Antananarivo - modern und traditionell zugleich
Antananarivo ist mit ihren mehr als 1,4 Millionen Einwohnern die größte Stadt Madagaskars und gleichzeitig die Hauptstadt des Landes und liegt im zentralen Bergland von Madagaskar. Die Stadt wurde im Jahr 1625 gegründet, vor allem in den letzten Jahren hat die Bedeutung von Antananarivo als ökonomisches und politisches Zentrum zugenommen. Neben dem Sitz der staatlichen Université d'Antananarivo befindet sich hier auch der internationale Flughafen Ivato. Antananarivo, oder kurz Tana genannt, bietet verschiedene Sehenswürdigkeiten, die Besucher Einblicke in die Geschichte und die Kultur der Hauptstadt von Madagaskar geben.
Sehenswürdigkeiten der Stadt Antananarivo
Die Stadt Antananarivo blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück. Gegründet 1625 wurde sie 1797 ein bedeutender Mittelpunkt der Merina-Könige, seit dieser Zeit wechselten in der Stadt nicht nur die Herrschaft sondern auch die Besitztümer. Der alte Holzpalast Rova, und der Zoma-Freitagsmarkt, verschiedene Monumente und das Piratenmuseum zählen zu den Highlights für die Besucher der Stadt Antananarivo. Die Vielzahl der Sehenswürdigkeiten verleiht der Hauptstadt viel Charme und Flair. Die Kolonialzeit sowie die Unabhängigkeit der Insel spiegeln sich in verschiedenen architektonischen Meisterwerken wieder. Einheimische und Stadtväter sorgen noch heute dafür, dass die Sehenswürdigkeiten von Antananarivo erhalten bleiben. Der Holzpalast Rova zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, dieser wurde in den letzten Jahren detailgetreu und mit viel Liebe restauriert. Der Palast diente bis zum 19. Jahrhundert als Sitz der Könige von Madagaskar und galt als Zentrum der Macht der gesamten Insel. Inzwischen ist der Holzpalast ein Anziehungspunkt für Touristen geworden. Einblicke in das Leben der Einwohner erhalten Besucher von Antananarivo beim Besuch vom Freitag-Markt Zoma, in der Innenstadt und in mehreren Stadtteilen. Neben Lebensmitteln werden auf dem Markt Gewürze, Schmuckstücke sowie Edelsteine angeboten. Das Musée de l'Art et de l'Archéologie Malgache ist ein Museum für Kunst und Archäologie in Antananarivo, die Kultur der Madagassen steht hier im Vordergrund. Das Piratenmuseum in Antananarivo wurde im Jahr 2008 eröffnet und stellt die Geschichte der Piraterie sowie historische Ereignisse vor.
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Antananarivo -
Gebäude in Antananarivo
Weitere Sehenswürdigkeiten um Antananarivo
Etwa 20 Kilometer von Antananarivo entfernt liegt Ambohimanga, die heilige Stadt der Hovas, die durch ihren Königshügel bekannt wurde. Dieser Hügel ist der Geburtsort von Andrianamapoinimerina, dem berühmtesten König des Volkes der Merina. Bis zum Jahr 1898 befand sich hier seine Grabstätte, neben der seiner Gemahlin und anderer Könige. Danach wurden die Gräber verlegt, allerdings ist die ehemalige Königsstadt der heilige Platz der Merina geblieben. Die Holzhäuser aus Palisander verleihen diesem Ort unweit von Antananarivo sein königliches Ansehen, ein Turm, der mit Stroh bedeckt ist, schützt diesen heiligen Stadtteil. Durch ein Steintor gelangen die Besucher in die heilige Stadt. Der Königshügel von Ambohimanga wurde im Jahr 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Ein weiteres Highlight in der Nähe von Antananarivo ist das Naturschutzgebiet Tsingy de Bemaraha im Westen von Madagaskar nördlich der Küstenstadt Morondava. Hier haben sich durch Erosion kalkhaltiges Gestein und bizarre Felsformationen gebildet. Zahlreiche Schluchten und Höhlen, die kaum erforscht sind, werden von den Einheimischen als Heiligtum gehütet. Neben Chamäleons leben verschiedene Arten von Vögeln und Lemuren in diesem Gebiet. Das Naturschutzgebiet Tsingy de Bemaraha in der Nähe von Antananarivo wurde schon im Jahr 1990 zum UNESCO-Weltnaturerbe ernannt.
