Valle de Cocora – Im Tal der Wachspalmen

Die hoch aufragenden Berggipfel sind von dunstigen Nebelschleiern umhüllt und umrahmen ein bezauberndes Tal voller gigantischer Palmen. Das idyllische Valle de Cocora ist nach der Palmenart Cera benannt, die zu den größten Palmen der Welt gehören. In diesem kleinen Naturparadies können Sie die Landschaft genießen, Wandern und mehr über Flora und Fauna im Land erfahren. Die in den Himmel ragenden Wachspalmen im Valle de Cocora gelten als Nationalbaum von Kolumbien und können im grünen Tal in der Kaffeezone des Landes besonders gut betrachtet werden. Entdecken Sie eine der schönsten Landschaften in Kolumbien und freuen Sie sich auf das wunderschöne Tal, das Valle de Cocora.

Das Valle de Cocora in der Kaffeezone

Mitten in der grünen, hochgelegenen Kaffeezone befindet sich das Valle de Cocora in einer Höhe zwischen 1.800 und 2.400 Metern über dem Meeresspiegel. Damit gehört das Valle de Cocora zu den Anden, die sich ebenfalls durch Kolumbien ziehen, genau wie durch die Länder Peru, Bolivien und Chile. Bereits seit 1985 gehört das breite Tal zum Nationalpark Los Nevados, einem der schönsten Nationalparks des Landes. Insgesamt ist der Nationalpark etwa 58.000 Hektar groß und ist eines der beliebtesten Schutzgebiete des Landes. Im Jahre 1973 gegründet wurde der Nationalpark rasch vergrößert, der höchste Punkt von Los Nevados ist der 5.300 Meter hohe Vulkan Nevado de Ruiz. Vor allem ist das Tal genau wie das gesamte Schutzgebiet bekannt für die riesigen Wachspalmen mit dem Namen Cera, die bis zu 60 Meter hoch werden und gerade im Valle de Cocora in großer Zahl wachsen. Damit zählen diese schlank aufragenden Palmen zu den größten der Welt, doch es gibt im Valle de Cocora noch mehr in der Pflanzen- und Tierwelt zu sehen. Das tropisch anmutende Tal ist darüber hinaus die Heimat zahlreicher Vögel, zu denen auch die riesigen Andenkondore, winzige Kolibris und farbenprächtige Tukane gehören. Auch größere Säugetiere finden im Valle de Cocora einen passenden Lebensraum, hier leben unter anderem Brillenbären, Pumas, Tapire und Faultiere. Sehr interessant ist darüber hinaus die Flora vor Ort, die bei einer Wanderung sehr gut erkundet werden kann und von weiten Graslandschaften bis hin zum Nebelwald reicht.

  • Valle del Cocora
    Valle del Cocora
  • Valle del Cocora
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Die Legende rund das idyllische Tal

Einigen Erzählungen zufolge leitet sich der Name Valle de Cocora von den dort stehenden Palmen Cera ab, andere Geschichten sprechen jedoch von einer ganz anderen Begebenheit. Den Legenden nach soll der Name Cocora der Name einer Prinzessin der einst dort lebenden Indianer aus dem Volk der Quimbayan gewesen sein. Übersetzbar ist der Name der Prinzessin mit Stern des Wassers, auf Spanisch estrella de agua. Das Volk erlebte zwischen dem 4. und 7. Jahrhundert n. Chr. seine große Blütezeit und ist heute vor allem bekannt für die außergewöhnlichen Schmuckstücke und Statuen aus Gold. Von diesen kostbaren Fundstücken befinden sich heute einige im sehenswerten Goldmuseum von Bogota. Diesen Geschichten nach ist das Valle de Cocora nach der schönen Prinzessin benannt, außerdem ist Stern des Wassers durchaus ein passender Name für das üppige, grüne Valle de Cocora.

  • Valle del Cocora
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Abwechslungsreiche Wanderung im Valle de Cocora

Ganz in der Nähe der einladenden Kolonialstadt Salento befindet sich das wunderschöne Valle de Cocora mit seiner herrlichen, grünen Landschaft. Besonders empfehlenswert bei einem Aufenthalt in der kolumbianischen Kaffeezone ist ein Tagesausflug zum Valle de Cocora, der mit einer Wanderung im Tal verbunden werden kann. Die Besichtigung einer Kaffeefinca gehört somit genauso zu einer umfassenden Kolumbienreise wie der Ausflug in das Valle de Cocora. Verschiedene Wanderwege sind in dem Naturschutzgebiet anzutreffen, die Ihnen einen besonderen Einblick in die abwechslungsreiche Flora und Fauna der Region verschaffen. Im Mittelpunkt bei einem Ausflug stehen natürlich die berühmten Cera Palmen, Wachspalmen, für die Kolumbien weithin bekannt ist. Vor allem zusammen mit einem erfahrenen Reiseleiter erfahren Sie beim Wandern im Valle de Cocora mehr über die hier lebenden Tiere, die einzelnen Pflanzenarten und die Besonderheiten des üppigen Tales. Mit ein klein wenig Geduld sind auch einzigartige Bilder der Kolibris an einer der vielfarbigen Blüten einzelner Blumen im Tal möglich. Überhaupt kommen nicht nur Naturliebhaber und aktive Gäste im Valle de Cocora auf ihre Kosten, auch für Vogelbeobachter hält dieses Tal viele Möglichkeiten bereit. Nicht umsonst wird das Valle de Cocora zu den schönsten Landschaften des Landes gezählt und darf daher bei einem Besuch der Kaffeezone nicht fehlen. 

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