Schottland Reisen: den Zauber Schottlands erleben vom West Highland Way bis nach Edinburgh

Wandern Sie entlang tiefblauer Seen und durch üppig bewachsene Gebirge auf den ausführlichen Schottland Reisen von SKR. Während abwechslungsreichen Tagen führen wir Sie durch die atemberaubende schottische Landschaft, die von vielen bekannten Seen mit historischen Burgen durchzogen wird. Genießen Sie in Ihrer kleinen Reisegruppe mit 6 bis 16 Gästen die herrlich unberührte Natur auf den entspannten Wanderungen. Natürlich kommen auch Kulturfans auf unseren Schottland Reisen nicht zu kurz. Bei zahlreichen Ausflügen und Events bekommen Sie verschiedenste Einblicke in schottische Traditionen. Besuchen Sie auf unseren Schottland Reisen eine traditionelle Kiltschneiderei und kosten Sie schottischen Whisky in einer Destillerie. Als Highlights besuchen Sie ein Dudelsackkonzert unter freiem Himmel und erlernen einen traditionellen schottischen Tanz. Zum Ausklang der Reise sitzen Sie mit Ihren Mitreisenden in einer gemütlichen Runde im urigen Pub. Tauchen Sie ein in die nordenglische Kultur mit unseren Schottland Reisen.

  • Die wunderschön gelegene Eilean Donan Castle

Schottland Reisen: Informationen

Top Sehenswürdigkeiten

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Eilean Donan Castle
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Stirling Castle
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West Highland Way
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Loch Ness
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Edinburgh

Vorstellung des Landes

Geschichte

Bis ca. 6500 v. Chr. war Großbritannien noch über eine Landbrücke mit dem Europäischen Festland verbunden. Dieses so genannte Doggerland bildete in der Mittelsteinzeit einen idealen Lebensraum für die Menschen und fungierte als Durchzugsort der Jäger und Sammler Europas und der heutigen Inseln.

Nachdem im Jahr 1296 ein englischer König zum Obersten Herrscher über Schottland ernannt wurde, wurde Schottland im Zuge des Mittelalters immer wieder von England regiert, wogegen sie sich mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg zur Wehr setzten. Robert the Bruce wurde im 13. Jahrhundert zum ersten schottischen König erhoben und besiegte die Engländer bei der Schlacht von Stirling Castle. Im 14 Jahrhundert regierten die Stewarts Schottland und unterstützten Frankreich in seinen Kämpfen mit den Engländern während des Hundertjährigen Krieges. Mitte des 17. Jahrhunderts, in England tobte gerade der Bürgerkrieg, wurde das Heer der schottischen Royalisten von Oliver Cromwells New Modell Army geschlagen und Schottland im Zuge dessen besetzt. Ende des 17. Jahrhunderts versuchte sich Schottland, nicht sehr erfolgreich, als Kolonialmacht und gründete seine erste Kolonie in Panama, was im Staatsbankrott Schottlands endete. Aufgrund des Staatsbankrotts strebte die schottische Regierung den Anschluss an England an, was durch das Parlament, gegen den Wunsch eines Großteils der Bevölkerung, durchgesetzt wurde. Erst als die Industrialisierung Englands auch Schottlands erreichte wandelte sich die Nation zu einem Industriestaat.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die schottische Industrie fast vollständig von der Schwerindustrie und dem Schiffbau abhängig, was das Land nach dem Ersten Weltkrieg in eine schwere Depression stürzte. Die aus dieser schweren Zeit entstandene linke Bewegung in Schottland führte zum ersten Loslösen von England. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden diese Bemühungen noch intensiviert und sowohl 1979 als auch 1997 wurde über die Teilautonomie Schottlands abgestimmt.

Die Abstimmung zur vollständigen Unabhängigkeit von England 2014 wurde zwar von etwas mehr als 55% der Wähler abgelehnt, stellt jedoch den Höhepunkt der Autonomiebewegung des modernen Schottlands dar.

