Córdoba – Mezquita, Judería und schmale Gassen

Eine prächtige Moschee, verwinkelte Gassen, das berühmte jüdische Stadtviertel und überall die Überreste einer wechselvollen Geschichte. Córdoba fasziniert durch eine Vielzahl von ganz speziellen Sehenswürdigkeiten, durch ein einzigartiges Flair und durch den Glanz der Vergangenheit. Erkunden Sie die andalusische Stadt, in der unter arabischer Herrschaft bereits 1 Million Menschen lebten und entdecken Sie die schönsten Winkel von Córdoba. Neben dem jüdischen Viertel stellt die Mezquita die wichtigste Sehenswürdigkeit überhaupt in der Stadt dar – hierbei handelt es sich noch immer um die drittgrößte Moschee der Welt. Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche Stadt im heißen Süden Spaniens, die nicht nur Geschichtskenner zu begeistern versteht.

  • Blick auf Córdoba
    Blick auf Córdoba
  • Blick auf Córdoba
    Blick auf Córdoba

Der Glanz der Vergangenheit

Heute ist Córdoba ein lebendiger Ort mit etwa 330.000 Einwohnern, dabei blickt die Stadt bereits auf mehr als 2.000 Jahre Geschichte zurück. Gegründet wurde Córdoba wie viele andere Orte in der Region von den Iberern. Im Jahre 169 v. Chr. Besetzten die Römer den Ort, sodass „Corduba“ sich zum wichtigsten Ort in Südspanien entwickeln konnte. Sehr früh, also im 3. oder 4. Jahrhundert wurde Córdoba auch schon zum Bischofssitz. Bis zur Einnahme der Stadt durch die Mauren im Jahre 711 hatte Córdoba schon eine wechselvolle Geschichte vieler Jahrhunderte hinter sich. Von den Vandalen zerstört, Teil des Westgotenreiches, dann ein Teil des byzantinischen Reiches – bis zur Blütezeit unter den Mauren. Mit einer Einwohnerzahl von etwa einer halben Million im 10. Jahrhundert gehörte die damalige Hauptstadt des Emirats von Córdoba zu den größten Städten der bekannten Welt. Die Stadt war aber nicht nur groß, sondern auch sehr fortschrittlich und wurde von entsprechenden Gebäuden dominiert. Córdoba war auch für ein friedliches Zusammenleben zwischen Christen, Muslimen und Juden bekannt, welches nun bei weitem nicht als selbstverständlich angenommen werden durfte.

Im Jahre 1148 eroberten die Almohaden die einflussreiche Stadt. Die Blütezeit von Córdoba war mit der Eroberung durch die Kastilier im Jahre 1236 im Rahmen der Reconquista erst einmal beendet. Doch selbst Christoph Kolumbus lebte 1486 eine Zeitlang in Córdoba und verhandelte mit Ferdinand und Isabella von Kastilien über die geplante Expedition. Bis zur Vertragsunterzeichnung dauerte es aber bekanntermaßen noch einige Jahre, genauer gesagt bis zum 17. April 1492. Verheerende Auswirkungen auf die Stadt hatte später noch die Plünderung und Zerstörung durch die Franzosen im Jahre 1808 während des spanischen Unabhängigkeitskrieges. Trotz der Zerstörung großer Teile der Stadt hat sich Córdoba bis heute viel von dem alten Glanz bewahrt und zeugt noch immer von einer großen Vergangenheit als einflussreicher Ort in Andalusien.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Córdoba

Wirklich berühmt ist Córdoba vor allem für die Mezquita, die riesige und imposante Moschee mit ihrer weit zurückreichenden Geschichte. Doch auch das alte jüdische Viertel darf bei keinem Aufenthalt in Córdoba fehlen. Zusätzlich besitzt Córdoba einen ganz eigenen Charme mit vielen verwinkelten Straßen, wunderschönen Plätzen und zahlreichen Museen, die von der glanzvollen Geschichte der Stadt sprechen. Wunderschön sind zusätzlich die vielen, mit Blumen geschmückten Patios, welche Córdoba ein malerisches Flair verleihen. Bei einem Rundgang durch das Stadtzentrum fallen die Innenhöfe genau wie viele eindrucksvolle Häuser auf und ergeben die besondere Stimmung von Córdoba, die Sie sicherlich in ihren Bann ziehen wird.

