Boulders Beach - Felsen, na und?
Auf der Kap-Halbinsel, südlich von Kapstadt, direkt an der False Bay gelegen, befindet sich Boulders Beach. Übersetzt bedeutet Boulders Beach der Strand mit den Felsbrocken. Die Übersetzung wird dem sehenswerten Strand wenig gerecht. Boulders Beach und das direkt anliegende Städtchen Simon's Town sind in Südafrika bekannt für Pinguine und den Marinestützpunkts. Und auch die direkte Umgebung hat viel zu bieten. Der Tafelberg Nationalpark, das Kap der Guten Hoffnung, Cape Point, False Bay - Rund um den Boulders Beach hat die Kap-Halbinsel viele interessante Flecken, die man auf jeden Fall erkunden sollte.
Simon's Town - die Stadt am Boulders Beach
Zwischen Kapstadt und dem Kap der Guten Hoffnung liegt das Städtchen Simons Town. Es wurde Ende des 17. Jahrhunderts vom Holländer Simon van der Vaal gegründet und ab 1741 von der niederländischen Ostindiengesellschaft als sicherer Ankerplatz im Winter genutzt. Die Briten nannten es nach der Eroberung 1806 in Simon's Town um und nutzten es ab 1814 als Marinestützpunkt. Seit den 1950er Jahren befindet sich in Simon's Town ein wichtiger Stützpunkt der Südafrikanischen Marine, in dem unter anderem U-Boote gewartet werden.
Die Architektur der kleinen Stadt ist durch die holländische und britische Kolonialmacht geprägt. In der Innenstadt zeugen noch heute viele Häuser im viktorianischen und kapholländischen Stil von der Geschichte der Stadt. Simon's Town grenzt direkt an Boulders Beach und den daneben liegenden Foxy Beach.
Pinguine in Afrika? - Die Pinguinkolonie am Boulders Beach
Eine einzigartige Attraktion in Simon's Town ist die Kolonie der Brillenpinguine, die am Boulders Beach und am Foxy Beach leben. Die Brillenpinguine sind die einzige Pinguinart, die in Afrika beheimatet ist. An den Strandabschnitten Boulders Beachund Foxy Beach hat sich seit Anfang der 80er Jahre aus einem einzigen Pinguinpärchen eine Pingiunkolonie entwickelt, die inzwischen etwa 2000 Tiere zählt. Die Kolonie gehört zum Nationalpark Tafelberg und wird von Rangern betreut. Gegen ein kleines Eintrittsgeld kann man die Pinguine tagsüber besuchen. Ein Holzsteg führt am Boulders Beach entlang und ermöglicht einen freien Blick über Pinguine, Felsen, Strand und Meer.
Vom Holzsteg aus kann man den markanten Felsen "Noahs Ark" oder auch "Ark Rock" sehen, der sich im Meer, etwa 500 Meter vor Boulders Beach, befindet. "Noahs Ark" ist bei Tauchern beliebt, da man rings um den Felsen einige Schiffswracks entdecken kann.
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Boulders Beach Bucht -
Boulders Beach Strand
Kap der Guten Hoffnung und Tafelberg Nationalpark nicht weit entfernt vom Boulders Beach
Etwa eine halbe Stunde vom Boulders Beach entfernt, befindet sich das Kap der Guten Hoffnung. Im Gegensatz zum Sandstrand des Boulders Beach, gibt es hier eine Felsenlandschaft, die sich auch unterhalb der Meeresoberfläche in geringer Wassertiefe erstreckt und somit in Küstennähe eine Gefahr für Schiffe darstellt. Starke Winde am Kap drückten in früheren Jahrhunderten Segelschiffe in Richtung Küste, wo sie auf den Felsen unter Wasser auf Grund liefen. Zahlreiche Wracks in der Nähe des Riffs zeugen von dieser Gefahr.
Woher die Bezeichnung "Kap der Guten Hoffnung" kommt, ist nicht ganz geklärt. Möglicherweise hängt der Name damit zusammen, dass sich ab dem Kap die Küstenrichtung ändert. Die Seefahrer wussten nun, dass das südliche Ende des afrikanischen Kontinents nicht mehr weit war und konnten darauf hoffen, einen großen Teil des Seewegs nach Indien geschafft zu haben.