Schottland und die Highlands sind auch bekannt für ihre Clans, die sich ab dem 12. Jahrhundert durch die Landesgeschichte ziehen. Die Clans, ein soziales Gefüge, entstanden in der Regel durch familiäre Zusammengehörigkeit, wurden durch einen "Chief" geleitet, schützten sich gegenseitig und bewohnten jeweils eine bestimmte Region. Ihren Anfang fanden die Clans insbesondere durch die schottischen Unabhängigkeitskriege. Die Clans lebten oft autark, schlossen sich teilweise aber auch zusammen. Über die Jahrhunderte wuchs die Verbindung und Loyalität innerhalb der Clans stabil weiter. Häufig gab es Auseinandersetzungen und sogar Kriege zwischen verschiedenen Clans, bei denen es um Macht ging, insbesondere, als die schottische Krone im 16. Jahrhundert schwach wurde. Durch die steigende Macht anderer Regionen wie der Lowlands oder England gerieten die Clans, welche dennoch durch ihre gälische Kultur vereint waren, im 17. und 18. Jahrhundert unter Druck. Die Schlacht von Culloden zwischen Jakobiten und britischen Regierungstruppen in 1746 gilt als langsames Ende des Clan-Systems. Heute sind die bekannten Clans und ihr geheimnisvolle Geschichte fest in der schottischen Kultur verankert.

Sprache

In Schottland ist Englisch die Amtssprache, jedoch schimmert bei einigen Schotten das Lowland Scots durch, ein Dialekt des Englischen, der von manchen sogar als eigene Sprache angesehen wird. Abgesehen davon haben viele Schotten einen starken Akzent. Gälisch, die keltische Sprache, wird noch in den Highlands und auf den Hebriden gesprochen, jedoch kann dort auch jeder Englisch sprechen.

Religion

Die offizielle Staatskirche Schottlands ist die presbyterianische Kirche, die Church of Scotland. Etwa 42% der Bevölkerung sind Mitglieder der presbyterianischen Kirche. Die nächst größere Kirche ist die römisch-katholische Kirche mit 16%. Weitere Religionen in Schottland sind der Islam, Buddhismus, Judentum und Hinduismus.

Land & Leute

Die knapp 5 Mio. schottischen Einwohner sind bekannt für ihr Traditionsbewusstsein. Besonders während der Sommermonate wird dies deutlich: hier finden die Highland Games statt. Disziplinen sind beispielsweise Tauziehen und Dudelsack spielen. Fester Bestandteil der Highland Games ist auch das Baumstammwerfen, wobei das Ziel ist, den Stamm möglichst in gerader Linie zu werfen. 

Regionen

Schottland hat eine Gesamtfläche von 78.772 km² und hat 790 Inseln, wovon 130 bewohnt sind. Das Land lässt sich in 10 Regionen einteilen: Südschottland, Strathclyde, West Highlands, äußere Hebriden, Shetland, Orkney, Highlands und Skye, Grampian, Zentralschottland und Lothian. 

Essen und Trinken

In Schottland sind Suppen sehr beliebt als "light lunch". Beispielsweise gibt es einen traditionellen Eintopf, Scotch Broth, den Sie in vegetarischer, aber auch in der fleischhaltigen Variante bekommen können. Eine weitere Suppe, die sehr populär ist, ist cullen skink. Sie wird zubereitet aus geräuchertem Schellfisch, Stampfkartoffeln, Zwiebeln und Milch.

Insgesamt findet man auf der schottischen Speisekarte sehr viel Reh-, Rind- oder Lammfleisch. Das Nationalgericht Haggis verschlägt vielen Reisenden und Ausländern die Sprache, sobald sie die Zutaten erfahren, sollte jedoch von jedem Schottland Reisenden probiert werden. Haggis wird in einem Schafsmagen gekocht und besteht aus fein-gehacktem Herz, Leber und Lunge eines Schafes. Serviert wird Haggis meist mit Stampfkartoffeln und zerstampften Rüben. 

Nachmittags zum Tee gibt es Scones, ein schottisches Gebäck, welches man üblicherweise mit Butter und Marmelade isst.

Das beliebteste Getränk Schottlands ist Irn Bru. Im Ausland ist der koffeinhaltige Softdrink fast völlig unbekannt. Sehr berühmt hingegen ist der schottische Whisky

Bitte planen Sie für eventuell zusätzlich benötigte Lunchpakete samt Getränken ein Budget ein – Richtwert ca. 7 € pro Tag. Ebenso müssen Getränke beim Abendessen extra bezahlt werden und natürlich auch bei etwaigen Pubbesuchen. Getränke kosten zwischen 3 € und 4,50 €. Ebenso sollte auch ein Budget für Trinkgelder eingeplant werden.

