Granada: arabisches Flair in Andalusien

Inmitten von Bergen befindet sich im Süden Spaniens die kulturell, historisch und architektonisch reizvolle Stadt Granada mit ihren vielen einzigartigen Sehenswürdigkeiten. Entdecken Sie die Stadt mit dem milden Klima Andalusiens und lernen Sie die berühmten Stätten wie die Alhambra und die Kathedrale kennen. Ein Rundgang durch das weithin bekannte Stadtviertel Albaicín zeigt Ihnen den besonderen Charme von Granada. Maurische Einflüsse verbinden sich hier mit spanischen Elementen und gestalten eine vielseitige, aufregende Stadt, die für jeden Gast passende Ecken und Gebäude bietet. Ein Aufenthalt in Granada mit den vielen Sehenswürdigkeiten stellt immer wieder einen Höhepunkt jeder Reise durch Andalusien dar.

Wechselvolle Geschichte der maurischen Hauptstadt

Die einstige Hauptstadt des maurischen Andalusiens und die heutige Hauptstadt der Provinz Granada in Andalusien blickt auf eine sehr lange und wechselvolle Geschichte zurück. Zusätzlich ranken sich eine Vielzahl von Legenden und Sagen um einzelne Plätze der Stadt, welche nicht nur Historiker interessieren dürften. So soll Granada beispielsweise von Herakles persönlich befestigt worden sein, ein Glaube des Volkes, der sich bis heute in einigen Versen und Liedern widerspiegelt. Fest steht, dass die Römer Granada eroberten und bereits im 1. oder 2. Jahrhundert nach Christus zu einer Siedlung machten. Damals war Granada noch unter dem Namen Iliberis und Florentia bekannt, was sich etwa mit „blühende Stadt“ übersetzen lässt. Die Siedlung weitete sich immer mehr aus und Granata war zum damaligen Zeitpunkt noch eher ein Stadtteil als eine eigenständige Stadt.

Granada war auch in den kommenden Jahren von Bedeutung, allerdings sind keine genaueren Aufzeichnungen darüber bekannt. Erst unter der Herrschaft der Araber ab dem Jahr 711 nach der Eroberung gewann die Stadt an Bedeutung, da Iliberis im Jahr 1010 zerstört wurde und ein Umsiedeln erforderlich machte. Schon im Jahre 1013 wurde Granada unter der Herrschaft der Araber zu einem eigenen Königreich gemacht und erhielt in den folgenden Jahrhunderten eine immer größere wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Als Hauptstadt und Zentrum des maurischen Andalusiens hatte und hat Granada stets eine besondere Bedeutung und besitzt besonders viele Zeugnisse der Zeiten der maurischen Herrschaft. Später verlor Granada nach der Vertreibung der Mauren die wirtschaftliche Bedeutung und gilt bis heute als wichtiges Beispiel für das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen seit dem Mittelalter.

Neben der historischen Bedeutung machen zahlreiche sehenswerte Bauten wie beispielsweise die Alhambra die Stadt Granada zu einem reizvollen und bedeutsamen Reiseziel in Andalusien. Außerdem ist Granada berühmt für die vielen Gitarrenbauer, die in der Stadt ihre Kunst ausüben und zu einer bedeutsamen Zunft geworden sind. In jedem Fall stellt Granada ein außergewöhnliches Reiseziel in Andalusien dar, welches gerade durch die maurischen Akzente einzigartig in Sachen Architektur und Gestaltung ist.

  • Architektur in Albaicín
    Architektur in Albaicín
  • Blick über Granada am Abend
    Blick über Granada am Abend

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Granada

Als maurische Perle in Andalusien bietet Granada in Sachen Sehenswürdigkeiten noch weit mehr als nur die berühmte Alhambra, welche natürlich bei einem Besuch wirklich nicht fehlen darf. Lernen Sie Bauten aus der Zeit der maurischen Herrschaften kennen, erkunden Sie die sehenswerte Kathedrale und verpassen Sie nicht einen Rundgang durch die einzelnen Stadtviertel. Allen voran das alte Stadtviertel Albaicín, welches sich ein ganz spezielles Flair bewahrt hat. Das Flair Granadas ist überhaupt durch die arabischen Einflüsse, die besondere Lage und die vielen schmalen Gassen ein ganz besonderes. Begeben Sie sich auf eine spannende Entdeckungsreise in Granada und lassen Sie sich in andere Zeiten versetzten!

