kunstgegenstände u.ä. nur mit entsprechender Genehmigung des Kulturministeriums
• Zigaretten (höchstens 3 Stangen)

Wichtig: Bei der Einreise nach Aserbaidschan ist zu beachten, dass aus politischen Gründen kein armenischer Cognac sowie keine Landkarten, Bücher, CDs oder ähnliches, das Armenien betrifft, eingeführt werden darf. Wenn Sie sich bemühen selbstständig daran zu denken, was Sie einführen dürfen, wird der Prozess der Grenzüberquerung sehr vereinfacht und beschleunigt, denn Gegenstände die einen Bezug zu Armenien aufweisen, werden Ihnen mit Sicherheit abgenommen.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte das Auswärtige Amt oder dieaserbaidschanische Botschaft. Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

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