Blaue Moschee Sultanahmet Camii in Istanbul
Die Blaue Moschee (türkisch: Sultanahmet Camii) ist eine historische Moschee im Herzen der Stadt Istanbul in der Türkei. Die Blaue Moschee entstand zwischen 1609 und 1616 während der Herrschaft von Ahmed I.. Die Blaue Moschee in Istanbul besteht aus einem Grab des Gründers, einer Madrasa (Schule der islamischen Wissenschaft) und einem Hospiz.
Neben ihrer touristischen Anziehungskraft ist sie auch eine aktive Moschee, so dass sie für je etwa eine halbe Stunde während der fünf täglichen Gebete für Gäste geschlossen ist.
Die beste Möglichkeit, die großartige Blaue Moschee zu sehen, ist vom Hippodrom auf der Westseite aus.
Blaue Moschee - Geschichte
Nach dem Frieden von Zsitvatorok und dem erdrückenden Verlust im Krieg mit Persien 1603-1618 beschloss Sultan Ahmet I., eine große Moschee in Istanbul zu bauen, um die osmanische Macht wiederherzustellen. Während seine Vorgänger ihre Moscheen mit ihrer Kriegsbeute bezahlt hatten, musste Sultan Ahmet I. die Mittel der Schatzkammer verwenden, weil er keine bemerkenswerten Siege errungen hatte.
Die Blaue Moschee wurde an der Stelle des Palastes der byzantinischen Kaiser erbaut, vor der Basilika Ayasofya und dem Hippodrom, einem Ort von symbolischer Bedeutung, da er die Skyline der Stadt von Süden her dominierte. Die Blaue Moschee ruht im Süden auf den Fundamenten und Gewölben des alten Großen Palastes und ist ein Höhepunkt vieler Türkei Rundreisen.
Blaue Moschee - Architektur
Die Blaue Moschee hat eine Hauptkuppel, sechs Minarette und acht Nebenkuppeln. Der Entwurf ist der Höhepunkt von zwei Jahrhunderten der Entwicklung der osmanischen Moschee. Die Blaue Moschee vereint einige byzantinisch-christliche Elemente der benachbarten Hagia Sophia mit traditioneller islamischer Architektur und gilt als die letzte große Moschee der klassischen Bauweise. Der Architekt Sedefkâr Mehmed Aga fasste die Ideen seines Meisters Sinan zusammen und strebte nach überwältigender Größe, Majestät und Pracht.
Blaue Moschee Innenbereich
Die Blaue Moschee ist in den unteren Ebenen und an jedem Pier mit mehr als 20.000 handgefertigten Keramikfliesen ausgekleidet, die in Iznik (dem alten Nicäa) in mehr als fünfzig verschiedenen Tulpendesigns hergestellt wurden. Die Fliesen auf den unteren Ebenen sind traditionell im Design, während auf der Galerieebene ihr Design mit Darstellungen von Blumen, Früchten und Zypressen extravagant wird. Die oberen Ebenen des Innenraums sind von blauer Farbe dominiert. Mehr als 200 Buntglasfenster mit aufwändigem Design lassen natürliches Licht zu. Heute wird die Beleuchtung unterstützt von Kronleuchtern. Auf den Kronleuchtern befinden sich Straußeneier, die dazu gedacht waren, Spinnweben in der Moschee zu vermeiden. Zu den Verzierungen gehören Verse aus dem Koran, viele davon von Seyyid Kasim Gubari, der als der größte Kalligraph seiner Zeit gilt. Die Böden sind mit Teppichen bedeckt, die von den Gläubigen gespendet werden und regelmäßig bei Abnutzung ausgetauscht werden. Die vielen Fenster vermitteln einen großzügigen Eindruck. Die Flügel auf Bodenhöhe sind mit opus sectile verziert. Jede Exedra hat fünf Fenster, von denen einige blind sind. Jede Halbkuppel hat 14 Fenster und die zentrale Kuppel 28 (vier davon sind blind). Das farbige Glas für die Fenster war ein Geschenk der Signoria von Venedig an den Sultan. Die meisten dieser farbigen Fenster wurden inzwischen durch moderne Versionen mit oft geringem künstlerischen Wert ersetzt.