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Holzhäuser von Abohimanga -
Tsingy de Bemaraha
Fauna und Flora in der Region Antananarivo
Nur wenige Kilometer von Antananarivo entfernt liegt der Ort Ambohimanga, der als Geburtsort Madagaskars bekannt wurde. Die zahlreichen historischen Erinnerungsstücke in der Stadt sorgen dafür, dass dieser Ort auch als Heilige oder Verborgene Stadt bezeichnet wird. Eingebettet in große Waldflächen hat dieser Ort etwas Magisches, der Königspalast und die Zitadelle gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Ambohimanga. Beim Streifzug über die Insel Madagaskar zieht der Andringitra Nationalpark jährlich zahlreiche Besucher an. Mehr als 100 verschiedene Vogelarten, über 50 Arten von Affen und etwa 55 Froscharten leben in diesem Nationalpark. Ein Highlight für alle Naturfreunde, welche Fauna und Flora von Madagaskar in der Region Antananarivo kennen lernen wollen. Das Sumpfgebiet der unteren Stadt von Antananarivo galt als Regenrückhaltebecken, damit sollen Überschwemmungen vermieden werden. Dieses Gebiet war für Landwirtschaft und Reisanbau vorgesehen, deshalb haben es die Einwohner von Antananarivo im 18.und 19. Jahrhundert vermieden, hier ihre Hütten zu bauen. Später wurde allerdings aus diesem Sumpfgebiet auch Wohngebiet. Für sportliche Besucher von Antananarivo bieten sich die Sehenswürdigkeiten der Oberstadt an. Allerdings müssen dazu tausend Treppen und schlangenförmige kleine Pfade am Berghang bezwungen werden. Die Mühe des Aufstiegs wird mit einem grandiosen Panoramablick über die Reisfelder belohnt. Die Oberstadt von Antananarivo kann aber auch mit dem Auto erkundet werden.
Was Gäste zu Madagaskar sagen
"Eine schöne Reise mit toller Reiseleitung"
Uns hat die Rundreise sehr gut gefallen. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Wir haben sehr viele Tiere gesehen. Unser Reiseleiter Tholin hat uns mit seinen deutschen Sprachkenntnissen beeindruckt, mit viel Wissen zu Land und Leuten versorgt und mit seiner guten Laune angesteckt. Ansonsten muss einem klar sein, dass die Straßenverhältnisse in Madagaskar eine echte Herausforderung sind. Es gibt Strecken, die eigentlich nur aus Schlaglöchern bestehen. Ein gutes Nackenkissen und die Nerven aus Drahtseilen unseres Fahrers haben ein bisschen geholfen. Ansonsten empfiehlt sich Gelassenheit und vor allem Geduld, wenn es länger dauert als geplant. Nicht alle Fahrzeuge kamen so gut durch wie unseres, da muss man mit Stau wg. Unfällen rechnen.
"Eine erlebnisreiche Reise durch Madagaskar"
Es war eine interessante und lehrreiche Reise in ein bitter, bitterarmes Land.
"Beeindruckendes Madagaskar"
Insgesamt bin ich mit der Organisation sowie mit dem Ablauf der Reise zufrieden. Vor Ort hätte ich mir etwas mehr Zeit gewünscht, um noch tiefer in den Alltag der Madagassen eintauchen zu können. Aufgrund der extrem schlechten Straßenverhältnisse dauerten die Fahrten sehr lange, so dass wir fast immer erst kurz vor dem Abendessen in der jeweiligen Unterkunft eintrafen, was sehr schade war, denn diese waren allesamt sehr gelungen ausgewählt und bestachen häufig durch ihre tolle Lage. Wenn man nur einen Tag dort blieb, konnte man die Annehmlichkeiten der Unterkunft kaum nutzen.
Ferner hätte ich mir mehr Zwischenstopps, vor allem in den Orten, durch die wir gefahren sind, gewünscht, um ein wenig zu schlendern und um in Kontakt mit den Madagassen zu kommen. Allerdings wäre dies bei dieser Reiseplanung nicht möglich gewesen, da die langen Fahrten es nicht zugelassen hätten. Ferner hätte ich gerne mehr Zeit gehabt, um Antananarivo, Antsirabe sowie andere Städte intensiver zu besichtigen. Ein großes Lob möchte ich dem Fahrer aussprechen, der uns jederzeit sicher ans Ziel gebracht hat. Er zeichnete sich durch große Geduld und ein erstklassiges Fahrkönnen aus.
Madagaskar ist eine faszinierende Insel, die auf jeden Fall einen Besuch lohnt. Im Hinblick auf die dort lebenden Tiere hatten wir in jedem Nationalpark sehr großes Glück und konnten sie aus nächster Nähe beobachten.
Die Unterkünfte sind allesamt empfehlenswert, das Abendessen (à la carte) war jedes Mal sehr gut und reichlich.
"Sehenswerte Reise"
Insgesamt sehenswert und interessant, aber die Fahrzeiten waren deutlich länger als angegeben und die Naturparks teilweise erheblich anstrengender als "leicht oder mäßig".
"Eine schöne und erlebnisreiche Reise"
Eine Reise voller intensiver Eindrücke: Tier und Pflanzenwelt, freundlichen Menschen - insbesondere wenn man sich die Mühe macht Madagasisch zu lernen.
"Sehr schöne Reise"
Die Reise war sehr schön und informativ. Man sieht in den Nationalparks viele Tiere und bekommt einen Eindruck vom Leben der Menschen.
"Madagaskars einzigartige Tierwelt"
Wer die eindrucksvolle Fauna und Flora von Madagaskar und die Vielfalt des Landes und seiner Menschen und Kulturen kennenlernen will, wird nicht enttäuscht: Lemuren, Chamäleons, Geckos und vieles mehr. Man muss aber einige Strapazen hinsichtlich extrem langer Busfahrten auf sich nehmen.