Wetter / Klima

Das ganzjährig milde Klima in Großbritannien wird vom Golfstrom beeinflusst und zeichnet sich durch gemäßigte Sommer und milde Winter aus.

Die beste Reisezeit für Schottland liegt zwischen Mai und Oktober. Die Temperaturen können tagsüber auf sommerliche 20-25°C steigen, die Abende werden aber auch im Sommer immer wieder frisch. Trotz des relativ milden Klimas ist das Wetter wechselhaft und es ist mit Regenfällen zu rechnen.

Praktische Hinweise

Einreise

Deutsche Staatsbürger benötigen einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, der während der gesamten Dauer der Reise gültig sein muss. Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme einer Kopie Ihres Personalausweises, die Sie bitte getrennt vom Original aufbewahren. Sie erleichtert im Falle des Verlustes das Ausstellen eines neuen Ausweises.

Sollten Sie nicht über die deutsche Staatsbürgerschaft verfügen und auch keine EU-Bürger sein, erkundigen Sie sich wegen der Einreisebestimmungen bitte beim Konsulat Ihres Urlaubslandes.

Banken & Geld

Es ist ratsam, mit einem Grundbetrag von mindestens 50 Pfund einzureisen. Gelegenheiten zum Geldtauschen bestehen am Flughafen. Sie können vielerorts mit EC- und fast überall mit Kreditkarte zahlen. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrer Bank. Die Öffnungszeiten der örtlichen Banken sind üblicherweise Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr. Einige Zweigstellen haben außerdem samstags vormittags oder abends länger geöffnet.

Gesundheit / Impfungen

Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (European Health Insurance Card – EHIC) haben gesetzlich Krankenversicherte in allen EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz Anspruch auf medizinisch notwendige Versorgung bei einem Unfall oder einer akuten Erkrankung (nur kassenärztliche Leistungen im Rahmen der deutschen Gebührensätze!). Die meisten Kranken-Versicherungskarten haben die EHIC auf der Rückseite bereits integriert. Ansonsten erhalten Sie diese über Ihre gesetzliche Krankenversicherung. Wir empfehlen daneben unbedingt als Ergänzung eine Auslands-Krankenversicherung, die neben den notwendigen Heilbehandlungen auch einen Krankenrücktransport absichert. Sie können diese unkompliziert über SKR buchen. 

Stellen Sie sich bitte eine kleine Reiseapotheke zusammen, die neben ausreichendem Sonnen- und Insektenschutzmittel auch Kopfschmerztabletten, Salbe gegen Entzündungen, Verbandszeug und ggf. Darmtherapeutikum sowie ein Mittel gegen Reisekrankheit enthalten sollte. Persönlich wichtige Medikamente führen Sie bei der An-/Abreise bitte im Handgepäck mit sich und nehmen einen ausreichenden Vorrat mit. Bitte beachten Sie hierbei auch die seit 2007 gültigen Handgepäckbestimmungen der EU.

Für die Einreise nach Großbritannien aus Deutschland sind derzeit keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Wir empfehlen Ihnen eine Impfung gegen Hepatitis A und B sowie die Standardimpfungen, wie sie im Impfkalender des Robert-Koch-Instituts zu finden sind. Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, sich vor jeder Reise von Ihrem Hausarzt untersuchen und zum Zielgebiet beraten zu lassen.

Haben Sie eine gesundheitliche Beeinträchtigung, die sich bei körperlicher Anstrengung bemerkbar machen kann, wie z.B. Diabetes, Asthma, Herzkreislaufschwächen etc. bitten wir Sie dringend, dieses unserer Reiseleitung unter vier Augen mitzuteilen, um Ihre Sicherheit während der Wanderungen zu gewährleisten.

Die Notrufnummer in Großbritannien ist die 112 oder 999.

Diplomatische Vertretungen

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

Jens-Peter Voß (Generalkonsul)
16 Eglinton Crescent
Edinburgh EH12 5DG
Scotland
Tel: +44 131 337 23 23
Fax: +44 131 346 15 78
Email: info@edinburgh.diplo.com

Internet & WLAN

In den großen Städten sind Wi-Fi Hotspots sehr weit verbreitet. Heutzutage gehört der kostenlose Internetzugang in den meisten Hotels zur Standardausstattung, sowohl in den Zimmern als auch im restlichen Haus. In ländlicheren Gebieten kann es jedoch passieren, dass das Internet nicht so schnell ist.