Das wichtigste Element im Inneren der Moschee ist die Mihrab, die aus fein geschnitztem und skulpturalem Marmor besteht, mit einer Stalaktitennische und einer doppelten Beschriftungstafel darüber. Die angrenzenden Wände sind mit Keramikfliesen ummantelt. Rechts neben der Mihrab steht der reich verzierte Minber oder die Kanzel, auf der der Imam steht, wenn er seine Predigt zur Mittagszeit des Gebets am Freitag oder an Feiertagen hält. Die Blaue Moschee ist so konzipiert, dass jeder in der Moschee den Imam sehen und hören kann.
Die königliche Loge der Blauen Moschee befindet sich an der südöstlichen Ecke. Sie besteht aus einer Plattform, einer Loggia und zwei kleinen Ruheräumen. Diese Ruheräume wurden während der Unterdrückung des rebellischen Janitscharenkorps 1826 zum Sitz des Großwesirs. Es gibt einen Zugang zur königlichen Loge von der südöstlichen oberen Galerie der Moschee aus. Die königliche Loge (hünkâr mahfil) wird von zehn Marmorsäulen getragen. Sie hat ihre eigene Mihrab, die früher mit einer Jade-Rose und Gold und mit hundert Koranen auf einem eingelegten und vergoldeten Rednerpult verziert war.
Die großen Tafeln an den Wänden sind mit den Namen der Kalifen und Versen aus dem Koran beschriftet. Sie stammen ursprünglich vom großen Kalligrafen Seyyid Kasim Gubari aus dem 17. Jahrhundert von Diyarbakir, wurden aber wiederholt restauriert.
Blaue Moschee Außenbereich
Die Fassade des geräumigen Vorplatzes der Blauen Moschee wurde in gleicher Weise wie die Fassade der Süleymaniye Moschee gebaut, mit Ausnahme der Ergänzung der Türmchen an den Eckkuppeln. Der Hof ist etwa so groß wie die Blaue Moschee selbst und ist von einer durchgehenden gewölbten Arkade (Revak) umgeben. Er verfügt auf beiden Seiten über Waschgelegenheiten. Das monumentale, aber schmale Tor zum Innenhof hebt sich architektonisch von der Arkade ab. Die Halbkuppel der Blauen Moschee hat eine feine Stalaktitstruktur, gekrönt von einer kleinen gerippten Kuppel auf einem hohen Tholobat. Die historische Blaue Moschee Grundschule (Sibyan Mektebi) dient heute als Informationszentrum über die Blaue Moschee. Hier bietet sich auf Rundreisen den Besuchern eine kostenlose Orientierungspräsentation über die Blaue Moschee und den Islam im Allgemeinen.
Im oberen Teil des Hofeingangs auf der Westseite hängt eine schwere Eisenkette. Nur der Sultan durfte zu Pferd in den Hof der Moschee eintreten. Die Kette wurde so platziert, so dass der Sultan bei jedem Betreten des Platzes den Kopf senken musste, um nicht getroffen zu werden. Dies war eine symbolische Geste, um die Demut des Herrschers gegenüber dem Göttlichen zu gewährleisten.
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Innenbereich Verzierungen Blaue Moschee Istanbul Sehenswürdigkeiten -
Innenhof Blaue Moschee Istanbul Sehenswürdigkeit
Blaue Moschee Minarette
Die Blaue Moschee ist die erste der beiden Moscheen in der Türkei mit sechs Minaretten, die zweite ist die Sabanci Moschee in Adana. Als die Anzahl der Blaue Moschee Minarette enthüllt wurde, wurde der Sultan dafür kritisiert, dass er anmaßend war, da dies die gleiche Anzahl von Minaretten war wie in der heiligen Moschee in Mekka. Er überwand dieses Problem, indem er ein siebtes Minarett in der Mekka-Moschee anordnete.
Die Blaue Moschee hat an ihren Ecken vier Minarette. Jedes dieser geriffelten, bleistiftförmigen Minarette hat drei Balkone (Serefe genannt) mit Stalaktitenkonsolen, während die beiden anderen am Ende des Vorplatzes nur zwei Balkone haben. Der Muezzin musste fünfmal täglich eine schmale Wendeltreppe hinaufsteigen, um den Gebetsruf zu verkünden.