Ein großer Teil der Kap-Halbinsel gehört, ebenso wie Boulders Beach, zum Tafelberg Nationalpark. Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 25.000 Hektar vom Signal Hill im Nordosten Kapstadts bis zum Cape Point, der südlichsten Spitze der Kap-Halbinsel. Der Nationalpark ist bekannt für seine einzigartige Landschaft mit den markanten Tafelbergen in den unterschiedlichsten Formen.
Die Vegetation im Tafelberg Nationalpark ist genauso bemerkenswert, denn hier sind auf nur 0,5 % der Fläche des afrikanischen Kontinents etwa 20 % der afrikanischen Flora zu finden. Einige Pflanzenarten wachsen nur hier und sonst nirgends auf der Welt, wie zum Beispiel die Nationalblume Südafrikas, die Königsprotea. Aus diesem Grund gehört der Tafelberg Nationalpark zum UNESCO Weltnaturerbe.
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Kap der gute Hoffnung Strandabschnitt -
Holzweg zum Kap der guten Hoffnung
Strände und Buchten an der False Bay, nahe Boulders Beach
An der False Bay, an der auch Boulders Beach liegt, reihen sich Fischerdörfer und Badeorte aneinander. Diese sind bei Badegästen und Surfern gleichermaßen beliebt. Orte wie Fish Hoek und Muizenberg sind berühmt für ihre Badestrände. Wo entlang der False Bay kein Sandstrand ist, findet sich unberührte Natur, da die Tafelberge des Nationalparks teilweise bis ans Wasser reichen. Auf "Seal Island", im Norden der False Bay, leben etwa 64.000 Robben. Die Robben locken Weiße Haie an, die in der False Bay sehr häufig vorkommen. Um Badegäste und Surfer zu warnen, gibt es deshalb an vielen Stränden Beobachtungsposten, die bei Hai-Sichtungen warnen.
Sehenswürdigkeiten rund um Boulders Beach
Eine kleine Auswahl von Sehenswürdigkeiten auf der Kap-Halbinsel in der weiteren Umgebung von Boulders Beach darf hier natürlich nicht fehlen.
Der Ort Camps Bay, nordwestlich von Boulders Beach am Atlantik gelegen, ist mit seinem weißen Sandstrand ein beliebtes Urlaubsziel sowohl bei Einheimischen, als auch bei Touristen. Der Ort schmiegt sich malerisch an die Tafelberge "Zwölf Apostel" und wird gern von jungen Leuten besucht, die surfen, Beachvolleyball spielen oder sich in den zahlreichen Cafés an der Palmenpromenade entspannen möchten.
Das Kapstädter Viertel "Bo-Kaap" ist bei Touristen sehr beliebt. Die bunten Häuser schmiegen sich an den Hang des Signal Hills. Wer die schmalen Kopfsteinpflaster-Straßen hoch und runter spazieren will, sollte eine gute Kondition haben. Das Viertel entstand im 17. und 18. Jahrhundert. Freigelassene Sklaven ließen sich am Hang des Signal Hills nieder und gründeten das bunte Viertel, das bis heute praktisch unverändert den Charme längst vergangener Zeiten versprüht.
Wer es gern etwas abenteuerlich mag, sollte den Chapman's Peak Drive, nordwestlich von Boulders Bay, entlang fahren. Autohersteller drehen auf dem neun Kilometer langen Straßenabschnitt zwischen Hout Bay und Noordhoek gern ihre Werbefilme. Die Straße führt in abenteuerlichen Windungen direkt an der Küste der Kap-Halbinsel entlang und bietet fantastische Ausblicke.
Was Gäste zu Südafrika sagen
"Garden Route mit besonderen Highlights"
Es war für uns eine schöne Reise entlang der Garden Route mit vielen Highlights, tollen Erlebnissen und besonderen Unterkünften.