  • Monument zu Ehren von San Raphael in Córdoba
    Monument zu Ehren von San Raphael in Córdoba
  • Eingang zur Córdoba Mezquita
    Eingang zur Córdoba Mezquita

Das alte jüdische Viertel „Judería“

Dieses bekannte Stadtviertel geht auf die ruhmreichen Zeiten der Römer und Goten zurück und galt immer als ein wichtiges Zentrum der Intelektuellen und der Kultur. Das gesamte Viertel lädt zu einem Spaziergang ein und erinnert an die Geschichte von Córdoba. Zu den bedeutenden Persönlichkeiten der Stadt gehören unter anderem der römische Philosoph Séneca, der jüdische Philosoph Maimonides und der arabische Averroes, welcher ebenfalls zu den wichtigen Philosphen zählte. Denkmäler erinnern im jüdischen Viertel an diese bis heute namhaften Persönlichkeiten. Die im Jahre 1315 errichtete Synagoge ist ebenfalls ein wichtiges Bauwerk im Viertel – vor allem angesichts der Tatsache, dass in Spanien kaum Synagogen erhalten geblieben sind. Ein Stierkampfmuseum, Flamenco-Aufführungen und allerlei typische Handwerkskunst sind ebenfalls in der Judería zu finden. Versäumen Sie bei Ihrem Aufenthalt in Córdoba nicht den Besuch in diesem kulturell und historisch bedeutsamen Viertel.

Die berühmte Mezquita

Stolze 23.000 Quadratmeter umfasst die eindrucksvolle Mezquita von Córdoba, eines der wichtigsten und bekanntesten Bauwerke von ganz Spanien. Die drittgrößte Moschee der Welt ist definitiv die wichtigste Sehenswürdigkeit in Córdoba und sollte bei keinem Besuch ausgelassen werden. In diesem Bauwerk vereinen sich die unterschiedlichen Baustile der Mauren und der Spanier zu einem besonders eindrucksvollen Gesamtwerk, welches Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Im Inneren fallen sofort die vielen, kunstvoll gestalteten Säulen auf. Diese machen die Moschee von Córdoba, denn das spanische Wort „Mezquita“ bedeutet schlicht „Moschee“, erst so außergewöhnlich. Doch auch die Ausmaße des Bauwerkes imponieren bei einem Besuch und so wird schnell deutlich, warum die Moschee mit ihrer mehr als 1.000 jährigen Geschichte so einzigartig ist.

Mitten in der Mezquita wurde zusätzlich ab dem Jahre 1523 die riesige Kathedrale erbaut. Den Bau regte Bischof Alonso Manrique an, fertiggestellt wurde die Kathedrale erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Heute stellt die Mezquita von Córdoba nicht nur einen einzigartigen Schatz der Geschichte dar, sondern auch eine Sammlung der verschiedenen architektonischen Stile aus mehreren Jahrhunderten. Auch die Schatzkammer des Bauwerks in Córdoba ist absolut sehenswert und enthält einzigartige Stücke.

  • Mezquita in Córdoba
    Mezquita in Córdoba
  • Die Mezquita von innen
    Die Mezquita von innen

Heiße Sommertage mit milden Wintern

Córdoba befindet sich im Süden von Spanien auf einer Höhe von 120 Metern über dem Meeresspiegel und ist für ein heißes Klima mit milden Wintern bekannt. Zwischen Juni und September sind Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad ganz normal. Die höchste je gemessene Temperatur von Córdoba lag tatsächlich bei 46,6 Grad im Juli. Normalerweise müssen Sie sich aber nicht auf solche Extremwerte einstellen, gerade in den Frühlingsmonaten zwischen März und Mai und im milden Oktober ist ein Aufenthalt in Córdoba mild, sonnig und sehr reizvoll. Niederschläge fallen Hauptsächlich in den Wintermonaten zwischen Dezember und Februar, frostige Tage sind in der Stadt aber auch eher selten. Klimatisch gesehen ist Córdoba somit das ganze Jahr über interessant, besonders empfehlenswert sind der Frühling und der Herbst.

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