Moskau – die schillernde Hauptstadt Russlands mit Klassik und Moderne

Moskau ist nicht nur die Hauptstadt, sondern auch die bevölkerungsreichste und bekannteste Stadt der Russischen Föderation. Moskau ist die größte Stadt auf dem europäischen Kontinent und ist mit seinen über 12 Millionen Einwohnern das politische, wirtschaftliche, kulturelle sowie wissenschaftliche Zentrum von Russland und ganz Osteuropa. Moskau liegt in Zentralrussland und ist benannt nach dem Fluss Moskwa, welcher die Stadt durchfließt. Die Stadt gilt als schillernde und machthabende Metropole und besitzt zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes. In Moskau findet man im Stadtgebiet über 300 Kirchen gleichzeitig wie einige der höchsten europäischen Gebäude, wie die markanten Sieben Schwestern und den Ostankino-Turm. Moskau besticht durch eine einzigartige Architektur, es verbindet klassische Baustile und moderne Elemente, wobei vor allem die historischen Gebäude wie die Basilius-Kathedrale mit ihren farbenfrohen Kuppeln weltbekannt sind.

Moskauer Kreml – Zentrale der russischen Regierung und Macht

Der Moskauer Kreml bildet mit seinem Gebäudekomplex den historischen Grundstein, das ehemalige Zentrum, der russischen Hauptstadt. Aus einer im Mittelalter erbauten Burg entstand die heutige Anlage des Kremls im Herzen der Metropole. Steht man am Kreml blickt man südlich über den Fluss Moskwa zur Basilius-Kathedrale, im Osten ist der Rote Platz zu sehen und bei einem westlichen Blick ist der Alexander-Garten zu erspähen. Insgesamt umfasst das weltbekannte Gebäudeensemble fünf Paläste, vier Kathedralen und einige Verwaltungsgebäude und wird charakteristisch in einer dreieckigen Form umschlossen von der Kreml-Mauer mit den 20 Kreml-Türmen. Der Kreml wurde im Jahr 1990 zum UNESCO-Welterbe gekürt und ist eine der touristischen Hauptattraktionen der Hauptstadt. Im Museum der Rüstkammer befinden sich viele tausende Ausstellungsstücke der einstigen Juweliere und Waffenschmiede, in neun Sälen des Palais liegen viele schimmernde und sehenswerte Schätze wie Gewänder der Kaiserinnen, Geschenke und Möbelstücke der russischen Zaren. Im selben Gebäude befindet sich ebenfalls die berühmte Diamantensammlung mit einer beeindruckenden Zarenkrone und dem blau-grünen Diamanten aus dem Zarenzepter. Die Mariä-Entschlafens-Kathedrale ist die älteste Kirche Moskaus und steht im Zentrum, auf dem höchsten Punkt des Moskauer Kremls und ist unbedingt einen Besuch wert.

  • Moskauer Kreml
    Moskauer Kreml
  • Moskauer Kreml
    Moskauer Kreml

Christi-Erlöser Kathedrale – imposantes Gotteshaus mit bewegter Geschichte

Die Moskauer Christi-Erlöser Kathedrale ist eine der eindrucksvollsten und gleichzeitig umstrittensten Gebäude der Stadt. Die Kathedrale wurde, wie auch viele andere Kirchen in Moskau, nach einer gewonnenen Schlacht geplant, in diesem Fall war es der Sieg über Napoléon Bonaparte. Die Planung und auch die Bauzeit von 44 Jahre waren außerordentlich langwierig, nach der endgültigen Standortwahl und einen Architektenwechsel wurde die Kathedrale 1883 eingeweiht. Bereits 1931 wurde die Kathedrale allerdings auf Befehl der Regierung Stalins abgerissen, sie sollte dem Palast der Sowjets weichen, diese Pläne zerschlugen sich mit dem 2. Weltkrieg und so wurden nur die Fundamente des Palastes fertiggestellt. Auf diesen Fundamenten beschloss man in den 1960er Jahren das größte existierende Freibad zu bauen, dieses Bad wurde allerdings bereits in den 1990er Jahren wieder geschlossen und man beschloss den kompletten Wiederaufbau der eigentlichen Christi-Erlöser-Kathedrale. Im Jahre 2000 weihte man die neuerbaute Kathedrale ein und so ist sie heute das größte orthodoxe Kirchenbauwerk weltweit und bietet Platz für 10.000 Gäste. Imposant mit ihren goldenen Kuppeln und dem 103 m hohen Turm prägt die Kathedrale das Stadtbild Moskau. Die Hauptgottesdienste an russischen Feiertagen finden hier statt. Der Innenraum der Kirche ist 80 Meter hoch und ebenso imposant wie der Hauptaltar, welcher 30 Meter misst. An den Wänden finden sich fantasievolle und aufwändig gestaltete Malereien mit Figuren aus dem Alten und Neuen Testament sowie heiligen Orthodoxe. Insgesamt sind über 20.000 qm der Innenwände und Gewölbe bemalt und davon sogar 9.000 qm vergoldet. Von den beiden Aussichtsplattformen auf dem Dach der Christi-Erlöser-Kathedrale bietet sich ein atemberaubender Blick über Moskau und auf den Kreml.