"Alles bestens organisiert"
"Eine schöne Reise mit toller Reiseleitung"
Insgesamt hat uns die Reise gut gefallen. Südafrika ist ein beeindruckendes Land und wir haben trotz des teilweise schlechten Wetters viele schöne Eindrücke gesammelt – für das Wetter kann natürlich niemand etwas.
Besonders positiv möchten wir unseren Reiseleiter Klaus hervorheben. Durch seine langjährige Erfahrung und sein Leben in Südafrika konnte er uns sehr viel über Land, Leute, Geschichte und Natur erzählen. Gerade die teilweise sehr langen Fahrzeiten hat er mit seinem Wissen und vielen persönlichen Erlebnissen interessant und abwechslungsreich gestaltet.
Dennoch haben wir gemerkt, dass bei dieser Reise sehr viel Zeit im Fahrzeug verbracht wird. Uns war bewusst, dass Südafrika ein großes Land ist, rückblickend hätten wir uns aber lieber etwas weniger Stationen und dafür mehr Zeit an den einzelnen Orten gewünscht, um die Eindrücke besser genießen zu können.
Sehr kritisch sehen wir die Organisation des Rückflugs. Die Umsteigezeit in Johannesburg war viel zu knapp. Obwohl wir bereits gegen 10:30 Uhr in Kapstadt am Flughafen waren und unser Flug erst um 14:25 Uhr ging, wurde kein früherer Zubringer eingeplant. Ein Flughafenmitarbeiter wies uns sogar darauf hin, dass die Zeit sehr knapp sei, und empfahl einen früheren Flug, den wir allerdings selbst hätten bezahlen müssen.
In Johannesburg mussten wir tatsächlich rennen und uns bei der Sicherheitskontrolle vordrängeln, um den Anschlussflug auf die letzte Minute zu erreichen. Für einen Toilettengang blieb keine Zeit. Auch andere Teilnehmer gerieten dadurch unter erheblichen Zeitdruck.
Das war ein sehr stressiger Abschluss einer ansonsten schönen Reise und hat den letzten Eindruck leider deutlich beeinträchtigt. Für ältere oder weniger mobile Reiseteilnehmer wäre diese Situation nicht zu bewältigen gewesen. Eine solche knappe Umsteigeverbindung sollte bei einer organisierten Gruppenreise unbedingt vermieden werden. Hier sollte SKR die Flugplanung künftig dringend überdenken.
"Südafrika mit Herz und Sachverstand erlebt"
Es war eine abwechslungsreiche und interessante Reise mit sehr vielen unvergesslichen und beeindruckenden Erlebnissen und Eindrücken. Großen Anteil daran hat unsere Reiseleiterin Rochelle Radusin. Sie hat uns ihre Heimat Südafrika nicht nur mit sehr viel Wissen und Sachkenntnis, sondern auch auf eine sehr nette, freundliche, hilfsbereite und bescheidene Art und Weise gezeigt.
"Ein Sechser im Lotto für die Reisegruppe"
Wir würden eine Reise mit Abel Baloyi und dem Fahrer Nikita, jederzeit wieder antreten. Diese Beiden waren für unsere Reisegruppe ein sechser im Lotto. Unsere Wünsche wurden in aller Zufriedenheit von den Beiden erfüllt. Marion und Winfried
"Faszinierende Einblicke in ein besonderes Land"
Wir haben viel über das uns bis dahin unbekannte Land erfahren und sehr weite Strecken zurückgelegt. Das die angegebenen Zeiten für die Ankunft in den Unterkünften am Abend nicht immer eingehalten werden konnten, war für uns nicht so sehr von Bedeutung. Dafür haben wir viel von dem Land, seinen Menschen und natürlich von der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt gesehen.
"Südafrika mit vielen besonderen Momenten"
Es war eine tolle und erlebnisreiche Reise mit SKR in Südafrika. Die Gardenroute ist ein empfehlenswerter Urlaub und wir fanden die Kleingruppe sehr angenehm (es war unsere erste Kleingruppenreise). Bei unserer Tour gab es auch richtige Highlights in Punkto Unterkunft. Besonders auf den beiden Farmen hatten wir einen sehr liebevollen und familiären Aufenthalt.