Währung

Die Landeswährung ist das britische Pfund (GBP). Allerdings gibt es in Schottland neben den englischen auch schottische Geldscheine. Bitte achten Sie unbedingt darauf, diese vor Ihrer Rückreise in englische Noten zurück zu wechseln, da schottische Scheine in Deutschland nicht umgetauscht werden können.

Wechselkurs (Stand Oktober 2019)
1 Euro = 0,89809 GBP
1 GBP = 1,11321 Euro

Sicherheit

Generell empfehlen wir, auf die Mitnahme von Wertsachen soweit wie möglich zu verzichten. Von Diebstählen in Schottland hört man wenig. Dennoch sollten Sie nie sämtliches Bargeld auf Ausflügen mit sich führen. Bewahren Sie größere Summen nicht in der Handtasche oder im Rucksack auf, sondern lieber in einem Brustbeutel oder Geldgürtel. An den Hotelrezeptionen werden Ihre Wertsachen gerne entgegengenommen und im Safe sicher für Sie aufbewahrt. Die Zimmer selbst verfügen über keinen Safe.

Strom

In Großbritannien hat der Wechselstrom 220 - 240 Volt bei 50 Hertz. Kontinentale Elektrogeräte mit 220-Volt-Spannung können benutzt werden, benötigen allerdings einen Adapter (mit 3 quadratischen Stiften).

Taxi

Generell ist es schwierig, mit einem Taxi von Stadt zu Stadt zu kommen, gerade in den Highlands, da es doch sehr weite Wege sind und unter Umständen die Taxifahrt sehr teuer werden kann. In den größeren Städten, wie z.B. Edinburgh, ist es so, dass es die offiziellen "Black Cabs" gibt und mehrere kleinere Taxiunternehmen "Minicabs", normale Privatautos. Black Cabs sind teurer als die Minicabs, allerdings ist bei den Minicabs Vorsicht geboten, denn es gibt einige illegale Minicab-Fahrer, die ohne Lizenz fahren. Wir empfehlen Ihnen, den Preis im Vorhinein mit dem Fahrer zu vereinbaren und ein Minicab nur telefonisch direkt beim Taxiunternehmen zu bestellen. 

Telefon & Handy

Aus jedem Ihrer Hotels können Sie gegen Gebühr nach Deutschland telefonieren oder sich anrufen lassen. Die Landesvorwahlen für Anrufe von Großbritannien nach Deutschland lautet 0049. Nach Großbritannien wählen Sie die internationale Vorwahl 0044.

Mit allen gängigen Mobilfunk-Telefonen ist eine Verbindung nach Deutschland problemlos möglich. Seit dem 15. Juni 2017 fallen im EU-Ausland keine Zusatzgebühren für Telefonate, SMS-Versand und den mobilen Internetzugang an. Es gelten Ihre Tarifkonditionen wie in Deutschland.

Zeit

Großbritannien gehört zur Zeitzone Greenwich Mean Time (GMT). Das bedeutet, dass Sie Ihre Uhr bei Ankunft um eine Stunde zurück stellen müssen. Diese Zeitdifferenz gilt sowohl in der Sommer- als auch in der Winterzeit.

Abgesehen von Fahrplänen, die zumeist in der 24 Stunden-Schreibweise angegeben sind, beziehen sich Zeitangaben auf ein 12-stündiges System: Mitternacht bis Mittag wird mit AM bezeichnet (00:00 AM – 11:59 AM), die Zeit von Mittag bis Mitternacht mit PM (12:00 PM – 11:59 PM).

Zoll

Innerhalb der EU-Länder gibt es keine Zollgrenzen mehr für Privatpersonen. Zollfrei sind z.B. Waren zum eigenen persönlichen Verbrauch. Hier finden Sie einige Richtmengen: 
800 Zigaretten, 10l Spirituosen, 90l Wein (davon max. 60l Schaumwein), 110l Bier

Bei größeren Mengen muss nachgewiesen werden, dass diese für den privaten Verbrauch bestimmt sind. Entsprechende Merkblätter können Sie bei allen Zollämtern einsehen: www.zoll.de 

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