Heute wird ein Lautsprechersystem verwendet und der Ruf ist in der gesamten Altstadt zu hören. Große Menschenmassen von Türken und Touristen versammeln sich bei Sonnenuntergang im Park gegenüber der Moschee, um den Aufruf zum Abendgebet zu hören, wenn die Sonne untergeht und die Blaue Moschee durch farbige Scheinwerfer brillant beleuchtet wird.
Blaue Moschee Bautechniken und Materialien
Die Blaue Moschee Gebäudewände wurden aus Formstein gebaut, der auf dem Seeweg nach Ahirkapi transportiert und von dort mit Pferdewagen zur Baustelle gebracht wurde.
Weißer Marmor kam von der Insel Marmara, roter Porphyrstein aus Anatolien, Blei zur Abdeckung der Kuppeln von Üsküp ve Sidre Kapsa und das Holz aus Eregli, Izmit, Karasu, Üsküdar, Rumeli und den Samanli.
Für die Säulen der Moschee wurden Marmor, Granit und Porphyr verwendet.
Die oberen Teile der Moschee sind in geometrischen Bändern und organischen Medaillons aus leuchtendem Rot und Blau bemalt, aber vieles davon ist nicht mehr im Originalzustand.
Vielmehr erhebt sich die sorgfältige Choreographie von mehr als 20.000 Iznik-Fliesen aus den Mittelteilen der Moschee und verblüfft den Besucher mit ihren leuchtenden Blau-, Grün- und Türkistönen und verleiht der Moschee ihren beliebten Beinamen "Blaue Moschee".
Beim Restaurierungsprojekt 2014 wurden alle Fliesen aufgezählt und die tatsächliche Anzahl wurde mit 23 000 Stück Fliesen dokumentiert.
Die Blaue Moschee zeigt traditionelle Motive auf den Fliesen wie Zypressen, Tulpen, Rosen und Früchte, die an Visionen eines großzügigen Paradieses erinnern. Die üppige Verwendung von Fliesendekoration im Innenraum war eine Premiere in der kaiserlichen osmanischen Moscheebaukunst. Die Intensität der Fliesen wird durch das Spiel des natürlichen Lichts von mehr als 200 Fenstern betont, die die Trommeln der zentralen Kuppel, jede der Halbkuppeln und die Seitenwände durchdringen. Diese Fenster enthielten ursprünglich venezianische Glasmalerei.
Was Gäste zu Türkei sagen
"Hervorragende Reiseleitung mit großem Engagement"
Eine vorbildliche Reiseführung. Seine historischen, geographischen, wirtschaftlichen Erklärungen sind ausgezeichnet. Sehr gute und verständliche deutsche Sprache. Persönlich sehr nett und hilfsbereit; kümmert sich um alles und beantwortet jede Frage. Seine nette Art bringt die Gruppe zusammen. Er ist ein Organisationstalent. Hervorragend!!!
"Eine wunderschöne und abwechslungsreiche Türkei-Rundreise!"
Eine wunderschöne und abwechslungsreiche Türkei-Rundreise!
Meine Frau und ich haben die 15-tägige Rundreise durch die Türkei sehr genossen. Das Reiseprogramm war abwechslungsreich und bot uns die Möglichkeit, zahlreiche beeindruckende historische Stätten, faszinierende Landschaften und kulturelle Sehenswürdigkeiten kennenzulernen.
Besonders begeistert waren wir von unserem Reiseleiter Erdal Can. Mit seinem grossen Fachwissen, seiner Freundlichkeit und seinem Engagement hat er die Reise zu einem besonderen Erlebnis gemacht.
Die Organisation war insgesamt sehr gut und wir haben viele unvergessliche Eindrücke mit nach Hause genommen.
Trotz einiger kleinerer Unannehmlichkeiten bei den Hotelaufenthalten überwiegen für uns eindeutig die positiven Erfahrungen.
Wir bedanken uns bei SKR Reisen und insbesondere bei Erdal Can für diese schöne Reise und können die Rundreise gerne weiterempfehlen.
"Perfekte Reise mit fantastischer Reiseleitung"
Es war eine unvergessliche Reise.
Alles hat perfekt funktioniert!
Besonders ist zu erwähnen unser Reiseleiter ERDAL CAN.
Seine Kenntnisse über Land und Leute waren beeindruckend. Besonders seine Erklärungen von griechische, römische und ottomane Kultur haben uns geholfen, was wir besucht haben, zu verstehen.
