Himalaya – Atemberaubende Bergwelten

Bhutan öffnet sich nur langsam dem Tourismus und ist daher ein ursprüngliches, traditionelles und unglaublich vielseitiges Land, welches von den Bergriesen des Himalaya dominiert wird. Der Himalaya oder das Dach der Welt grenzt direkt an Bhutan an und ermöglicht wundervolle Panoramablicke auf die ewig schneebedeckten, wilden Berggipfel. Rund 80 Prozent von Bhutan befinden sich auf mehr als 2.000 Meter Höhe – freuen Sie sich auf eine ursprüngliche Berglandschaft, die sehr stark durch den Himalaya geprägt wird. Schluchten, Täler, mächtige Berggipfel, auf Bergen und Felsen erbaute Klöster und im Wind flatternde, farbenfrohe Gebetsfahnen machen den Reiz von Bhutan aus und werden sehr stark vom Himalaya beeinflusst.

Himalaya – Wissenswertes über das Dach der Welt

Beim Himalaya handelt es sich um das höchste und größte Gebirge der Welt. Insgesamt zehn von 14 Bergen weltweit, die mehr als 8.000 Meter hoch sind, gehören zum Himalaya, einschließlich dem Mount Everest, welcher mit 8.848 Metern der höchste Berg der Erde ist. Insgesamt ist der Himalaya rund 3.000 Kilometer lang und an einigen Stellen bis zu 350 Kilometern breit. Demzufolge befinden sich viele Länder im Umkreis um den Himalaya, als die Staaten im Himalaya werden für gewöhnlich Bhutan, Tibet und Nepal benannt. Bhutan und Nepal befinden sich direkt an den Südhängen des Himalaya im Vorgebirge und liegen daher durchschnittlich auf mehr als 2.000 Metern über dem Meeresspiegel. Der Himalaya beginnt an der Grenze von Afghanistan zu Pakistan, außerdem liegt das Gebirge an der Grenze zu Indien, Myanmar und China.

Der Himalaya beeinflusst das Klima der Region sehr stark und galt früher stets als eine natürliche und damals regelrecht unüberwindbare Barriere zwischen Asien und Europa. Die Berge könnten auch als eine Art Wetterscheide bezeichnet werden. Das Vorgebirge vom Himalaya ist üppig bewaldet, in den höheren Regionen umfasst das Gebirge aber auch zahlreiche Gletscher. Interessant ist in jedem Fall die Bedeutung des Himalaya nicht nur als eine Wetterscheide und als höchstes Gebirge der Erde, sondern auch als eine Kulturscheide, die zur relativ unabhängigen Entwicklung einzelner Völker und Staaten wie beispielsweise Bhutan oder Indien führte.

  • Himalaya
    Himalaya
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    Himalaya

Die Landschaft in Bhutan

Bhutan befindet sich direkt an den Südhängen des Himalaya, sodass die Berge die gesamte Landschaft des kleinen Königreiches stark prägen. In Bhutan bewegen Sie sich im Normalfall auf Höhen von rund 2.000 Metern über dem Meeresspiegel, die Hauptstadt Thimpu beispielsweise liegt auf rund 2.400 Metern Höhe inmitten eines außergewöhnlichen Bergpanoramas. Durch die Ausläufer vom Himalaya treffen Sie bei einer Rundreise durch Bhutan auf Bergklöster wie das berühmte, in einer Höhe von mehr als 3.000 Metern über dem Meeresspiegel liegende Tigernest-Kloster. Verschiedene religiöse Bauten sind auf Hügeln oder vielmehr Bergen errichtet, die einen fantastischen Blick auf die Umgebung und auf die höheren Berge des Himalaya bieten. Zusätzlich zu der etwas dünneren Luft bieten sich von überall in Bhutan Blicke auf die südlichen Berge vom Himalaya, die durch ihre schneebedeckten und vereisten Kuppen beliebte Bildmotive darstellen. Insgesamt gesehen wird das Königreich Bhutan stark durch den Himalaya geprägt und ist insgesamt eines der wohl ursprünglichsten Reiseziele der Erde, da die Könige von Bhutan viel Wert auf die Erhaltung ihrer einzigartigen Umgebung legen. So gibt es beispielsweise autofreie Tage im Land des Donnerdrachens, welches sehr oft als ein Königreich im Himalaya bezeichnet wird. 

  • Himalaya
    Himalaya
  • Tempel auf dem Himalaya
    Tempel auf dem Himalaya

Die Bedeutung des Himalaya für die Kulturentwicklung

Doch der Himalaya prägt nicht nur die Landschaft in Bhutan genauso wie das Klima ganz entscheidend. Die kulturelle Entwicklung des Landes ist ebenfalls sehr stark an die bergige und eher landschaftlich teilweise sehr raue Umgebung angepasst, wodurch Bhutan zu einem exotischen und kulturell einzigartigem Land wird. So glauben die Menschen in Bhutan an den Buddhismus und daran, dass die Götter in den Bergen des Himalaya leben und diese Berge daher nicht zu besteigen sind. Gebetsfahnen werden an potenziell windigen Orten wie beispielsweise an Bergpässen oder an Bergklöstern gehängt, damit der vom Himalaya kommende Wind die Gebete mit guten Wünschen direkt bis in den Himmel trägt. Da die Religion Bhutan seit jeher sehr stark geprägt hat, geht ein Schutz der Umwelt in Bhutan mit dem Buddhismus einher, der weltweit einzigartig ist und in der Verfassung festgehalten wurde. Aus diesem Grund hat sich Bhutan im Schatten des Himalaya ganz individuell entwickeln können, besitzt eine unberührte und einzigartige Natur und hat sich erst im Jahre 1990 nach sehr langer Abgeschiedenheit langsam dem Tourismus geöffnet. Einzigartige Bedingungen, die durch die Lage an den Südhängen des Himalaya überhaupt erst möglich wurden. 

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