Die berühmte Alhambra

Weltkulturerbe der UNESCO, Wahrzeichen von Granada und die einzige, vollständig erhaltene arabische Palastanlage der Welt. Die Alhambra ist definitiv einen Besuch wert und zeigt Ihnen die maurische Architektur mit ausgefallenen Stuckdecken und berühmte Orte wie den Löwenbrunnen. Hoch auf einem Hügel bei Granada gelegen ist die Alhambra genau wie die Gärten des Generalife einmalig. Für einen Besuch der Alhambra bei Granada sollten Sie ausreichend Zeit einplanen.

  • Der Löwenhof von Alhambra
    Der Löwenhof von Alhambra
  • Alhambra
    Alhambra

Granadas ältestes Stadtviertel

Das Albaicín ist das älteste und sicherlich auch interessanteste Stadtviertel in Granada, welches Sie unbedingt bei einem Rundgang erkunden sollten. Malerische Gassen mit weißen Häusern werden von arabischen Teestuben gesäumt und eine ganz besondere Atmosphäre umgibt dieses bekannte Stadtviertel. Neben der Alhambra und der Generalife ist das Albaicín ebenfalls zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt worden. Hier befinden sich noch immer viele Paläste aus der Zeit der maurischen Herrschaft. Neben dem wirklich reizvollen Albaicín ist auch das Sacromonte mit den Zigeunerwohnungen von Interesse. Diese Wohnungen befinden sich in Höhlen und werden auch heute noch bewohnt, sind dabei aber teilweise mit einem recht eindrucksvollen Luxus ausgestattet.

Die Kathedrale

Ebenfalls sehenswert ist die Kathedrale mit ihrer näheren Umgebung bei einem Aufenthalt in Granada. Die Kathedrale der Stadt stammt aus der Renaissancezeit und wird direkt durch die Grabstätten der Katholischen Könige ergänzt. Die Umgebung um die Kathedrale ist sehr vielseitig und zeigt einmal mehr die Zeiten der maurischen Herrschaft. Hier sehen Sie beispielsweise die Koranschule, die ehemalige Karawanserei und auch den alten Seidenmarkt, welcher ebenfalls von den arabischen Zeiten zeigt. Besonders interessant ist die Kombination von Bauten aus der Renaissancezeit mit den Überbleibseln der maurischen Zeiten, von denen Granada als ehemalige Hauptstadt vom maurischen Andalusien viele besitzt.

  • Kathedrale von Granada
    Kathedrale von Granada
  • Seitenansicht der Kathedrale
    Seitenansicht der Kathedrale

Kartäuserkloster La Cartuja

Dieses Kloster befindet sich ein wenig nördlich vom Zentrum und stellt bei entsprechend vorhandener Zeit ebenfalls eine reizvolle Sehenswürdigkeit in Granada dar. Bekannt ist das Kartäuserkloster für die aufwendigen Verzierungen an den Fassaden und für die umfangreichen Kunstsammlungen im Inneren.

Die beste Reisezeit für die Region

Im Süden von Spanien auf einer durchschnittlichen Höhe von 730 Metern über dem Meeresspiegel gelegen ist Granada für ein warmes Mittelmeerklima bekannt. Milde, dabei aber regnerische Winter und sehr heiße Sommer mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad bestimmen das Klima von Granada. Dadurch ist Granada ganzjährig ein ansprechendes Reiseziel, allerdings sind die Wintermonate zwischen November und Februar zeitweise ein wenig nass. Besonders angenehm, warm aber nicht zu heiß sind die Monate von März bis Mai und der Oktober in Granada. Da es aber nicht sehr kalt wird, sind ganzjährige Reisen in die schöne Stadt in Andalusien möglich und bieten immer neue und reizvolle Einblicke.

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