Er war ein perfekter Organisator und immer hilfsbereit.
Bei unserer privaten Abreise von Ankara nach Wien um 04:15 (!) war er dabei um sich zu gewissen das Alles in Ordnung ist!
Alle Transfers, Mahlzeiten und Ausflüge waren von ihm ausgezeichnet durchgeführt.
Er war immer mit uns. Sogar bei unserem privaten Essen.
Er hat alle unsere Wünsche erfüllt. Sogar welche die nicht im Programm standen!
Wir haben uns türkischer Kaffee gewünscht. Sofort hat Erdal das organisiert.
Und am Ende müssen wir erwähnen, dass er ein sehr lustiger Mensch war. Es hat uns richtig Spaß gemacht mit ihm diese Reise zu machen. Er war wie ein Freud (Mutter) zu uns.
So ein perfekter Reiseleiter (Mensch) sollte SKR für immer behalten!
Wir danken Erdal CAN und selbstverständlich auch SKR-Team für diese unvergessliche Reise.
Fam. Petrascu
"Istanbul mit vielen interessanten Einblicken erleben"
Es war die erste Reise welche wir mit gemischten Gefühlen angetreten sind. Es bestand vom AA eine Wetterwarnung wegen Starkregens. Obwohl wir die Reise in den Mai2027 verlegen wollten ging man nicht auf unseren Wunsch ein und verwies auf die AGB.
Das 4 Sterne Hotel mit abgerantzen Möbiliar (zwei Sessel mit Löchern an den Armlehnen) war eine Zumutung und das für 6Übernachtungen. In dem Stadtviertel war Nachts laut und das Fenster öffnen durch den Straßenlärm dadurch eine Zumutung. Alles in allem ein in die Jahre gekommenes Hotel.
Die Organisation der Anreise war o.k Bei der frühen Abreise 6.30 Uhr hingegen war kein Lunchpaket vorhanden, so dass man am Flughafen erst frühstücken konnte. Die Tage waren lang ca. 12 Stunden jeden Tag. Die Stadt war interessant und in Teilen sehenswert. Es waren sehr viele historische Stätten und Museen. Besuch einer Teppichmanufaktur wurde eine Verkaufsveranstaltung…. Von zwei inkludierten Abendessen war die First Ottoman Lounge zu empfehlen, das zweite ein Fischrestaurant nicht zu empfehlen…. Das Viertel um den Galata Tower nicht im Programm aber der Fußmarsch dahin und der Besuch im Turm hingegen ein schönes Erlebnis. Der Besuch des Istanbul Modern hingegen eine Enttäuschung. Ein Hinweis zu den Straßen und Gehsteigen bei Regen ….. man kann schnell ins Rutschen kommen.
Man bekommt sehr viel von der Geschichte erzählt …. Sehr viel…..
"Informative Städtereise"
Eine sehr schöne und informative Städtereise. Istanbul ist riesig und in 4 Tagen kann man nur einen kleinen Teil dieser tollen Stadt erkunden.
"Beeindruckende Sehenswürdigkeiten ganz entspannt erleben"
Trotz vollem Programm in nur drei Tagen alle Sehenswürdigkeiten von Istanbul anzusehen, gab es keine Hektik oder Stress. Die Menschenmassen gehören dazu, aber überall ging es zügig voran und wir konnten verschiedene Moscheen und Paläste und Kirchen in Ruhe bestaunen. Ich habe einen sehr guten ersten Eindruck von Istanbul bekommen und kann ja immer wiederkommen, wenn ich ihn vertiefen will.
"Eine sehenswerte Stadt und rundum gelungene Betreuung"
Ein wunderbarer Kurzurlaub mit einer erstklassigen Reiseführerin in einer sehr sehenswerten Stadt. Wir waren rundum zufrieden mit der Betreuung, auch durch andere Personen, die uns halfen, den Urlaub problemlos zu genießen. Vor dem Abflug hatten wir einen Betreuer, der uns vom Hotel mit dem Taxi zum Flughafen begleitete und dort die ganzen Formalitäten und das Check in erledigte. Das hat uns außerordentlich geholfen und gefreut. Das Hotel ist auch hervorragend, die Lage in der Stadt sehr günstig gelegen.