  • Christi-Erlöser-Kathedrale
    Christi-Erlöser-Kathedrale
  • Deckenmalerei Christi-Erlöser-Kathedrale
    Deckenmalerei Christi-Erlöser-Kathedrale

Die Moskauer Metro – die eindrucksvollste U-Bahn weltweit

Die Metro in Moskau wurde im Jahr 1935 eröffnet und hat sich augenscheinlich seit dieser Zeit kaum verändert. Die U-Bahn Stationen wirken wie riesige, schillernde Bauwerke im Verborgenen der Hauptstadt. Es finden sich farbenfrohe Malereien und Bilder, eindrucksvolle Mosaike sowie unzählige Ornamente in den Haltestellen. Verwendet wurden zahlreiche Edel- und Halbedelsteine und verschiedene, vor allem bunte, Natursteine. In den vielen Stationen erzählt die Moskauer Metro von der Geschichte der Sowjetunion, man findet Abbildungen von russischen Schlachten und den Siegen, Zeugnisse der Oktoberrevolution und Gemälde und Ornamente, die die Wiedervereinigung mit der Ukraine symbolisieren. An jedem Haltepunkt gibt es neue farbenfrohe und prunkvolle künstlerische Entdeckungen zu machen. Der Bahnhof Majakowskaja wurde bereits 1938 bei der Weltausstellung in New York ausgezeichnet und zeigt im Gegensatz zu anderen Stationen eher den Fortschritt und die Zukunft des Landes, dargestellt in vielen Bilderzyklen, die vor allem die Menschen des Landes zeigen. Besonders sehenswert ist auch die Station Komsomolskaja, ausgestattet mit unzähligen und großflächigen Reliefs in den Gewölben, zeigen riesige Bilder geschichtliche Ereignisse wie Kämpfe und deren Erfolge.

  • Moskauer Metro
    Moskauer Metro
  • Metrostation Majakowskaja
    Metrostation Majakowskaja

Neujungfrauenkloster und ein Friedhof der russischen Berühmtheiten

Das Neujungfrauenkloster gehört zu den sehenswertesten und ältesten Klosteranlagen in Russland. Das Neujungfrauenkloster gehört seit dem Jahr 2004 zum UNESCO Weltkulturerbe und wurde im 16. Jahrhundert errichtet und bis ins 17. Jahrhundert hinein ausgebaut und erweitert. Es diente aufgrund seiner strategisch guten Lage am Ufer des Flusses Moskwa auch als Festung. Die Gebäude des Neujungfrauenklosters wurden vorwiegend im Stil des sogenannten Moskauer Barocks erbaut. Die quadratisch angelegte Klosteranlage betritt man durch ein imposantes Dreibogen-Tor, umgeben ist das Ensemble von meterdicken und -hohen Sandstein-Mauern, entlang welcher es insgesamt 12 Türme gibt. Die Paläste, Kirchen und Kathedralen des Neujungfrauenklosters bestehen vorwiegend aus roten Backsteinfassaden mit weißen Verzierungen und den prunkvollen goldenen Kuppeln, ganz charakteristische Merkmale des Moskauer Barocks. Im heutigen Museum des Klosters findet sich eine beachtliche Sammlung unter anderem russischer Ikonen, kostbarer Edelsteine und historischer Bücher und Schriftstücke. Direkt neben dem Kloster befindet sich der bekannte Nowodewitschi-Friedhof, dort finden die populärsten und ehrbarsten russischen Persönlichkeiten ihre letzte Ruhestätte. Bei einem Spaziergang entlang der Anlage kommt man an vielen Gräbern namenhafter Personen vorbei. Hier ruhen beispielsweise die Schriftsteller Nikolai Gogol, Anton Chekhov und Mikhail Bulgakov, der Dichter Maiakovskii sowie die Ehefrau Stalins oder Raissa Gorbatschow, die Frau des ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion Michail Gorbatschow außerdem auch Boris Jelzin, der erste russische Staatspräsident.

  • Neujungfrauenkloster
    Neujungfrauenkloster
  • Neujungfrauenkloster mit Friedhof
    Neujungfrauenkloster mit Friedhof

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